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Wir alle haben davon profitiert. Wir alle haben gewusst, wie Putin sein Land regiert. Wir haben das alles billigend in Kauf genommen, so lange er es nicht übertreibt und wir von den günstigen Energiepreisen profitiert haben. Wir machen das immer noch, weil wir diese engen Verbindungen gar nicht mit einem Ruck abhacken können. Aber es ist immer schön, wenn man weiß, auf wen man mit dem Finger zeigen kann!
Dieses inszenierte Bild ... Die Schröders in Moskau. Die Schröder Kim mit gestelltem Bild, betend vorm Fenster mit Blick auf die Basilius-Kathedrale. Einst erbaut als Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit zu Ehren des Sieges des russischen Heeres. Später abgetragen und Umgebaut zur Basilius Kathedrale durch Iwan der Schreckliche. Kommentiert mit einem Pray-Emoji
1. Ne, nicht alle haben genau gewusst was abgeht.
2. Ist mit dem Einmarsch in ein komplettes, souveränes Land eh ein ganz anderes Level erreicht.
3. Haben wir die Rohstoffe nicht bekommen, weil unser ehrwürdiger Herr Altkanzler da was vollbracht hat, was nicht eh passiert wäre. Er hat dabei einfach die Chance genutzt, um zu profitieren. Für mich seines ehemaligen Amtes unwürdig und umso mehr, wenn man überlegt was er ja eh schon von dt. Staatsseite bekommt.
Dann haben sie ihre Taktik seit 1941 nicht wirklich weiterentwickelt, da haben sie es genauso gemacht. Und hatten damit Erfolg. Allerdings hatte Nazi-Deutschland auch keine industriellen Reserven mehr. Wäre echt traurig, wenn sie sich seitdem nicht weiter entwickelt hätten (obwohl wir jetzt davon profitieren würden).Ganz anders Russland: Hier gilt der Panzer als Verbrauchseinheit - seine Crew damit logischerweise auch.
Ich habe mich heute zum Thema russische Militärdoktrin eingearbeitet und kann mal ein paar vielleicht interessante Insights zum Thema "liegengebliebene Panzer" bieten:
Im Westen werden Kampfpanzer so entwickelt und deren Personal so ausgebildet, dass der einzelne Panzer 1) im direkten Duell überlegen ist 2) leicht gewartet und repariert werden kann und 3) seine Crew maximal schützt und deren Überleben sichert. Im Westen ist jeder einzelne Panzer wertvoll.
Das krasse Missverhältnis in Sachen Panzern zwischen NATO und Russland (tatsächlich besitzt Russland mehr Kampfpanzer als alle NATO-Staaten zusammen) ist aber nicht darauf zurückzuführen, dass Moskau einfach mehr Geld in seine Panzerflotte steckt bzw. Panzer im Westen als erstes weggespart würden. Vielmehr entspricht es den gegensätzlichen Einsatzdoktrinen von NATO und Russland. Die NATO braucht nicht so viele Kampfpanzer, da schon in der Entwicklung und später auf dem Gefechtsfeld dafür gesorgt wird, dass jeder einzelne Panzer so lange wie möglich einsatzbereit bleibt.
Ganz anders Russland: Hier gilt der Panzer als Verbrauchseinheit - seine Crew damit logischerweise auch. Die Russen setzen Panzer in Massen ein. Die russischen Panzer sind auch kleiner, billiger in der Produktion und im Unterhalt und viel anfälliger für Beschuss als ihre westlichen Kontrahenten. Im direkten Duell 1 gegen 1 sind russische Panzer in der Regel unterlegen. Die russische Panzerwaffe setzt hingegen auf zahlenmäßige Überlegenheit. Ziel ist es, mit einer Übermacht gegen die westlichen Panzer anzurennen und diese unter hohen eigenen Verlusten auszuschalten.
Da Panzer als Verbrauchseinheit angesehen werden, wird ihnen auch kein so hoher Wert beigemessen (und in der Tat sind Ost-Panzer in der Anschaffung um ein Vielfaches günstiger als West-Panzer). D.h. fester Bestandteil der russischen Militärdoktrin ist es, beschädigte Fahrzeuge einfach aufzugeben und liegen zu lassen. Sie sollen maximal später eingesammelt werden, wenn das Gefechtsfeld zum Hinterland der Front geworden ist.
Westliche Staaten würden einen nicht mehr einsatzfähigen Panzer niemals einfach zurücklassen, sondern ihn eher selbst zerstören, ehe er dem Gegner in die Hände fällt. Das erklärt auch unser Kopfschütteln über die vielen Bilder von verlassenen Fahrzeugen. Deren Besatzungen aber haben wohl nur genau das getan, was sie in der Ausbildung gelernt haben (natürlich nur, falls das Fahrzeug wirklich ausgefallen ist und die Russen nicht doch desertiert sind).
@Leo_Lausemaus Der T-14 Armata ist ein russischer Kampfpanzer der neuen Generation und wird als der am besten geschützte Panzer der Welt gewertet. Das russische Militär kann auch anders. Aktuell würde ich sagen verläuft der Krieg eher wie ein Shitstorm via Twitter.

Ich habe mich heute zum Thema russische Militärdoktrin eingearbeitet und kann mal ein paar vielleicht interessante Insights zum Thema "liegengebliebene Panzer" bieten:
Im Westen werden Kampfpanzer so entwickelt und deren Personal so ausgebildet, dass der einzelne Panzer 1) im direkten Duell überlegen ist 2) leicht gewartet und repariert werden kann und 3) seine Crew maximal schützt und deren Überleben sichert. Im Westen ist jeder einzelne Panzer wertvoll.
Das krasse Missverhältnis in Sachen Panzern zwischen NATO und Russland (tatsächlich besitzt Russland mehr Kampfpanzer als alle NATO-Staaten zusammen) ist aber nicht darauf zurückzuführen, dass Moskau einfach mehr Geld in seine Panzerflotte steckt bzw. Panzer im Westen als erstes weggespart würden. Vielmehr entspricht es den gegensätzlichen Einsatzdoktrinen von NATO und Russland. Die NATO braucht nicht so viele Kampfpanzer, da schon in der Entwicklung und später auf dem Gefechtsfeld dafür gesorgt wird, dass jeder einzelne Panzer so lange wie möglich einsatzbereit bleibt.
Ganz anders Russland: Hier gilt der Panzer als Verbrauchseinheit - seine Crew damit logischerweise auch. Die Russen setzen Panzer in Massen ein. Die russischen Panzer sind auch kleiner, billiger in der Produktion und im Unterhalt und viel anfälliger für Beschuss als ihre westlichen Kontrahenten. Im direkten Duell 1 gegen 1 sind russische Panzer in der Regel unterlegen. Die russische Panzerwaffe setzt hingegen auf zahlenmäßige Überlegenheit. Ziel ist es, mit einer Übermacht gegen die westlichen Panzer anzurennen und diese unter hohen eigenen Verlusten auszuschalten.
Da Panzer als Verbrauchseinheit angesehen werden, wird ihnen auch kein so hoher Wert beigemessen (und in der Tat sind Ost-Panzer in der Anschaffung um ein Vielfaches günstiger als West-Panzer). D.h. fester Bestandteil der russischen Militärdoktrin ist es, beschädigte Fahrzeuge einfach aufzugeben und liegen zu lassen. Sie sollen maximal später eingesammelt werden, wenn das Gefechtsfeld zum Hinterland der Front geworden ist.
Westliche Staaten würden einen nicht mehr einsatzfähigen Panzer niemals einfach zurücklassen, sondern ihn eher selbst zerstören, ehe er dem Gegner in die Hände fällt. Das erklärt auch unser Kopfschütteln über die vielen Bilder von verlassenen Fahrzeugen. Deren Besatzungen aber haben wohl nur genau das getan, was sie in der Ausbildung gelernt haben (natürlich nur, falls das Fahrzeug wirklich ausgefallen ist und die Russen nicht doch desertiert sind).

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