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Der Politikthread

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Die fühlen sich in den Synagogen bestimmt richtig sicher, wenn man sieht wie die deutsche Polizei in letzter Zeit bei gewalttätigen Demonstrationen agiert hat. Sei es nun am Reichstag oder bei den Corona Demos. Die kommen dann wenn alles vorbei ist um ein paar Handys einzusammeln und sich die Videos von dem anzusehen, was passiert ist, bevor sie angekommen sind.

Oder sie müssen drauf hoffen, dass die Rechten bei der Polizei Araber noch weniger leiden können als Juden oder Journalisten...
 
Man könnte meinen, manchen geht es weniger darum den stattfindenden Antisemitismus zu verurteilen, als viel mehr mal wieder Muslime an sich Anzuprangern. Ich könnte kotzen...
Antisemitismus gehört mit aller Macht und allen Mittel bekämpft, egal ob er von Rechten oder Muslimen kommt.
Das der Antisemitismus heute auf unseren Strassen aber von Muslimen ausgegangen ist, das ist doch nicht von der Hand zu weisen, oder waren da heute auch wieder die aus dem „braunen Osten“ von Deutschland dabei ?
 
Antisemitismus gehört mit aller Macht und allen Mittel bekämpft, egal ob er von Rechten oder Muslimen kommt.
Das der Antisemitismus heute auf unseren Strassen aber von Muslimen ausgegangen ist, das ist doch nicht von der Hand zu weisen, oder waren da heute auch wieder die aus dem „braunen Osten“ von Deutschland dabei ?


Was in meiner Aussage hat dich den jetzt angetriggert, mein Lieber? :O_o:
Antisemitisches und rechtsextremes Gedankengut gehört immer bekämpft und ja den gibt es auch unter Menschen mit Migrationshintergrund!
Ich habe nur ein Problem damit, wenn - wie auf Socialmedia wieder zu lesen - zu den antisemitischen Anfeindungen und Vorfällen wieder ein generelles Muslim-Problem - von den üblichen verdächtigen - in den Raum gekotzt wird und/oder dies als Anlass genommen wird um wieder gegen Muslime und gegen Zugewanderte zu wettern oder zu hetzen.

Zur Erinnerung:
Wir haben in Deutschland Regionen wo fast jeder 4te (überwiegend Kartoffeln) ihre Erst-/Zweitstimme einem rechtsextremen wie Björn Höcke vergeben:
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Man kann von der BILD halten was man will, aber der Kommentar trifft das, was gestern in vielen deutschen Städten passiert ist, extrem gut.

https://m.bild.de/politik/inland/po...r-land-ist-in-gefahr-76410168.bildMobile.html


Ich will hier nichts relativieren, aber das ist halt auch typisch für die Bild, den Untergang des Abendlandes an die Wand malen und Themen stark vereinfachen. Interessant finde ich eher, wer sich mal wieder von so einem Meinungs-Beitrag angesprochen fühlt und abgeholt fühlt und warum.

Wer keinen bock auf plumpen Populismus sondern eher an Fakten interessiert ist:
Eine interessante Studie zum Antisemitismus und zu MENA-Flüchtlingen wurde 2018 vom Institute for Jewish Policy Research herausgegeben:

Antisemitismus und Immigration im heutigen Westeuropa Gibt es einen Zusammenhang?

Ergebnisse

Ziel dieses Berichts war es, zu untersuchen, ob es eine Beziehung zwischen zwei Phänomenen gibt:

1. der aktuellen Ankunft von Migranten und Flüchtlingen aus Nordafrika und Nahost in westeuropäischen Ländern und
2. dem Auftreten antisemitischer Einstellungen und Verhaltensweisen sowie den erfassten Hassverbrechen in diesen Ländern.

Wir ziehen die folgenden Schlüsse aus unseren Forschungsergebnissen:

• MENA-Migranten umfassen eine heterogene Bevölkerung, deren Präsenz in Belgien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und im Vereinigten Königreich stark variiert.
• Juden in den genannten Ländern äußern Besorgnis bezüglich der wahrgenommenen Ausbreitung des Antisemitismus. MENA-Migranten, die aus Ländern kommen, in denen antisemitische Einstellungen weit verbreitet sind, stellen einen Schwerpunkt dieser Angst dar. Die Sorge über den Einfluss der aktuellen MENA-Migranten ist ein Aspekt einer breiteren Unsicherheit, die sich auf Antisemitismus in muslimischen Minderheiten konzentriert.
• Ungeachtet einiger Schwankungen ist die Haltung gegenüber Juden in diesen Ländern überwiegend positiv und verschlechtert sich nicht. Statistiken für gemeldete antisemitische Hassverbrechen und sonstige Vorfälle zeigen keine steigende Tendenz: Sie schwanken in Reaktion auf die periodische Zuspitzung des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern. Das Vereinigte Königreich bildet in dieser Hinsicht eine Ausnahme: Hier sind die Zahlen für antisemitische Vorfälle und Hassverbrechen nach 2014 nicht auf die vorherigen Werte zurückgegangen.
• Antisemitische Einstellungen und/oder antisemitisches Verhalten sind in muslimischen Minderheiten sowie unter Personen, die mit rechtsextremen Gruppierungen sympathisieren, unverhältnismäßig stark präsent.
• Im Fall der muslimischen Minderheiten erhalten antisemitische Einstellungen angesichts ihrer eigenen Erfahrungen mit Vorurteilen, Diskriminierung und „vereitelter Integration“ Bedeutung.
• Das Leben der aktuellen Flüchtlinge ist geprägt von Unsicherheit und ihre Priorität besteht darin, sich ein neues Leben aufzubauen. Einige Daten deuten darauf hin, dass antisemitische Einstellungen unter MENA-Flüchtlingen weit verbreitet sind, genau wie positive Einstellungen zu Demokratie, Gleichberechtigung und friedlichem Zusammenleben zwischen Muslimen, Christen und Juden. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass MENA-Migranten auf gesellschaftlicher Ebene bedeutend zum Antisemitismus beitragen.
• Weder die Auswertung der bereits vorhandenen Daten noch der für diesen Bericht durchgeführten Befragungen deutet auf eine bedeutsame Verbindung zwischen den aktuellen MENA-Migranten und dem Ausmaß und der Gestalt des Antisemitismus in Westeuropa hin.
• Antisemitismus ist ein Problem, das der Mehrheitsbevölkerung entspringt und nicht ausschließlich oder sogar überwiegend von Minderheiten herrührt.

lohnt sich aber bei Interesse komplett durch zu lesen.


Zur besseren Einordnung auch nochmal Wichtig:

2019 wurden 2032 antisemitische Straftaten registriert. Bei 93,4 Prozent geht die Polizei von rechtsextrem motivierten Täter*innen aus – die in der großen Mehrheit keinen Migrationshintergrund haben.[8] Dabei existiert eine Dunkelziffer, denn bei weitem nicht alle antisemitischen Vorfälle werden zur Anzeige gebracht,[9] und auch die Zuordnung zum politischen Hintergrund muss nicht immer zutreffend sein. Dennoch geben diese Zahlen zumindest einen Hinweis darauf, dass einerseits ein gesamtgesellschaftliches Problem mit Antisemitismus besteht, andererseits von rechts weiterhin eine große Bedrohung für jüdisches Leben ausgeht. Vor diesem Hintergrund externalisiert die Vorstellung vom "importierten Antisemitismus" dieses Problem, und lässt die mit der Geschichte Deutschlands zusammenhängende Judenfeindschaft als der Vergangenheit angehörig erscheinen.

Quelle: https://www.bpb.de/politik/extremis.../antisemitismus-in-der-migrationsgesellschaft
 
Ich will hier nichts relativieren, aber das ist halt auch typisch für die Bild, den Untergang des Abendlandes an die Wand malen und Themen stark vereinfachen. Interessant finde ich eher, wer sich mal wieder von so einem Meinungs-Beitrag angesprochen fühlt und abgeholt fühlt und warum.

Wer keinen bock auf plumpen Populismus sondern eher an Fakten interessiert ist:
Eine interessante Studie zum Antisemitismus und zu MENA-Flüchtlingen wurde 2018 vom Institute for Jewish Policy Research herausgegeben:

Antisemitismus und Immigration im heutigen Westeuropa Gibt es einen Zusammenhang?



lohnt sich aber bei Interesse komplett durch zu lesen.


Zur besseren Einordnung auch nochmal Wichtig:

Das war mir sowas von klar, das jetzt gleich wieder die bösen, deutsche rechten genannt werden.
Hätten gestern „rechte“ und nicht Migranten/Einwanderer ihrem Judenhass freien lauf gelassen, hätte es dazu hier im Thread im Minutentakt neue Kommentare gegeben, aber so, da hüllt man sich im Schweigen.
Was sowas angeht, so ist das KT echt zum Kotzen geworden.

Im übrigen frage ich mich, was deine Studien von 2018 mit dem ausgehenden Judenhass von Migranten gestern zu tun hat.

Lebt ihr hier im Thread weiter eueren linksgrünen Traum aus, ganz nach dem Motto „es kann nicht sein was nicht sein darf“, ich bin hier raus, ein für alle mal.
 
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Das war mir sowas von klar, das jetzt gleich wieder die bösen, deutsche rechten genannt werden.
Hätten gestern „rechte“ und nicht Migranten/Einwanderer ihrem Judenhass freien lauf gelassen, hätte es dazu hier im Thread im Minutentakt neue Kommentare gegeben, aber so, da hüllt man sich im Schweigen.
Was sowas angeht, so ist das KT echt zum Kotzen geworden.


Tu uns doch den gefallen und lies dir bei bedarf einfach mal die Studie durch, wenn du - abseits davon über Muslime zu wettern - am Thema interessiert bist. Die Studie geht auf viele deiner Fragen ein.


Im übrigen frage ich mich, was deine Studien von 2018 mit dem ausgehenden Judenhass von Migranten gestern zu tun hat.



Darauf geht die Studie auch ein:
Die Raten an antisemitischen Verbrechen und Belästigungen schwanken in Verbindung mit Ereignissen im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern.

Ein Phänomen, dass schon länger zu beobachten ist und leider nicht neu ist:
Wenn wir die Tendenzen der Anzahl an erfassten antisemitischen Vorfällen betrachten, zeigt sich, dass in allen fünf Ländern die Zweite Intifada, die im Oktober 2000 begann und bis Februar 2005 dauerte, einen bedeutenden Wendepunkt darstellte. Seit 2000 haben bestimmte Ereignisse in Israel, Gaza und den besetzten Gebieten immer wieder Reaktionen in Westeuropa, einschließlich antisemitischer Vorfälle, ausgelöst. Zu diesen Ereignissen zählen unter anderem der Einmarsch der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte in Dschenin 2002 und die gezielte Tötung von Scheich Yasin 2004, die Operation Gegossenes Blei 2009 und die Operation Starker Fels 2014



Edit: Und trotz der Verbindung Palästinischer/Israelischer Konflikte und der daraus resultierenden muslimisch geprägter Demonstrationen und Ausschreitungen in Westeuropa ist das Fazit der Studie:

• Weder die Auswertung der bereits vorhandenen Daten noch der für diesen Bericht durchgeführten Befragungen deutet auf eine bedeutsame Verbindung zwischen den aktuellen MENA-Migranten und dem Ausmaß und der Gestalt des Antisemitismus in Westeuropa hin.
• Antisemitismus ist ein Problem, das der Mehrheitsbevölkerung entspringt und nicht ausschließlich oder sogar überwiegend von Minderheiten herrührt.
 
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Lebt ihr hier im Thread weiter eueren linksgrünen Traum aus, ganz nach dem Motto „es kann nicht sein was nicht sein darf“, ich bin hier raus, ein für alle mal.


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Edit:

Zum Verständnis:
Mir gings darum, dass ich es nicht ausstehen kann, wenn auf die klar zu verurteilenden antisemitischen Ausschreitungen ein ebenso zu verurteilendes/problematisches antimuslimisches Bild gezeichnet und verbreitet wird. Das war mein Problem mit dir. Das macht nämlich nichts besser.
 
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Und das ist genau der Grund weshalb ich immer gesagt habe das solche Themen in kein konsolenforum gehören. Bringt nur böses Blut mit sich und zerstört die Stimmung wo es doch eigentlich "Konsolentreff" heißt. Aber nun gut, die Betreiber dieses Forums wollen das so haben. Muss man damit leben oder man geht woanders hin, was mittlerweile garnicht mehr so verkehrt ist.
 
Wer das nicht trennen kann, sollte sich wohl besser zu Hause einschließen, seine Fenster zumauern und das Internet abschalten.
 
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Ein forum ist dafür da sich auszutauschen, die andere meinung muss einem ja nicht gefallen. Aber klar trägt politik nicht zum forenfrieden bei aber lässt man es nicht zu heisst es wieder zensur, es gibt keine gute lösung ausser, dass man gewisse dinge nicht zu persönlich nimmt und man nicht persönlich wird sofern es dafür keinen grund gibt. Ich merks ja im corona thread selbst dass man an die grenzen kommt da man abhängig vom handeln anderer ist, das ist ja ne ernste sache.
 
Das Problem ist halt dass viele Leute sich persönlich angegriffen fühlen wenn jmd. nicht der gleichen Meinung ist, ist ja nicht nur im Forum sondern auch im echten Leben so :)
 
Das Problem ist nicht, dass zwei, drei oder auch vier Leute eine Meinungsverschiedenheit haben, sondern gewisse Leute auf antisemitische Ausschreitungen mit einem antimuslimischen Framing anfangen und fragwürdige Meinungen und Kampagnen teilen. Ich glaube ich habe hier mehrmals vorsichtig eingeworfen, dass das nicht geht und sein darf, weil das schlicht keine Lösung des Problems sein kann.

Dass was man gerade durch die Demonstrationen auf den Straßen zu Gesicht und zu Hören bekommt ist halt unerträglich genug, da muss sich jetzt nicht auch noch eine Antimuslimische-Kampagne dazu gesellen.
 
Wobei man sich unabhängig davon schon fragen kann, warum hier im Land von scheinbar jeder Terrororganisation oder kriminellen Organisation genug Mitglieder und Sympathisanten sorglos leben, um thereotisch die zweitgrößte Zweigstelle außerhalb des Ursprungslandes zu eröffnen. Sei es nun italienische Mafia, Al Qaida, PKK oder Hamas.
 
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