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Der Politikthread

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In der Verantwortung möchte wohl keiner stecken. Während der Lindner sich mit vergleichsweise geradezu banalen Äusserungen zu Wort meldet (Verbrennungsmotoren), rettet Habeck gefühlt gerade die ganze Welt.
 
Gefühlt vielleicht, ja. Weil die Sorge um die Energieversorgung auch in sein Ressort fällt, da ist er natürlich auch im Mittelpunkt. Insgesamt ist das aber wie immer eine Teamaufgabe, bei der alle ihren Beitrag leisten, nur nicht so öffentlichkeitswirksam. Aber gefühlt macht er einen guten Job. Ob es wirklich gut ist, sehen wir, wenn wir im Winter frieren oder nicht.
 
Aus der Teamarbeit macht er auch keinen Hehl. Etwas frieren werden wir wohl so oder so, da die Preise mit Sicherheit deutlich steigen werden. Und da man die Rechnung erst später serviert bekommt, wird das viele verunsichern und an den Thermostaten drehen lassen. Ich werde es mit Sicherheit so machen und auf Sparflamme heizen. Besonders in der ersten Winterhälfte, wenn man noch nicht absehen kann, ob wir nicht doch noch mal nen heftigeren Wintereinbruch bekommen.
 
Freiwillig oder aus Kostengründen kann das ja Jeder selbst entscheiden wie es will, darum geht es nicht. Wenn aber die garantierte Minimaltemperatur in Mietwohnungen gesenkt wird, um zwangsweise zu sparen, sieht schon anders aus. Ich brauche nicht zwingend 23, 24 Grad im Winter, aber wenn es unter 20 Grad bleibt, ist das was Anderes! Vom regelmäßigen Lüften mal ganz zu schweigen.
 
Freiwillig oder aus Kostengründen kann das ja Jeder selbst entscheiden wie es will, darum geht es nicht. Wenn aber die garantierte Minimaltemperatur in Mietwohnungen gesenkt wird, um zwangsweise zu sparen, sieht schon anders aus. Ich brauche nicht zwingend 23, 24 Grad im Winter, aber wenn es unter 20 Grad bleibt, ist das was Anderes! Vom regelmäßigen Lüften mal ganz zu schweigen.
Zumal (EDIT: dauerhafte) Kälte das Immunsystem schwächt - da war doch was ab Herbst?!
Klingt für mich, als wäre das alles wieder super durchdacht :ugly:
 
Freiwillig oder aus Kostengründen kann das ja Jeder selbst entscheiden wie es will, darum geht es nicht. Wenn aber die garantierte Minimaltemperatur in Mietwohnungen gesenkt wird, um zwangsweise zu sparen, sieht schon anders aus. Ich brauche nicht zwingend 23, 24 Grad im Winter, aber wenn es unter 20 Grad bleibt, ist das was Anderes! Vom regelmäßigen Lüften mal ganz zu schweigen.

Gab ja Vorschläge die garantierte Mindest-Temperatur auf 16 Grad zu begrenzen :lol:. Das wäre dann - falls umgesetzt - fast gleichbedeutend mit Heizung dauerhaft deaktiviert wenn das keine Bude mit Einfachverglasung ist .
 
Ich erkenne da ehrlich gesagt nicht viel hervorragendes, eher Banalitäten (das Thema Impfpflicht halte ich auch für "tot").

Meine Meinung: Das Infektionsschutzgesetz sollte so ausgestaltet werden, dass es auch in der Zukunft Einschränkungen a la Maskenpflicht, Kontaktbeschränkungen etc. ermöglicht, aber dabei klare und halbwegs nachvollziehbare Kennzahlen definieren, ab denen gewisse Maßnahmen eingeführt werden können. Die Inzidenz ist offensichtlich mittlerweile dafür untauglich. Spannender dürften z.B. insbesondere die Intensivbelegungen sein. Bei 2.500 oder 3.000 wäre so ein erster Punkt für mich, bei ~4.000 der nächste, bei spätestens ~5.000 der letzte Schritt. Dazu wird es höchstwahrscheinlich nicht kommen und damit werden auch höchstwahrscheinlich keine Maßnahmen eingeführt werden. Wenn es aber doch zu solchen Belegungen kommen sollte, dann wäre es schlicht notwendig Maßnahmen einzuführen, weil sonst ein Kollaps des Gesundheitssystems droht. Und irgendwie es wäre es doch doof dann überhaupt keine gesetzliche Möglichkeit zu haben, irgend etwas zu unternehmen, weil irgendwelche Leute beschlossen haben, dass es schon nicht dazu kommen wird (wovon ich selbst auch ausgehe, aber wer weiß schon was passiert).
 
So einfach kommen die mir nicht davon. Gerade dass es "Banalitäten" sind, macht die deutsche Corona-Politik so miserabel.
Ich will von dieser Regierung rein gar nichts mehr in Richtung "Infektionsschutzgesetz" hören, bis die Deppen endlich in der Lage sind, eine Evaluierung der Maßnahmen und Impfschäden vorzulegen. Blindflug nenne ich das, was da bisher läuft.
 
Ich erkenne da ehrlich gesagt nicht viel hervorragendes, eher Banalitäten (das Thema Impfpflicht halte ich auch für "tot").

Meine Meinung: Das Infektionsschutzgesetz sollte so ausgestaltet werden, dass es auch in der Zukunft Einschränkungen a la Maskenpflicht, Kontaktbeschränkungen etc. ermöglicht, aber dabei klare und halbwegs nachvollziehbare Kennzahlen definieren, ab denen gewisse Maßnahmen eingeführt werden können. Die Inzidenz ist offensichtlich mittlerweile dafür untauglich. Spannender dürften z.B. insbesondere die Intensivbelegungen sein. Bei 2.500 oder 3.000 wäre so ein erster Punkt für mich, bei ~4.000 der nächste, bei spätestens ~5.000 der letzte Schritt. Dazu wird es höchstwahrscheinlich nicht kommen und damit werden auch höchstwahrscheinlich keine Maßnahmen eingeführt werden. Wenn es aber doch zu solchen Belegungen kommen sollte, dann wäre es schlicht notwendig Maßnahmen einzuführen, weil sonst ein Kollaps des Gesundheitssystems droht. Und irgendwie es wäre es doch doof dann überhaupt keine gesetzliche Möglichkeit zu haben, irgend etwas zu unternehmen, weil irgendwelche Leute beschlossen haben, dass es schon nicht dazu kommen wird (wovon ich selbst auch ausgehe, aber wer weiß schon was passiert).
Jep, das stimmt.

Man sollte mittels klugen Szenarien vorsorgen, damit man im Winter direkt reagieren kann und nicht mit debattieren muss.
Dabei ist es IMO das Wichtigste, die Kennzahlen für die Notwendigkeit von Maßnahmen geschickt und klug festzulegen. Dabei darf sich die Regierung auch nicht von diversen Lobbygruppen und Verbänden beeinflussen lassen.
Wie du schreibst, die Inzidenz kann man vergessen (und ich wär froh, wenn die Medien diese inzwischen wertlose Zahl nicht ständig durchs Dorf treiben würden), ich sehe da auch die Intensivbelegung als Indikator Nr. 1. Mit mehreren Stufen, da ja die Intensivbelegung ein verzögerter Indikator ist, weil die Infektionsketten ja bei einer Belegung an Tag X schon zwei Wochen weiter fortgeschritten sind.

Und solange die Intensivstationen mit den Erkrankten gut umgehen können, sollten keine Einschränkungen mehr kommen. Klar, wenn es da kritisch wird, muss man mehrstufig gegensteuern
 
also ganz wertlos finde ich die Inzidenz nach wie vor nicht.
Für mich ist das immer noch ein ungefährer Indikator dafür, wie hoch das Risiko ist, sich anzustecken (auch wenn die Dunkelziffer weit höher sein wird). Dementsprechend entscheide ich, ob ich irgendwo hin gehe, wo sich vermutlich Menschen tummeln werden oder ob ich an bestimmten Orten Maske trage.

Aber das ist rein für mich persönlich. Dass die Inzidenz inzwischen untauglich dafür ist, irgendwelche Maßnahmen zu beschließen, steht auf einem anderen Blatt.
 
also ganz wertlos finde ich die Inzidenz nach wie vor nicht.

Ja klar...aber es sind 2 völlig unterschiedliche Schuhe. Ob man selbst nen Richtwert hat oder ob man damit evtl. Grundrechts-Eingriffe begründet. Und gerade für letzteres ist die Inzidenz, zumindest wie der Wert im Moment erstellt wird, überhaupt nicht ausreichend. Aber das sagst du selbst.

Da sind Hospitalisierungsraten deutlich aussagekräftiger. Und wenn die gewisse Grenzen sprengen sollte es auch die Möglichkeit zu Maßnahmen geben. Ob das nun nur Masken sind oder ein kompletter Lockdown ist ist egal... aber die Grundlage der Entscheidung ist schlicht konkreter.
 
Großbritannien - Regierung will sich künftig über Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hinwegsetzen

Die britische Regierung will sich künftig über Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hinwegsetzen können.


https://www.deutschlandfunk.de/regi...ichtshofs-fuer-menschenrechte-hinweg-100.html
Mir ist noch nicht ganz klar, was da zwischen den USA und GB stattfindet, aber damit wäre schon mal die Berufung von Assange ad acta gelegt.
 
Zumal (EDIT: dauerhafte) Kälte das Immunsystem schwächt - da war doch was ab Herbst?!
Klingt für mich, als wäre das alles wieder super durchdacht :ugly:

Das stimmt nicht, umso kälter umso besser. Das anstecken im Winter kommt von den Temperaturwecheln zwischen Wohnung/Büro und draussen. Weil sich da irgend was vergrössert/verkleinert im Rachenraum.
 
Das stimmt nicht, umso kälter umso besser. Das anstecken im Winter kommt von den Temperaturwecheln zwischen Wohnung/Büro und draussen. Weil sich da irgend was vergrössert/verkleinert im Rachenraum.
Es ist nachgewiesen, dass die Virusbekämpfung bei Kälte langsamer verläuft. Das betrifft z. B. die typische dauerhaft kalte Nase bei der Abwehr von Rhinoviren. Kälte „härtet ab“ bei bspw. Eisduschen nach der Sauna - das betrifft aber eher die Durchblutung.
 
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