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Der Politikthread

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Im Durchschnitt 48%, Hälfte EU, Hälfte aus Dland.

Die Frage ist, wie man es unkompliziert und nachhaltig ändern könnte. Die müssen am Weltmarkt und mindestens mit den anderen EU-Ländern konkurrieren und die Unterschiede bei den Betrieben ist sind auch gewaltig. Groß- und Kleinbetriebe, dazu Nebenerwerbslandwirtschaft. Hier Bio, da konventionell. Hier Viehbetrieb, da nur Acker und aller Formen noch gemischt dazwischen.

Das ist schwieriger als ein 10.000 Teile Puzzle, und die Probleme, das international zu regeln sind auch nicht ohne. Dazu noch Umwelt- und Landschaftsschutz, Bio- und Natura-Regeln, etc. etc..

Da muß man echt schon ein Experte in vielen Dingen sein. Schaut euch mal Clarksons Farm an, da kriegt man mal einen kleinen Einblick, wie kompliziert das abseits der reinen Landwirtschaft ist.

Edit: Rechtschreibung
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Landwirtschaftsminister hat sich halt erstmal um die wichtigen Dinge gekümmert - die Cannabis-Legalisierung. Aber jetzt geht er bestimmt an das 10.000 Teile Puzzle, da bin ich zuversichtlich.
 
Im Durchschnitt 48%, Hälfte EU, Hälfte aus Dland.

Die Frage ist, wie man es unkompliziert und nachhaltig ändern könnte. Die müssen am Weltmarkt und mindestens mit den anderen EU-Ländern konkurrieren
Hier eine Statistik aus der NZZ. Deutsche Bauern haben einen Subventionsanteil von ca. 18% bei den Einnahmen, für schweizer Bauern sind es wohl mehr als 50%:
Bildschirmfoto 2024-01-11 um 21.09.23.png

https://www.nzz.ch/wirtschaft/prote...t-es-den-landwirten-laut-statistik-ld.1773367

Deutschland ist bei den Subventionen ziemlich am unteren Ende, steht auch so im Artikel. Also da muss man schon realistisch sein.
 
Deutschland ist bei den Subventionen ziemlich am unteren Ende
Bei der rein nationalstaatlichen Förderung vielleicht, aber da kommt ja noch die EU-Förderung oben drauf. In der Schweiz nicht.

Die Fördergelder machen je nach Struktur eines Haupterwerbsbetriebs zwischen 41 und 62 Prozent des landwirtschaftlichen Einkommens aus. Bei sogenannten Nebenerwerbsbetrieben, die eine zweite Einkommensquelle außerhalb der Landwirtschaft haben, liegt der Anteil der Fördermittel am landwirtschaftlichen Einkommen noch deutlich höher.
https://www.landwirtschaft.de/landw...rd-die-landwirtschaft-so-stark-subventioniert
 
Bei der rein nationalstaatlichen Förderung vielleicht, aber da kommt ja noch die EU-Förderung oben drauf. In der Schweiz nicht.

https://www.landwirtschaft.de/landw...rd-die-landwirtschaft-so-stark-subventioniert
Stimmt so nicht:

Doppelte Subventionen
Rund ein Drittel ihrer Einkommen beziehen Bauern in der Europäischen Union aus Subventionen. Verglichen mit ihren Schweizer Kollegen sind sie damit allerdings noch wahre Hungerleider: Die eidgenössischen Bauern bekommen rund 71 Prozent, also deutlich mehr als zwei Drittel ihrer Einnahmen vom Staat. Schweizer Landwirte, die in der Nähe der deutschen Grenze wohnen, können demnächst die Subventionen ihrer Heimat mit denen der EU kombinieren – was Berufskollegen aus Deutschland empört.
https://www.deutschlandfunk.de/doppelte-subventionen-100.html

Sorge bei deutschen Bauern: Schweizer Landwirte kaufen in Deutschland immer mehr Land
Sie kaufen hier ihre Betriebsmittel wesentlich billiger als in der Schweiz, bekommen EU-Förderung auf die Fläche und führen ihre Erzeugnisse zollfrei über die Grenze, wo sie sie zu höheren Preisen verkaufen. Schweizer Bauern können weit höhere Pacht- und Landpreise bezahlen und verdrängen damit die heimischen Landwirte.
https://www.suedkurier.de/region/ho...ich-deutsche-bauern-sorgen;art372623,11595886
 
Natürlich stimmt das! Klar, wenn schweizer Bauern Land in der EU kaufen, kriegen sie auf diesem Grund auch deutsche und EU-Subventionen. Daß die eidgenössischen Bauern noch mehr Puderzucker in den Hintern geblasen bekommen, als hierzulande, ändert nichts an dem Subventionsanteil in Deutschland von durchschnittlich 48%.
 
Habecks geheime Pläne: Wirtschaftsminister will plötzlich auf schmutzige Kohle setzen

https://www.berliner-zeitung.de/wir...tzlich-auf-schmutzige-kohle-setzen-li.2175696

Der nächste Ärger ist vorprogrammiert...

Auch Markus Lanz merkt es: Die Stimmung kippt

https://www.berliner-zeitung.de/kul...s-lanz-merkt-es-die-stimmung-kippt-li.2175995

Das Volk wendet sich ab
Natürlich ist es richtig, vor den Konsequenzen eines Sieges der AfD zu warnen. Und dennoch wirken viele Politikergespräche gerade heute, wo das Land sich fundamental zu verändern droht, seltsam entrückt. Die Entscheider dieses Landes versuchen, sich die Hoffnungslosigkeit der Menschen auf Distanz zu halten, die Kritik an der Ampel zu diskreditieren – als illegitime Demokratiefeindlichkeit. Dass die vergangenen Monate und Jahre mit einem wankelmütigen Kanzler und einem falsch kalkulierenden, es gut meinenden und dennoch tragischen Wirtschaftsminister die Misere von heute herbeigeführt haben, verdichtet sich langsam zur unliebsamen Tatsache, die in offiziellen Runden ungern ausgesprochen wird.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Der 1. Link geht nicht.

und zu dem 2. Kommentar: Wie schon mehrfach gesagt, ich kenne keinen Politiker der letzten 20+ Jahre der so anschaulich Dinge erklärt, begründet etc. wie Habeck.
Die Sachen sind hal tnur nicht schön, da liegt wohl eher das Problem begraben, entrückt ist da aber definitiv nichts.
 
Der 1. Link geht nicht.

und zu dem 2. Kommentar: Wie schon mehrfach gesagt, ich kenne keinen Politiker der letzten 20+ Jahre der so anschaulich Dinge erklärt, begründet etc. wie Habeck.
Die Sachen sind hal tnur nicht schön, da liegt wohl eher das Problem begraben, entrückt ist da aber definitiv nichts.

Habe den Link repariert.

Er kann die Dinge ja alle noch so schön erklären, er hat sich einige Partzer geleistet und da geriet er eher in Erklärungsnot.

Der eine kann sich und seine Positionen besser verkaufen als der andere, macht es am Ende aber nicht besser für die Bürger.
 
Natürlich stimmt das! Klar, wenn schweizer Bauern Land in der EU kaufen, kriegen sie auf diesem Grund auch deutsche und EU-Subventionen.
Klar ist das nicht sondern eine Gesetzeslücke.

Daß die eidgenössischen Bauern noch mehr Puderzucker in den Hintern geblasen bekommen, als hierzulande, ändert nichts an dem Subventionsanteil in Deutschland von durchschnittlich 48%.
Woher kommt die Zahl?
 
Klar ist das nicht sondern eine Gesetzeslücke.
Ist doch keine Gesetzeslücke. Wenn ich, als deutscher Bauer Flächen in der Schweiz bewirtschafte, bekomme ich doch auch die schweizer Förderung.
Woher kommt die Zahl?
Wurde in diversen Artikeln genannt, ich habe es, ehrlich gesagt, nicht nachgeprüft. Aber in meinem oben zitierten Artikel waren es auch zwischen 41% und 62%, kommt also gut hin.
 
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