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:ugly::ugly::ugly:
nene, das hat schon Logik.

Minister werden selten aus Fachleuten ausgewählt, sondern aus Menschen, die mehrere Perspektiven einnehmen können.
Lauterbach ist Gesundheitsexperte und Arzt. Er würde als Minister also diese eine Position vertreten - aber um fundiert entscheiden zu können, müssen auch andere Meinungen - Soziologen, Ökonomen, Pädagogen etc. gehört werden.

Und das schafft man besser, wenn die Entscheidungsposition keinem dieser "Lager" angehört, sondern stattdessen gut den Gesamtüberblick behalten kann und die beste Gesamtentscheidung trifft.
Ein guter Fachminister holt sich Beraterstäbe an die Seite, die ein diversifiziertes Meinungsbild vertritt, hört alle Argumente und wägt ab.

Lauterbach wäre ein recht radikaler Vertreter der epidemiologischen Perspektive gewesen. Das wäre auch nicht gut, da andere Dinge zu kurz kommen. Dinge wie offene Schulen oder Freiheitsrechte waren ihm ja grundwegs relativ schnuppe, da gings nur darum, möglichst schnell die Kurve runter zu bekommen, damn the consequences.

Am Beispiel Spahn sieht man aber natürlich, dass nicht-Fachleute nicht automatisch diesen guten Interessensausgleich und Weitsichtigkeit mitbringen :D

EDIT: Lauterbach ist natürlich aber ein idealer Kandidat für Ausschüsse des Bundestag, die sich dem Thema Gesundheit widmen.
Eben wurde ja auch bekannt gegeben, dass es eine ständige Kommision geben soll, die der Regierung täglich Updates und Handlungsempfehlungen zu Corona gibt. Da wäre er auch eine super Besetzung, falls da MdBs involviert sind.
 
@el_barto
Macht Sinn aber ich finde es trotzdem etwas befremdlich und bei manchen Besetzungen der Vergangenheit hätte ich mir lieber einen Experten in der Rolle gewünscht (z.B. beim Verteidigungsministerium). :D
wir hatten z.B. im Gesundheitsministerium schon mal einen Arzt... War - naja - kein so großer Erfolg :D
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Auch bei der Verteidigung wäre imo ein General etc. falsch am Platz. Um die Truppe zu führen braucht man mehr als Mitglied der Truppe zu sein und somit nur eine einseitige Sicht zu haben.

die Union hat das einfach falsch gemacht. Posten wie das Verteidigungsministerium waren eher ein Abstellgleis für gescheiterte Politiker*innen, denne man halt irgendeinen "wichtigen" Posten geben "muss". So darf man das natürlich auch nicht machen.
 
Deshalb musste sie auch ihren Lebenslauf fälschen und Plagiate erstellen. Traurig dass man mit so einer Vita überhaupt noch in der Politik aktiv sein darf.
Dass man diese künstlich vom konservativen Medienlager aufgeblasenen Dinge heute noch erwähnen muss ist traurig...

Zum Thema Plagiat fand ich am amüsantesten, dass der Think Tank, von dem sie "abgeschrieben" hat, danach gemeldet hat und sagte, dass sie genau das gemacht hat, wofür Think Tanks gedacht sind:
Ideen aufbringen, die von Entscheidern aufgenommen werden. wie sie es gemacht hat für ihre Schrift.
Sie hatten explizit keine Probleme damit. Aber klar - die Meldung schafft es dann nicht mehr in die Bild oder RTL. Da wird Empörung auf Basis von halbseidenen "Fakten" geschaffen und dann lässt man die Meute zum nächsten Thema ziehen.
 
Dass man diese künstlich vom konservativen Medienlager aufgeblasenen Dinge heute noch erwähnen muss ist traurig...

Zum Thema Plagiat fand ich am amüsantesten, dass der Think Tank, von dem sie "abgeschrieben" hat, danach gemeldet hat und sagte, dass sie genau das gemacht hat, wofür Think Tanks gedacht sind:
Ideen aufbringen, die von Entscheidern aufgenommen werden. wie sie es gemacht hat für ihre Schrift.
Sie hatten explizit keine Probleme damit. Aber klar - die Meldung schafft es dann nicht mehr in die Bild oder RTL. Da wird Empörung auf Basis von halbseidenen "Fakten" geschaffen und dann lässt man die Meute zum nächsten Thema ziehen.
Ich erwarte einfach nur, dass Leute in derartigen Positionen vertrauenswürdig sind. Und wenn man fremde Inhalte durch Nichtangabe von Quellen als seine Eigenen ausgibt ist es nunmal Betrug, ganz egal was die Quelle ist. Hat sie übrigens oft genug selbst eingeräumt dass sie da Scheiß gebaut hat, was den Scheiß aber halt nicht rückgängig macht.
 
Puh ... also Baerbock als Außenministerin? Da bin ich mal wirklich gespannt. Vor allem Treffen mit so Kandidaten wie Putin oder Erdogan dürften sehr unterhaltsam werden. Ich habe so meine Zweifel, dass sie die nötige Erfahrung und das Format dafür mitbringt.
 
Und das schafft man besser, wenn die Entscheidungsposition keinem dieser "Lager" angehört, sondern stattdessen gut den Gesamtüberblick behalten kann und die beste Gesamtentscheidung trifft.

Grundsätzlich richtig... aber dann braucht es, wie du ja auch sagst, jemanden der auch diesen Gesamtüberblick haben kann und sich trotzdem in sein zuständiges Gebiet reindenken kann. Wenn ich da z.B. an die Flintenuschi denke, die sich nichtmal in den kühnsten Träumen in einen Soldaten hineinversetzten konnte, dann ist das die Definition einer Fehlbesetzung. Entsprechend beliebt war sie ja bei der Truppe... Soldaten haben sich regelrecht verarscht gefühlt.
 
Puh ... also Baerbock als Außenministerin? Da bin ich mal wirklich gespannt. Vor allem Treffen mit so Kandidaten wie Putin oder Erdogan dürften sehr unterhaltsam werden. Ich habe so meine Zweifel, dass sie die nötige Erfahrung und das Format dafür mitbringt.

Nojo... bisher hatten wir Maas und wir leben auch noch. Und weniger mit Leben füllen kann man das Amt eigentlich nicht. Von daher bin ich optimistisch...
 
nene, das hat schon Logik.

Minister werden selten aus Fachleuten ausgewählt, sondern aus Menschen, die mehrere Perspektiven einnehmen können.
Lauterbach ist Gesundheitsexperte und Arzt. Er würde als Minister also diese eine Position vertreten - aber um fundiert entscheiden zu können, müssen auch andere Meinungen - Soziologen, Ökonomen, Pädagogen etc. gehört werden.

Und das schafft man besser, wenn die Entscheidungsposition keinem dieser "Lager" angehört, sondern stattdessen gut den Gesamtüberblick behalten kann und die beste Gesamtentscheidung trifft.
Ein guter Fachminister holt sich Beraterstäbe an die Seite, die ein diversifiziertes Meinungsbild vertritt, hört alle Argumente und wägt ab.

Lauterbach wäre ein recht radikaler Vertreter der epidemiologischen Perspektive gewesen. Das wäre auch nicht gut, da andere Dinge zu kurz kommen. Dinge wie offene Schulen oder Freiheitsrechte waren ihm ja grundwegs relativ schnuppe, da gings nur darum, möglichst schnell die Kurve runter zu bekommen, damn the consequences.

Am Beispiel Spahn sieht man aber natürlich, dass nicht-Fachleute nicht automatisch diesen guten Interessensausgleich und Weitsichtigkeit mitbringen :D

EDIT: Lauterbach ist natürlich aber ein idealer Kandidat für Ausschüsse des Bundestag, die sich dem Thema Gesundheit widmen.
Eben wurde ja auch bekannt gegeben, dass es eine ständige Kommision geben soll, die der Regierung täglich Updates und Handlungsempfehlungen zu Corona gibt. Da wäre er auch eine super Besetzung, falls da MdBs involviert sind.

Lauterbach wäre imo aber auch jmd. der die richtigen Hebel unabhängig von Corona ansetzen würde.... das wird ein Minister der Mitte nicht machen.
 
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