Also bist Du der Meinung, es ist tatsächlich das Interesse unseres Staates, dass die Menschen nicht mehr rauchen ?
Kurzfristig aus wirtschaftlicher Sicht natürlich nicht. Wie gesagt, 75% jedes Päckchen Kippens gehen an den Staat.
Wenn man davon ausgeht, dass der Staat ein Interesse daran hat, dass seine Bürger gesünder werden und somit weniger Kosten nach Krankheit verursachen, dann ist die Frage, was mehr Effekt bringt. Okay, viel davon bezahlen ja die Krankenkassen...
Ich meine, du siehst ja hier, wie die Menschen gepolt sind.
Das kardiologische Risiko durch Nikotin bleibt erhalten. Dass das aber mitunter das geringste Risiko eines normalen Rauchers ist... geschenkt. Dass Dampfer fast automatisch ihren Nikotingehalt im Laufe der Zeit senken... geschenkt.
Dass weltweite, unabhängige Studien eine Veringerung des Gesundheitsrisikos im 90% bis 96% (nicht 10% oder 20%...) bestätigen... geschenkt. Sind ja noch keine 100%. Dass knappe 70% der Raucher mit der E-Zigarette dauerhaft rauchfrei bleiben... geschenkt.
Da ist es wesentlich sinnvoller, dass wir das Thema von unfähigen Politikern bewerten lassen, die die E-Zigarette gesetzlich gleich stellen. Statt "Anreize" zu schaffen, von der Zigarette wegzukommen und wenigstens gescheit aufzuklären, dass man sein gesundheitliches Risiko mit einem Substitut erheblich verringern kann.
Das einzig Gute ist, dass die Menschen sich mittlerweile selbst schlau machen können. Und die E-Zigarette hat weltweit mittlerweile so viel Eigendynamik entwickelt, dass der Trend kaum aufzuhalten ist.
Aber das ist ja nur ein Thema. Mir fällt da spontan noch das Lebensmittel-Branding ein, was unsere Frau Klöckner verhindert, während einige EU-Länder (ausserhalb der EU natürlich auch) das schon längst eingeführt haben. Kann ja nicht sein, dass man auf den ersten Blick ein ungesundes Nahrungsmittel im Regal erkennt...
Oder wie angesprochen die Kastration ohne Betäubung bei Schweinen, was man wieder nach hinten verschoben hat. Die Agrar-
Industrie ist wichtiger als das Tierwohl.