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Der Politikthread

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Schade, dass wir Strategie 3 (fähige Regierung) auch knicken können :|

Ich kann da leider nicht mitsprechen, aber Merkel habe ich noch mitbekommen. War nicht alles schlecht, aber es ist auch viel im Argen geblieben, wie man hört/liest. Da kann einem dann die Regierung unfähig vorkommen, aber sie müssen auch echt unangenehme Entscheidungen treffen, um den ganzen verkorksten Mist aus 16 Jahren CDU anzugehen. Könnte ich mir denken.

Zusätzlich zu den Problemen die sich dazugesellen, weil unsere neue gesellschaftliche Welt, auch Dank Internet keine Grenzen mehr kennt oder immer weniger Bedeutung haben. Eigentlich. Thema Putin. Aber Rechts verschärft generell das Problem, weil sie Grenzen eben wollen. Deutschland. Deutschland! Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!

Aber tröstet euch. Ist in Spanien nicht anders. Und in Frankreich sind sie schon weiter und hauen sich bereits auf offener Straße auf die Fresse. Und Italien erst. Mit Meloni an der Spitze haben sich die Flüchtlingszahlen verdoppelt. Ist doch kein Wunder. Hier ein kleiner Insider aus Spanien, bevor sich jemand fragt, woran es gelegen hat. Hör auf zu lachen!

Wenn ein Land schreit:" Wir wollen keine Syrer! " (bei uns sind es "die Chinesen", in Frankreich "die Araber" und in Italien - keine Ahnung - irgendein Ausländer findet sich immer) dann bring ich dir Syrer! Es ist nämlich so: Diese Menschen kommen größtenteils aus Verhältnissen, die sie freiwillig mit einer Garage in Chemnitz eintauschen würden. Wenn es jetzt also schwieriger wird in ein Land einzureisen, dann steigt der Preis - nicht die Nachfrage. Die Nachfrage ist der Kern des Problems und die sinkt nur, wenn wir - alle die können - diesen Ländern helfen. Weiterhin. Sie unterstützen. Auch wenn viel Geld in den korrupten Kanälen versickert, also auch im Kampf gegen die Korruption. Das ist schwer, keine Frage.

Aber, "schlimmer" für jeden Einzelnen (also das eigene Volk) wird es, wenn man sich versucht abzuschotten. Schlimm nicht, weil wir zusammenrücken oder teilen müssten. Sondern auch konkurrieren. Es geht ja nicht anders. Um die Wohnung. Um den Arbeitsplatz. Ich kann mir gut vorstellen, dass das bei vielen Frust erzeugt, weil es für den (Osten) eh schon nicht leicht ist zu konkurrieren und es der Westen jetzt auch nicht unbedingt leichter hat.

Aber wenn man dann AfD wählt und glaubt das hört auf - :lol: - also derjenige der AfD wählt, weil es ihm dann "besser" geht - dem sollte es besser JETZT schon gut gehen. Denn da kämen mit der AfD auf den Deutschen harte Zeiten zu. Aber gut. Nachdem die AfD dann verbrannte Erde hinterlassen hat, kann der Aufschwung dann endlich beginnen. Alles schön grün und alle schön sozial eingestellt. Alles wird gut. Irgendwann. Herrlich!
 
Als ob nur das eine versucht wird und nicht auch das andere. Man versucht auch durchaus, der AfD auf Sachebene zu begegnen (bin selbst überhaupt kein Fan dieser Strategie). Das Problem ist, dass halt beide Strategien nicht funktionieren.
Die eine nicht, weil die AfD nicht aufgrund ihrer Sachkompetenz gewählt wird, also müssen sie diese nicht bedienen. Sie als Nazis zu benennen bringt auch nichts, weil im Jahre 2023 immer weniger Leute ein Problem damit haben eine Nazi-Partei zu wählen.

War es nicht so, dass wenn die Partei auf Bundesebene vom Verfassungsschutz als rechtsextreme Partei beobachtet würde, sie dann auch von der Parteienfinanzierung ausgeschlossen würde? Denke sie auf rechtlicher Ebene wo immer möglich zurechtzustuzen und finanziell auszutrocknen wäre die einzige Strategie die noch funktionieren kann.
 
War es nicht so, dass wenn die Partei auf Bundesebene vom Verfassungsschutz als rechtsextreme Partei beobachtet würde, sie dann auch von der Parteienfinanzierung ausgeschlossen würde? Denke sie auf rechtlicher Ebene wo immer möglich zurechtzustuzen und finanziell auszutrocknen wäre die einzige Strategie die noch funktionieren kann.

Derzeit wird aber nur die thüringer AfD vom Landesverfassungsschutz beobachtet. Auf Bundesebene gibts das noch nicht.
 
War es nicht so, dass wenn die Partei auf Bundesebene vom Verfassungsschutz als rechtsextreme Partei beobachtet würde, sie dann auch von der Parteienfinanzierung ausgeschlossen würde? Denke sie auf rechtlicher Ebene wo immer möglich zurechtzustuzen und finanziell auszutrocknen wäre die einzige Strategie die noch funktionieren kann.

Und dann? Dann wird eine AAFD gegründet, und die Wählerschaft bleibt erhalten. So wird sich doch nichts ändern. Das Problem muss von der Basis her angegangen werden und die Leute mit Ihren Ängsten, Frust und Sorgen direkt abgeholt werden. Anders wird das doch nichts mehr.
 
Das Problem muss von der Basis her angegangen werden und die Leute mit Ihren Ängsten, Frust und Sorgen direkt abgeholt werden. Anders wird das doch nichts mehr.
Wie hole ich jemanden ab, der bsp. Angst oder Hass auf "Ausländer" hat?
Natürlich kann der Ansatz demokratischer und humanistischer Parteien nur sein einen Umweg zu gehen, d.h. zuerst zu erkennen dass die Angst/der Hass eine Projektion ist und die Ursachen für diese Projektion bekämpft werden müssen.
Dieser Ansatz konkurriert mit einer Partei, die den Umweg nicht nimmt sondern unmittelbar fordert: Ausländer raus! Gleichzeitig befeuert sie die Ängste und den Hass.
Welche Strategie holt die Menschen wohl mehr ab?

Für mich ist das letztlich nicht viel mehr als eine Binsenweisheit; oft genug sogar die verkappte Forderung doch einfach das umzusetzen, was die Menschen nunmal wollen - ganz gleich welche Werte man damit verrät (was ja auch schon lange und zu genüge gemacht wird btw).
 
Und dann? Dann wird eine AAFD gegründet, und die Wählerschaft bleibt erhalten. So wird sich doch nichts ändern. Das Problem muss von der Basis her angegangen werden und die Leute mit Ihren Ängsten, Frust und Sorgen direkt abgeholt werden. Anders wird das doch nichts mehr.

Und? Früher gab es mal die NDP und die DVU... Es wird immer wieder mal eine Nazi/Deppenpartei geben.

Die MEISTEN der AFD Wähler sind verloren. Die holt man nicht mehr "ab oder zurück".

Die sind einfach DOOF,leben in der Vergangenheit und/oder sind rechtsextrem. Alles drei zusammen ist auch durchaus in Kombination möglich.:D

Und den größten Fehler den die anderen Parteien machen können ist auf die AFD "zugehen" und/oder sich deren Wählerschaft "anbiedern".
 
Wenn man kritisch mit der Migrationspokitik ist, hat man keinen Hass auf Ausländer. Das ist ja genau der Sprech, der der afd stimmen bringt.
Fakt ist, das Thema hat man komplett der afd überlassen ohne es in der Mitte breit zu diskutieren.
Jetzt kommen zwar wieder FDP und CDU mit tollen Konzepten, aber da ist eh wertlos.
 
Und? Früher gab es mal die NDP und die DVU... Es wird immer wieder mal eine Nazi/Deppenpartei geben.

Die MEISTEN der AFD Wähler sind verloren. Die holt man nicht mehr "ab oder zurück".

Die sind einfach DOOF,leben in der Vergangenheit und/oder sind rechtsextrem. Alles drei zusammen ist auch durchaus in Kombination möglich.:D

Und den größten Fehler den die anderen Parteien machen können ist auf die AFD "zugehen" und/oder sich deren Wählerschaft "anbiedern".

Das sehe ich ähnlich. Die meisten AfD Wähler denken ja wirklich, dass es ihnen dann besser geht. Die denken wirklich, dass ide AfD etwas gegen die Inflation und gegen die Armut im Land unternimmt, indem sie einfach nur "Ausländer raus" ruft...dass es wie in Italien nicht dazu kommen wird, dass die AfD Leute raus schmeißt, dass begreifen die nicht. Ebensowenig, wie die ärmsten der Gesellschaft nicht begreifen, dass sie mit der AfD vermutlich noch ärmer werden.

Versuchst du denen das aber begreiflich zu machen, bist du ein Systemling, oder von der Lügenpresse gesteuert. Da haben die Populisten halt ganz Arbeit geleistet.
 
Wenn man kritisch mit der Migrationspokitik ist, hat man keinen Hass auf Ausländer. Das ist ja genau der Sprech, der der afd stimmen bringt.
Fakt ist, das Thema hat man komplett der afd überlassen ohne es in der Mitte breit zu diskutieren.
Jetzt kommen zwar wieder FDP und CDU mit tollen Konzepten, aber da ist eh wertlos.

Die AfD ist aber nicht "kritisch" gegenüber Ausländern. Und was man so unter Beiträgen der AfD an Kommentaren liest, sind deren Wähler auch nicht "kritisch" gegenüber Ausländern, sondern da werden weit mehr Hassbotschaften geschrieben und offen zu Gewalt aufgerufen. Davon wird sich halt auch keineswegs von Seiten dieser Partei distanziert, nein man befeuert das sogar noch weiter.
 
Wenn man kritisch mit der Migrationspokitik ist, hat man keinen Hass auf Ausländer. Das ist ja genau der Sprech, der der afd stimmen bringt.
Fakt ist, das Thema hat man komplett der afd überlassen ohne es in der Mitte breit zu diskutieren.
Jetzt kommen zwar wieder FDP und CDU mit tollen Konzepten, aber da ist eh wertlos.
"Migrationspolitik" ist in diesem Fall eine Chiffre für "Migrationsbegrenzungspolitik"?
Es ist auch kein "Fakt", dass man das Thema der AfD überlässt und es nicht breit diskutiert würde. Sag mir bitte ein einziges Thema das in den letzten 10 Jahren - oder um es noch plakativer zu machen: in den letzten 8 Jahren, also seit 2015 - mehr diskutiert wird als das Thema Migration.
 
Natürlich ist es Fakt, das die Kritik der Politik seit 2015 nahezu direkt in die AFD Ecke geschoben wurde. Da, wo die sich so stark machen konnte.
Hätte man früh angefangen, in der Mitte der Parteilandschaft, sinnvollen Begrenzungen und Regelungen für Menschen ohne Pässe zu erarbeiten, ohne diese erstmal großflächig im Land zu verteilen - hätte die Bundespolizei die Befugnis, direkt an der Grenze abzuweisen, hätte man ein Konzept zur schnellen Abschiebung für Straftäter erarbeitet...
Wo lief das? Hab ich nicht mitbekommen.

Die "breite" Diskussion lief, plakativ gesprochen, nur darüber ab, wie man noch mehr Menschen aufnehmen kann und wo man diese unterbringen soll. Alle negativen Konsequenzen dieser Politik, die einige im Alltag erleben, andere durch Berichte oder Kriminalstatistiken sehen, nimmt man so mit.
 
Das ist eigentlich das schlimmste an der ganzen Sache. Die anderen Parteien die jetzt richtig schön in genau dasselbe Horn blasen und nach meinem Gefühl nach eine "Normalisierung" für diese Art von Sprech sorgen.
Für mich sind das auch wirklich keine "Ups"-Aussagen mehr sondern kalkuliert... aber auf so richtig dämliche Weise. Selten ist es mir aufgefallen wie in der jetzigen Zeit das Politiker frisch und frei irgendwelchen Blödsinn rausposaunen und Zurücktreten müssen so gar keine Gefahr mehr darstellt.
 
Natürlich ist es Fakt, das die Kritik der Politik seit 2015 nahezu direkt in die AFD Ecke geschoben wurde. Da, wo die sich so stark machen konnte.
Hätte man früh angefangen, in der Mitte der Parteilandschaft, sinnvollen Begrenzungen und Regelungen für Menschen ohne Pässe zu erarbeiten, ohne diese erstmal großflächig im Land zu verteilen - hätte die Bundespolizei die Befugnis, direkt an der Grenze abzuweisen, hätte man ein Konzept zur schnellen Abschiebung für Straftäter erarbeitet...
Wo lief das? Hab ich nicht mitbekommen.

Die "breite" Diskussion lief, plakativ gesprochen, nur darüber ab, wie man noch mehr Menschen aufnehmen kann und wo man diese unterbringen soll. Alle negativen Konsequenzen dieser Politik, die einige im Alltag erleben, andere durch Berichte oder Kriminalstatistiken sehen, nimmt man so mit.

Stimmt, eine menschenfeindliche Migrations- und Asylpolitik wurde hauptsächlich aus Richtung der AfD diskutiert, das ist tatsächlich Fakt.
Weil nichts anderes wäre ein Vorgehen gewesen, das du beschreibst - gerade wenn man es auf 2015 bezieht. Aber es bringt wenig jetzt über die humanitäre Krise (!) von vor 8 Jahren zu diskutieren, denn solange wir keine Zeitmaschine haben wird sich an dem damaligen Vorgehen nichts mehr ändern lassen, egal wie man dazu steht.

Im Jahr 2023 haben wir jedoch einen breiten Konsens darüber, dass sog. Migration begrenzt bleiben muss und Abschiebungen aka Rückführungen konsequent angewandt werden müssen. Von daher läuft da deine "Kritik" ein wenig ins Leere. Das ist selbst die Position von den von Rechten verhassten Grünen:

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For the record, ich finde das beschämend.
 
Das Thema war aber jetzt die steigenden Zustimmungen für die AFD in den letzten Jahren bis heute und nicht, was aktuell zum Thema Migration gesagt wird.
Zumindest bezog ich mich darauf. Das aktuell, in dieser Sekunde, anders Diskutiert wird, ist mir auch klar. Wie Glaubhaft das ist, wird man sehen.
 
Das Thema war aber jetzt die steigenden Zustimmungen für die AFD in den letzten Jahren bis heute und nicht, was aktuell zum Thema Migration gesagt wird.
Und "bis heute" ist aber nicht "aktuell"? Naja gut, muss ich nicht verstehen.
Aber deine Argumentation zeigt ja sehr gut, warum man auf der sog. "Sachebene" viele AfD-Wähler*innen eben nicht erreichen kann. Die werden sicherlich nicht zu den Grünen umschwenken, weil diese neuerdings auch menschenfeindliche Migrationspolitik macht.

Davon abgesehen und ungeschönt gesprochen: Der Person, die auf dem Mittelmeer verreckt oder sich nach "Rückführung" in Lybien suizidiert, ist es ohnehin egal, ob ihr Tod auf grüne oder auf braune Menschenfeindlichkeit zurückzuführen ist.
 
Die Faeser rennt auch jeden Tag gegen ne Wand. Geflüchtete mit Titel sollen Wahlrecht erhalten, wenn nach ihr geht.

https://amp.focus.de/politik/deutsc...nn-baldauf-voellig-unsinnig_id_208585487.html
Aus Sicht der schwächelnden Ampel wäre das ein durchaus logischer Vorstoß bezogen auf die absolute Wählerschaft. Dass sie dann allerdings von hinten durch die Brust ins Auge das Messer reinbekommt, scheint sie irgendwie nicht auf dem Schirm zu haben - wie fast alles andere auch. Ich weiß nicht, was da in ihrem Kopf vorgeht, ein Hirn kann es jedenfalls nicht sein.
 
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