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Der Politikthread

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Ernährungshauptfach, LOL, ne sorry, das ist nicht Aufgabe der Schule.
Wessen Aufgabe denn? Der Eltern, bei denen das Kind im wahrsten Sinne des Wortes schon in den Brunnen gefallen ist? Die Eltern, die ihren Kindern Fast Food und den ganzen Scheiß vorleben, weil sie es selbst nicht besser wissen? Die Eltern, die mitten im Bildungsnotstand dieses Landes groß geworden sind?

Genau das ist Aufgabe der Politik und damit auch der Schulen, um später vielleicht auf Werbeverbote verzichten zu können. Warum hat Özdemir überhaupt nur darüber nachgedacht? Weil er das derzeit als einzige Möglichkeit einschätzt und das m. E. völlig zurecht.

Aber Deine Sichtweise ist, bei allem Respekt, genau unser grundlegendes Problem. Die meisten Politiker schauen genauso wenig über den Tellerrand und über ihre eigene Komfortzone hinaus, obwohl schon längst die Bewegung der bildungsfernen Schichten in die falsche Richtung eingesetzt hat. Heinz und Gisela in der Kleingartenkolonie durchschauen nämlich die Lebensmittelindustrie genausowenig wie Leonardo und Chantalle, die gerade ihr erstes Baby bekommen haben und bald froh sind, wenn sie das Kind mit einem Schokoriegel und einer Limonade einfach nur still halten können.

Mir drängt sich dabei im Gegenteil immer wieder die Frage auf, wie man nur so unendlich blauäugig sein kann. Wie kann man mit geschlossenen Augen durch die Welt laufen? Genau diese Fälle erlebt man doch jeden Tag.
 
Wessen Aufgabe denn? Der Eltern, bei denen das Kind im wahrsten Sinne des Wortes schon in den Brunnen gefallen ist? Die Eltern, die ihren Kindern Fast Food und den ganzen Scheiß vorleben, weil sie es selbst nicht besser wissen? Die Eltern, die mitten im Bildungsnotstand dieses Landes groß geworden sind?

Genau das ist Aufgabe der Politik und damit auch der Schulen, um später vielleicht auf Werbeverbote verzichten zu können. Warum hat Özdemir überhaupt nur darüber nachgedacht? Weil er das derzeit als einzige Möglichkeit einschätzt und das m. E. völlig zurecht.

Aber Deine Sichtweise ist, bei allem Respekt, genau unser grundlegendes Problem. Die meisten Politiker schauen genauso wenig über den Tellerrand und über ihre eigene Komfortzone hinaus, obwohl schon längst die Bewegung der bildungsfernen Schichten in die falsche Richtung eingesetzt hat. Heinz und Gisela in der Kleingartenkolonie durchschauen nämlich die Lebensmittelindustrie genausowenig wie Leonardo und Chantalle, die gerade ihr erstes Baby bekommen haben und bald froh sind, wenn sie das Kind mit einem Schokoriegel und einer Limonade einfach nur still halten können.

Mir drängt sich dabei im Gegenteil immer wieder die Frage auf, wie man nur so unendlich blauäugig sein kann. Wie kann man mit geschlossenen Augen durch die Welt laufen? Genau diese Fälle erlebt man doch jeden Tag.


SICHER ,bei den Eltern!
Wie "blauäugig" bist du denn?:ugly:

Was glaubst DU denn was passiert wenn das "Kind" das in der Schule lernt, EVENTUELL das sogar gutfindet und die Eltern dann zuhause da aber nicht mitziehen und darauf eingehen?!?
Dann ist das Thema sofort gestorben. Und alles bleibt beim alten und läuft weiter wie gehabt.

Und sorry - aber wer Kinder in die Welt setzt und dann nicht weiß das frisch gekocht besser wie "Miracoli ist fertig" oder "McDoof" ist der sollte besser keine Kinder in die Welt setzen - da fehlt es an anderen Stellen dann auch sicher noch an etwas!

Und es ist völlig egal was die Eltern selbst als Kinder vorgelebt bekommen haben - manchmal passiert ja sogar das Gegenteil!

Meine Eltern haben z.Bsp. - solange ich denken kann - jeder ein Päckchen Zigaretten jeden Tag geraucht und ich selbst habe aber trotzdem noch nie geraucht.
 
Die Schulen sollen sich um eine ausgewogene Ernährung bei der Verpflegung in der Schule kümmern. Sie können auch wie Eventer schon sagte im Rahmen des HW Unterrichts gemeinsam kochen. Das hatten wir sogar zu meiner Zeit schon. Aber nichts davon ändert, was bei den Eltern im Kühlschrank und in der Küche liegt oder dort vorgelebt wird. In Familien mit höherem Bildungsstand und höherem Einkommen wird eh schon weitaus ausgewogener gegessen als in den weniger gebildeten Schichten. Das ergibt sich ganz automatisch, wenn das breite Bildungsniveau steigt, dazu braucht man kein Koch-Fach, sondern muss versuchen, das Bildungsystem an sich zu verbessern. Und man kann die Rahmenbedingungen setzen, die es Konzernen etwas schwerer macht, mit Zucker oder Ersatzstoffen Geld zu verdienen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich seh das aber auch so dass die Schule auf das Leben vorbereiten soll und dazu zählen eben z.b. Finanzlehre (kann man das so nennen?), wie man mit Behörden umgeht und alles Mögliche über Ernährung.
 
SICHER ,bei den Eltern!
Und sorry - aber wer Kinder in die Welt setzt und dann nicht weiß das frisch gekocht besser wie "Miracoli ist fertig" oder "McDoof" ist der sollte besser keine Kinder in die Welt setzen - da fehlt es an anderen Stellen dann auch sicher noch an etwas!
Das ist doch aber die Realität und das große Problem, sonst bräuchte es solche Gesetze doch nicht. Und die braucht es ganz dringend - leider. Wenn ich aber die Ursache bekämpfen und den Lebensmittelmarkt damit automatisch regulieren will, dann fange ich mit der Ernährungsbildung direkt bei den Kids an. Und ich rede dabei doch nicht von einem „Koch“-Fach.
EDIT: Ich habe solche Eltern bzw. Kinder im erweiterten Bekanntenkreis durch die Freundinnen meiner 15jährigen Tochter. Eltern dick - Kinder dick, 1cm Nutella auf das Frühstücksbrötchen und davon am besten drei. Das Mittagessen besteht überwiegend aus Fast Food oder dem Bodensatz des Supermarktes und sie sind immer total begeistert, wenn es bei uns „echtes“ selbst gekochtes Essen mit Gemüse gibt. In meiner Jugend wurde man deswegen noch gehänselt - das ist heute nicht mehr so, weil mittlerweile fast die Hälfte der Kids übergewichtig ist, zum Teil sogar dramatisch. Da leisten die Eltern „ganze“ Arbeit. Die Rolle muss der Staat nun übernehmen, weil die Bildungspolitik der letzten 20 Jahr massiv versagt hat, zugunsten der Lebensmittel- und Pharmaindustrie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Als wäre das Hauptproblem vorenthaltenes Wissen.
Falsch, das Wissen wird nicht vorenthalten, man wird nur nicht mehr bewusst dazu sensibilisiert, wie wichtig die Beschaffung des „richtigen“ Wissens ist, weil der Überfluss an künstlich hergestellten Lückenfüllern das Hungergefühl nimmt und das Wissen somit gar nicht notwendig erscheinen läßt - übrigens ein grundsätzliches Problem unserer Gesellschaft. Dazu kommt dann auch das fehlende bzw. verloren gegangene Wissen, wie ich mit dem Prozess der Nahrungsaufnahme und Hunger richtig umgehe. Das ist ein derart weitreichendes Thema, das sogar fast dazu beitragen kann, das Klimaproblem zu lösen bzw. wesentlich zu entschärfen.
 
CDU - Unterstützung für Merz in AfD-Debatte

Die Äußerungen des CDU-Bundesvorsitzenden Merz über das Verhältnis seiner Partei zur AfD auf kommunaler Ebene sorgen auch nach dessen Klarstellung für Debatten. Nach der jüngsten unions-internen Kritik melden sich nun in der Partei auch prominente Unterstützer. Spitzenpolitiker der AfD fordern dagegen eine Ende des Unvereinbarkeitsbeschlusses der CDU.


https://www.deutschlandfunk.de/unterstuetzung-fuer-merz-in-afd-debatte-100.html
 
Aber damit hätte wirklich keiner rechnen können, vor allem nicht vom Merz.
omg-barbie.gif
 
Falsch, das Wissen wird nicht vorenthalten, man wird nur nicht mehr bewusst dazu sensibilisiert, wie wichtig die Beschaffung des „richtigen“ Wissens ist, weil der Überfluss an künstlich hergestellten Lückenfüllern das Hungergefühl nimmt und das Wissen somit gar nicht notwendig erscheinen läßt - übrigens ein grundsätzliches Problem unserer Gesellschaft. Dazu kommt dann auch das fehlende bzw. verloren gegangene Wissen, wie ich mit dem Prozess der Nahrungsaufnahme und Hunger richtig umgehe. Das ist ein derart weitreichendes Thema, das sogar fast dazu beitragen kann, das Klimaproblem zu lösen bzw. wesentlich zu entschärfen.

Das ließe sich doch ganz einfach regeln, indem man ungesunde, industriell gefertigte Fertigprodukte mit einer satten Steuer belegt. Aber das wäre ja wieder grüne-ideologische Verbotspolitik. Stattdessen muss man die Leute mehr zur Eigenverantwortung erziehen. Nun gibt es ein lächerliches Werbeverbot, was sicherlich nicht falsch ist, aber komplett am Thema vorbei. Was macht der Özdemir eigentlich den ganzen Tag als grüner Landwirtschaftsminister? Ich hätte da nen ganzen Blumenstrauß an Ideen, aber irgendwie hört man von dem gar nix.
 
Das ließe sich doch ganz einfach regeln, indem man ungesunde, industriell gefertigte Fertigprodukte mit einer satten Steuer belegt. Aber das wäre ja wieder grüne-ideologische Verbotspolitik. Stattdessen muss man die Leute mehr zur Eigenverantwortung erziehen. Nun gibt es ein lächerliches Werbeverbot, was sicherlich nicht falsch ist, aber komplett am Thema vorbei. Was macht der Özdemir eigentlich den ganzen Tag als grüner Landwirtschaftsminister? Ich hätte da nen ganzen Blumenstrauß an Ideen, aber irgendwie hört man von dem gar nix.
Völlig einer Meinung - dazu aber bitte noch eine gesalzene Steuer auf Billigfleisch.
 
Für tierhaltende Betriebe ist das Futter neben dem Stallbau der größte Kostenblock. Deshalb sind die meisten Betriebe bestrebt, einen möglichst großen Teil der benötigten Futtermittel selbst anzubauen. Dafür werden rund 60 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland genutzt. Etwas weniger als die Hälfte der Futterbauflächen sind Dauergrünland, der andere Teil Ackerland.

https://www.landwirtschaft.de/landw.../woher-kommt-das-futter-fuer-unsere-nutztiere


Folgen der Tierhaltung für die Umwelt
Ob bio oder konventionell: Laut einer neuen Studie des UN-Umweltprogramms (UNEP) beansprucht die Tierhaltung weltweit mittlerweile 78 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche. Die fortschreitende Ausdehnung der Acker- und Weideflächen zerstört natürliche Lebensräume und geht zu Lasten der Biodiversität. Dünger und Pestizide verschärfen die Situation weiter. Zudem tragen die aus der Tierhaltung resultierenden Treibhausgasemissionen in nicht unerheblichem Maße zum Klimawandel bei. Um effektiv gegenzusteuern ist laut der UNEP-Studie „Food system impacts on bidiversity loss“ eine stärker pflanzenbasierte Ernährung und eine Umstellung der Lebensmittelproduktion notwendig.

https://www.destatis.de/DE/Themen/L...cherei/tierhaltung-fleischkonsum/_inhalt.html


Der Landwirtschaftsminister fasst dieses Thema nicht mal mit der Kneifzange an. Dabei wäre das offenbar eine DER Stellschrauben schlechthin. Stattdessen populistische Themen wie Legalisierung von Cannabis oder eben ein Werbeverbot, um die eigene Klientel zu bedienen. Tatsächlich findet man das Thema auch nicht im Koalitionsvertrag, nicht mal mit unverbindlichen Aussagen. Im Prinzip möchte man das bestehende System nur unbürokratischer, digitaler und tierfreundlicher gestalten und dem Markt Anreize bieten, auf Alternativen wie Fleischersatzprodukte zu setzen. Da ist dann wohl auch nichts zu erwarten.
 
Das ist leider alles ein einziges Trauerspiel, wenn man dann noch bedenkt, dass die Überdüngung durch die zunehmende Nitratbelastung der Böden noch zusätzlich krebserregend ist. Das Fleisch muss ganz dringend durch Besteuerung fast unbezahlbar werden oder aus den Supermärkten ganz verschwinden. Und alleine der Verzicht auf 50% Fleisch trägt mehr zur CO2-Einsparung bei, als die Umsetzung aller Hauptforderungen der Letzten Generation.
 
Das ist leider alles ein einziges Trauerspiel, wenn man dann noch bedenkt, dass die Überdüngung durch die zunehmende Nitratbelastung der Böden noch zusätzlich krebserregend ist. Das Fleisch muss ganz dringend durch Besteuerung fast unbezahlbar werden oder aus den Supermärkten ganz verschwinden. Und alleine der Verzicht auf 50% Fleisch trägt mehr zur CO2-Einsparung bei, als die Umsetzung aller Hauptforderungen der Letzten Generation.
Wo man sich aber immer wieder im Kreis dreht dank Lobbyismus und Kapitalismus. Da traut sich halt auch keiner dagegen bzw. wird von der Masse der unvernünftigen halt direkt boykottiert oder halt das allgemeine Grünenbashing.. ich habs Gefühl wir sind einfach verdammt und das Ende kommt, zwar nicht sofort aber irgend ein Endzeitszenario wird es sicherlich in einigen hundert Jahren wenn nicht Jahrzehnten geben.
 
Russland-Afrika-Gipfel - Viele Staats- und Regierungschefs bleiben Treffen mit Putin fern

In Sankt Petersburg beginnt heute ein zweitägiger Russland-Afrika-Gipfel. Nach russischen Angaben werden dazu Vertreter von 49 Staaten erwartet. Viele Staats- und Regierungschefs bleiben dem Treffen jedoch fern. Bundesentwicklungsministerin Schulze (SPD) bezeichnete es als „PR-Show“ des russischen Präsidenten Putin.


https://www.deutschlandfunk.de/viel...chefs-bleiben-treffen-mit-putin-fern-100.html
 
Nach so vielen Jahren CDU, hat Deutschland die Chance Fehler aus der Vergangenheit zu beseitigen und bekommt mit der AfD so ein Klotz ans Bein genagelt. Demokratie muss das abkönnen, sicher. Aber kann man die AfD denn nicht einfach verbieten, wenn sie doch verfassungsfeindlich ist? Dass da wieder Ruhe einkehrt und man endlich die Probleme angehen kann.
 
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