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Der Politikthread (1 Betrachter)

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Und die Problematik der Migrationspolitik rechtfertigt deiner Meinung nach rechtsradikale Parteien zu wählen?
Dann können entsprechende Wähler vllt noch bis zum Mittagessen denken aber nicht mehr weiter.

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Man sollte lediglich das "Toschlagargument" AFD Wähler = Dumm mittlerweile für obsolet erkennen. Das stimmt halt einfach nicht. Wenns aber moralisch zur eigenen Zufriedenheit beiträgt, gerne.

Dazu dann allerdings gerade ein FUNK Video einzubetten, ist halt auch wieder zum Lachen
 
Diese Mär vom "rechtsradikale Slogans nachplappern stärkt nur die AFD" sollte nach diesen Ergebnissen jetzt auch zur Vergangenheit gehören.
Dieser Spruch ist selbst längst zum allseits nachgeplapperten Slogan geworden.
Vorhin haben sie im Ersten eine Umfrage gezeigt, nach der - ohne Gewähr, Gedächtnisprotokoll - 68% der Befragten (ich weiß gerade nicht, ob deutschland- oder bayernweit) der Meinung sind, dass die Zuwanderung unbedingt begrenzt werden müsse.
Selbst bei Anhängern der Grünen lag der Wert bei fast 50%. Eine ernstzunehmende Forderung also, schließlich schreien längst auch Bürgermeister und Landräte der SPD um Hilfe, weil die Kapazitäten überall weitgehend erschöpft sind.

Menscheinfeindliche Positionen werden nicht weniger menschenfeindlich nur weil sie von den Grünen oder der SPD vertreten werden.
Das hat ein nach rechts abdriftender Diskurs (leider!) so an sich, dass die Mitte rechter wird. Und wer eben noch zur Mitte gehören will demnach auch. Eine Normalisierung von vorher nicht Sag- und Denkbarem. Jetzt werden dort bestimmte Sachen gesagt oder gedacht werden, wo sie vorher nicht gesagt wurden.
Die Dinge an sich bleiben gleich schlimm und werden nicht besser dadurch, dass sie vormals vom rechten Rand gegrölt wurden und nun von einer vorgeblichen Mitte in nicht ganz so dumpf klingende Worte gehüllt werden.
 
Man bekommt doch immer mehr das Bild, dass der Bund überhaupt keine Ahnung hat, wie sehr die Kommunen aufm Zahnfleisch gehen. Personell, platzmäßig, finanziell.

Das ist nicht zwingend menschenfeindlich, sondern einfach realistisch.
 
Wovon redest du? Da steht doch wortwörtlich: "Zwei der Teilnehmer im Alter von 26 und 29 Jahren wurden nach Polizeiangaben unter anderem wegen strafbarer Äußerungen „in einer fremden Sprache“ in Gewahrsam genommen."

Edit: Die restlichen 90% des Artikels drehen sich nicht um Deutschland. Aber ich weiß nicht, warum man davon ausgehen sollte, dass die dortigen Behörden etwaige Straftaten nicht verfolgen würden?!
 
Menscheinfeindliche Positionen werden nicht weniger menschenfeindlich nur weil sie von den Grünen oder der SPD vertreten werden.
Das hat ein nach rechts abdriftender Diskurs (leider!) so an sich, dass die Mitte rechter wird. Und wer eben noch zur Mitte gehören will demnach auch. Eine Normalisierung von vorher nicht Sag- und Denkbarem. Jetzt werden dort bestimmte Sachen gesagt oder gedacht werden, wo sie vorher nicht gesagt wurden.
Die Dinge an sich bleiben gleich schlimm und werden nicht besser dadurch, dass sie vormals vom rechten Rand gegrölt wurden und nun von einer vorgeblichen Mitte in nicht ganz so dumpf klingende Worte gehüllt werden.
Ich verstehe diese dauernde Ignoranz oder besser sogar Arroganz gegenüber der Bevölkerung nicht. Die von @Hennesch erwähnten Umfragewerte betreffen zahlenmäßig mittlerweile doch annähernd das gesamte Land, ja fast die gesamte EU. Wenn diese "Meinungen" oder Bedürfnisse stets ignoriert werden, dann ist genau dieser Umgang mit den Wählern für den Rechtsruck deutlich mitverantwortlich.

Dabei sollte es doch vor allem darum gehen, einen differenzierten Umgang zu dem Thema zu finden und diesen auch zu kommunizieren aber vor allem auch, Lösungen zu entwickeln und vorzustellen. Menschenfeindlichkeit steht vielleicht auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite stehen völlige Planlosigkeit bzgl. der notwendigen Kapazitäten, Transferzahlungen, die keiner vernünftigen Kontrolle unterliegen, bzw. deren Kontrolle im Kaskadeneffekt untergeht etc. etc., kurzum die Unfähigkeit, die natürlich ein willkommenes Fressen für rechte Populisten ist. Dass dann z. B. eine Frau Weidel intellektuell stellenweise über den in der Regierung handelnden Personen steht, macht die Sache noch schwerer und natürlich ungleich gefährlicher. Die Situation bzw. Eskalation kann m. E. nicht mehr gerettet werden - dafür ist es jetzt zu spät. Der letzte Rettungsanker ist vielleicht, die Hosen runterzulassen und als Regierung einen Offenbarungseid gegenüber der Bevölkerung abzulegen, verbunden mit der Bitte um die Chance, weitermachen zu dürfen und die Bedürfnisse der Bevökerung ernst zu nehmen (Ich stelle mir dazu Olaf Scholz bei einer Rede vor: "Sorry, aber wir sind eben alle das Produkt der verfehlten Bildungspolitik der letzten Jahre - aber jetzt müssen wir gegen Rechts an einem Strang ziehen, weil.... :D). Das wird aber vermutlich auch eher nach hinten losgehen und macht auch mit der derzeitigen Truppe aus den bereits genannten Gründen wahrscheinlich auch keinen Sinn.

Deren fehlende Kompetenz ist dafür mitverantwortlich, dass wir die AfD in nicht allzu ferner Zukunft in der Regierung haben werden. Es bleibt die Hoffnung, dass sie sich dann auf Grund gravierender Fehler selbst entlarven, denn an der Bildung der Menschen und den daraus erwachsenden politischen Erkenntnissen hat eine AfD sicherlich kein Interesse. Die anderen Volksparteien werden sich dann umschauen und fragen, ob ein wenig mehr "Menschenfeindlichkeit" dem Land nicht besser zu Gesicht gestanden hätte, als eine ultrarechte Regierung, denn alternativlos ist die derzeitige Migrationspolitik mitnichten.

Der Zug, die AfD frontal als Demokratiefeindin anzugreifen ist m. E. abgefahren und wir werden uns den kommenden Situationen wohl oder übel stellen müssen, die übrigens durch die im Social Media-Raum fortschreitende Asozialisierung bestimmt nicht deeskalierend wirken werden.
 

Google hilft


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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Verbots- und Vorschriftengängelung?

was soll das denn konkret sein?
Hört sich nach Södersprech der grünen Verbotspartei an und ist nachweislich falsch.

Es geht los mit der CO2 Besteuerung, das melken der Autofahrer ohne Alternativen zu bieten, das diletantisch zusammen geschusterte Gebäudeenergiegesetz, das penetrante Fordern eines schwachsinnigen Tempololimits und nicht zuletzt dieser ganze woke Bullshit der mittlerweile selbst in öffentlichen Institutionen Einzug erhält.
 
das melken der Autofahrer ohne Alternativen zu bieten
Ich nehme die Grünen ja selten in Schutz, aber wenn es eine Partei in Deutschland gibt, die versucht Alternativen zum Autofahren zu fördern, welche soll das bitte sein wenn nicht die Grünen?

Und ich bin ja seit wenigen Monaten auch Autofahrer, bzw. noch schlimmer: Autobesitzer und gefahren wird es durch meine Partnerin. Ich bin da eigentlich sehr desinteressiert, aber jetzt möchte ich doch mal wissen wo ich aufgrund der Grünen gemolken werde?
 
Es geht los mit der CO2 Besteuerung, das melken der Autofahrer ohne Alternativen zu bieten, das diletantisch zusammen geschusterte Gebäudeenergiegesetz, das penetrante Fordern eines schwachsinnigen Tempololimits und nicht zuletzt dieser ganze woke Bullshit der mittlerweile selbst in öffentlichen Institutionen Einzug erhält.

Ähm, "schwachsinniges Tempolimit" ... nunja, da sprechen aber eine ganze Reihe von Studien doch eine ganz andere Sprache. Und das "Melken" der Autofahrer ist bei neutraler Betrachtung auch keines. Im Gegenteil: Würden Autofahrer tatsächlich für alle Kosten, die durch sie verursacht werden, zur Kasse gebeten, würden sich das wohl nur noch die wenigsten leisten können. Und bevor hier Mutmaßungen entstehen: Ich bin selbst Autofahrer und auch beruflich täglich darauf angewiesen.
 
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