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Der Politikthread

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Geistert ja schon seit mehreren Tagen rum, wollte ich aber erst gar nicht wahrhaben wollen.
Scheint ja doch deutlich beschissener für die russischen Soldaten in der Ukraine zu laufen als angenommen.
Kann man bei ungefähr 15'000 Toten Soldaten und 100ten zerstörten Fahrzeugen wohl so sagen. Die Ukrainer sollen wohl inzwischen mehr Fahrzeuge (militärische) haben als zu Beginn des Krieges . Und dies obschon viele Panzer usw. vernichtet wurden in den ersten Stunden.
 
Kann man bei ungefähr 15'000 Toten Soldaten und 100ten zerstörten Fahrzeugen wohl so sagen. Die Ukrainer sollen wohl inzwischen mehr Fahrzeuge (militärische) haben als zu Beginn des Krieges . Und dies obschon viele Panzer usw. vernichtet wurden in den ersten Stunden.


Dass sind ja die Zahlen die direkt vom ukrainischen Militär kommen, welche ich bislang eher mit einer gewissen Vorsicht genieße.
Aber so langsam ... wie gesagt, scheint alles wirklich -deutlich- beschissener für den russischen Aggressor zu laufen als gedacht.
 
Ich rechne mit einer schmutzigen bombe als abschied. Und deutschland muss sofort alle lieferungen aus russland kappen. (Sofort? Seit 4 wochen kennt man die Antwort dazu)
 
Die 15K geistern aber inzwischen auch in US- und unabhängigen Quellen durch den Äther. Inwieweit die gesichert sind oder nur einigermaßen neutrale Schätzungen, weiß man natürlich auch nicht. So oder so, die russische Armee hat nach 4Wochen Ukraine vermutlich mehr Casualties, als nach 9 Jahren Afghanistan.
 
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Ich rechne mit einer schmutzigen bombe als abschied.

Sag niemals nie, aber ich glaube einfach nicht daran.
Ich halte Putin mittlerweile für Wahnsinnig, aber nicht für Lebensmüde und Verrückt.
Selbst er weiß, was er damit anrichten würde und (sollte es nur bei einer kleinen taktischen Atombombe ohne Gegenwehr bleiben) dass er das seinem Volk und seinen engsten Mitbestreitern - ohne dass man ihn im Nachgang dafür absägen würde - nicht verklickern kann. Das wäre je nach Vergeltungsmethode sein Tod bzw. politischer Tod. Zumal auch er und die Leute die diesen Befehlt ausführen würden müssten, erstmal den Instinkt am Leben bleiben zu wollen überwinden müssten.
 
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Einfach nur widerlich...

Daher vermutlich einfach nötig:
Nach Bayern und Niedersachsen prüft auch die nordrhein-westfälische Landesregierung strafrechtliche Konsequenzen für das Verwenden des pro-russischen Z-Symbols in der Öffentlichkeit. "Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine verursacht unsägliches Leid. Mir fehlt jedes Verständnis dafür, wie man sich mit diesen Verbrechen gemein machen oder sie gutheißen kann", sagt NRW-Innenminister Herbert Reul der "Rheinischen Post". "Deshalb prüfen wir in Nordrhein-Westfalen alle Möglichkeiten, strafrechtlich gegen die Verwendung des Z-Symbols der russischen Armee vorzugehen." Der Buchstabe, der im russischen Alphabet nicht vorkommt, wird auf russischen Militärfahrzeugen und von Unterstützern der Position Russlands verwendet.

via ntv
 
Ich war gerade am Sowjetischen Ehrenmal in Pankow. Da stand ne Gruppe vermummter, martialisch posender Jugendlicher, die sich vor einem roten Stern fotografierten. Mit
professionellem Equipment
 
Waren das Linksextreme? Oder Rechtsextreme? Und warum reichen sich linksaußen und rechtsaußen eigentlich bei Putin die Hand? Ich raffe das nicht ...

Konnte ich überhaupt nicht einordnen. Für mich sahen sie aus, als hätten sie nen Migrationshintergrund und die Szene wirkte eher, als wolle man sich solidarisch zeigen. Dazu hatten dann einige solche schwarzen Sturmmasken auf.
 
Das ehrenmal in treptow kann man jetzt auch schließen und abreissen bitte.

Auch wenn dieser Ort vielfach von Linken fälschlich romantisiert und von russischen Nationalisten missbraucht wurde, liegen dort 7000 Soldaten der Roten Armee die in der Schlacht um Berlin im Kampf gegen das Nazi-Deutschland gefallen sind. Schwieriges, aber historisch wichtiges Erbe. Auch wenn Stalin und die Sowjet Union selbst Diktaturen und ein Unrechtsstaat waren.
 
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Hab jetzt nicht alles gesehen, aber eigentlich zeigt jede einzelne Antwort, dass man in Russland durchaus informiert ist und sehr genau weiß, was man besser nicht sagt. Es ist offenbar nicht so, dass sie ausschließlich einseitig von Staatsmedien beschallt werden.
 
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Einfach nur widerlich...

Daher vermutlich einfach nötig:
Nach Bayern und Niedersachsen prüft auch die nordrhein-westfälische Landesregierung strafrechtliche Konsequenzen für das Verwenden des pro-russischen Z-Symbols in der Öffentlichkeit. "Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine verursacht unsägliches Leid. Mir fehlt jedes Verständnis dafür, wie man sich mit diesen Verbrechen gemein machen oder sie gutheißen kann", sagt NRW-Innenminister Herbert Reul der "Rheinischen Post". "Deshalb prüfen wir in Nordrhein-Westfalen alle Möglichkeiten, strafrechtlich gegen die Verwendung des Z-Symbols der russischen Armee vorzugehen." Der Buchstabe, der im russischen Alphabet nicht vorkommt, wird auf russischen Militärfahrzeugen und von Unterstützern der Position Russlands verwendet.

via ntv

Scheint so, als ob das Z-Symbol das Hakenkreuz des 21. Jahrhunderts geworden ist.
 
Immerhin mal wieder ein Hauch von guten Nachrichten - auch wenn man skeptisch bleiben muss.

Russland und Ukraine verhandeln wieder in der Türkei
17.27 Uhr: Russland und die Ukraine werden nach Angaben der ukrainischen Regierung am Montag in der Türkei eine neue Verhandlungsrunde starten. »Bei dem heutigen Gespräch per Videokonferenz wurde beschlossen, die nächste Runde in Präsenz in der Türkei vom 28. bis 30. März abzuhalten«, schrieb der ukrainische Unterhändler David Arachamia am Sonntag auf Facebook.

Am 10. März hatten bereits Verhandlungen im türkischen Antalya stattgefunden, aber keine konkreten Fortschritte gebracht.

Der russische Chefunterhändler Wladimir Medinski hatte am Freitag erklärt, die Verhandlungen kämen in den zentralen Fragen nicht voran. Moskau bestehe auf der Neutralität, Demilitarisierung und »Entnazifizierung« der Ukraine, außerdem müsse die Ukraine die russische Herrschaft über die annektierte Halbinsel Krim anerkennen und die Unabhängigkeit prorussischer »Republiken« in der Ostukraine.

Auch der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba bezeichnete die Verhandlungen am Freitag als »sehr schwierig«. Die ukrainische Delegation beharre »zuallererst auf einer Waffenruhe, Sicherheitsgarantien und territorialer Integrität der Ukraine«.

Quelle: Spon Ticker

Die verhandeln ja fast täglich per Video - dass sie sich jetzt zwei Tage in der Türkei vor Ort treffen, würden sie nicht tun, wenn es nicht irgendwelche Fortschritte geben würde.
Kann aber auch wieder Täuschung von Putin sein - auf der anderen Seite wird er auch sehen, dass es nicht gut läuft und hat die letzten Tage nur noch vom Dombass gesprochen - auch wenn das natürlich ne Täuschung sein kann.
Aber wenn man alles nur noch anzweifelt, braucht man gar nicht mehr verhandeln.
 
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