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Der Politikthread

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Wie sollen sich die Staaten es nicht leisten? Schau dir allein mal die 30Mrd. Kosten für die Überschwemmung in D an. Ich will garnicht wissen was die USA jedes Jahr für Naturkatastrophen hinblechen müssen oder dieses Jahr Griechenland für die Waldbrände.
So sehe ich das ja auch, aber die Staaten könnten schon seit Jahren Geld in Klimaschutz investieren, dafür muss man nicht auf irgendeine Technik warten und sie tun es nicht in dem Umfang, der nötig wäre. Warum sollte sie plötzlich in der Zukunft ihre Einstellung zu Investitionen in den Klimaschutz ändern?
 
VLlt. weil es jetzt in den Köpfen angekommen ist, vllt. weil entsprechende Parteien gewählt werden, vllt. weil sie die Umstellungen/Techniken dazu auch wirtschaftlich lohnen oder vllt. auch einfach garnicht. I don't know :???:
 

w
as mich ein wenig wundert ist, das man quasi nix mit bekommt , wer wem, wo entgegen kommt.
Es scheint eben tatsächlich so zu funktionieren, dass sie vertrauensvoll reden können, ohne dass ein*e Wichtigtuer*in Details und Interna an die BILD durchsticht...

Würde halt so mit der Union nicht klappen - das hat sie ja in ihren wenigen Sondierungsgesprächen eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Man merkt bei den PKs auch immer an den immer verzweifelteren Fragen der Journalisten, dass sie überhaupt nicht damit umgehen können, dass alle bohrenden Fragen einfach abprallen, dass sie nicht versuchen können, Gerüchte zu bestätigen - weil es keine Gerüchte gibt.



Ich hoffe, das ist ein erstes Vorzeichen, dass diese Koalition tatsächlich funktionieren kann. Nicht im Sinne davon, dass man sich durch vier Jahre durchwürgt und alle Beteiligten den Drang, den anderen an die Gurgel zu springen, unterdrücken müssen, sondern dass es WIRKLICH klappt, gemeinsam auf Ziele zuzusteuern.

Es wäre wirklich schön, mal wieder eine Koalition zu sehen, die aus Überzeugung eine gemeinsame Regierung und Front bildet - und nicht nur, weil es einen Koalitionsvertrag gibt und man Angst hat, die Macht zu verlieren, wenn man nicht spurt.
 
Ich hab die Sendung nicht gesehen (edit: korrigiere, ich hab die ersten ca.30 min gesehen wenn es die war die sich auch um Kurz drehte) aber war die inhaltlich übel oder geht es jetzt nur darum dass dort 5 Weiße geredet haben?
Der Vollständigkeit halber:
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Muss man glaube ich nichts weiter zu sagen...
 
Die Kritik geht dann aber ausschließlich an Lanz bitte. Dumm sind die Mneschen die dort aber sitzen nicht, natürlich können die auch über Rassismus reden, ob das jetzt einem Gefallen mag ist was anderes. Schreibe doch mal seine Redaktion an und äusser dort deine Kritik.
 
Ja was wäre dann? Oder wenn der Doktor Pfeiffer über Kinderspiele redet ja, was wäre dann? Außerdem meine ich, dass Mingo sich für berechtigt hält über Rassismus zu reden, er ist weiß er gehört zur ekligen weißen Mehrheits Gesellschaft.
 
Ich kann mich auch dort hinsetzen über sexistische Übergriffe an Frauen reden. Ob das dann Sinn macht, sei mal dahingestellt. Allein der Ausschnitt da oben zeigt doch, dass sie einfach gar keinen Plan hat, wie man sich in der Situation fühlt. Man muss also "deutsch" aussehen, um als deutsch wahrgenommen zu werden. Wann ist man denn deutsch genug, damit man so einen Mist nicht sein Leben lang hören muss? Im Zweifelsfall dann wohl nie, weil die meisten Leute offenbar zu träge sind, um mal den Hebel im Kopf umzulegen. Ich hab Migrationshintergrund und bin trotzdem deutsch. Das Bild des Deutschen, welches in vielen Köpfen verankert ist, ist einfach dermaßen überholt und das scheint die Dame im obigen Video wohl nicht so wirklich zu verstehen. Wenn sie jetzt ein Leben lang gefragt wurde, welches Geschlecht sie eigentlich hat, kann sie vielleicht ein wenig nachvollziehen, wie sich das auf Dauer anfühlt.
 
Nicht betroffen zu sein ist was schönes.
Nicht nachvollziehen zu können wie es ist, wenn in einer Talkshow - mal wieder - nur weiße, nicht betroffene Personen über Aussagen einer Schwarzen jungen Frau, die jetzt mit Hass, Hetze und Morddrohungen überhäuft wird, weil sie als PoC gewagt hat mit 14 Jahren Dinge zu sagen, die eine weiße Mehrheitsgesellschaft - weil nicht betroffen - in ihrer harmonisch, heilen, weißen Welt so nicht nachvollziehen kann und über Rassismus Urteilen.
Ja das ist Privilegiert.

Das ist doch genau das, was die junge Dame mit "eklig weiße Mehrheitsgesellschaft" in ihrem berechtigtem Frust und Ärger moniert.

Dazu sollte man sich anschauen, wer gerne genau diese Flagge im Netz hochhält und sich mal deren Lebensläufe ansehen.
Der ein oder andere, wird und wurde von dieser "ekligen" weißen Mehrheitsgesellschaft in Ihrem Karriereweg von vorne bis hinten mit Stipendien zugeschüttet und leben aufgrund ihrer Sexualität (in Kombination mit ihrer Abstammung) genau hier in Sicherheit und Meinungsfreiheit. Ja. Sehr ekelhaft das ganze.

Komischerweise denkt man sich dann für "Landsleute" die nicht diese Woken Ansichten haben, tolle Bezeichnung ,wie "Token" aus.
Achso. Und Geld lässt sich damit natürlich auch noch verdienen.
 
Mingo. Es juckt keinen. Schau in Ihr Gesicht und du weißt, was gemeint war.

Ich erinnere dich aber an deine non stop Verteidigung, wenn es bei den Jugendorganisation von CDU FDP auch mal so einen Vorfall geben sollte.
 
Bevor ich es noch siebenundzwanzigmal lesen muss: es gibt einen semantischen Unterschied zwischen "ekliger, weißer Mehrheitsgesellschaft" und "eklig weißer Mehrheitsgesellschaft".
Ich bin inzwischen auch echt verblüfft, dass das hier immer noch vermischt wird. Nachdem drölfmal auf den wirklich augenscheinlichen Unterschied aufmerksam gemacht wurde.

Aber wer sich empören will, der macht das halt.

Ich verweise nochmal auf die SpOn-Kolumne von Stokowski. Es ist einfach traurig, wie gut diese Masche funktioniert. Hier, bei der BILD, beim Lanz und auch bei den großen Zeitungen.
 
Mingo. Es juckt keinen. Schau in Ihr Gesicht und du weißt, was gemeint war.
Gemeldet. Das sollen besser die Mods abmoderieren.

Abgesehen vom offensichtlichen Rassismus ist es halt auch eine Bankrotterklärung für eine Diskussionsplattform: es ist mir egal, was tatsächlich gesagt wurde, ich argumentiere auf der Grundlage wie ich es verstehe.
 
Ich hab gestern bei SZ.de nen Artikel über die Entfremdung der Bürger*innen vom Militär gelesen und muss voll zustimmen.

Es ist für mich absurd, wie mit präsentierten Waffen, Stahlhelmen, Fackelträgern und dem selben Brauchtum wie im dritten Reich eine "Ehrung" der gefallenen Soldaten stattfinden soll.

Für mich wirkt so ein Militarismus komplett aus der Zeit gefallen und gruslig.

EDIT: Ja, mir ist bewusst, dass das untere Video eine Bearbeitung und kein Video aus dem dritten Reich ist :D

Trotzdem wurde der Zapfenstreich auch damals (und weit davor) aufgeführt.
 
Ich verstehe total was du meinst.

Ich hab jetzt ehrlich gesagt keine Idee, wie es besser gehen sollte, das sag ich ganz klar... eine Armee funktioniert ja nicht mit Leuten ála "Komm ich heut nich, komm ich morgen", aber bei so typischen Dingen wie "Stillgestanden" oder diesem ganzen rangabhängigen Rumgebrülle seh ich mir nur mit Bierdose lachend auf der Mauer sitzen (oder fallend) wie ich denke "Schön, dass dir hier in diesem gesetzlich geregelten Kleinstkosmos ein bisschen Authorität angedichtet wurde, du Hilfskasper!"

Liegt wahrscheinlich daran, dass der Staat seine Kinder nicht verprügeln darf... man weiß es nicht :ugly:
 
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