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Der Politikthread

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Im Film schlägt jemand vor, dass man anteilig die GrESt zahlen könnte der dem gekauften Anteil der Firma entspricht (sprich: 60% Firmananteil = 60% der GrESt). Wäre keine dumme Idee.
Daß war das, was ich meinte, dann ist auch jeder Kleinsparer dran, der irgendwo eine Aktie oder einen Fonds für seinen Altersvorsorge kauft. Ist nicht Sinn der Sache.
da gibt es auch keinen Diskussionsspielraum für mich.
Okay, schade. Aber dann kann ich mir eine Replik auch gleich sparen :D
Am besten in jene ETFs die großflächig mit Wohnraum spekulieren und aufgrund von Sharedeals im großen Stil sich die GrESt sparen (Steuerschlupfloch) und somit ordentlich Rendite versprechen. Damit lässt sich der Mietwucher auch endlich wieder bezahlen. Problem solved. :D
Naja, ETFs können schon konzeptionell weder spekulieren, noch in einer irgendwie gearteten Weise einen Share-Deal durchziehen :ugly:
 
Daß war das, was ich meinte, dann ist auch jeder Kleinsparer dran, der irgendwo eine Aktie oder einen Fonds für seinen Altersvorsorge kauft. Ist nicht Sinn der Sache.

Ich wollte eigentlich noch hinzufügen, dass man hier eventuell eine Einstiegsgrenze bräuchte, da ich eine Antwort wie diese eigentlich schon erwartet habe. Mein Fehler. Sprich ab einem Anteil X% wird Anteilig X% Grunderwerbsteuer fällig. Weil du musst doch zugeben, dass der im Video beschriebene Fall so doch auch völlig am Sinn vorbei geht. Insbesondere wenn mit so einem System selbst der Hauptanteilseigner sich mit solch einem Trick an der Steuer vorbeimogeln kann und spekulieren begünstigt.

Naja, ETFs können schon konzeptionell weder spekulieren, noch in einer irgendwie gearteten Weise einen Share-Deal durchziehen :ugly:

Sorry, der Satz macht natürlich mehr Sinn wenn ich von Aktienanteile spreche.
 
Ich habe das Video nicht gesehen, aber ich kenne von Berufs wegen die Problematik. Ich will jetzt hier auch keine große Abhandlung schreiben (die für das Verständnis notwendig wäre), weil ich gerade nur mit den iPad auf der Terrasse sitze.

Nur soviel, diese Share-Deals sind selten, weil sie nur für Firmenübernahmen mit immensem Grundbesitz sinnvoll sind. Und dieser Grundbesitz bleibt nach wie vor steuerbehaftet, was eine viel größere Belastung darstellt, als die GrESt. Das ist nur wieder hochgekocht, weil Einige in Berlin einen Kreuzzug gegen die Vonovia und Deutsche Wohnen führen. Sei es ihnen gegönnt. Aber im gesamtpolitischen und steuerrechtlichen Kontext ist das nicht wirklich bedeutend.
 
Ich habe das Video nicht gesehen, aber ich kenne von Berufs wegen die Problematik. Ich will jetzt hier auch keine große Abhandlung schreiben (die für das Verständnis notwendig wäre), weil ich gerade nur mit den iPad auf der Terrasse sitze.

Nur soviel, diese Share-Deals sind selten, weil sie nur für Firmenübernahmen mit immensem Grundbesitz sinnvoll sind. Und dieser Grundbesitz bleibt nach wie vor steuerbehaftet, was eine viel größere Belastung darstellt, als die GrESt. Das ist nur wieder hochgekocht, weil Einige in Berlin einen Kreuzzug gegen die Vonovia und Deutsche Wohnen führen. Sei es ihnen gegönnt. Aber im gesamtpolitischen und steuerrechtlichen Kontext ist das nicht wirklich bedeutend.

Mir geht es hier auch nicht um Vonovia, Deutsche Wohnen. Um diese gings auch im Video nicht (gegebenenfalls Video später wenn Zeit hast mal anschauen). Sondern um die Immobilien und Grundstücke die durch ständig wechselnde ausländische Finanzinvestoren zu Spekulationsobjekten verkommen. Die Problematik wird im Video gut erklärt, bin mir ziemlich sicher das solche Umtriebe auch nicht in deinem Sinne laufen.
 
Sondern um die Immobilien und Grundstücke die durch ständig wechselnde ausländische Finanzinvestoren zu Spekulationsobjekten verkommen.

Ja, da gebe ich Dir vollkommen recht. Aber sowas unterbindet man nicht, indem Share-Deals verkompliziert (mit all den unerwünschten Verwerfungen an anderen Stellen). Da gibt es ganz andere Instrumente, welche die Verwaltung hat. Von Bauauflagen über Fristsetzungen bis hin zu Strafgeldern. Blöderweise sind die Bauämter und die Verwaltung insgesamt dazu wohl nicht Willens oder in der Lage. Gerade Berlin ist das ja groß in der Kritik.

Geht halt auch anders, wie man in Hamburg oder Leipzig sehen kann. Da ist auch nicht alles Gold, was glänzt, aber es funktioniert viel besser. Ist halt nicht so attraktiv für die Wähler (jedenfalls nicht für die Klientel, die damit nicht direkt zu tun hat, aber im Endeffekt massiv davon profitieren würde), als Enteignungen oder Mietendeckel. Und ist auch nicht kurzfristig umsetzbar und insgesamt anstrengender, und für Ottonormalwähler oft unsichtbar. Aber letztlich effektiver.
 
Ja, da gebe ich Dir vollkommen recht. Aber sowas unterbindet man nicht, indem Share-Deals verkompliziert (mit all den unerwünschten Verwerfungen an anderen Stellen). Da gibt es ganz andere Instrumente, welche die Verwaltung hat. Von Bauauflagen über Fristsetzungen bis hin zu Strafgeldern. Blöderweise sind die Bauämter und die Verwaltung insgesamt dazu wohl nicht Willens oder in der Lage. Gerade Berlin ist das ja groß in der Kritik.

Geht halt auch anders, wie man in Hamburg oder Leipzig sehen kann. Da ist auch nicht alles Gold, was glänzt, aber es funktioniert viel besser. Ist halt nicht so attraktiv für die Wähler (jedenfalls nicht für die Klientel, die damit nicht direkt zu tun hat, aber im Endeffekt massiv davon profitieren würde), als Enteignungen oder Mietendeckel. Und ist auch nicht kurzfristig umsetzbar und insgesamt anstrengender, und für Ottonormalwähler oft unsichtbar. Aber letztlich effektiver.

Es geht im Video doch gar nicht um Berlin oder um Enteignungs-/Mietendeckelbefürworter, Cale.
Schlicht angerissen geht es da einfach nur darum, wie Share-Deals (und die ehemals 5, jetzt 10 Jahre GrESt Befreiung für die neuen Hauptanteilseigner) auch die Spekulation auf dem Immobilienmarkt weiter anheizen. Schau dir mal bei Zeit/Lust einfach den kurzen Beitrag an (Zeitstempel ca. 8 minuten lang). Haben leider keine Text Version dazu.

Wie das Problem Letztendlich behoben wird ist mir eigentlich auch egal.
Das mit der Anteiligen GrESt abhängig von den Firmenanteilen habe ich nur erwähnt, weil das im Video als eine (aber nicht als die Lösung) erwähnt wurde.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Es geht im Video doch gar nicht um Berlin oder um Enteignungs-/Mietendeckelbefürworter, Cale.
Was ich noch nicht gesehen habe, aber darum ging es in dem Zeitartikel, der die Diskussion hier ins Rollen gebracht hat. Und sorry, Berlin liefert halt aktuell die Negativbeispiele in Serie. Gilt aber natürlich generell :)
 
Was ich noch nicht gesehen habe, aber darum ging es in dem Zeitartikel, der die Diskussion hier ins Rollen gebracht hat. Und sorry, Berlin liefert halt aktuell die Negativbeispiele in Serie. Gilt aber natürlich generell :)


Jetzt verstehe ich, den konnte ich natürlich nicht lesen weil hinter einer Paywall.
Das Video würde ich dir trotzdem ans Herz legen. Weil eher allgemein gehalten und da nicht irgendwelche Lager (Berlin, Enteignung/Mietendeckel) vermischt. Da geht es einfach um das eine Problem.
 
nunja, es ist eigentlich DAS Thema.

wo wir gerade dabei sind:

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Es ist eines von vielen themen, es ist höchstens ein poluläres thema. Nicht populär ist zum beispiel der tierschutz. Als ob das nicht mit dem klima verbunden ist, mich erreicht mal halt weniger damit mit ihrer omipräsenz zum klima.

Nein Pil, es ist DAS Thema. Das sollte man verstehen. 1990 war es eines von vielen Themen und dadurch dass man es einfach ignoriert hat ist es DAS Thema geworden.
 
Klimaschutz ist ein nobles Ziel. Aber wenn man die übliche Massenpsychologie berücksichtigt wissen wir schon jetzt, dass wir keines der Ziele rechtzeitig erreichen werden. Irgendjemand wird den letzten Tropfen Öl verbrennen. Die Anstrengungen werden sich erst massiv verstärken, wenn die Scheiße den Ventilator wirklich getroffen hat. Aber dann wird es für viele Regionen zu spät sein.

Dazu kommt, dass man sich hier gern zu sehr auf Details fokussiert. Die letzten 10% CO2 Einsparung erfordern 50%+ an Anstrengung und Kosten der Gesamteinsparung. Und genauso wie Kosten und Anstrengung für diese letzten Prozent nach oben schießen, schießt die Akzeptanz dafür nach unten.
 
Klimaschutz ist ein nobles Ziel. Aber wenn man die übliche Massenpsychologie berücksichtigt wissen wir schon jetzt, dass wir keines der Ziele rechtzeitig erreichen werden. Irgendjemand wird den letzten Tropfen Öl verbrennen. Die Anstrengungen werden sich erst massiv verstärken, wenn die Scheiße den Ventilator wirklich getroffen hat. Aber dann wird es für viele Regionen zu spät sein.

Dazu kommt, dass man sich hier gern zu sehr auf Details fokussiert. Die letzten 10% CO2 Einsparung erfordern 50%+ an Anstrengung und Kosten der Gesamteinsparung. Und genauso wie Kosten und Anstrengung für diese letzten Prozent nach oben schießen, schießt die Akzeptanz dafür nach unten.

Ich verstehe nicht was der Part soll? Wir sind ausgesprochen weit von den letzten 10% entfernt. Und gerade weil diese letzten 10% schwer sind, muss man ja die ersten 90% möglichst schnell erreichen :O_o:
 
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