Bei der Konteneinrichtung direkt nach dem Start oder unter dem Kontenmenü wäre es sicher besser gegangen. Über den Market habe ich es bisher noch nicht gemacht.
Android ist wirklich umfangreich und stark individualisierbar. Man MUSS sich aber nur einmal damit beschäftigen, bis man das Telefon nach seinen Wünschen eingestellt hat. Danach fügt sich der Rest von selbst ein.
Das ist aber auch eine der Stärken des Systems. Man hat dann ein Handy, was einzigartig ist und nicht aussieht, wie das von hunderten anderen Leuten und man auf einer Party, wenn 3 gleiche Geräte nebeneinander liegen erstmal genau schauen muss, welches davon einem gehört.
Samsung liefert aufs Android noch eine ganze Menge Komfortfunktionen von Haus aus mit. Soweit ich mich erinnern kann, sind Samsungs Homescreens fast alle schon mit irgendwelchen Nachrichten-Widgets vollgepflastert. Da habe ich auch erstmal ne Weile gebraucht, um zu sehen, ob ich diese Programme nun brauche, oder nicht.
Am besten ist es wohl, alle Widgets zu löschen, und sein eigenes Konzept von Grund auf umzusetzen.
Pures Android auf dem Nexus kommt mit einer Uhr und einem App-Ordner auf dem ersten Homescreen, der Rest ist frei. Finde ich persönlich jetzt auch besser, als erstmal schauen zu müssen, was der Hersteller sich bei seiner Anordnung gedacht hat.
Ansonsten ist sehr viel schon implementiert. Vorallem bei Samsungs Geräten. Man kann es nutzen, oder man sucht sich eben selbst ein Programm, welches so arbeitet, wie es einem selbst besser gefällt. Generell ist es auch so, dass Android das App-System konsequent umsetzt. Jede App trägt sich soweit nötig ins System ein, sodass ihr keine nützlichen Funktionen versperrt bleiben. Apps können so auch untereinander besser agieren, ein Copy&Paste um Informationen zu übertragen, ist nicht nötig. Und solange man die Apps mittels Root nicht als Systemapps arbeiten lässt, können sie auch nix kaputtmachen.
Swype ist ganz klar ein Einhandkonzept. Es hat auch schon eine recht gute Prediction-Funktion, die allerdings erstmal lernen muss. Nach einem Wochenende ein Urteil zu fällen, ist etwas verfrüht. Wenn du die Vorhersage mal auf die Spitze treiben willst, probier mal
Swiftkey. Nach ein paar Tagen/Wochen reicht es bei einfachen Sätzen einfach nur die Leertaste zu drücken, weil die Tastatur schon weiß, was du schreiben willst.
Schreibst du gern zweihändig, schau dir mal
Thumb Keyboard an. Das kostet allerdings Geld, ist aber grad im Angebot.
Bei Llama warst du jetzt wohl ein wenig zu paranoid. Das Telefon weiß anhand deiner Netzinformation sowieso, wo du dich grad aufhältst. Auch wenn Du die Ortungsdienste abschaltest, weiss es das immernoch, weil du in einem bestimmtem Sektor eines Funkmastens eingebucht bist.
Diese Information nutzt Llama zur Bestimmung des Ortes. Und zwar lokal auf dem Gerät. Eine Datenübertragung zur Feststellung ist nicht nötig. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass der Entwickler von Llama zuhause nen fetten Server stehen hat, der die ortsbasierte Nutzung seiner Apps regelt. Das geschieht auf dem Gerät selbst.