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Der Politikthread

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Ich bin 3D Artist.
Wir arbeiten mit einer Partnerfirma im AUsland zusammen und nicht kleiner Teil meines Jobs ist es, zu schauen, dass die alles korrekt machen und quasi Händchen halte.
Wir machen Videospiele und Filme/ Serien. Ich bin eher Generalist, heißt, ich kann im Notfall überall aushelfen. Spezialisiert bin ich aber aufs Erstellen von Objekten und Umgebungen.

Alltag sieht so aus, dass ich schau, was mein Team will, was mal wieder an Aufgaben dazwischenkommt und dann, wenn das geklärt und abgearbeitet ist, kann ich mich um meine eigenen Hauptaufgaben kümmern. Eben meist Content für Spiel oder Bewegtbild machen.

Der Job kann sowohl Horror als auch Traumjob sein. Aber man muss wirklich dafür gemacht sein. Einige Branchen sind ja sehr lautr, was Arbeitsbedingungen und Gehalt etc angeht. "Meine" Branche hat garkeine Zeit und Energie, so laut zu sein.

Aber ich bin mittlerweile in einer Position + Firma, in der ich sagen kann, dass ich sehr glücklich bin.
 
Apple = die 2 Steves
Google = Larry & Sergey
MS = Bill & Paul
Amazon = Jeff
Ebay= Pierre

und noch einige mehr....
Wow, Lies dich Mal zu den Personen und dem Tellerwäscher Mythos ein. Alle genannten hatten große Sponsoren in Form ihrer Eltern.

Bezos:
. Zu den ersten Investoren gehörten seine Eltern, die mit 300.000 Dollar einstiegen

Auch Gates kam aus guten Hause, die Eltern haben ihm das Studium in Harvard bezahlt und die Gründung MS finanziell unterstützt.

Nicht umsonst studierten die aufgezählten Personen an Elite Unis, was in den USA ziemlich teuer ist.
 
Gegen eine staatliche Abschöpfung von extremen Vermögen oder auch höhere Erbschaftssteuern hätte ich nicht mal was. Allerdings müsste man imo dann auch ganz hinten anfangen und nicht bei der Steuer selbst. Erstmal müsste die Steuer zweckgebunden und über eine unabhängige Investitionsgesellschaft frei von einem staatlichen Zugriff nach parteipolitischem Gusto sein (was ja per se ein Problem ist, da Steuern in Deutschland afaik nicht zweckgebunden sein dürfen). Und die Gelder sollten dann der Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft zugute kommen. Das heißt nicht ins Sozialsystem, aber sehr wohl in Infrastruktur, Schulen, Digitalisierung, Ausbildung, staatliche Immobiliengesellschaften, Naturschutz, Energieversorgung usw.
Aber selbst wenn das Grundkonzept funktionieren sollte, würden die ersten Skandale vermutlich nicht lange auf sich warten lassen. Wo immer unendliche Gelder sprudeln ist menschliches Fehlverhalten nicht weit weg. Siehe der aktuelle Skandal der öffentlich Rechtlichen.
 
Also halten wir fest, man hat den Erfolg-oder eher die Milliarden - geschenkt bekommen, wenn man studiert hat und Investoren hatte. Die ja irgendwie jedes Unternehmen benötigt um starten zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wow, Lies dich Mal zu den Personen und dem Tellerwäscher Mythos ein. Alle genannten hatten große Sponsoren in Form ihrer Eltern.

Bezos:

Auch Gates kam aus guten Hause, die Eltern haben ihm das Studium in Harvard bezahlt und die Gründung MS finanziell unterstützt.

Nicht umsonst studierten die aufgezählten Personen an Elite Unis, was in den USA ziemlich teuer ist.

Ich habe nie vom Tellerwäscher Mythos geschrieben...

Ohne Startkapital geht es selten - egal wo es herkommt. Und nicht alle Eltern investieren in die Ideen ihrer Kinder ...

Die Summen sind davon abgesehen auch Peanuts im Vergleich zu dem was sie dann erreicht haben.

Oder anders ausgedrückt:
Du kannst 100 jungen Leuten jeweils 300.000 Dollar in die Hand drücken und das heißt noch lange nicht das da auch nur eine (!) Erfolgsstory bei rauskommt...
 
Oftmals macht Geld und finanzielle Sicherheit auch bequem. Warum die Sicherheit für die Unsicherheit einer Unternehmensgründung aufgeben. Nicht ohne Grund sind viele erfolgreiche Unternehmen auch von Einwanderern gegründet oder aufgebaut worden.
 
Unternehmertum muß einem auch liegen, tut es bei den Wenigsten. Wenn man dann noch in einer hochvolatilen Branche unterwegs ist, oder gar ein völlig neues Konzept am Start hat, dünnt es sich noch mehr aus. Das traut sich kaum Jemand!

Geht ja auch oft genug schief, aber wenn …. ja wenn es zündet, dann kann es durch die Decke gehen. Und Denjenigen gönne ich es auch.
 
Ach, dann war das zitieren des Beitrags von @Frank unbeabsichtigt und die Aufzählung hatte keinerlei Bedeutung und Kontext, war rein zufällig und ein somit völlig irrelevant post just for fun?

Ok, mein Fehler, hätte ich ja ahnen müssen. Da erübrigt sich wohl jede weitere Diskussion.

Was ist dir denn über die Leber gelaufen ...? :vogel:

Das war das Posting von Frank auf mein Posting wo ich geschrieben habe das praktisch jede "Mega-Firma" mit 1-2 Einzelpersonen angefangen hat:

"Wobei das heute nicht mehr wahr ist. Kaum ein "Superreicher" hat alles aus eigener Kraft erreicht, so gut wie immer konnten sie auf einer erwirtschafteten Basis aufbauen.
Der Mythos vom Tellerwäscher zum Millionär stammt aus einer anderen Periode."

Darauf hin habe ich ihm ein paar Namen von Gründern aufgezählt...
 
Unternehmertum muß einem auch liegen, tut es bei den Wenigsten. Wenn man dann noch in einer hochvolatilen Branche unterwegs ist, oder gar ein völlig neues Konzept am Start hat, dünnt es sich noch mehr aus. Das traut sich kaum Jemand!

Geht ja auch oft genug schief, aber wenn …. ja wenn es zündet, dann kann es durch die Decke gehen. Und Denjenigen gönne ich es auch.

Richtig! Vor allem hier - im eher "unternehmerfeindlichen" - Deutschland ist es noch mal schwerer. Den meisten fehlt aber einfach der Wille,Biss und die Ausdauer etwas durchzuziehen.

Dazu kommt die (leider) sehr ausgeprägte deutsche Mentalität immer Gründe zu suchen "warum das ja sowieso nicht klappt oder funktioniert" anstatt da produktiv & positiv ranzugehen.
 
Wenn Du nicht erkennst, daß Bundestagsabgeordnete für ihren Job auch angemessen ausgestattet sein müssen, dann kann ich Dir auch nicht weiterhelfen. Wobei man ja ggf. auch wissen könnte, daß die Bahn komplett im Staatsbesitz ist, das Ticket kostet den Steuerzahler also faktisch ... nichts. Und jetzt? Btw., meine AN kriegen von mir auch ihr Jobticket, wie viele Andere auch.
wird aber wie ein privatunternehmen geführt. und es wäre super interessant wie oft die ihr ticket nutzen :D
 
Sagt wer?
Warum verfällt man immer so schnell in Polemik?

Btw sind ein ganz wichtiges Gut auch die passenden Connections, in den USA anscheinend noch mal deutlich krasser.
Das wollte ich noch bei dem Stichwort der genannten Elite-Unis ergänzen - da kannst Du Dir während Deines Studiums ein ganz anderes Netzwerk aufbauen, als an einer "normalen" Universität (geschweige denn vom Alltag).
 
Zu dem Buch da oben: Ich glaube, es ist Anfang Februar des Jahres erschienen, also vor Beginn des Angriffskrieges. Es scheint nahezu perfekt zu sein, für alle die einfach mal nachvollziehbar nachlesen möchten, was da im Detail seit ca. 1980 in der Sowjetunion und speziell ab 1990 passiert ist. Was konkret hinter Gorbatschows Reformen steckte, wer die Ideen dahinter entwarf, wer sie ausführte, wer dann unter Jelzin davon profitierte, wie der KGB die ganze Zeit die Fäden zog und dann von den Bankiers ausgehebelt wurde, die über Nacht zu Oligarchen wurden usw usw. Total spannend geschrieben und gut recherchiert.
 
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