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Genau. Um an noch mehr Stellen zu zementieren, wie alt träge und rückwärtsgerichtet die deutsche Bevölkerung ist. Immer her damit. Ich möchte einfach nur noch kotzen.
ich denke landesweit wäre die umfrage anders ausgefallen.
wenn man selbst entscheiden kann bekommt man was man verdient, s. brexit.

auf der anderen seite ist man so extrem anfällig für kurzzeitige "propaganda", vor der umfrage könnte einseitige berichterstattung in schmierblättern, wie zb der bild, die ergebnisse stark verfälschen.

so einseitig wie du das siehst wäre es mmn aber nicht
 
Doch, ich denke schon. Ich habe gerade letzte Woche wieder eine Reportage über den Bahnausbau gesehen. Es ging um die Trasse, die einmal durch Europa führen soll. Wer hängt hinten dran? Die Deutschen und das mit weitem Abstand. Und das unter anderem deshalb, weil die Anwohner der geplanten Strecke natürlich demonstrieren. Argument: Brauchen wir nicht und macht unsere schöne Heimat kaputt. Immer wieder werden Einzelschicksale über das Allgemeinwohl gelegt.

Hinzu kommt, dass die Parteien schon jetzt extrem an Umfragen hängen und ihre Politik extrem danach ausrichten. Das würde mit Volksentscheiden nur noch schlimmer. Die Masse ist dumm und wird am Ende denjenigen hinterherlaufen, die am lautesten schreien und die wenigsten Schmerzen versprechen. Kann man sich ja vorstellen, in welche Richtung es dann gehen wird, wenn es um nicht verhinderbare Einschnitte in unseren Wohlstand gehen wird.
 
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ich denke landesweit wäre die umfrage anders ausgefallen.
wenn man selbst entscheiden kann bekommt man was man verdient, s. brexit.

auf der anderen seite ist man so extrem anfällig für kurzzeitige "propaganda", vor der umfrage könnte einseitige berichterstattung in schmierblättern, wie zb der bild, die ergebnisse stark verfälschen.

so einseitig wie du das siehst wäre es mmn aber nicht

Ob die Bildzeitung die Reichweite hätte um eine Volksentscheidung so stark zu beeinflussen?
Ich bezweifle das sehr stark.

Es gibt auch bei anderen Medien sehr einseitige Berichterstattung,

Eine Volksentscheidung wäre zu begrüßen, wenn sich eine Mehrheit für oder gegen etwas entscheidet, dann ist das für mich eine demokratische Entscheidung.

Wenn aber eine Minderheit vorgibt wie wir unsere Zukunft zu gestalten haben, das ist eher abzulehnen.
 
Woher nimmst du die Annahme dass ich Klimaschutz für Müll halte?
Warst du nicht noch der jenige, der am jammern war über die EU Sanierungspflicht?
Da ist der Klimaschutz dann um es mit deinen Worten auszudrücken Müll.

Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt :lol:

du scheinst selbst einfachste Zusammenhänge nicht verstehen zu können....
 
Doch, ich denke schon. Ich habe gerade letzte Woche wieder eine Reportage über den Bahnausbau gesehen. Es ging um die Trasse, die einmal durch Europa führen soll. Wer hängt hinten dran? Die Deutschen und das mit weitem Abstand. Und das unter anderem deshalb, weil die Anwohner der geplanten Strecke natürlich demonstrieren. Argument: Brauchen wir nicht und macht unsere schöne Heimat kaputt. Immer wieder werden Einzelschicksale über das Allgemeinwohl gelegt.

Hinzu kommt, dass die Parteien schon jetzt extrem an Umfragen hängen und ihre Politik extrem danach ausrichten. Das würde mit Volksentscheiden nur noch schlimmer. Die Masse ist dumm und wird am Ende denjenigen hinterherlaufen, die am lautesten schreien und die wenigsten Schmerzen versprechen. Kann man sich ja vorstellen, in welche Richtung es dann gehen wird, wenn es um nicht verhinderbare Einschnitte in unseren Wohlstand gehen wird.
deswegen würde ich auch übergreifend abstimmen lassen und nicht nur das dorf wo die schienen durchgehen. landesweit, bundesländerkram ist eh quatsch, wir sind als land viel zu kompliziert was das angeht.
 
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Ob die Bildzeitung die Reichweite hätte um eine Volksentscheidung so stark zu beeinflussen?
Ich bezweifle das sehr stark.

Es gibt auch bei anderen Medien sehr einseitige Berichterstattung,

Eine Volksentscheidung wäre zu begrüßen, wenn sich eine Mehrheit für oder gegen etwas entscheidet, dann ist das für mich eine demokratische Entscheidung.

Wenn aber eine Minderheit vorgibt wie wir unsere Zukunft zu gestalten haben, das ist eher abzulehnen.
die bild war nur ein beispiel, dazu gehören ja mehrere zeitschriften und fernsehsender.
solche wahlen sind oft denkbar knapp, da kann auch die bild reichen.
 
Doch, ich denke schon. Ich habe gerade letzte Woche wieder eine Reportage über den Bahnausbau gesehen. Es ging um die Trasse, die einmal durch Europa führen soll. Wer hängt hinten dran? Die Deutschen und das mit weitem Abstand. Und das unter anderem deshalb, weil die Anwohner der geplanten Strecke natürlich demonstrieren. Argument: Brauchen wir nicht und macht unsere schöne Heimat kaputt. Immer wieder werden Einzelschicksale über das Allgemeinwohl gelegt.

Hinzu kommt, dass die Parteien schon jetzt extrem an Umfragen hängen und ihre Politik extrem danach ausrichten. Das würde mit Volksentscheiden nur noch schlimmer. Die Masse ist dumm und wird am Ende denjenigen hinterherlaufen, die am lautesten schreien und die wenigsten Schmerzen versprechen. Kann man sich ja vorstellen, in welche Richtung es dann gehen wird, wenn es um nicht verhinderbare Einschnitte in unseren Wohlstand gehen wird.
Wie würdest du es finden wenn du von dem Bahnausbau selbst betroffen wärst?
Würdest du an das Gemeinwohl oder an dich selbst denken?
Es ist immer einfach sich über Dinge aufzuregen wovon man selbst nicht betroffen ist.Wenn es dann mal einen selbst trifft, dann sieht das meistens ganz anders aus

Wenn die Masse zu dumm ist um Entscheidungen zu treffen, warum dürfen wir dann noch wählen gehen?
Dann kommen ja nur dumme Ergebnisse dabei raus.
Warum nicht gleich das Volk durch Kommunismus lenken?

Wäre für mich noch dümmer
 
Bei der bloßen Erwähnung der Formulierung "Volksentscheid auf Bundesebene" hab ich schon immer den leicht melodischen Sprechgesang aus "Beate Zschäpe hört U2" in den Ohren. Danke, Danger Dan :ugly:

Ich glaub nicht, dass Deutschland das gut tun würde und bin da froh über die parlamentarische Demokratie. Allein auf die hasserfüllte Propaganda bei irgendwelchen Themen hätte ich keine Lust und während bei einer relativ kleinen Bürgerinitative von Springerpresse und Co schon die "radikal marxistisch"-Pranger aufgefahren werden, will ich gar nicht wissen, gegen wen sie dann auf Bundesebene wieder so lange hetzen, bis wieder mal jemand erschossen wird. Wir kennen die Spielchen bereits.

Selbst rechte Strukturen und Influencer gehen davon aus, dass ihnen ein Volksentscheid auf Bundesebene nicht helfen würde, ihre Anliegen durchzubekommen, aber als Mittel zur weiteren Spaltung der Gesellschaft würden sie die Aufmerksamkeit, die eine solche Möglichkeit erzeugen würde, gern mißbrauchen. War mal irgendwie Teil einer Recherche, warum das insbesondere von dort immer gern gefordert wird. Lasst also gern stecken den Dreck.
 
Das "dumm" war sicherlich etwas provozierend. Der Punkt ist, dass der Durchschnittsbürger nicht die Zeit / Lust hat sich mit politischen Themen auseinander zu setzen. Insofern ist es gut, dafür von der Masse gewählte professionelle Politiker zu haben, die sich den ganzen Tag um so etwas kümmern können und wollen. Von Kommunismus habe ich nie gesprochen...
 
Letztendlich verhält es sich doch hier genauso wie in der Arbeitswelt oder der Wissenschaft. Derjenige der nicht mit der Materie vertraut ist, die Hintergründe und Zusammenhänge nicht vollumfänglich kennt und bewerten kann, sollte keine wichtigen Entscheidungen treffen.

Von daher ist ein Volksentscheid doch schon grundsätzlich eine dumme Idee und wir sollten das unseren gewählten Volksvertretern überlassen, die die notwendige Entscheidungskompetenz mitbringen (was leider auch oft zweifelhaft ist) und/oder auf dem jeweiligen Fachgebiet kompetente Berater haben.

Alles andere ist doch Mumpitz.
 
Fairerweise muss man sagen dass das Volk wohl kaum solche dummen Entscheidungen wie Andi Scheuer treffen würde aber prinzipiell habt ihr natürlich Recht.

die CSU ist der Volksentscheid in Politikerform
 
Letztendlich verhält es sich doch hier genauso wie in der Arbeitswelt oder der Wissenschaft. Derjenige der nicht mit der Materie vertraut ist, die Hintergründe und Zusammenhänge nicht vollumfänglich kennt und bewerten kann, sollte keine wichtigen Entscheidungen treffen.

Von daher ist ein Volksentscheid doch schon grundsätzlich eine dumme Idee und wir sollten das unseren gewählten Volksvertretern überlassen, die die notwendige Entscheidungskompetenz mitbringen (was leider auch oft zweifelhaft ist) und/oder auf dem jeweiligen Fachgebiet kompetente Berater haben.

Alles andere ist doch Mumpitz.
alles kann eh nicht per volksentscheid entschieden werden aus den genannten gründen und viel zu aufwendig
allerdings kann man grobe richtungen zb. wird das geld in ausbau der öpnv oder rotlicht viertel gesteckt :p

mit sinn und verstand eben
 
Von daher ist ein Volksentscheid doch schon grundsätzlich eine dumme Idee und wir sollten das unseren gewählten Volksvertretern überlassen, die die notwendige Entscheidungskompetenz mitbringen (was leider auch oft zweifelhaft ist) und/oder auf dem jeweiligen Fachgebiet kompetente Berater haben.

Das klingt so, als würden Volksentscheide von Erna Müller initiiert werden und nicht idR von Initiativen, Verbänden, NGOs, Gewerkschaften etc. pp. Meistens gibt es sogar einen breiten Zusammenschluss verschiedener Gruppierungen, die eine entsprechende Expertise haben.
 
Bei der bloßen Erwähnung der Formulierung "Volksentscheid auf Bundesebene" hab ich schon immer den leicht melodischen Sprechgesang aus "Beate Zschäpe hört U2" in den Ohren. Danke, Danger Dan :ugly:

Ich glaub nicht, dass Deutschland das gut tun würde und bin da froh über die parlamentarische Demokratie. Allein auf die hasserfüllte Propaganda bei irgendwelchen Themen hätte ich keine Lust und während bei einer relativ kleinen Bürgerinitative von Springerpresse und Co schon die "radikal marxistisch"-Pranger aufgefahren werden, will ich gar nicht wissen, gegen wen sie dann auf Bundesebene wieder so lange hetzen, bis wieder mal jemand erschossen wird. Wir kennen die Spielchen bereits.

Selbst rechte Strukturen und Influencer gehen davon aus, dass ihnen ein Volksentscheid auf Bundesebene nicht helfen würde, ihre Anliegen durchzubekommen, aber als Mittel zur weiteren Spaltung der Gesellschaft würden sie die Aufmerksamkeit, die eine solche Möglichkeit erzeugen würde, gern mißbrauchen. War mal irgendwie Teil einer Recherche, warum das insbesondere von dort immer gern gefordert wird. Lasst also gern stecken den Dreck.
Ist ja interessant dass du Volksentscheid direkt mit rechts in Verbindung bringst.
Alle extreme egal in welche Richtung sind Dreck.

Das "dumm" war sicherlich etwas provozierend. Der Punkt ist, dass der Durchschnittsbürger nicht die Zeit / Lust hat sich mit politischen Themen auseinander zu setzen. Insofern ist es gut, dafür von der Masse gewählte professionelle Politiker zu haben, die sich den ganzen Tag um so etwas kümmern können und wollen. Von Kommunismus habe ich nie gesprochen...
Leider ist es so, dass Politiker teilweise selber keine Ahnung haben und auf Berater angewiesen sind.


Letztendlich verhält es sich doch hier genauso wie in der Arbeitswelt oder der Wissenschaft. Derjenige der nicht mit der Materie vertraut ist, die Hintergründe und Zusammenhänge nicht vollumfänglich kennt und bewerten kann, sollte keine wichtigen Entscheidungen treffen.

Von daher ist ein Volksentscheid doch schon grundsätzlich eine dumme Idee und wir sollten das unseren gewählten Volksvertretern überlassen, die die notwendige Entscheidungskompetenz mitbringen (was leider auch oft zweifelhaft ist) und/oder auf dem jeweiligen Fachgebiet kompetente Berater haben.

Alles andere ist doch Mumpitz.
So dumm ist die Idee eigentlich nicht, in der Schweiz funktioniert es doch auch.
Du hast es ganz gut auf den Punkt gebracht mit unseren Volksvertretern und der teils zweifelhaften Kompetenz ;)

alles kann eh nicht per volksentscheid entschieden werden aus den genannten gründen und viel zu aufwendig
allerdings kann man grobe richtungen zb. wird das geld in ausbau der öpnv oder rotlicht viertel gesteckt :p

mit sinn und verstand eben
Ganz genau, wenn jede Entscheidung durch das Volk entschieden werden müsste, das wäre nicht Sinn der Sache.

Vor Grundlegenden Entscheidungen, worüber per Volksentscheid entschieden würde, könnten unsere ÖRR die Bevölkerung über die Auswirkungen vollumfänglich informieren.

Ich denke nicht dass unser Land wegen Volksabstimmungen in den braunen Sumpf abrutschen würde.
Vielleicht würde es dann genau in die entgegengesetzte Richtung gehen?
Wer weiß das schon?
 
Ist ja interessant dass du Volksentscheid direkt mit rechts in Verbindung bringst.
Alle extreme egal in welche Richtung sind Dreck.

Nee, interessant ist warum er von rechts so oft gefordert wird. Also auf Bundesebene. Will ich nochmal betonen: Es geht um die Bundesebene. Bevor endgültig alles verdreht worden wäre, was ich geschrieben habe :)
 
Humza Yousaf wins SNP leadership election to replace Nicola Sturgeon - 37-year-old to become Scotland’s youngest-ever leader and first from minority ethnic background [theindependent.co.uk]

Humza Yousaf has narrowly won the bitterly-fought contest to replace Nicola Sturgeon as the SNP leader and Scotland’s first minister, winning by just over 2,000 votes.

The 37-year-old is set to become Scotland’s youngest first minister and the first person from a minority ethnic background to hold the post after the result was announced at Murrayfield Stadium in Edinburgh.

Viewed as the continuity candidate, Mr Yousaf said he felt like “the luckiest man in the world” to lead the party he “loves so dearly” – calling it “the greatest honour and privilege” of his life.

Kate Forbes – the 32-year-old finance secretary who repeatedly clashed with Mr Yousaf over his record – finished runner-up. Ash Reagan, the outsider who has staked out the most hardline position on Scottish independence, finished third.

[...]

Polls had made Mr Yousaf favourite among SNP voters, but faces an uphill battle to win over others. An Ipsos Scotland found Ms Forbes was more popular with the general public – with a net rating of minus 8 per cent, compared with Mr Yousaf on minus 20.

[...]

But Mr Yousaf suggested during the contest that the party had to go back to the drawing board, saying the SNP had to win “a consistent majority for independence”, claiming legal obstacles would then “disappear”.

The new SNP leader said on Monday: “To those in Scotland who don’t quite yet share that passion that I do for independence, I will aim to earn your trust by continuing to ensure that we govern well [and] focusing on the priorities that matter to all of us.”

Of the three candidates, only Mr Yousaf has said he would continue to fight the UK government in court after Mr Sunak and his ministers blocked Holyrood’s gender self-ID legislation.

[...]
 
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