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Der Politikthread (1 Betrachter)

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Bin wirklich erstaunt wie lässig bei etwa N-TV darüber berichtet wird. Dabei finde ich diesen Vorgang deutlich bedenklicher als die Aufregung über Plagiate etc. Aber vermutlich geht es bei deren Statute einfach um die "Gute Sache"... der bösen Unterdrückung durch die Männer Einhalt zu gebieten. Es ist ja nicht nur Diskriminierung, sondern regelrecht ein Angriff auf die Demokratie an sich.
 
Bin wirklich erstaunt wie lässig bei etwa N-TV darüber berichtet wird. Dabei finde ich diesen Vorgang deutlich bedenklicher als die Aufregung über Plagiate etc. Aber vermutlich geht es bei deren Statute einfach um die "Gute Sache"... der bösen Unterdrückung durch die Männer Einhalt zu gebieten. Es ist ja nicht nur Diskriminierung, sondern regelrecht ein Angriff auf die Demokratie an sich.

Jep, passt eben leider zum aktuellen Zeitgeist. Und offen gegen die "guten Grünen" Position zu beziehen traut sich eben niemand. Sonst könnte ja der Eindruck entstehen, dass man Partei für die "alten, weißen Männer" ergreift. Denn Du musst wissen, letztere sind grundsätzlich böse und erfahren nun endlich die Diskriminierung, die sie schon immer verdient haben.
 
Hatte was ähnliches geschrieben aber nicht abgeschickt. :gerri:

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Brauchen sie für die kalifornische Mandelernte etwa wieder das ganze Wasser? Sollen sich doch alle nicht so anstellen. Wozu gibt es Tetra-Packs. :bier:
 
Holy fuck.. Was hier heute abgelassen wurde und wer welche Beiträge so gut fand.. Erschreckend.
Die armen Männer.. Denen wird so Unrecht getan
:kotz:

Ich kenn das auch. Männlich, weiß, hetero. Jeder Tag ist ein Struggle durch die Institutionen. Erst wenn der Lidl-Prospekt mir bei den Grillwurst-Angeboten mit dem Slogan "für echte Männer" eine ganze Seite widmet, fühl ich mich langsam etwas angekommen im safe space.
 
Naja, finde ich auch auch ziemlich polemisch, wieder auf die weißen Männer zu zeigen.

Fakt ist nun mal, das die Grünen sich hier sehr undemokratisch verhalten haben - darauf kann man schon mal hinweisen. Gerade die Grünen die sonst immer mit dem erhobenen Zeigefinger herum laufen.
 
Naja, auch wenn hier natürlich stark überbieten wird finde ich das eine oder andere bei den Grünen schon fragwürdig.
Die Intention ist super, denn ganz ohne zwang wird man den Sexismus nicht, oder nur sehr sehr langsam loswerden.
Wenn das ganze aber droht rumzuschlagen und nur das Geschlecht zu wechseln was diskriminiert wird läuft was falsch.
Dabei spielt es auch keine Rolle das Männer vorher Jahrhunderte lang immer bevorteilt waren und in vielen bereichen leider noch immer sind. Das Ziel muss Gleichheit sein.

Versteht mich nicht falsch, natürlich ist das ganze aktuell bei den Grünen nicht mit der Diskriminierung vergleichbar der Frauen ausgesetzt waren und leider Teilweise immer noch sind.
Diskutieren und auch Kritisieren (ohne aber zu überdramatisieren) halte ich aber auch für durchaus angebracht.

Und ich bin übrigens Grüne Wähler...
 
Naja, finde ich auch auch ziemlich polemisch, wieder auf die weißen Männer zu zeigen.

Fakt ist nun mal, das die Grünen sich hier sehr undemokratisch verhalten haben - darauf kann man schon mal hinweisen. Gerade die Grünen die sonst immer mit dem erhobenen Zeigefinger herum laufen.

Jupp, das kann man und das muss man sogar. Aber vielleicht ohne so zu tun, als würde das Männertum seit 10.000 Jahren unterdrückt winselnd am Boden liegen.
 
Naja, finde ich auch auch ziemlich polemisch, wieder auf die weißen Männer zu zeigen.

Fakt ist nun mal, das die Grünen sich hier sehr undemokratisch verhalten haben - darauf kann man schon mal hinweisen. Gerade die Grünen die sonst immer mit dem erhobenen Zeigefinger herum laufen.

Man Stelle sich vor, die Grünen würden für ein Wahlkampf Tweet PoC Männer aus einem Foto rausschneiden und damit gegen weiße Männer schießen.

Ach hoppla.

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Ja, hoppla... genau daraus war die Diskussion hier entstanden :)



Hören wir dazu mal Taylan Kurt, einen der weggeschnittenen Männer, im getweeteten O-Ton:
Wer als Mann aus einem Bild eine Staatsaffäre macht, weil da nur Frauen drauf sind, sollte sein rückwärtsgewandtes Weltbild hinterfragen. Ich bin ein Mann & gerade deshalb möchte ich, dass auch in Zukunft [Deutschland-Flaggen-Emoji] von einer Frau regiert wird. Weil sie es besser kann als diese beiden Typen und weil es selbstverständlich sein sollte, dass die Hälfte der Macht den Frauen gehört.

https://twitter.com/KurtTaylanz/status/1423001231816069128




Ich poste diesen, eindeutig mit vorgehaltener Bockwurst formulierten Beitrag nur als Ergänzung, nicht um seine Position als Betroffener zu übernehmen oder als Anwalt der Grünen zu agieren. Ich glaub ich hatte schon erwähnt, dass ich sie nicht wähle :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Man muss aber auch aufpassen das der Sexismus nicht langsam in die andere Richtung umschlägt.

Ich fand für mich beispielsweise Berufe wie Sekretär oder Bürokaufmann am passendsten als Jugendlicher.
Einem wurde aber da schon gesagt, als Mann dürfte das ziemlich schwer werden, und man sieht das auch heute noch gut.
Genauso wie bspw. 99% der Zahnarzthelfer*innen Frauen sind.

Dadurch war es für mich beruflich immer sehr schwer, weil mich die meisten "Männerberufe" auch gar nicht interessiert haben.

(Natürlich gibt es auch die andere Richtung, bspw sind in der IT nur ca 7% Frauen.)

Wenn man dann wie ich noch irgendwann in der Pubertät feststellt das man Homosexuell ist wird es noch schwieriger.

Wie gesagt, Gleichstellung ist wichtig, aber auch in vielen Bereichen in die andere Richtung.

Effektiver wäre es wenn Sachen wie Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, Alter, etc. einfach gar keine Rolle mehr spielen würde.
 
Man muss aber auch aufpassen das der Sexismus nicht langsam in die andere Richtung umschlägt.

Ich fand für mich beispielsweise Berufe wie Sekretär oder Bürokaufmann am passendsten als Jugendlicher.
Einem wurde aber da schon gesagt, als Mann dürfte das ziemlich schwer werden, und man sieht das auch heute noch gut.
Genauso wie bspw. 99% der Zahnarzthelfer*innen Frauen sind.

Dadurch war es für mich beruflich immer sehr schwer, weil mich die meisten "Männerberufe" auch gar nicht interessiert haben.

(Natürlich gibt es auch die andere Richtung, bspw sind in der IT nur ca 7% Frauen.)

Wenn man dann wie ich noch irgendwann in der Pubertät feststellt das man Homosexuell ist wird es noch schwieriger.

Wie gesagt, Gleichstellung ist wichtig, aber auch in vielen Bereichen in die andere Richtung.

Effektiver wäre es wenn Sachen wie Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, Alter, etc. einfach gar keine Rolle mehr spielen würde.

Das einzige was zählen sollte ist Qualifikation.
Ich hatte mich als Jugendlicher auch auf eine Putzstelle in einer Firma beworben bzw. Dort angerufen. Der Typ hat nur gelacht und gemeint als Mann putzt man nicht so gut wie eine frau und das wars. Ich glaube heute hätte ich da anders drauf reagiert.
Und auch dieses schießen gegen alte, weiße Männer ist gleichzeitig sexistisch und diskriminierend (Geschlecht und Alter). Als müsste man sich dafür schämen, wenn man ein älterer weißer Mann ist. Das ist einfach nur respektlos.
 
Also ich fühle mich als weißer Hetero Mann noch nicht, als stünde ich kurz vor dem Sprung auf die Liste bedrohter Arten. :O_o:

Natürlich wird es immer Berufe geben, die eher von mehrheitlich Frauen als Männern ausgeübt werden, oder eben umgekehrt. Darum geht es bei der ganzen Diskussion um Chancengleichheit auch gar nicht. Da ist ja vielmehr entscheidend, warum etwa Frauen bei gleicher oder höherer Qualifikation nicht in einen Vorstand kommen können. Eine Frage, die ich auch für durchaus berechtigt halte. Leider könnte man diesen Part noch erheblich ausdehnen, etwa auf all jene, die aus nicht ganz so wohlhabenden Familien kommen.

Die völlige Chancengleichheit in einer Gesellschaft ist andererseits reine Utopie. Wir können schließlich nicht alle Anwälte, Diplom-Ingenieure, Zahnärzte oder leitende Angestellte werden. Mein Ansatz wäre auch eher zu fragen, ob es wirklich angemessen ist, wenn Pflegekräfte oder Kassierer mit einem miesen Gehalt nach Hause gehen, wovon man kaum vernünftig leben kann.

Streng genommen haben wir aber schon ein grundsätzliches Problem, welches bei völlig irrgeleiteten Ansprüchen beginnt. Sieht man leider auch sehr schön am mangelnden Interesse für Handwerksberufe bzw. Karriere grundsätzlich. Kommt eben dabei heraus wenn Eltern zunehmend meinen, ihre Kinder müssen unbedingt in eine leitende Position, weil alles drunter kompletter Auswurf ist. Warum haben wir schon Rekorde an Studienabgängern? Da hast Du dann auch bei Kaufmanns-Berufen durchaus Azubis, die kommen mit einem Selbstverständnis ins 1. Lehrjahr, sie wären dazu berufen Führungskraft zu werden, und das nicht erst in 10 oder 20 Jahren... sondern direkt am 1. Tag der Ausbildung.

Wäre ja schon ein Anfang, wenn einfach wieder mehr Menschen mal einen Gang zurückschalten würden, denn diese "Mir steht das zu!" Mentalität ist Gift für eine Gesellschaft. Geführt werden solche Debatten öffentlich meist nur noch sehr hysterisch und am äußersten Ende der Fahnenstange. Damit wird man allerdings keinen Konsens erreichen.
 
Da hat er wohl bei Laschet nicht ganz so genau nach Plagiaten gesucht, wie bei der Baerbock.
Er musste nach Hinweisen selbst eingestehen, dass sein Freispruch für Laschet wohl falsch war:
https://www.faz.net/aktuell/politik...rfe-gegen-den-kanzlerkandidaten-17467833.html

Nur damit wir das vorher klären, ab wie vielen Plagiaten gilt man als jämmerlicher Betrüger? Ein Plagiat pro Veröffentlichung muss ja wohl nocht erlaubt sein. Was ist mit zwei und mehr?
 
Also ich fühle mich als weißer Hetero Mann noch nicht, als stünde ich kurz vor dem Sprung auf die Liste bedrohter Arten. :O_o:

Natürlich wird es immer Berufe geben, die eher von mehrheitlich Frauen als Männern ausgeübt werden, oder eben umgekehrt. Darum geht es bei der ganzen Diskussion um Chancengleichheit auch gar nicht. Da ist ja vielmehr entscheidend, warum etwa Frauen bei gleicher oder höherer Qualifikation nicht in einen Vorstand kommen können. Eine Frage, die ich auch für durchaus berechtigt halte. Leider könnte man diesen Part noch erheblich ausdehnen, etwa auf all jene, die aus nicht ganz so wohlhabenden Familien kommen.

Die völlige Chancengleichheit in einer Gesellschaft ist andererseits reine Utopie. Wir können schließlich nicht alle Anwälte, Diplom-Ingenieure, Zahnärzte oder leitende Angestellte werden. Mein Ansatz wäre auch eher zu fragen, ob es wirklich angemessen ist, wenn Pflegekräfte oder Kassierer mit einem miesen Gehalt nach Hause gehen, wovon man kaum vernünftig leben kann.

Streng genommen haben wir aber schon ein grundsätzliches Problem, welches bei völlig irrgeleiteten Ansprüchen beginnt. Sieht man leider auch sehr schön am mangelnden Interesse für Handwerksberufe bzw. Karriere grundsätzlich. Kommt eben dabei heraus wenn Eltern zunehmend meinen, ihre Kinder müssen unbedingt in eine leitende Position, weil alles drunter kompletter Auswurf ist. Warum haben wir schon Rekorde an Studienabgängern? Da hast Du dann auch bei Kaufmanns-Berufen durchaus Azubis, die kommen mit einem Selbstverständnis ins 1. Lehrjahr, sie wären dazu berufen Führungskraft zu werden, und das nicht erst in 10 oder 20 Jahren... sondern direkt am 1. Tag der Ausbildung.

Wäre ja schon ein Anfang, wenn einfach wieder mehr Menschen mal einen Gang zurückschalten würden, denn diese "Mir steht das zu!" Mentalität ist Gift für eine Gesellschaft. Geführt werden solche Debatten öffentlich meist nur noch sehr hysterisch und am äußersten Ende der Fahnenstange. Damit wird man allerdings keinen Konsens erreichen.


Wobei ich auch sage es kann und muss nicht überall Konsens geben. Gerade mit extremen Spinnern darf es auch gar keinen Konsens geben. Leider ist man in Europa teilweise so auf den Konsens fokussiert, dass es in falsche Toleranz umschlägt. Wenn eine Seite beide Arme abhaken will, einigt man sich dann am Ende, nur einen abzuhacken...
 
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