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Der Politikthread

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Nicht behalten, sondern weiter forschen und neue Kraftwerke bauen, die nicht auf Technologie aus den 1960ern beruhen und im Vergleich dazu enorm sicher sein könnten und viel weniger endlagerungsbedürftigen Müll produzieren als unsere Meiler.

Aber sonst ist das tatsächlich so, dass das hektische abschalten der AKWs hierzulande zu einer Vergrößerung des Kohleanteils geführt hat, was den Klimazielen alles andere als zuträglich war

Moderne AKWs als Überbrückungstechnologie, bis regenerative Formen im Überfluss bereitstehen und gleichzeitig viel in regenerative Energien forschen wäre der klimatechnisch beste Ansatz gewesen.
Aber das ist hierzulande absolut unrealistisch, dass das passiert.

Edit: Falscher Link

https://www.ewi.uni-koeln.de/de/aktuelles/ee-ziel-2030/

https://www.ewi.uni-koeln.de/cms/wp...n-und-Rohstoffbeschaffungsoptionen_190523.pdf

https://www.sueddeutsche.de/wissen/....urn-newsml-dpa-com-20090101-210713-99-365168


Könnte wohl auch durchaus passieren, dass wir in 2050 bei der Stromversorgung völlig abhängig von anderen Staaten sein werden und gleichzeitig nicht mehr die Technologie besitzen, um uns selbst komplett zu versorgen. Well done. Höchste Strompreise der Welt, abhängig von anderen und Import von Strom, der vermutlich nicht so grün sein wird, wie wir gern hätten. Und über dessen Erzeugung wir keinerlei Kontrolle haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht behalten, sondern weiter forschen und neue Kraftwerke bauen, die nicht auf Technologie aus den 1960ern beruhen und im Vergleich dazu enorm sicher sein könnten und viel weniger endlagerungsbedürftigen Müll produzieren als unsere Meiler.

Aber sonst ist das tatsächlich so, dass das hektische abschalten der AKWs hierzulande zu einer Vergrößerung des Kohleanteils geführt hat, was den Klimazielen alles andere als zuträglich war

Moderne AKWs als Überbrückungstechnologie, bis regenerative Formen im Überfluss bereitstehen und gleichzeitig viel in regenerative Energien forschen wäre der klimatechnisch beste Ansatz gewesen.
Aber das ist hierzulande absolut unrealistisch, dass das passiert.

Das ist nicht nur hierzulande unrealistisch. Das ist weltweit unrealistisch. Diese ganze Theorie, man hätte doch nur viel in die Atomkraft investieren müssen, dann würde die uns alle schön klimaneutral in die Zukunft bringen, bricht an dem Punkt zusammen, dass man tatsächlich wahnwitzige Summen in diese Technologie investiert hat - und sie trotzdem viel zu teuer ist.


Edit: Falscher Link

https://www.ewi.uni-koeln.de/de/aktuelles/ee-ziel-2030/

https://www.ewi.uni-koeln.de/cms/wp...n-und-Rohstoffbeschaffungsoptionen_190523.pdf

https://www.sueddeutsche.de/wissen/....urn-newsml-dpa-com-20090101-210713-99-365168


Könnte wohl auch durchaus passieren, dass wir in 2050 bei der Stromversorgung völlig abhängig von anderen Staaten sein werden und gleichzeitig nicht mehr die Technologie besitzen, um uns selbst komplett zu versorgen. Well done. Höchste Strompreise der Welt, abhängig von anderen und Import von Strom, der vermutlich nicht so grün sein wird, wie wir gern hätten. Und über dessen Erzeugung wir keinerlei Kontrolle haben.

Es gibt genügend Szenarien, wie man langfristig mit den heute existierenden Erneuerbaren (primär Wind und PV), eine gewisse Effizienzsteigerung vorausgesetzt, irgendwas im Bereich 1200-1500 TWh Strom erzeugen kann (also das was wir bei kompletter Elektrifizierung langfristig brauchen.

Und btw.: Diese skizzierten Szenarien, wonach Deutschland dann so furchtbar abhängig von anderen Staaten wäre... wir sind ganz aktuell - heute - tatsächlich völlig abhängig von anderen Staaten was die Energieversorgung (nicht Strom, aber das ist beim aktuellen Mix nur ein kleiner Teil des Gesamtenergieverbrauchs) angeht.
 
da seh ich aber keine Begrenzung beim Alter, eher sogar im Gegenteil…..

Sich ausschließlich in Blasen aufzuhalten ist sicherlich kein Alleinstellungsmerkmal der Jugend, aber in der Tendenz dort imho deutlich verbreiteter. Eben durch den Fokus auf Social Media und die fehlende Erfahrung. Und wenn ich meine persönliche Erfahrung mit Jugendlichen bzgl. politischen Themen und deren Hintergrundwissen zum Anlaß nehme, sehe ich keinen Grund, das Wahlalter zu senken.

Daß auch Ältere völlig verstrahlt sein können, ändert daran nichts.
 
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Schon komische Vorstellung, das der nächste SPD-Kanzler:innen vielleicht Olaf Scholz wird.
Neuerdings immer mit "weißer Weste" und / oder hochgekrempelten "Macher" Ärmeln.
 
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ich mußt gerade das Twitter Profil anwählen, wer das nochmal ist. Kann ja sein, das die beiden dann im Kabinet sitzen als SPD Ministerpräsident*innen. Vielleicht wollten die beiden Wahlkäpfer*innen den Scholz auch nicht die Show stehlen.
 
Ich denke mal, mit nur noch wenigen Wochen bis zur Wahl und einem täglich größeren Wahleranteil, der schon per Briefwahl abgestimmt hat dürfte es inzwischen relativ safe sein, dass Scholz der nächste Kanzler wird.
Laschet wankt weiterhin recht unbeeindruckend durch den Wahlkampf, während Scholz seine funktionierende Masche gefunden hat - das muss er nur noch 2-3 Wochen genauso durchziehen.
Und Baerbock wurde ihre Unerfahrenheit und Unbeliebtheit zum Verhängnis, gepaart mit ein paar gut gezielten Schmierkampagnen und Aufgebausche von diversen Medien und sonstigen Akteuren.

Die Frage ist nur, welche Koalition hättens denn gerne. Wenn in der SPD-Führung nur ein Funken Verstand herrscht, klammern sie die Union quasi direkt aus - das wäre quasi ein weiter so, da würden auch die umgedrehten Rollen zu wenig dran ändern. Ich glaube nicht, dass die SPD-Wähler ihr Kreuz für eine "große" Koalition (wir brauchen einen neuen Namen) machen. UNd wenn die Werte so weitersinken bei Schwarz, würde hier nicht mal ne Mehrheit rauskommen.

Ich denke (und hoffe), dass man sich die Linke ernsthaft zur Brust nimmt - zur Not kann man ja auch im Koalitionsvertrag festlegen, dass sie sich aus der Außenpolitik weitestgehend raushalten müssen und ihre Kompetenzen eher im sozialen Bereich ausspielen. Aber vielleicht verstehen sie ja, dass sie Regierungsverantwortung nur bekommen, wenn sie sich ein paar Realitäten stellen - dazu zählt natürlich auch die NATO.
Immerhin ist das afaik das erste Mal, dass eine realistische Koalition unter Einbeziehung der Linken rechnerisch möglich wäre - da können sich langgebildete oppositionelle Phrasen auch mal ändern, wenn man die Chance hat, mit seinen Kernangeboten mitwirken zu können.
Bei den wichtigen Fragen der nächsten vier Jahre - Klimaschutz, Änderungen der Sozialsysteme, Digitalisierung und allg. Modernisierung der Gesellschaft - sehe ich bei RGR einfach die größten Übereinstimmungen bei den drei linken Parteien (mit der Hoffnung, dass Grün und Links die SPD wieder weiter nach links ziehen).

Ich denke nicht, dass Lindner über sein viel zu großes Ego steigen kann und seine schwachsinnigen Kernforderungen in Sachen Steuerlast etc. ablegen könnte. Und irgendwie kann ich mir in vielen Fragen absolut nicht vorstellen, wie die FDP sich auch nur irgendwie der SPD und v.a. den Grünen annähern könnte

Sehr gespannt bin ich auf den Status der Union, wenn das Debakel für Schwarz stattfindet wie es momentan aussieht. Ich vermute, dass Söder schon jetzt bis zur Schmerzgrenze auf seine Zunge beißen muss. Nach der Wahl kann der sich garantiert nicht zurückhalten und muss lautstark betonen, wie viel besser alles mit ihm als Kandidat ausgegangen wäre - womit er auch unstrittig recht hat. Rauft man sich dann wieder zusammen? Oder nutzt man die nächsten vier Jahre für den Aufbau eines CDU-Landesverbandes Bayern?
 
Die Linken sind im Bund, abseits von ihren bescheuerten Vorstellungen in der Außenpolitik, nicht koalitionsfähig. Und das wissen sowohl die SPD, als auch die Grünen. Und sorry, es ist absurd, eine Regierung zu bilden, indem man einen großen Anteil in einem Koalitionsvertrag ausblendet. Niemand mit etwas Verstand würde so etwas veranstalten.
Zudem RRG nur eine minimale Mehrheit hätte (Stand heute), wer ist so blöde, sich solche unsichere Kantonisten ans Bein zu binden? Scholz bestimmt nicht (hoffe ich zumindest), bei Esken oder Kühnert wäre ich nicht so sicher. Aber zum Glück haben die nicht zu sagen, denn der aktuelle Stand der SPD ist nur Scholz zu verdanken. Sicher nicht der linken Seite der Parteibasis.

So oder so, ohne einen konkreten Ausschuss der Linken wird Scholz meine Stimme nicht bekommen, auch wenn ich die Chance ohnehin als minimal beurteile. Und das sage ich als Genosse.
 
Er hat es ja ziemlich konkret ausgeschlossen, als er im Triell noch hinterher schob, dass das Bekenntnis zur Nato von Herzen kommen muss.

Scholz muss jetzt die Bürger direkt dazu aufrufen, Rot-Grün zu wählen, damit er am Ende vielleicht doch noch diese Mehrheit zustande bekommt. Die Bürger müssen sich der Verantwortung stellen, eine klare Entscheidung zu treffen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Linken sind im Bund, abseits von ihren bescheuerten Vorstellungen in der Außenpolitik, nicht koalitionsfähig. Und das wissen sowohl die SPD, als auch die Grünen. Und sorry, es ist absurd, eine Regierung zu bilden, indem man einen großen Anteil in einem Koalitionsvertrag ausblendet. Niemand mit etwas Verstand würde so etwas veranstalten.
Zudem RRG nur eine minimale Mehrheit hätte (Stand heute), wer ist so blöde, sich solche unsichere Kantonisten ans Bein zu binden? Scholz bestimmt nicht (hoffe ich zumindest), bei Esken oder Kühnert wäre ich nicht so sicher. Aber zum Glück haben die nicht zu sagen, denn der aktuelle Stand der SPD ist nur Scholz zu verdanken. Sicher nicht der linken Seite der Parteibasis.

So oder so, ohne einen konkreten Ausschuss der Linken wird Scholz meine Stimme nicht bekommen, auch wenn ich die Chance ohnehin als minimal beurteile. Und das sage ich als Genosse.

Der "aktuelle Stand der SPD" ist nur Laschet zu verdanken... :ugly:

Unter den Blinden ist der Einäugige der König!
 
Und rechnen kann er auch nicht. So wie aussieht bleibt er einem aber wohl nicht erspart, es wird also weitere 4 jahre diese regierung geben. Macht ruhig weiter so.

ich weiss gar nicht ob rot schwarz aktuell reichen würde aber ich trau den schlechten cdu zahlen eh nicht, spd wird bestimmt erstmal mit der cdu reden und dann erst mit den grünen. Am ende wirds rot schwarz gelb.
 
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Ich denke mal, mit nur noch wenigen Wochen bis zur Wahl und einem täglich größeren Wahleranteil, der schon per Briefwahl abgestimmt hat dürfte es inzwischen relativ safe sein, dass Scholz der nächste Kanzler wird.
Laschet wankt weiterhin recht unbeeindruckend durch den Wahlkampf, während Scholz seine funktionierende Masche gefunden hat - das muss er nur noch 2-3 Wochen genauso durchziehen.
Und Baerbock wurde ihre Unerfahrenheit und Unbeliebtheit zum Verhängnis, gepaart mit ein paar gut gezielten Schmierkampagnen und Aufgebausche von diversen Medien und sonstigen Akteuren.

Die Frage ist nur, welche Koalition hättens denn gerne. Wenn in der SPD-Führung nur ein Funken Verstand herrscht, klammern sie die Union quasi direkt aus - das wäre quasi ein weiter so, da würden auch die umgedrehten Rollen zu wenig dran ändern. Ich glaube nicht, dass die SPD-Wähler ihr Kreuz für eine "große" Koalition (wir brauchen einen neuen Namen) machen. UNd wenn die Werte so weitersinken bei Schwarz, würde hier nicht mal ne Mehrheit rauskommen.

Ich denke (und hoffe), dass man sich die Linke ernsthaft zur Brust nimmt - zur Not kann man ja auch im Koalitionsvertrag festlegen, dass sie sich aus der Außenpolitik weitestgehend raushalten müssen und ihre Kompetenzen eher im sozialen Bereich ausspielen. Aber vielleicht verstehen sie ja, dass sie Regierungsverantwortung nur bekommen, wenn sie sich ein paar Realitäten stellen - dazu zählt natürlich auch die NATO.
Immerhin ist das afaik das erste Mal, dass eine realistische Koalition unter Einbeziehung der Linken rechnerisch möglich wäre - da können sich langgebildete oppositionelle Phrasen auch mal ändern, wenn man die Chance hat, mit seinen Kernangeboten mitwirken zu können.
Bei den wichtigen Fragen der nächsten vier Jahre - Klimaschutz, Änderungen der Sozialsysteme, Digitalisierung und allg. Modernisierung der Gesellschaft - sehe ich bei RGR einfach die größten Übereinstimmungen bei den drei linken Parteien (mit der Hoffnung, dass Grün und Links die SPD wieder weiter nach links ziehen).

Ich denke nicht, dass Lindner über sein viel zu großes Ego steigen kann und seine schwachsinnigen Kernforderungen in Sachen Steuerlast etc. ablegen könnte. Und irgendwie kann ich mir in vielen Fragen absolut nicht vorstellen, wie die FDP sich auch nur irgendwie der SPD und v.a. den Grünen annähern könnte

Sehr gespannt bin ich auf den Status der Union, wenn das Debakel für Schwarz stattfindet wie es momentan aussieht. Ich vermute, dass Söder schon jetzt bis zur Schmerzgrenze auf seine Zunge beißen muss. Nach der Wahl kann der sich garantiert nicht zurückhalten und muss lautstark betonen, wie viel besser alles mit ihm als Kandidat ausgegangen wäre - womit er auch unstrittig recht hat. Rauft man sich dann wieder zusammen? Oder nutzt man die nächsten vier Jahre für den Aufbau eines CDU-Landesverbandes Bayern?

RRG wäre zumindest deshalb gut weil dann Gregor Gysi hoffentlich einen Ministerposten bekommt :D die grünen haben ihrem Anliegen einen Bärendienst erwiesen. Mit habeck als Kanzler hätten sie richtig was bewegen können beim Klimaschutz, aber es war halt wichtiger zu zeigen, dass sie so unglaublich frauenfreundlich sind. Hab ich eigentlich schonmal erwähnt, wie sinnlos ich Quoten finde..
 
Nö, allein mit seinen Gedächtnislücken bei Wirecard & Cum Ex hat der sich schon als Kanzler disqualifiziert.
Vom G20 Gipfel ganz zu schweigen....
Das ist wirklich die Tatsache die mich am meisten amüsiert - gerade von Linksorientierten Menschen wird ja immer gegen das Großkapital und unlautere Geschäfte am meisten mit dem erhobenen Zeigefinger gewedelt. Aber jetzt ist Scholz der große Heiland :clown: Cum Ex, Wartburg Bank, Wirecard scheint schnell vergessen zu sein :grins:
 
Wer redet denn vom großen Heiland?

Aber die Realität ist nun mal Laschet, Scholz oder Baerbock und die mittlere Option ist die wahrscheinlichste.
Ich kann damit deutlich besser leben als mit Laschet, das ist wahr. Imo hat er sich in den letzten Wochen gut geschlagen und strahlt schon sowas wie Kanzleraura aus.
Ist Giro Olaf mein Traumkanzler? Um Gottes Willen, niemals.
Aber zum Glück leben wir nicht in einer Monarchie oder in einem Präsidialsystem, so dass die Regierung durch deutlich mehr als der zentralen Person der/des Kanzler*in gestaltet wird.
Allgemein sollte man mit diesem beschissenen Personenkult bei Wahlen aufhören und auf Basis der Wahlprogramme sowie grundlegenden Überzeugungen einer Partei wählen.

Und da erhoffe ich mir mit einer linksgerichteten Regierung Änderungen in die imo richtigen Richtungen und mit einer starken Grünen auch deutlich mehr Bewegung in Richtung Klimaneutralität.
 
Mal abgesehen davon... wer einen 100% integren Kanzler erwartet, der keine Leichen im Keller hat... kann man sich das Kreuzchen auch komplett sparen. So eine Person wird man nicht finden.

Ich meine, was spräche denn für Laschet? Seine Zeit als Lehrer/Oberstudienrat, wo er Klausuren gefäl... äh durchgewunken hat? Datteln 4? Oder sein toller Entwurf 2020, Zwangsarbeit für ehemalige Pfleger und Ärzte in NRW einzuführen?

https://www.zeit.de/arbeit/2020-04/...egekraefte-arbeit-verpflichtung-armin-laschet

Ja, ich glaub da findet sich genug, was Cum Ex etc. mind. gleichwertig war... Da waren seine Lacher in Flutgebieten doch gar nix dagegen.
 
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