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Der Politikthread

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würde aber 30 weitere Jahre Öl bedeuten.

Aber auch nur, wenn sie es sich zwischendurch nicht wieder anders überlegen... Und die Wahrscheinlichkeit ist da. Wie auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Ölpreise in Zukunft wieder deutlich steigen. China kommt langsam zurück als Verbraucher und jedes Jahr holen sie weniger Öl aus dem Boden - bei noch steigendem Bedarf.

Derzeit kann man eigentlich nur verlieren. Wenn es aufgrund von Förderung nicht unbedingt jetzt sein muss, würde ich derzeit glaube ich einfach gar nichts machen.
 
Das aproblem ist halt, die Teile werden immer teurer (aber auch besser) und durch die Förderung würde ich zumindest noch 15k sparen (wobei das Gesamte Anfang des Jahres auch 15k günstiger war).

daher würde ich lieber jetzt als in 3-4 Jahren was machen wenn die Heizung hinüber ist.
 
Kesseltausch geht wohl aktuell ohne Begrenzung.

aber genau deshakb überlege ich eben auch jetzt den Kessel zu tauschen, würde aber 30 weitere Jahre Öl bedeuten.

will ich nicht und bin bereit die mehr als doppelte Summe auszugeben für ne WP aber dann muss wenigstens der Betrieb günstiger sein und aktuell sieht es eher anders herum aus.
Das ist absolutes politisches Versagen.

Na,ja. Ein bisschen eigenes Versagen ist ja auch mit dabei. Es soll ja Leute geben die ihre Ölheizung schon vor über 20 Jahren rausgeschmissen haben...;)
 
Das aproblem ist halt, die Teile werden immer teurer (aber auch besser) und durch die Förderung würde ich zumindest noch 15k sparen (wobei das Gesamte Anfang des Jahres auch 15k günstiger war).

daher würde ich lieber jetzt als in 3-4 Jahren was machen wenn die Heizung hinüber ist.

Ich bin ja nicht (mehr) auf dem aktuellen Stand bei dem Thema aber wäre nicht eine BHKW/Brennstoffzelle für dich eine Lösung - speziell bei deinem hohen Strombedarf.
 
Wärmepumpen und der drastische Preisanstieg beim Strom
Hat sich’s bald schon ausgepumpt?

Mit Wärmepumpen vor immer mehr Häusern will Wirtschaftsminister Habeck Deutschland klimafreundlicher und unabhängiger vom Gas machen. Doch weil die Strompreise hochschnellen, gerät die Heizwende in akute Gefahr.



https://www.spiegel.de/wirtschaft/e...preise-a-206eed90-3afc-4a7e-8885-f4350e0d04e8

ich hab da wirklich mehr von Habecks Ministerium und den Grünen erwartet, es scheint sie garnicht zu interessieren und ich überlege gerade ob ich meine WP Bestellung für nächstes Jahr storniere und eine effiziente Ölheizung einbaue.

die WP kommt effektiv auf ca 35k, ein Ölkessel auf vllt 15…… ich bin wirklich extrem enttäuscht. So klappt keine Verkehrs- und keine Energiewende.


Keine Ahnung was im Artikel drin steht (Paywall), aber die Überschrift lässt nichts gutes vermuten.

100%ig klar ist mir aber nicht, wo dein Problem liegt. Die Bundesregierung hat doch bereits die Strompreisbremse beschlossen und dazu den massiven Ausbau der erneuerbaren Energien. Was soll sie - sowohl kurz- als auch mittelfristig - denn sonst noch machen?

Und eins sollte klar sein: Falls die Gegebenheiten bei dir halbwegs passen, wirst du mittel- und langfristig einen Haufen Geld sparen mit der Wärmepumpe. Die Strompreise sind jetzt ein Problem, man darf aber doch annehmen, dass sie perspektivisch gesehen auf ein vernünftiges Maß kommen werden (sagen mal irgendwas zwischen 25 und 40 Cent) und da Öl und Gas einfach abstinken werden.


Edit: @Cybernet1000 Um Gottes Willen - bloß keine Brennstoffzelle.
 
Ich bin ja nicht (mehr) auf dem aktuellen Stand bei dem Thema aber wäre nicht eine BHKW/Brennstoffzelle für dich eine Lösung - speziell bei deinem hohen Strombedarf.

also mit 19 als ich noch garkein Haus hatte? :ugly:

Keine Ahnung was im Artikel drin steht (Paywall), aber die Überschrift lässt nichts gutes vermuten.

100%ig klar ist mir aber nicht, wo dein Problem liegt. Die Bundesregierung hat doch bereits die Strompreisbremse beschlossen und dazu den massiven Ausbau der erneuerbaren Energien. Was soll sie - sowohl kurz- als auch mittelfristig - denn sonst noch machen?

Und eins sollte klar sein: Falls die Gegebenheiten bei dir halbwegs passen, wirst du mittel- und langfristig einen Haufen Geld sparen mit der Wärmepumpe. Die Strompreise sind jetzt ein Problem, man darf aber doch annehmen, dass sie perspektivisch gesehen auf ein vernünftiges Maß kommen werden (sagen mal irgendwas zwischen 25 und 40 Cent) und da Öl und Gas einfach abstinken werden.


Edit: @Cybernet1000 Um Gottes Willen - bloß keine Brennstoffzelle.

ich zitier mal ein paar Sachen:

Die Strompreise, für den Betrieb von Wärmepumpen entscheidend, steigen teils sogar deutlich steiler als die Gaskosten. Die Preise werden auch noch länger so hoch bleiben, mindestens bis 2025, warnen Experten. Die von der Bundesregierung zur »Schlüsseltechnologie« für die Energiewende erklärte Wärmepumpe, die »als klimaneutrale Standardheizung in Deutschland« etabliert werden soll, wirkt damit gerade nicht sonderlich zukunftsträchtig.
....
Und nicht nur das: Die ganze Energiewende scheint zunehmend wackelig. Denn sie war immer vor allem auf Strom gebaut, der günstig und grün sein sollte. Beides ist auf absehbare Zeit nicht der Fall.
....
»Die Preissteigerungen, die jetzt auch auf die Endverbraucherpreise durchschlagen, sind ein echtes Problem«, sagt Andreas Löschel, Professor für Umweltökonomik und Nachhaltigkeit an der Ruhr-Universität Bochum. »Sowohl Wärmepumpen als auch Elektroautos hängen an einem vergleichsweise günstigen Strompreis. Diese Technologien werden unattraktiv für viele Konsumenten, wenn Strom auch perspektivisch teuer bleibt.«
Und in den kommenden Jahren könnten sich die Preisverhältnisse weiter verschieben.
»Wenn die entsprechende Infrastruktur einmal aufgebaut ist, werden wir perspektivisch wohl wieder sinkende Erdgaspreise in Europa sehen. Mit den Strompreisen könnte es schwieriger werden«, so Löschel. Denn die hängen massiv am Ausbau der erneuerbaren Energien.
Deswegen findet es der Chef der Stadtwerke München »ziemlich unfair, wenn die Stromversorger nun zum Sündenbock gemacht werden.« Natürlich müsse es dringendes politisches Ziel sein, »den Strompreis wieder wettbewerbsfähig zu kriegen«, sagt Florian Bieberbach. »Sonst funktioniert die gesamte Energiewende nicht.«
Mittelfristig brauche es dazu aber bundesweit ausreichende Strommengen aus erneuerbaren Energien – und zwar insbesondere im Winter, wenn einerseits die Wärmepumpen auf Hochtouren liefen und andererseits die Fotovoltaik nicht mehr viel bringe. »So weit sind wir in Deutschland aber nicht«, so Bieberbach. »Für die geplante Wärmepumpenrevolution geht der benötigte Ausbau erneuerbarer Energien nicht ausreichend schnell voran.« Es gebe zwar genügend Projekte, so der Stadtwerke-Chef, aber die Verfahren und Prozesse seien »wahnsinnig langsam«.
....

und jetzt kommt für mich das Benruhigendste

Habeck-Ministerium hält Preisbremse für ausreichend
Das sieht auch der Umweltökonom Löschel so: »Wir werden nachhaltig sinkende Strompreise nur dann sehen, wenn wir die regenerativen Energieträger noch einmal richtig entschieden ausbauen. Und in den nächsten ein bis zwei Jahren könnte sich trotz der Anstrengungen der Bundesregierung noch nicht so viel bewegen.« Dies sei nicht zuletzt so, weil steigende Zinsen die Kosten für den Ausbau in die Höhe trieben und Erneuerbaren-Projekte damit für Investoren unattraktiver machten.

Im Bundeswirtschaftsministerium gibt man sich unbesorgt. Zum einen werde bereits daran gearbeitet, den Ausbau der Erneuerbaren nun massiv zu beschleunigen. Zum anderen verweist die Regierung auf die Strompreisbremse. Bundeswirtschaftsminister Habeck plant deswegen keine Reaktion seines Hauses auf die hohen Strompreise, die für Besitzer von Wärmepumpen zum Problem werden könnten.

Das Ausbauziel von sechs Millionen bereitgestellten Wärmepumpen bis 2030 wird stur bekräftigt. Zwar sei dafür eine ganze Reihe von Maßnahmen nötig, von der Fachkräfteausbildung bis zur Sicherung von Lieferketten, heißt es in einem Eckpunktepapier, das am Ende des Wärmepumpengipfels verabschiedet wurde. Die hohen Strompreise dagegen tauchen dort nicht als Problem auf.

Stattdessen setzt man bei Habecks Beamten voll auf die Regelungen zur Strompreisbremse. Für 80 Prozent des bisherigen Stromverbrauchs müssen die Konsumenten nur 40 Cent je Kilowattstunde bezahlen. Alles darüber hinaus ist hingegen nicht gedeckelt im Preis – und kann weitaus teurer sein. Das gilt auch für den Strom, den die Wärmepumpen verbrauchen: in München etwa bis zu 75 Cent pro Kilowattstunde.

Allerdings gilt der Strompreisdeckel voraussichtlich bis April 2024, wogegen die Preise absehbar länger hoch bleiben werden. So wird es also auch auf die einzelnen Stromversorger ankommen: Ob es ihnen gelingt, klug im Großhandel einzukaufen, und ob sie ihre Preise gezielt so gestalten, dass Wärmestrom attraktiver ist als fossiles Erdgas.

und gerade der 2. Quote kann halt einfach nicht sein. Die Politik und eben gerade Habecks Ministerium bleiben bis auf die bekannten Maßnahmen untätig.
Und für die 22er WP Besitzer gibts ne Schätzung, was ist mit mir für 2023 und der 22 sein 2. E-Auto bekommen hat? Ich bin voll in der Energiewende drin und bekomme jetzt die volle finanzielle Breitseite. Mein Problem ist auch dass mir niemand sagen kann wieviel Kwh verbrauchen werde (Ja, Energieberater war da).
Allerdings müsste ein Strompreisdeckel bei 30-35 Cent kommen, sonst ist es einfach unattraktiv.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, vor einigen Wochen, als das mit der Strompreisbremse bei 40 Cent bekannt wurde, habe ich zu meiner Frau gesagt, Pass auf das wird dann unser neuer Preis sein, egal wie der Markt sich entwickelt.

Heute ist es dann soweit, preisänderung bei mir ab Februar auf, Trommel-Wirbel, exakt 40 Cent. 12 cent mehr. Ach wie schön das mein Stromanbieter in den ersten zwei Quartalen schöne Fette gewinne erzielt hat.

Ach wie kotzt mich das alles an. Zumal, ich Versuche nun seit einem Jahr eine Solaranlage zu bekommen, aber nichts zu machen. Wir haben auf der Südseite zwei Gauben, für die großen Anbieter ist das zu unrentabel, kompliziert (sagen sie ganz offen), die machen mir nicht Mal ein Angebot da sie sich die Kunden aussuchen können.

Die mittelgroßen winken auch ab, bzw. Ich hatte ein Angebot für 30 tausend Euro bei 4500 kW...ohne Steuer.

Bleiben die kleinen Solarbauer, sind alle ausgebucht. Wollen teilweise vorverträge mit Anzahlung ohne Machbarkeitsgarantie...

Wenn ich nicht Scheiss Long COVID hätte, würde ich einfach selbst installieren.

Läuft echt super. Scheißjahr.
 
Zuletzt bearbeitet:
was ist mit mir für 2023 und der 22 sein 2. E-Auto bekommen hat? Ich bin voll in der Energiewende drin und bekomme jetzt die volle finanzielle Breitseite.

Großes Haus mit großem Pool, der Dank Kurzarbeit im Sommer oft und regelmäßig genutzt werden konnte, 2 neue E-Autos + jährlicher THQ Quote, quersubventioniert von jedem Steuerzahler, nen fetten neuen OLED. Über so ne Breitseite beklagen sich auch nur wir KTler.:hammer:
 
Großes Haus mit großem Pool, der Dank Kurzarbeit im Sommer oft und regelmäßig genutzt werden konnte, 2 neue E-Autos + jährlicher THQ Quote, quersubventioniert von jedem Steuerzahler, nen fetten neuen OLED. Über so ne Breitseite beklagen sich auch nur wir KTler.:hammer:

dir ist aber schon klar dass die Aussage auf Strom gemünzt ist? Ich versuche alles ökologischer umzustellen und das geht nunmal nur mit Strom und die Bundesregierung tut nichts um das zu Fördern (Strompreisdeckel o.Ä.). Dabei brauchen wir genau JETZT relativ günstigen Strom um viele Leute zum umrüsten zu bewegen.

und das quersubventioniert von jedem Steuerzahler ist Käse da die Mwst auch noch da ist und der Staat so immernoch mit einem Plus rausgeht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das hat ja mit Armut nix zu tun. Ich kann Gerti da aber verstehen. Es werden Anreize geschaffen auf e zu wechseln und für viele sind das jetzt halt plötzlich enorme Kosten die auf die zurollen. So bekommt man die Leute nicht unbedingt vom verbrennen weg.
Wir haben auch zwei e Karren seit nem Jahr jetzt und wenn wir nicht die solar auf dem Dach hätten, für die es keine Förderung gab, sehe es mit unserem Strom Verbrauch echt bitter aus. Im Moment haben wir das Glück das wir bei Aldi und ich zusätzlich noch kostenlos auf Arbeit laden kann, aber ein Dauerzustand bleibt das bestimmt nicht.
 
dir ist aber schon klar dass die Aussage auf Strom gemünzt ist? Ich versuche alles ökologischer umzustellen und das geht nunmal nur mit Strom und die Bundesregierung tut nichts um das zu Fördern. Dabei brauchen wir genau JETZT relativ günstigen Strom um viele Leute zum umrüsten zu bewegen.

und das quersubventioniert von jedem Steuerzahler ist Käse da die Mwst auch noch da ist und der Staat so immernoch mit einem Plus rausgeht.
Die Bundesregierung tut doch etwas.
Deine beiden Autos habe ich mitbezahlt, deine Nicht-KFZ-Steuer, deine THQ Quote und deinen Strompreisdeckel auch...
 
Den strompreisdeckel und thg quote zahlt Gerri auch…. Vorher hat jeder von jahrzehntelang unsere arme Auto Industrie subventioniert damit die mehr Absätze machen können. Da hat es komischerweise niemanden interessiert.
 
Das mit dem Auto hab ich oben schon berichtigt. Ich bezahl ja auch dafür den Gaspreisdeckel von euch etc….. als blubb. Der Strompreisdeckel brächte uns aber ökologisch voran anstatt Gas zu subventionieren (auch wenn ich natürlich sehe dass es jetzt gerade nötig ist.)

mir gehts darum dass wir nur eine Energiewende schaffen wenn alles auf Strom umgestellt wird. Ich will da aktiv mitmachen und es kostet mich ein Heidengeld, va die Heizung und jetzt fällt die Regierung genau diesen Leuten in den Rücken, denn 40 Cent ist weder ein akzeptabler Strompreis, noch bringt man Leute mit dem 80% Deckel zum Umstieg MEHR Strom zu verbrauchen.
 
Das mit dem Auto hab ich oben schon berichtigt. Ich bezahl ja auch dafür den Gaspreisdeckel von euch etc….. als blubb. Der Strompreisdeckel brächte uns aber ökologisch voran anstatt Gas zu subventionieren (auch wenn ich natürlich sehe dass es jetzt gerade nötig ist.)

mir gehts darum dass wir nur eine Energiewende schaffen wenn alles auf Strom umgestellt wird. Ich will da aktiv mitmachen und es kostet mich ein Heidengeld, va die Heizung und jetzt fällt die Regierung genau diesen Leuten in den Rücken, denn 40 Cent ist weder ein akzeptabler Strompreis, noch bringt man Leute mit dem 80% Deckel zum Umstieg MEHR Strom zu verbrauchen.


1. Was ist denn ein akzeptabler Strompreis? Über 40 Cent kann man diskutieren, aber man muss doch auch mal die Kirche im Dorf lassen. Der Staat muss diesen ganzen Krempel auch irgendwie bezahlen. Und in einer Zeit, in der Strom knapp und teuer ist, bedeutet eine künstliche Reduzierung des Preises auch immer ganz zwangsläufig, dass man Fehlanreize setzt. Irgendwo muss man da einen Mittelweg finden. Ob die 40 Cent da nun gut passen oder ob es 35 Cent sein sollten kann man sicherlich trefflich drüber streiten.

2. Man muss zwangsläufig irgendwo einen Deckel einführen, weil man ansonsten keinerlei Sparanreiz setzt. Dass dabei ggf. einige benachteiligt werden, ist schon richtig - konkret die, die ihren Stromverbrauch jetzt oder sehr bald deutlich erhöhen durch Umstieg auf Wärmepumpe, E-Auto etc. -, nur fällt mir spontan auch keine gute Lösung für das Problem ein. Man müsste dann irgendwie individuell prüfen, wie viel Stromverbrauch nun das E-Auto verursacht hat oder die Wärmepumpe... keine Ahnung wie man das anstellen soll, ohne einen riesigen Verwaltungswasserkopf dahinter zu setzen.
 
1. Was ist denn ein akzeptabler Strompreis? Über 40 Cent kann man diskutieren, aber man muss doch auch mal die Kirche im Dorf lassen. Der Staat muss diesen ganzen Krempel auch irgendwie bezahlen. Und in einer Zeit, in der Strom knapp und teuer ist, bedeutet eine künstliche Reduzierung des Preises auch immer ganz zwangsläufig, dass man Fehlanreize setzt. Irgendwo muss man da einen Mittelweg finden. Ob die 40 Cent da nun gut passen oder ob es 35 Cent sein sollten kann man sicherlich trefflich drüber streiten.

2. Man muss zwangsläufig irgendwo einen Deckel einführen, weil man ansonsten keinerlei Sparanreiz setzt. Dass dabei ggf. einige benachteiligt werden, ist schon richtig - konkret die, die ihren Stromverbrauch jetzt oder sehr bald deutlich erhöhen durch Umstieg auf Wärmepumpe, E-Auto etc. -, nur fällt mir spontan auch keine gute Lösung für das Problem ein. Man müsste dann irgendwie individuell prüfen, wie viel Stromverbrauch nun das E-Auto verursacht hat oder die Wärmepumpe... keine Ahnung wie man das anstellen soll, ohne einen riesigen Verwaltungswasserkopf dahinter zu setzen.

1. kommt auf den Einsatzzweck an.
-Sind 40 Cent beim Autostrom ok? sind bei 20kwh/auf 100km also 8€. Kann man mit leben aber bringt man damit Leute zum Umstieg? Eher nicht.
-Normaler Strom? Ja find ich 40 auch noch ok.
-Heizstrom? Um Gottes Willen, damit bekommst du niemanden zum Umstieg auf ne Wärmepumpe der kein Hocheffizienzhaus hat. Da ich nichtmal genau weiß wieviel Strom ich verbrauchen würde, kann ich absolut keine Kosten bei gleichzeitig hohem Anschaffungspreis kalkulieren..... bei vorher 25 Cent ging das da die Kosten garnicht weit über dem von Öl/Gas sein konnten, bei 40Cent+ kann das ganz böse werden.

2. Beim Strom sollte kein Sparanreiz vorhanden sein denn Ziel ist es immer mehr Strom zu verbrauchen weil Strom eben alles Andere ersetzt. Deshalb sollte genau DER gedeckelt sein. Was bringt dir ein 80% Deckel von 2021 wenn du dir 1-2 E-Autos anschaffen willst oder ne Wärmepumpe? Klar kann man individuell berechnen aber dann muss man das eben auch tun. Aktuell verschreckt man Leuten den Umstieg.
Der simpelste und für die Bevölkerung richtungsweisendste Weg ist ein allgemeiner Deckel auf den Preis. Dann muss man nicht abwägen ob ein E-Auto oder ne WP sich lohnen können, man weiß es.

V.a. und das ist der wichtigste Punkt. Es muss JETZT gehandelt werden. Jeder der sich jetzt aus Kostengründen für Pellet, Öl,. Gas entscheidet statt eine WP ist für die nächsten 20-30 Jahre ein ökologisch verlorener Nutzer im Kampf um die Klimaneutralität.
Ich selbst bin jetzt kurz davor auf Ölbrennwertkesel umzusteigen da ich bei einer WP NUR Mehrkosten sehe.
 
Zuletzt bearbeitet:
1. kommt auf den Einsatzzweck an.
-Sind 40 Cent beim Autostrom ok? sind bei 20kwh/auf 100km also 8€. Kann man mit leben aber bringt man damit Leute zum Umstieg? Eher nicht.
-Normaler Strom? Ja find ich 40 auch noch ok.
-Heizstrom? Um Gottes Willen, damit bekommst du niemanden zum Umstieg auf ne Wärmepumpe der kein Hocheffizienzhaus hat. Da ich nichtmal genau weiß wieviel Strom ich verbrauchen würde, kann ich absolut keine Kosten bei gleichzeitig hohem Anschaffungspreis kalkulieren..... bei vorher 25 Cent ging das da die Kosten garnicht weit über dem von Öl/Gas sein konnten, bei 40Cent+ kann das ganz böse werden.

2. Beim Strom sollte kein Sparanreiz vorhanden sein denn Ziel ist es immer mehr Strom zu verbrauchen weil Strom eben alles Andere ersetzt. Deshalb sollte genau DER gedeckelt sein. Was bringt dir ein 80% Deckel von 2021 wenn du dir 1-2 E-Autos anschaffen willst oder ne Wärmepumpe? Klar kann man individuell berechnen aber dann muss man das eben auch tun. Aktuell verschreckt man Leuten den Umstieg.
Der simpelste und für die Bevölkerung richtungsweisendste Weg ist ein allgemeiner Deckel auf den Preis. Dann muss man nicht abwägen ob ein E-Auto oder ne WP sich lohnen können, man weiß es.

V.a. und das ist der wichtigste Punkt. Es muss JETZT gehandelt werden. Jeder der sich jetzt aus Kostengründen für Pellet, Öl,. Gas entscheidet statt eine WP ist für die nächsten 20-30 Jahre ein ökologisch verlorener Nutzer im Kampf um die Klimaneutralität.
Ich selbst bin jetzt kurz davor auf Ölbrennwertkesel umzusteigen da ich bei einer WP NUR Mehrkosten sehe.

Ich will nicht wissen wo in 5 Jahren der Ölpreis steht...
 
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