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Der Politikthread

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Aber was wäre denn die Alternative?
Zuzahlung vom Staat damit die Menschen von ihrem lohn noch Leben können?
Es wird eine Zweistellige Inflationsrate befürchtet, da wird es auch mit 12€ je nach Region schon extrem knapp.
Man muss halt auch bedenken das Menschen die Mindestlohn verdienen praktisch keine Rücklagen haben (können) und auch kaum Sparpotential haben.
 
Aber was wäre denn die Alternative?
Zuzahlung vom Staat damit die Menschen von ihrem lohn noch Leben können?
Es wird eine Zweistellige Inflationsrate befürchtet, da wird es auch mit 12€ je nach Region schon extrem knapp.
Man muss halt auch bedenken das Menschen die Mindestlohn verdienen praktisch keine Rücklagen haben (können) und auch kaum Sparpotential haben.

Stimmt. Vielleicht wird das einfach dazu führen, dass es diese Jobs nicht mehr gibt bzw nur noch die, die die Menschen als absolut notwendig erachten und auch bereit sind, den Preis zu zahlen. Das ganze staatliche Zuzahlungssystem hat teilweise sogar erst mit dazu geführt, dass sich so ein Sektor etablieren konnte.
 
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:lol:
 
Aber was wäre denn die Alternative?
Zuzahlung vom Staat damit die Menschen von ihrem lohn noch Leben können?
Es wird eine Zweistellige Inflationsrate befürchtet, da wird es auch mit 12€ je nach Region schon extrem knapp.
Man muss halt auch bedenken das Menschen die Mindestlohn verdienen praktisch keine Rücklagen haben (können) und auch kaum Sparpotential haben.
Befürchtet ist gut…



Eurozone - Inflation jetzt bei 10 Prozent

Die Inflation in den Ländern der Eurozone hat im September mit 10 Prozent einen Rekordstand erreicht.


https://www.deutschlandfunk.de/inflation-jetzt-bei-10-prozent-106.html
 
Italien - Meloni kündigt in erster Rede nach der Wahl Vorrang für Landesinteressen an

Italiens voraussichtlich nächste Regierungschefin Meloni will die Interessen ihres Landes in den Vordergrund stellen. In ihrer ersten Rede nach der Parlamentswahl kündigte die rechtsradikale Politikerin in Mailand an, Italien werde seine nationalen Belange verteidigen. Das Land habe sich zuletzt von europäischen Partnern „herumkommandieren“ lassen und sei „nicht gleichberechtigt“.


https://www.deutschlandfunk.de/melo...ahl-vorrang-fuer-landesinteressen-an-102.html
 
Immer wenn sowas wie die Proteste im Iran derzeit passieren ist es interessant, die Artikel in westlichen Medien zu sehen. Wenn die Anzahl an Artikeln, die die Frage nach einer möglichen Revolution aufwerfen ansteigen, oder die Artikel die den Mut der Iranerinnen loben oder die auffordern, dass sich westliche Länder an die Seite der Protestierenden stellen sollen, dann kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass der Protest von Anfang zum Scheitern verurteilt war...
 
Sobald die Artikel in die Richtung sich häufen, weiß man, dass es sehr wahrscheinlich nichts anderes als wishful thinking statt realistische Analyse ist. Aber man kann das gewünschte halt nicht herbeischreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, du bist echt noch zynischer als ich dachte.
Jetzt ist es also die Schuld der Journalist*innen, wenn sich das Iranische Volk - unter anderen mangels internationaler Unterstützung, die aufgrund des Festklammerns an das Atomabkommen auszubleiben scheint - tragischerweise nicht selbst von ihrer Diktatur befreien können sollte?
Und dann wäre dir lieber, man würde über die Aufopferbereitschaft des Iranischen Volkes und die Held*innentode, die gerade (leider!) massenhaft gestorben werden, erst gar nicht berichten?
Und warum? Weil du dich um irgendein "Image" westlicher Medien sorgst?

Es ist nunmal alles was Journalist*innen bleibt: zu appellieren, eine Öffentlichkeit zu schaffen, Menschen eine Stimme geben die sie nicht selbst erheben können. Wenn überhaupt müsste in den westlichen Medien der feministische, Iranische Kampf mehr vorkommen als weniger.
Wenn es dich stört, das geschrieben wird aber nichts bei rumkommt, dann beweg dein Arsch nach draußen und geh auf eine Solidaritäts-Demo mit dem iranischen Volk, die es derzeit sicherlich auch in deiner Stadt gibt. Weil oh Wunder: Sachen passieren nicht einfach. Sie müssen mitunter erzwungen und erkämpft werden und manchmal hilft dabei auch, sich "nur" aus der Ferne zu solidarisieren.

Aber wenn eine 43 Jahre andauernde Diktatur nicht innerhalb von zwei Wochen gestürzt wird dann bitte darüber nicht mehr in der Zeitung schreiben oder in den Nachrichten berichten, das ist schlecht fürs Image und verleidet dem Herrn Mondknallschlumpf die morgendliche FAZ-Lektüre, richtig?

EDIT: Na gut, das war jetzt ein wenig generalistisch in Bezug auf Berichterstattung "Ja vs. Nein". Aber auch inhaltlich kann ich überhaupt keinen nachvollziehbaren Vorwurf an Journalist*innen ausmachen. Du schreibst von der aufgeworfenen Frage nach einer möglichen Revolution. Na klar ist die möglich, so umfassend und unnachgiebig war kein Protest in den letzten 40 Jahren im Iran. Die Revolution ist nicht nur möglich, sondern es bleibt auch zu hoffen, dass sie stattfindet. Du "kritisierst" weiter, dass der Mut der Iranerinnen gelobt würde und die Aufforderung, dass sich westliche Länder an die Seite der Protestierenden stellen sollen.
Und auch hier: Was ist daran falsch? Wenn dann ist falsch, dass die Politik sich diesen Appellen weitestgehend verschließt.
Wenn dabei überhaupt ein Image Kratzer erleiden sollte, dann nicht das der berichtenden Journalist*innen sondern doch vielmehr das der viel zu stillen Frau Bärbock, die sich doch so stolz eine "feministische Außenpolitik" auf die Fahnen geschrieben hat. Davon sehe ich gerade herzlich wenig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja vs Nein Berichterstattung darum ging es mir überhaupt nicht. Auch nicht darum keine Unterstützung zu zeigen. Eher darum, dass ich die Presse da deutlich zynischer als mich finde wenn sie junge Menschen aus dem Westen heraus anfeuert, ohne tiefer in die Hintergründe und Erfolgsaussichten einzusteigen. Später dann "Naja, sind ein paar bei drauf gegangen, schade dass es nicht geklappt hat. Nächstes Thema."
Damit ist das Thema für mich dann auch erledigt. Ich wünsche Ihnen Erfolg dabei.
 
Wie gesagt, ich kann den Vorwurf an den Jornalismus nicht ganz nachvollziehen. Dass bei ansteigender Berichterstattung die Erfolgsaussichten des Protestes sinken, da gibt es doch gar keinen Zusammenhang. Und wenn dann eher den negativen: Je weniger die Weltöffentlichkeit über den Terror des iranischen Regimes erfährt, desto unnachgiebiger wird gegen die Protestierenden weiter vorgegangen werden.

Und es liegt mir eigentlich fern die deutschen (und westlichen) Medien in der Berichterstattung in Schutz zu nehmen. Aber ich würde mit der Kritik eben woanders ansetzen. Z.b. dass a) viel zu wenig und zaghaft berichtet wird und b) Darstellungen des Regimes relativ unkritisch übernommen werden (z.b. "bei den Protesten kamen X Menschen ums Leben" statt klar zu benennen, dass sie von den Revolutionsgarden erschossen wurden. Oder auch dass Khamenei Zugeständnisse in Punkto Kopftuchgebot andeuten würde, heute so bei der Tagesschau gelesen)
 
wow! Die 300 Euro eniergiepauschale hat es echt gebracht. Dadurch hatte ich mehr Abzüge als jemals zuvor. Danke an die fähige Regierung. :dhoch::ugly:
 
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