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Der Politikthread

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Ist ja hier der reinste KT-Heizungsthread geworden... :lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Pellets hätte ich glaube ich auch Bedenken, dass dieser relativ kleine Rohstoffmarkt unter unglücklichen Umständen unter Preisexplosionen leiden könnte.

Gerri wohnt doch irgendwo aufm Land. Da würde ich mich mit ein paar Bauern und Nachbarn zusammentun, ein Feld pachten, Miscanthus darauf anziehen, was quasi von alleine wächst. Im Prinzip ginge das auch auf seinem Acker vor dem Haus und dann kauft man sich für 2.000 so eine Pelletpresse

https://www.pelletpresse.org/pelletpresse-miscanthus/

und schon hat man was für‘s Klima und für‘s Karma getan :D
 
naja, wie schon gesagt wurde, das kann man bei Öl dann genau so sehen.... ich finde diese Neutralität sehr seltsam schöngerechnet.....
 
Hab ja schon ne PV aufm Dach :D Das ist halt das was mich ärgert, Fernwärme oder Luftwärmepumpe wären an sich gute Alternativen aber eben nicht verfügbar oder technisch nicht zum Haus passend. Mir bleibt quasi nur Sodom oder Gomorrha, Öl oder Pellet.
 
Überleg doch mal, was das für einen positiven Effekt hätte, wenn ihr als Dorfgemeinschaft quasi einen eigenen Energiekreislauf aufbauen könntet. Stück für Stück. Da wäre man doch gemeinsam stolz drauf. Das ist die dezentrale Versorgung der Zukunft. Und komm mir nicht mit arbeitsaufwendig. Du hast erst neulich geschrieben, wie wenig du arbeiten gehen musst! :D
 
Das wird sich aber auch wieder ändern :D und ich komm so schon kaum zum zocken :ugly:

Ich will garnicht wissen wie viele Felder allein für ein Haus damit zugewuchert werden müssen :D
 
Mach dich mal schlau über den Brennwert. Das Zeug wuchert wie Sau. Da kannste dir noch Säcke zum Mitnehmen vor‘s Haus stellen, mit ner Geldkasse, wie andere das mit Marmeladengläsern machen! :D
 
Öl ist sicher nicht klimaneutral, was über Millionen von Jahre gebunden wurde und dann innerhalb kürzester Zeit freigesetzt wird, schadet unserem aktuellen Klima.

Nur die Menge die im gleichen Zeitraum gebunden und wieder freigesetzt wird ist klimaneutral (oder CO2 neutral)..
Ich würde jetzt einfach mal ins blaue schätzen, dass wir nicht alle mit Holz heizen könnten, ohne unsere Wälder abzuholzen. Aber vielleicht täusche ich mich da auch.
 
Hab ja schon ne PV aufm Dach :D Das ist halt das was mich ärgert, Fernwärme oder Luftwärmepumpe wären an sich gute Alternativen aber eben nicht verfügbar oder technisch nicht zum Haus passend. Mir bleibt quasi nur Sodom oder Gomorrha, Öl oder Pellet.

Ich verstehe dich - aber du bist da etwas blockiert...

Aus meinem Link - den du nicht gelesen hast :motz::

Sägenebenprodukte als Rohstoffbasis
Holz ist ein wertvoller Rohstoff, der in Deutschlands nachhaltig bewirtschafteten Wäldern reichlich vorhanden ist. Die Pelletproduktion ist aus Qualitätsgründen auf reine Holzspäne und Hackschnitzel angewiesen, wie sie in Deutschland in zahlreichen Sägewerken anfallen - früher ein Abfallstoff, heute Grundlage für einen klimafreundlichen Energieträger. Von der in deutschen Sägewerken jährlich im Schnitt verfügbaren Menge von rd. 7 Mio. Tonnen (t) werden heute knapp 3 Mio. t zur Pelletproduktion genutzt.
 
Sollten in Zukunft aber immer mehr Pelletheizungen hinzukommen wird das aber eng.... ich versteh das schon aber ich pump ja dann trotzdem CO2 in die Luft was ansonsten gebunden in den Sägespähnen liegt.
 
Sägespäne binden doch sicher CO2 nicht ewig. Wenn sie nicht für anderes genutzt werden, werden Mikroorganismen dieses zersetzten und es entsteht genauso viel CO2 dabei.

Gebunden bleibt das CO2 IMO nur am lebenden Baum. (Oder wenn man daraus etwas haltbares herstellt)
 
ich schon, für mich selbstgesehen und ich werde da nicht der Einzige sein.

ich hab keinen Zugang zu Erdgas/Fernwärme, mein Haus ist nicht genug gedämmt um eine Luftwärmepumpe sinnvoll zu betreiben. Also was soll ich nehmen? Ernsthaft Pellets?

Langfristig wirst du genau an dem Punkt ansetzen müssen, wenn du dich nicht dumm und dämlich zahlen willst. Das gilt übrigens ganz unabhängig davon, ob nun die Grünen oder sonst wer (mit)regieren. Selbst CDU/CSU in Alleinregierung würden den CO² Preis steigen lassen. Langfristig führt nichts an der Wärmepumpe vorbei - ganz ähnlich wie am E-Auto (in beiden Fällen die Kombination aus Effizienz und der Möglichkeit, überhaupt klimaneutral [fahren bzw. heizen] zu können).

Ggf. wäre ein Stop-Gap noch nen bissal Solarthermie aufs Dach zu machen (falls da noch Platz über ist), um zumindest den Bedarf an Öl kurzfristig ein Stück weit zu drücken.
 
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