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Das ist hier im Rhein-Main-Gebiet nicht zwingend anders.
Wollt gerade schreiben, die Altmieter in Berlin zahlen gar nicht so viel aber wehe du musst jetzt neu eine Wohnung bezoiehen, das ist schon teurer und die Wohnungen teils echt kacke, man bekommt es ja durchaus mit wenn andere suchen, in Berlin zieht man besser nicht mehr um wenn man jetzt noch eine hat. Das ist ja auch die Angst jetzt wenn die Eigentümer die Wohnungen auf Grund des Mietendeckels loswerden wollen. Wie gesagt, ich selbst bion in dieser misslichen Lage und das kommt vom Mietendeckel, ist ja schön dass ihr alle dieses Problem nicht besitzt. Lässt sich immer gut brüllen wenn man nicht der Geschädigte ist.
 
Das ist hier im Rhein-Main-Gebiet nicht zwingend anders.

Das ist vieler Orts mittlerweile nicht mehr anders. Der Springende Punkt ist, es ist verdammt lukrativ bei solch hoher Abgabenlast.

Edit: Das ganze getue darüber, dass es sich bei solchen Preisen nicht mehr Lohnt zu bauen oder Vermieter bei solchen Preisen ein Minus geschäft machen = Grotest, albern.
 
Na irgendjemand muss die Wohnung aber auch bezahlen, das ist ja wunderschön wenn ihr schon längst abbezahlte Wohnung selbst besitzt, klar kann man dann mit 3€ Miete pro m2 durchaus leben, find ich toll wie großzügig ihr selbst seid bei eurer Vermietung, andere müssen aber 6 stellige Kredite bedienen und mit einem Risiko leben. Natürlich dürfen auch Mieten nicht zu hoch sein, hängt ja auch mit Grundstückspreisen ab, man kann nun mal eine 500000€ Wohnung nicht für 3€ vermieten und auch nicht für 6€ den Quadratmeter.
Wer sagt das denn?
 
Wollt gerade schreiben, die Altmieter in Berlin zahlen gar nicht so viel aber wehe du musst jetzt neu eine Wohnung bezoiehen, das ist schon teurer und die Wohnungen teils echt kacke, man bekommt es ja durchaus mit wenn andere suchen, in Berlin zieht man besser nicht mehr um wenn man jetzt noch eine hat. Das ist ja auch die Angst jetzt wenn die Eigentümer die Wohnungen auf Grund des Mietendeckels loswerden wollen. Wie gesagt, ich selbst bion in dieser misslichen Lage und das kommt vom Mietendeckel, ist ja schön dass ihr alle dieses Problem nicht besitzt. Lässt sich immer gut brüllen wenn man nicht der Geschädigte ist.
In was für einer Lage bist du denn?
Ich verstehe es gerade nicht. Sry.
 
Das problem waren ja in New York der 70iger Jahre radikal zu niedrige Preise. Preise die teils deutlich Niedriger als im Umland waren. Das Problem haben wir in Berlin ja nicht, wenn hier schon teilweise bis zu 50% des Einkommens für die Miete draufgeht und die Preise heute schon fast doppelt so hoch sind wie im Umland. Und gebaut und Instand gehalten wurde in New York, aufgrund der Preise tatsächlich sehr wenig. Das sollte in Berlin aber nicht ansatzweise vergleichbar so schlimm werden. Da die Preise in Berlin heute schon sehr hoch und weit weg von Unlukrativ liegen!

Sicher kann man das NYC der 70er nicht mit dem heutigen Berlin vergleichen, aber seit den 70er hat sich trotz Mietendeckel in NYC einiges geändert, auch der Anteil der Miete zum Gehalt. Der ist jetzt nicht mehr bei 10%. Nur eins ist geblieben, der Mietendeckel.

Die negativen Effekte des Mietendeckel sind sicher und nicht zu leugnen. Die positiven Effekte wiegen für die Mehrheit allerdings viel schwerer weshalb man daran in NYC festhält.
 
In was für einer Lage bist du denn?
Ich verstehe es gerade nicht. Sry.

Das ist ganz einfach, es tritt genau das ein was man befürchtet hat, es ist unattraktiv eine Mietswohnung zu besitzen die man aus Rendite Gründen gekauft hat (als Finanzierungsmodell, man hätte auch Aktien oder gold kaufen können oder Bitcoins mit Wertsteigerung, man hat sich für eine Immobilie entschieden) und jetzt fällt das System in sich zusammen, man kann von der Miete nicht den Kredit bedienen und dazu noch die Folgekosten der Wohnung für die Instandhaltung. Also will man die Immobilie wieder loswerden und die wird man nur dann verkauft bekommen wenn derjenige dort auch selbst wohnen will, denn wieso sollte jemand diese Wohnung kaufen wenn man draufzahlt? Das ist doch irrsinn.
 
Edit: Die ganzen Untergangsstimmungen sind einfach Grotesk.

Edit: Ich will nochmal anmerken, dass man in Berlin mittlerweile weit mehr als 1/3 von seinem Einkommen für seine Mieten hinblättern muss. Hier auch nur irgendwie zu behaupten, es wäre nicht mehr Lukrativ genug für die Branche. Fuck no... Gehts noch?
nimm doch bitte endlich mal diese unsinnige emotionalität aus deiner "diskussion". von untergangsstimmung ist hier nirgendwo etwas zu lesen. es wird darauf hingewiesen, dass der mietdeckel ein unnützes werkzeug ist, was von offenbar von vielen fachleuten ebenso gesehen wird.

es geht hier auch nicht um die luxusrenditen für irgendwelche hedgefonds oder ausbeuterische unternehmen. es geht darum, dass irgendwer geld in die hand nehmen muss um wohnraum zu schaffen. mit einem mietdeckel wird man investoren aber nunmal eher abschrecken (wie man ja jetzt schon sieht) und da wohnraum das einzige ist, was wirklich hilft, ist die logische schlussfolgerung, dass es eben nichts bringt.

das klingt bei "euch" alles wie ein klassenkampf: ihr da unten, gegen die da oben. niemand hier hat etwas gegen regulierungen oder maßnahmen dafür, dass wohnraum bezahlbar ist. weder @Cale , noch @Zimtzicke oder meiner wenigkeit. aber ein mietdeckel ist unserer meinung nach a) kontraproduktiv und b) populistischer schwachsinn (der ja offenbar gut funktioniert), bei dessen einführung man mahnende beispiele schlichtweg ignoriert.

dass du hier eine wall of text nach der anderen hervorgebracht und dich mehr und mehr hineingesteigert hast ist zwar gut gemeint, sorgt aber nicht für ein rationales, wertfreies urteil. das braucht es aber, wenn man nachhaltig erfolgreich politik für wohnraum machen möchte.

ach und nochmal zu den renditen: mag ja sein, dass das aktuell eine lohnenswerte geschichte ist. wenn aber die miete rückwirkend nicht nur gedeckelt, sondern auch gekürzt wird........ das ist schlicht willkür. das beispiel des rentners von vorher haben hier wohl einige nicht begriffen. durch den mietdeckel verliert der gute mann so viel geld, dass er seine kredite für das haus nicht mehr bezahlen kann, er also ein minusgeschäft macht. wie lange glaubt ihr eigentlich werden kleininvestoren sowas mitmachen? jetzt kommt gleich wieder "weniger urlaub" oder "härtefallregelung". das erste ist unverschämt und an das zweite kann ich derzeit nicht glauben. das ende vom lied ist: die bude wird verkauft. dann bin ich mal gespannt, wer die kauft und was mit den mietern passiert.
 
und jeder der von NYC träumt, träumt natürlich von der bronx, brookly oder queens...
Zumindest Jeff Bezos.
Falls du noch nicht von ihm gehört hast, oder in den letzten Monaten keine Nachrichten gelesen hast, dass ist einer der reichsten Männer der Welt und hatte vor in diesem völlig unattraktiven Stadtteil namens Queens (ja, noch nicht Mal Brooklyn!) ein zweites HQ für seinen Internet Shop Amazon zu errichten. Nachdem offizielle und Anwohner aber sich im Vorfeld sehr laut über die negativen Effekte (die die positiven Effekte für sie überwiegen) für diesen Stadteil geäußert haben, hat er selbst einen Rückzieher gemacht und hat sich letztlich für die Hauptstadt der USA entschieden.

Jede andere Stadt hätte sich die Finger nach diesem HQ geleckt, nur dieses total unattraktive Queens sagt einfach Mal nö, wollen wir hier nicht, soll Mal die Hauptstadt lieber übernehmen. Verkehrte Welt. Dabei wissen wir ja alle, nur Manhattan ist attraktiv, alle anderen Boroughs sind komplett verkommen!
 
Zumindest Jeff Bezos.
Falls du noch nicht von ihm gehört hast, oder in den letzten Monaten keine Nachrichten gelesen hast, dass ist einer der reichsten Männer der Welt und hatte vor in diesem völlig unattraktiven Stadtteil namens Queens (ja, noch nicht Mal Brooklyn!) ein zweites HQ für seinen Internet Shop Amazon zu errichten. Nachdem offizielle und Anwohner aber sich im Vorfeld sehr laut über die negativen Effekte (die die positiven Effekte für sie überwiegen) für diesen Stadteil geäußert haben, hat er selbst einen Rückzieher gemacht und hat sich letztlich für die Hauptstadt der USA entschieden.

Jede andere Stadt hätte sich die Finger nach diesem HQ geleckt, nur dieses total unattraktive Queens sagt einfach Mal nö, wollen wir hier nicht, soll Mal die Hauptstadt lieber übernehmen. Verkehrte Welt. Dabei wissen wir ja alle, nur Manhattan ist attraktiv, alle anderen Boroughs sind komplett verkommen!
ach, weißt du was: du hast recht.
 
Süß ist es jedenfalls nicht, wenn einfach Behauptungen aufgestellt werden, die nicht haltbar sind. Du darfst mir gerne zeigen an welcher Stelle ein Cycron, Harald, Urgs, oder ich jemals für einen freien Markt waren :roll: Ich glaube raus gelesen zu haben, dass nach der Diskussion, niemand nur für ein 8€ Mietendeckel ist. Außer Urgs vielleicht, der will aber manchmal nur die Welt brennen sehen :D

Ich habe auch nicht explizit von euch gesprochen, oder?

Wobei das auch fast egal ist, wen ich hier nenne. Unser ganzes Leben findet im kapitalistischen System statt, jeder möchte gerne von freien Märkten profitieren. Wo kaufen denn die Leute ihre Spiele? Da, wo es am günstigsten ist. Was glaubst du, wie Sales zu Stande kommen? Warum fallen die Preise für gute BIO-Lebensmittel? Wo arbeitest du, und konntest du dir deinen Job aussuchen? Wie kommt dein Gehalt zu Stande?

Wir alle leben in diesem System und überwiegend finden wir es doch gut, profitieren davon. Aber kein System ist perfekt. Natürlich gilt es die Auswüchse zu mildern/bremsen/unterbinden. Ich sehe bei Berlin das Problem, dass die Mieten im nationalen und internationalen Vergleich halt noch "normal" sind. Die Mieterhöhungen haben sich die letzten vier Jahre ja auch verlangsamt, waren 2017 und 2018 noch bei 2,5%.

Ansonsten sei halt noch gesagt, dass wir hier halt nicht über irgendwelche Dinge sprechen, die nicht wirklich offensichtlich sind. Es gibt bereits Berichte, dass Investoren ihre Projekte einstellen und/oder umverlagern. Das Video von Urgs beschreibt die Lage für eine Genossenschaft. Auch da geht es um Neubau und Sanierung/Modernisierung. Ich meine, es ist so offensichtlich, was passieren wird, dass man es eigentlich sehen muss.

Und dann kommst du halt schnell an den Punkt, dass man steigende Mieten nicht gutheissen kann, aber Dinge, die die Lage noch verschärfen werden eben auch nicht. Und das ist das, was wir hier anmahnen. Der Mietendeckel in seiner jetzigen Form ist vor allem für EUCH eine grosse Gefahr. Da hätte der Berliner Senat mit einem Massnahmenpaket kommen müssen. Mietendeckel ja, Mietpreisbremse ja (keine Mietobergrenze), dafür aber Neubau von Summe X an Wohnungen jedes Jahr bis 2025, Verpflichtung zum Bau bei Grundstückskäufen, schnellere Bearbeitungszeiten bei den Bauämtern, usw. usf.

Bei sowas musst du einfach auch Klarheit und vertretbare Bedingungen für Investoren schaffen.

Und was macht die Lompscher? Ihr Mieter könnt die neue Mietobergrenze bei den Bezirksämtern beantragen, es soll aber kein einziger neuer Sachbearbeiter eingestellt werden... Bis die die Anträge abgearbeitet haben, ist es schon 2025... :ugly:
 
Damit
Süss ist, dass hier zutiefst sozialistische Praktiken befürwortet werden, während an anderer Stelle Kapitalismus und freier Markt sicher ganz angenehm sind, wenn man selbst was davon hat.
hast du nicht uns gemeint? Aha. Das sind genau die kleinen überheblichen Sticheleien, die ich vorher bei Cale und BitByter gesehen habe. Wie gesagt, auch wenn das jetzt seeehr links klingt: ich würde einiges mehr regulieren, wenn ich könnte. Die freie, ungezügelte (!) Marktwirtschaft zeigt doch immer wieder, dass sie ihrer Gier nicht her wird. Grundsätzlich bin ich aber auch dafür, ja.
Ich konnte mir damals meinen Job nicht wirklich aussuchen und bin im öD gelandet. Heute habe ich die freie Wahl und bin froh hier zu sein.

Die Mieten als "normal" hinzustellen halte ich einfach für fragwürdig. Viele andere Städte (HH, Kopenhagen, München, London) haben (schon länger) ähnliche Probleme. Muss dieser Zustand nun schon das neue "normal" sein? Dazu kommt halt noch, dass das Lohnniveau hier in Berlin mit das Schlechteste in Dt. ist, dazu vergleichsweise noch viele Arbeitslose. Das kann man doch gar nicht mit Bayern oder sonstwas vergleichen. Ja, wir hatten es lange gut, aber die Steigerung ist einfach zu krass und muss gebremst werden.

Und das Maßnahmenpaket habe ich fast 1:1 so in meinem ersten Beitrag genannt :D
 
Niemand hat etwas gegen sinnvolle Regulierungen und niemand ist für ungezügelte (!) Marktwirtschaft [sic], auch wenn das hier gerne mal unterstellt wird. Als wenn hier irgendjemand für den Raubtierkapitalismus wäre... :roll:

Tatsache ist aber nun mal, daß sich ohne private (und damit marktwirtschaftliche) Investoren keines der Probleme hier lösen wird. Der Staat alleine kann das nicht stemmen. Erst recht nicht mit Rezepten aus der Mottenkiste. Die taugen für Populismus, aber nicht um echte Probleme zu lösen. Bestenfalls um an Symptomen herumzudoktorn. Und genau so etwas ist der Mietdeckel.
Und auch wenn ich durchaus für einige bestimmte staatliche Monopole oder auch stark regulierte Märkte bin, idR ist der Staat nicht der bessere Unternehmer und es ist auch nicht seine Aufgabe.

Aber wie gesagt, nicht mein Problem, solange es auf Berlin beschränkt bleibt. Macht mal euer Feldexperiment, aber bitte hinterher nicht rumheulen, wenn es nicht funktioniert. We warned you.
 
@Trekkie2063

Dieses "hier" kann ja auch für "in diesem Zusammenhang" stehen. ;)

Und die Mieten sind für eine Metropole halt normal. Und wenn du versuchst, daran rumzudoktorn, wird das Auswirkungen haben. Meistens negative.

Ich meine, wieso werden gewisse Zusammenhänge einfach ausgeblendet? Wenn du mir nicht glaubst, okay. Ich hab nicht studiert, habe kein Invest in Berlin, ich beobachte das nur. Aber wenn eine Genossenschaft (sind das nicht die, auf die ihr hoffen konntet?) sagt, dass ihnen dann das Geld fehlen wird, und das so früh, ist das nicht ein Signal? Man kann doch nicht alle Begleiterscheinungen komplett ignorieren in der Hoffnung, dass man jetzt 5 Jahre lang Ruhe hat.
 
Ich schätze das Risiko für sehr gering ein, dass du dir in Zukunft viel Gejammer anhören werden musst! Es wird definitiv geringer ausfallen als das große Gejammer davor von Seiten der Mietendeckel Gegner.

Glaube ich auch. Wenn man aufs Maul gefallen ist und erkennt, daß es alle Anderen schon vorher gewußt haben, jammert man nicht mehr, sondern erträgt es still.
 
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