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Der Politikthread

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:sleep: Mondknalls persönliche Rote-Socken-Kampagne.

Hast du dir das Parteiprogramm wirklich mal durchgelesen? Die Pläne die sie dort beschreiben führen genau dort hin. Sie verklausulieren es nicht mal, sie sind da immerhin bemerkenswert ehrlich.

Der Staat schreibt einem vor, welche Investitionen man in eigene Wohnungen machen muss. Die Kosten darf man allerdings nicht umlegen. Wer die Kosten der Zwangsmaßnahmen nicht tragen kann, muss eine staatliche Förderung annehmen und dafür die Wohnung in "gemeinnützige Nutzung" überführen. Ebenso darf man Mieter, die keine Miete zahlen nicht räumen lassen. All diese Maßnahmen dienen dazu, Immobilienbesitzer zum Verkauf der Immobilie an den Staat zu zwingen (zu einem Preis unter Wert natürlich).

Wie heißt es am Ende so schön: "Perspektivisch wollen wir den Wohnungsbestand komplett dem Markt entziehen."


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Doch, denn ansonsten wären die Mieten noch höher. So viel bauen, daß die Mieten effektiv sinken, kann man gar nicht, außer man geht wieder auf die Standards der 1920er zurück.
Das vergessen eben die meisten - bauen wird von Jahr zu Jahr teurer. Gewerblich sowie Privat - Grunderwerbssteuer, wo der Staat noch ordentlich mitverdient, Umweltauflagen, Material, Lohnentwicklung etc.
 
Akute Sozialgesellschaftliche Probleme sollte man aber ernst nehmen, bevor einem das Problem um die Ohren fliegt.
Wie z.bsp. den Umstand, dass immer mehr Berufstätige (Geringverdiener) sich ne Wohnung in den Städten kaum oder nur noch schwer leisten können, weil sich die Teuerungsrate bei den Mieten kontinuierlich vom Lohnniveau entfernt. Das ist für viele ein so ernsthaftes Problem, dass wir heute sogar ganz ernsthaft über Enteignungsphantasien reden. Und immer mehr Menschen angesichts ihrer Probleme damit sympathisieren.

Wir haben das Problem der zu wenigen und zu teuren Wohnungen und für dieses Problem hat der Markt keine einzige zufriedenstellende Antwort.

Wer soll den in 20/30 Jahren in der Stadt noch das Brötchen backen, die Zeitung verkaufen, Kinder betreuen, wenn sich Mietpreise und Lohnniveau weiter von einander wegbewegen, weil man das den Markt regeln lässt und gleichzeitig weiterhin gegen eine Mindestlohn Erhöhung kämpft?
 
Bei Wohnungsmangel hilft nur bauen. Eine Mietpreisbremse erreicht genau das Gegenteil. Es investiert doch keiner mehr, wenn es nicht mal mehr eine Rendite gibt, und selbst die Kosten nicht mehr gedeckt werden.

Aber solange die Kohle dank Länderfinzanzausgleich aus dem Süden fliesst, macht Berlin, was es will. Die anderen zahlen's ja.
 
Bei Wohnungsmangel hilft nur bauen. Eine Mietpreisbremse erreicht genau das Gegenteil. Es investiert doch keiner mehr, wenn es nicht mal mehr eine Rendite gibt, und selbst die Kosten nicht mehr gedeckt werden.

Aber solange die Kohle dank Länderfinzanzausgleich aus dem Süden fliesst, macht Berlin, was es will. Die anderen zahlen's ja.
Und Berlin profitiert da noch am meisten - da kann man sich solche Späße natürlich auch leisten.
 
Schön wäre es natürlich auch, wenn Vermieter nicht mehr 100 Häuser hätten und sich noch mehr kaufen.....
Ein Haus pro Familie reicht ja eigentlich...

Mein alter Vermieter hatte 6 Mehrfamilienhäuser. Einfach unnötig - die natürlich einfach weiter vererbt werden.
Mieter die schon 30ig drin leben schauen dann leider in die Röhre.
 
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Bei Wohnungsmangel hilft nur bauen. Eine Mietpreisbremse erreicht genau das Gegenteil. Es investiert doch keiner mehr, wenn es nicht mal mehr eine Rendite gibt, und selbst die Kosten nicht mehr gedeckt werden.

Aber solange die Kohle dank Länderfinzanzausgleich aus dem Süden fliesst, macht Berlin, was es will. Die anderen zahlen's ja.

Glaube nicht das es Wohnungsmangel gibt, was es aber gibt ist bezahlbarer Wohnungsmangel, so viele Menschen sehe ich jetzt nicht auf der Straße wohnen. Auf Immoscout und anderen Plattformen findet man doch genug Wohnung, aber so viel will doch keiner zahlen.

In München sind Wohnungen mit Mieten über 2000€ sehr sehr lange verfügbar.
 
Schön wäre es natürlich auch, wenn Vermieter nicht mehr 100 Häuser hätten und sich noch mehr kaufen.....
Ein Haus pro Familie reicht ja eigentlich...

Mein alter Vermieter hatte 6 Mehrfamilienhäuser. Einfach unnötig - die natürlich einfach weiter vererbt werden.
Mieter die schon 30ig drin leben schauen dann leider in die Röhre.
Und wer soll dann Mietwohnungen für Menschen zur Verfügung stellen die sich Kaufen nicht leisten können?
Wir brauchen Menschen mit Geld die Investieren.
Wir brauchen nur einen guten Mittelweg, so das Investoren Geld verdienen, die Mieten aber trotzdem Fair bleiben.
 
Jep, und das momentane System kennt diesen Mittelweg nicht, da die oberste Maxime des Kapitalismus die Gewinnmaximierung ist.
Und da ist natürlich im Mietmarkt eine möglichst hohe Miete das naheliegendste Mittel, zu dem Vermieter greifen, die ihren Gewinn maximieren wollen oder im Fall von öffentlich gehandelten AGs müssen.
 
Wobei der Mietanstieg bei weitem nicht mit den Kaufpreisen mitgehalten hat.
Frage mich, wieso hier bei uns der Quadratmeter, der 4000€ kostet, für 10 bis 11€ vermietet wird. Das ist ne unglaublich miese Rendite.
 
Ich verweise gerne mal an den Leerstand... wenn wir schon bei Mieten und Wohnen sind:

Die Stadt Hannover macht das wieder mal sehr anschaulich.

https://www.hannover.de/Leben-in-de...ng/Stadtentwicklung/Wohnungsmarkt­beobachtung

Fazit: Ausreichend Wohnraum wäre sogar da... ganz ohne Bauen. Nur warum nutzt man den Wohnraum nicht? Tja, weil irgendwelche Ölscheichs, sonstige Oligarchen und anderweitige "Investoren", lieber Wohnungen und Gebäude vom Markt wegkaufen, um dort ihr Geld zu bunkern. Diesen Leerstand kennt man wohl aus jeder halbwegs größeren Stadt. Man müsste Wohnbestand eben ausreichend schützen und Leerstand schon mal von Gesetzeswegen her verbieten... wüsste auch nicht wo da das Problem sein soll? Wenn Leute zu viel Geld haben und nicht mehr wissen wohin damit, es aber unbedingt vor möglicher Inflation oder Finanzcrash schützen wollen, dann sollte dies aber nicht auf dem Rücken der Gesellschaft stattfinden.

Zumal hier diejenigen mit richtig Kapital, quasi selbst zu einer künstlichen Verknappung des Wohnungsmarktes sorgen können, wodurch die hohen Mietpreise ja überhaupt erst möglich werden. Wäre genug bezahlbarer Wohnraum vorhanden würde das Spiel eben nicht mehr funktionieren. Aber ja, wie schon eingeworfen wurde... Bauen ist auch teuer. Man sollte also dringend mal den Leerstand angehen, notfalls eben auch mit staatlichem Eingreifen. Das wäre überhaupt mal angebracht, bei der ganzen Scalperei. Genug Länder gehen ja schon dagegen vor... aber wenn sowas bei uns in die Debatte geworfen wird, warnt man eindringlich vor Kommunismus. :O_o:

Und da liebäugelt eine FDP ernsthaft schon mal mit der Privatisierung des Straßennetzes... grundgütiger, wenn sowas kommt, können wir uns allesamt eingraben, weil überall zusätzliche Maut und Gebühren fällig wären, nur um irgendeine Straße zu passieren. Und da labert der Lindner in Talksendungen ernsthaft noch was vom Transrapid. Wir haben ja wirklich noch nicht Probleme. :fp:
 
Eigentlich. :O_o:

Der derzeitige Leerstand beträgt wohl irgendwas um die ca. 3%. Das klingt erstmal nicht nach viel, ist aber schon eine ganze Menge, wenn man berücksichtigt das es ca. 20.000.000 Wohnungen in ganz Deutschland gibt.
Die Stadt Stuttgart will genau wie Hannover zumindest mal analysieren, was da passiert. Scheint ja genug Schlupflöcher und Tricks zu geben, wie man einer Strafe entgeht.
 
Schön wäre es natürlich auch, wenn Vermieter nicht mehr 100 Häuser hätten und sich noch mehr kaufen.....
Ein Haus pro Familie reicht ja eigentlich...

Mein alter Vermieter hatte 6 Mehrfamilienhäuser. Einfach unnötig - die natürlich einfach weiter vererbt werden.
Mieter die schon 30ig drin leben schauen dann leider in die Röhre.

Was veranlasst dich dazu, zu bewerten, was jemand benötigt oder was er nicht benötigt?
 
Eigentlich. :O_o:

Der derzeitige Leerstand beträgt wohl irgendwas um die ca. 3%. Das klingt erstmal nicht nach viel, ist aber schon eine ganze Menge, wenn man berücksichtigt das es ca. 20.000.000 Wohnungen in ganz Deutschland gibt.
Die Stadt Stuttgart will genau wie Hannover zumindest mal analysieren, was da passiert. Scheint ja genug Schlupflöcher und Tricks zu geben, wie man einer Strafe entgeht.
Ich kenne einen Freund der Familie, der besitzt 2 Traum Wohnungen die seit 30 Jahre leer stehen. :wand:
 
Es nervt einfach nur noch wieviel Neid und Missgunst in diesem Land ist.
Wenn mann aber mal ehrlich ist sind viele Menschen, die weniger haben, auch im Alter später, selbst schuld!! Wer hier in dem Land versucht denn tatsächlich, wenn er denn die Mittel hat, rechtzeitig für seine Rente etwas zu investieren? Kaum einer, lieber kauft man sich irgendeinen Konsum Scheiss und lebt sein yolo leben. Später jammert man dann wie schlecht es einem geht und gibt anderen die Schuld, oder dem System, egal, hauptsache man selbst ist nicht Schuld. Und dann gegen die "reichen" schießen, die aber schlau waren und ihr Geld eventuell gut angelegt haben über Jahrzehnte und sich Häuser leisten können und ein geiles Leben. Nur weil man sein Leben selbst in die Tonne getreten hat mit schlechten Entscheidung. Und die Kinder bekommen in der Schule jeden Mist beigebracht, aber "finanzielle intelligenz" und wie man mit Geld haushaltet oder es anlegt, das wird nicht gelernt. Ein Witz!!
Und dann kommen so Deppen wie die Grünen und wollen die hart ersparten Kapital Erträge noch auf das Einkommenssteuer Niveau anpassen von Jetzt 25 auf ca. 40-45% bei vielen? Und Edelmetalle und kryptos komplett von steuerfrei auch so hoch setzen.? Damit leute die gut angelegt haben und etwas riskiert haben am ende kaum was davon haben? Unglaublich.
Viele Menschen sind einfach zu dumm ihr Leben zu planen und zu leben.
 
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