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Der Politikthread

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also darf man etwas nicht kritisieren sondern muss es direkt komplett boykottieren?
Muß man nicht, ist aber dann inkonsequent. Und dann mußt Du Dir den Schuh halt genauso anziehen, wie diejenigen, die Du kritisierst. Denn Du bist dann auch Teil des Spiels, soviel Selbstreflexion sollte schon drin sein. Steine und Glashaus.
 
Gerri ist durch die Kacke mit Ford natürlich jetzt auch negativ vorbelastet, da kann ich seinen Unmut schon verstehen. Richtig rational ist er aber nicht. Konzerne haben auf jeden Fall ihre Nachteile, sie haben aber auch Vorteile gegenüber der kleineren Konkurrenz. Oftmals zahlen sie besser als der Branchenschnitt, bei weniger Verantwortung, bieten mehr Absicherung und Annehmlichkeiten neben dem Job und höhere Abfindungen wenn das Arbeitsverhältnis doch mal endet. Viele Arbeitnehmer entscheiden sich bewusst für ein Konzernleben, viele andere dagegen. Gibt sowohl für Konzerne als auch den kleineren Mittelstand Vorteile und Nachteile. In Schwellenländern oder bei niedrig qualifizierten Jobs ist die Sache nicht ganz so eindeutig, aber selbst dort sind die krassen Negativ-Beispiele wie Foxconn oder Amazon nicht die einzige Variante.
 
Ich habe kein Problem damit, wenn man das Geschäftsmodell kritisiert (gibt gute Gründe dafür) und ich habe kein Problem damit, wenn man davon profitiert (auch dafür gibt es gute Gründe). Aber Beides zusammen beißt sich nun mal.
 
Ich habe kein Problem damit, wenn man das Geschäftsmodell kritisiert (gibt gute Gründe dafür) und ich habe kein Problem damit, wenn man davon profitiert (auch dafür gibt es gute Gründe). Aber Beides zusammen beißt sich nun mal.

Das nennt sich Wandel durch Handel im Endverbraucherformat! :D
 
Außenministerin Baerbock fordert EU-Lösung zu Kaliningrad

In der Debatte um das Transitverbot russischer Waren in die Exklave Kaliningrad verlangt die Bundesaußenministerin Annalena Baerbock einen Lösungsansatz der EU-Kommission. Die Ministerin betonte in einem Interview mit den tagesthemen, die Sanktionen seien von der Europäischen Union beschlossen und daher könne kein einzelner Staat entscheiden. Russland hatte das Transitverbot stark kritisiert und Bundeskanzler Olaf Scholz auf eine Deeskalation des Konfliktes gedrängt.

Im Falle einer Aufhebung des Verbots sei es kein Aufweichen der Sanktionen und kein Einlenken gegenüber Russland. In "schwierigen Situationen" sei es "immer wieder richtig und wichtig, dass reflektiert wird, wenn es zu Missverständnissen gekommen ist", sagte die Grünenpolitikerin

Quelle: zeit.online

Es gibt eigentlich kaum ein Problem dort, es wird lediglich von russischen Medien zum Drama der Nationen inszeniert, aber unser Spitzenpersonal macht sich in die Hose.
 
Gerri ist durch die Kacke mit Ford natürlich jetzt auch negativ vorbelastet, da kann ich seinen Unmut schon verstehen. Richtig rational ist er aber nicht. Konzerne haben auf jeden Fall ihre Nachteile, sie haben aber auch Vorteile gegenüber der kleineren Konkurrenz. Oftmals zahlen sie besser als der Branchenschnitt, bei weniger Verantwortung, bieten mehr Absicherung und Annehmlichkeiten neben dem Job und höhere Abfindungen wenn das Arbeitsverhältnis doch mal endet. Viele Arbeitnehmer entscheiden sich bewusst für ein Konzernleben, viele andere dagegen. Gibt sowohl für Konzerne als auch den kleineren Mittelstand Vorteile und Nachteile. In Schwellenländern oder bei niedrig qualifizierten Jobs ist die Sache nicht ganz so eindeutig, aber selbst dort sind die krassen Negativ-Beispiele wie Foxconn oder Amazon nicht die einzige Variante.

Ich habe kein Problem damit, wenn man das Geschäftsmodell kritisiert (gibt gute Gründe dafür) und ich habe kein Problem damit, wenn man davon profitiert (auch dafür gibt es gute Gründe). Aber Beides zusammen beißt sich nun mal.

ach das hat garnicht mal was damit zu tun, ich kritisiere Ford schon seit Jahren weil sie in der E-Mobilität komplett hinterherhinken aber deshalb geb ich nicht meinen Job auf.
Genau so ist es quasi unmöglich nichts von Nestlé oder Unilever etc. zu kaufen, das klappt einfach in der Praxis nicht wenn man sich nicht komplett einschränkt und erreichen tut man eh nur als Masse etwas.
ABER man kann sich ja trotzdem kritisch damit auseinandersetzen, es kritisieren, dementsprechend wählen gehen und versuchen zumindest weniger zu kaufen.
Mein erster Nicht Ford wurde vor 2 Jahren gekauft und war ein Peugeot, eben weil ich auf E setzen will.

Aber wenn ihr es alle im Leben so konsequent durchzieht, dann Respekt.
 
Außenministerin Baerbock fordert EU-Lösung zu Kaliningrad

In der Debatte um das Transitverbot russischer Waren in die Exklave Kaliningrad verlangt die Bundesaußenministerin Annalena Baerbock einen Lösungsansatz der EU-Kommission. Die Ministerin betonte in einem Interview mit den tagesthemen, die Sanktionen seien von der Europäischen Union beschlossen und daher könne kein einzelner Staat entscheiden. Russland hatte das Transitverbot stark kritisiert und Bundeskanzler Olaf Scholz auf eine Deeskalation des Konfliktes gedrängt.

Im Falle einer Aufhebung des Verbots sei es kein Aufweichen der Sanktionen und kein Einlenken gegenüber Russland. In "schwierigen Situationen" sei es "immer wieder richtig und wichtig, dass reflektiert wird, wenn es zu Missverständnissen gekommen ist", sagte die Grünenpolitikerin

Quelle: zeit.online

Es gibt eigentlich kaum ein Problem dort, es wird lediglich von russischen Medien zum Drama der Nationen inszeniert, aber unser Spitzenpersonal macht sich in die Hose.

Ich find die EU sollte sich den Umgang mit Kaliningrad als Druckmittel für spätere Verhandlungen im Russland/Ukraine Konflikt bewahren.
Wie offen der Zugang für Russland nach Kaliningrad sein wird, sollte damit verknüpft sein wie offen Putin mit Zugeständnissen im Ukraine Konflikt umgeht.
 
Gerri ist durch die Kacke mit Ford natürlich jetzt auch negativ vorbelastet, da kann ich seinen Unmut schon verstehen. Richtig rational ist er aber nicht. Konzerne haben auf jeden Fall ihre Nachteile, sie haben aber auch Vorteile gegenüber der kleineren Konkurrenz. Oftmals zahlen sie besser als der Branchenschnitt, bei weniger Verantwortung, bieten mehr Absicherung und Annehmlichkeiten neben dem Job und höhere Abfindungen wenn das Arbeitsverhältnis doch mal endet. Viele Arbeitnehmer entscheiden sich bewusst für ein Konzernleben, viele andere dagegen. Gibt sowohl für Konzerne als auch den kleineren Mittelstand Vorteile und Nachteile. In Schwellenländern oder bei niedrig qualifizierten Jobs ist die Sache nicht ganz so eindeutig, aber selbst dort sind die krassen Negativ-Beispiele wie Foxconn oder Amazon nicht die einzige Variante.

Natürlich ist @Gerri negativ vorbelastet - da "betroffen".

Aber wenn Gerri das Sagen hätte wäre Saarlouis vielleicht schon Jahre früher zugemacht worden!

Oder halt Valencia!

Wäre das dann weniger schlimm für die MA in Valencia?

Nein , nur wäre es halt besser für die MA in Saarlouis da es dort ja dann weitergehen würde.

Ist halt alles nicht rational sondern von persönlichem Empfinden geprägt. Außerdem kennen weder der Ford MA noch wir hier im Forum ALLE Fakten und Beweggründe hinter dieser Entscheidung.

Das "nur" aufs Geld zu reduzieren greift zu kurz.

Wobei viele MA halt auch Probleme haben zu realisieren das der Sinn und Zweck eines Unternehmens ist Geld zu verdienen und nicht aus Spaß Autos zu bauen.(Ford)

MA sind "nur" "Hilfsmittel" zum Unternehmenszweck! Sollte man sie deshalb fair bezahlen und gut behandlen - JA,ABSOLUT!!!

Aber wenn halt Veränderungen (egal ob gut oder schlecht) anstehen sind nun mal auch die MA betroffen.
 
also ums nochmal klar zu sagen, meine Meinung hat nichts mit den Ford Entscheidungen der letzten Wochen zu tun. Die besteht schon ziemlich lang.

Davon ab ist es in unserem Fall allerdings so dass wir Managementfehler ausbaden. Während VW noch gerade so den E-Zug erwischt hat und neue Werke baut in D, hat Ford es mal wieder total verpennt.
Davon ab ist es halt auch ne Sache wie man mit MA kommuniziert und das kann man in unserem Fall nur als "unter aller Sau" bezeichnen.
Aber wie gesagt, darum solls hier garnicht gehen.
 
Ich bin kein Fan von Lanz oder dem Precht (und eigentlich auch nicht von Podcasts), aber finde sowohl ihr gemeinsames Format wie auch den Inhalt einfach erstaunlich gut und interessant: Daher mal wieder ne kleine Empfehlung

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