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Der Politikthread

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Es nervt einfach nur noch wieviel Neid und Missgunst in diesem Land ist.
Wenn mann aber mal ehrlich ist sind viele Menschen, die weniger haben, auch im Alter später, selbst schuld!! Wer hier in dem Land versucht denn tatsächlich, wenn er denn die Mittel hat, rechtzeitig für seine Rente etwas zu investieren? Kaum einer, lieber kauft man sich irgendeinen Konsum Scheiss und lebt sein yolo leben. Später jammert man dann wie schlecht es einem geht und gibt anderen die Schuld, oder dem System, egal, hauptsache man selbst ist nicht Schuld. Und dann gegen die "reichen" schießen, die aber schlau waren und ihr Geld eventuell gut angelegt haben über Jahrzehnte und sich Häuser leisten können und ein geiles Leben. Nur weil man sein Leben selbst in die Tonne getreten hat mit schlechten Entscheidung. Und die Kinder bekommen in der Schule jeden Mist beigebracht, aber "finanzielle intelligenz" und wie man mit Geld haushaltet oder es anlegt, das wird nicht gelernt. Ein Witz!!
Und dann kommen so Deppen wie die Grünen und wollen die hart ersparten Kapital Erträge noch auf das Einkommenssteuer Niveau anpassen von Jetzt 25 auf ca. 40-45% bei vielen? Und Edelmetalle und kryptos komplett von steuerfrei auch so hoch setzen.? Damit leute die gut angelegt haben und etwas riskiert haben am ende kaum was davon haben? Unglaublich.
Viele Menschen sind einfach zu dumm ihr Leben zu planen und zu leben.

Bei der Neid Debatte bin ich bei dir.
Aber ich verstehe nicht warum man auf Kapitalerträge weniger Steuern zahlen soll als auf Lohn z.B.
Eine Einheitliche steuer auf sämtliche Erträge ist doch das logischste und einfachste was man machen kann. Und bevor mir jemand mit Neid kommt, auch meine Alterssicherung besteht zu 90% aus Aktien.
Und mal ehrlich wenn ich (als nicht Reicher/Wohlhabender Mensch) da auf die Ertäge ein paar Prozent mehr Steuern zahle ändert das mal absolut nichts an meinem Lebensstil im Alter.
Ich weis das hier im KT doch eher Leute unterwegs sind die besser verdienen. Aber ich kann aus meiner Sozialen Bubble berichten das da sehr viele Menschen dabei sind die nicht auf Konsum leben, nie das neueste Zeug haben, 40std die Woche Arbeiten und trotzdem am ende des Monats keine 50€ über haben um die irgendwo anzulegen, ganz zu schweigen davon was zu Riskieren indem sie in Kryptos investieren.
Und da sind vor allem Alleinerziehende dabei die bewundernswert gut mit dem Geld Haushalten können, die kommen irgendwie mit Summen zu dritt klar wo ich schon für mich alleine echt ins Schwimmen kommen würde.

Man kann ja gerne darüber diskutieren die Steuer bei Kapitalerträgen zu begrenzen, aber warum diese (nahezu aufwandlosen!) Erträge so viel niedriger besteuert werden sollen als Erträge aus Arbeit soll mir mal jemand sinnvoll erklären.
 
Zumindest vor Afghanistan

Ich verstehe grundsätzlich nicht warum man nicht zb als jemand aus der CDU auch Leistungen von Menschen aus einer anderen Partei anerkennen kann, vielleicht sogar sagen das man in der Vergangenheit mal falsch gelegen hat

Deswegen könnte ich auch in keine Partei eintreten, man muss ja dann wohl immer nach außen alles richtig finden und der politische Gegner liegt immer falsch...

Ist oder war von euch mal jemand in einer Partei?

Ich finde Özdemir da "erfrischend" anders.
 
Bei der Neid Debatte bin ich bei dir.
Aber ich verstehe nicht warum man auf Kapitalerträge weniger Steuern zahlen soll als auf Lohn z.B.
Eine Einheitliche steuer auf sämtliche Erträge ist doch das logischste und einfachste was man machen kann. Und bevor mir jemand mit Neid kommt, auch meine Alterssicherung besteht zu 90% aus Aktien.
Und mal ehrlich wenn ich (als nicht Reicher/Wohlhabender Mensch) da auf die Ertäge ein paar Prozent mehr Steuern zahle ändert das mal absolut nichts an meinem Lebensstil im Alter.
Ich weis das hier im KT doch eher Leute unterwegs sind die besser verdienen. Aber ich kann aus meiner Sozialen Bubble berichten das da sehr viele Menschen dabei sind die nicht auf Konsum leben, nie das neueste Zeug haben, 40std die Woche Arbeiten und trotzdem am ende des Monats keine 50€ über haben um die irgendwo anzulegen, ganz zu schweigen davon was zu Riskieren indem sie in Kryptos investieren.
Und da sind vor allem Alleinerziehende dabei die bewundernswert gut mit dem Geld Haushalten können, die kommen irgendwie mit Summen zu dritt klar wo ich schon für mich alleine echt ins Schwimmen kommen würde.

Man kann ja gerne darüber diskutieren die Steuer bei Kapitalerträgen zu begrenzen, aber warum diese (nahezu aufwandlosen!) Erträge so viel niedriger besteuert werden sollen als Erträge aus Arbeit soll mir mal jemand sinnvoll erklären.

Hi, klar, es ging mir auch nicht um die Menschen, welche gar kein Geld zum investieren haben, so wie du es am Beispiel klar gemacht hast. Daher habe ich ja geschrieben, wenn die Mittel da sind.

Zu den Kapitalerträgen, da sehe ich einen grossen Unterschied zum Lohn.
Bei Investitionen wie Aktien, kryptos, ect. Gehe ich mit meinem Kapital das alleinige Risiko ein und hoffe einen Ertrag, wenn ich alles verliere ist das dann auch alleine mein Problem!. Aber den eventuellen Gewinn dann genauso zu verrechnen wie Lohn finde ich daher nicht gerecht. Wenn eine Person sich aktiv darum kümmert später nicht finanziell auf andere abgewiesen zu sein, finde ich sollte das schon anders besteuert werden.
 
Bei der Neid Debatte bin ich bei dir.
Aber ich verstehe nicht warum man auf Kapitalerträge weniger Steuern zahlen soll als auf Lohn z.B.
Eine Einheitliche steuer auf sämtliche Erträge ist doch das logischste und einfachste was man machen kann. Und bevor mir jemand mit Neid kommt, auch meine Alterssicherung besteht zu 90% aus Aktien.
Und mal ehrlich wenn ich (als nicht Reicher/Wohlhabender Mensch) da auf die Ertäge ein paar Prozent mehr Steuern zahle ändert das mal absolut nichts an meinem Lebensstil im Alter.
Ich weis das hier im KT doch eher Leute unterwegs sind die besser verdienen. Aber ich kann aus meiner Sozialen Bubble berichten das da sehr viele Menschen dabei sind die nicht auf Konsum leben, nie das neueste Zeug haben, 40std die Woche Arbeiten und trotzdem am ende des Monats keine 50€ über haben um die irgendwo anzulegen, ganz zu schweigen davon was zu Riskieren indem sie in Kryptos investieren.
Und da sind vor allem Alleinerziehende dabei die bewundernswert gut mit dem Geld Haushalten können, die kommen irgendwie mit Summen zu dritt klar wo ich schon für mich alleine echt ins Schwimmen kommen würde.

Man kann ja gerne darüber diskutieren die Steuer bei Kapitalerträgen zu begrenzen, aber warum diese (nahezu aufwandlosen!) Erträge so viel niedriger besteuert werden sollen als Erträge aus Arbeit soll mir mal jemand sinnvoll erklären.

Naja einerseits stammt das Geld, dass Privatanleger in Wertpapiere anlegen in der Regel schon aus einem voll versteuerten Einkommen - und zweitens gehen die Privatanleger ein (im Vergleich) hohes Risiko ein. Warum der Staat daraus eine hohe risikolose Steuer eintreiben sollte, erschließt sich mir nicht. Noch dazu, wo er uns trotz steigender Einzahlungen eine Rente anbietet die um ein Vielfaches niedriger ist als alles, was die Generation unserer Eltern (für weniger Einzahlungen und sogar noch steuerfreie Auszahlungen) erhalten hat.

Dieses höhere Risiko und diesen gravierenden Nacheil muss der Staat den Bürgern mindestens mit einem hohen Freibetrag auf die Altersvorsorge in Wertpapiere vergüten, so dass nur hohe Vermögen von einer höheren Besteuerung betroffen wären...

Und zu dem Punkt, dass man das ja gar nicht merken würde - das wird gerne mal unterschätzt. Unten mal ein Beispiel wenn man pro Jahr nur einen Prozentpunkt Rendite durch höhere Besteuerung verliert - gerechnet auf ein Erwerbsleben. Der Unterschied ist gigantisch.

Jährlich im Schnitt 7%.

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Jährlich im Schnitt 6%.
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Naja einerseits stammt das Geld, dass Privatanleger in Wertpapiere anlegen in der Regel schon aus einem voll versteuerten Einkommen - und zweitens gehen die Privatanleger ein (im Vergleich) hohes Risiko ein. Warum der Staat daraus eine hohe risikolose Steuer eintreiben sollte, erschließt sich mir nicht.

Weil das nur die halbe Wahrheit ist. Das Risiko der eigenen Anlage trägt zwar der Anleger, jedoch haben uns genug Finanzjongleure doch wunderbar bewiesen, das Spekulation auch mal ganze Staaten oder Währungen in die Krise treiben kann, wofür dann eben der Staat zu 100% haftet. Man braucht sich nur mal den Hergang der Finanzkrise von 2008 Revue passieren lassen.
 
Weil das nur die halbe Wahrheit ist. Das Risiko der eigenen Anlage trägt zwar der Anleger, jedoch haben uns genug Finanzjongleure doch wunderbar bewiesen, das Spekulation auch mal ganze Staaten oder Währungen in die Krise treiben kann, wofür dann eben der Staat zu 100% haftet. Man braucht sich nur mal den Hergang der Finanzkrise von 2008 Revue passieren lassen.

Normale (langfristige) Geldanlage in Aktien ist aber keine Spekulation. Deswegen gab es früher ja auch berechtigterweise eine Spekulationsfrist. Und wenn man sich mal den wirklichen Hergang der Finanzkrise 2008 ansieht, wird man feststellen, dass die Banken aus einer miesen Situation lediglich eine noch miesere gemacht haben und am Ende der perfekte Buhmann waren.

Weder sie noch die Spekulanten waren aber der eigentliche Auslöser - der Auslöser war die Politik. Schau dir mal die Vorgaben an, die die Clinton-Regierung und auch die Regierungen nach ihr den Immobilienbanken gemacht haben. Die Politik wollte das öffentliche Bild korrigieren, dass fast nur weiße Amerikaner Immobilienkredite bekommen. Also machten sie den (quasi staatseigenen) Hypothekenbanken Fannie Mae, Freddie Mac und auch den Geschäftsbanken genaue Vorgaben, wem sie Immobilienkredite geben sollten - nämlich vornehmlich Afroamerikanern und Latinos ohne gute Bonität. Am Ende der politischen Spirale durften sie die Bonität der Kreditnehmer nicht mal mehr prüfen, sie mussten die Kredite vergeben.

Die Banken hatten also eine riesige Ladung an Schrott-Krediten in der Bilanz, von der sie wussten, dass die nichts wert waren. Also haben sie das gemacht, was sie am besten können, sie sind das Risiko losgeworden und haben es der Allgemeinheit und anderen dummen Banken aufgedrückt. Das ist eine Schweinerei, aber der Mythos, dass das alles von den Banken ausging dreht die ganze Geschichte auf den Kopf...
 
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Naja einerseits stammt das Geld, dass Privatanleger in Wertpapiere anlegen in der Regel schon aus einem voll versteuerten Einkommen - ...
Also der erste Punkt trifft doch dann auf praktisch alles zu!?
Mein Gehalt versteuer ich und alles was ich mit dem Geld mache wir wieder versteuert. Das ist das normalste der Welt, warum gilt das gerade bei Anlagen dann als Argument? Schon ganz schön dreist und zeigt wie gemütlich man es sich in dieser Sonderposition gemacht hat.
 
Also der erste Punkt trifft doch dann auf praktisch alles zu!?
Mein Gehalt versteuer ich und alles was ich mit dem Geld mache wir wieder versteuert. Das ist das normalste der Welt, warum gilt das gerade bei Anlagen dann als Argument? Schon ganz schön dreist und zeigt wie gemütlich man es sich in dieser Sonderposition gemacht hat.
Was du dann kaufst wird mit 19% versteuert, die Abgeltungssteuer bei Aktien beträgt momentan 25%, damit habe ich mich abgefunden, darum geht es nicht, aber das jetzt auf ca. 45% hochzusetzen ist (wäre) sehr unfair.
 
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