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Nichts. Aber die Finanztransaktionssteuer in ihrer jetzigen Form besteuert keine einzige große Markt-Spekulation.
Davon ab befinden sich Dax & Co. mittlerweile mehrheitlich in der Hand ausländischer Investoren. Wenn man das sogar noch weiter ausbauen will, kann man sowas wie die Finanztransaktionssteuer natürlich gern machen. Kauft man halt Aktien, die nicht unter die Steuer fallen.
Du kassierst die ganzen HF-Trader und Arbitrageure schon ab, die das ganze teilweise für ct-Beträge durchziehen. Leider nur einen kleinen Teil, wie gesagt, auf mehr konnte man sich (noch) nicht einigen. Aber vielleicht muß man klein anfangen und einen längeren Atem haben. War bei anderen Regelungen auch schon so. Und das ist auch in diese Richtung ein Zeichen.
Und aktuell merkt es der Altersvorsorge-Sparer nicht einmal, insofern fragt man sich wer da wirklich jammert und warum. Ich habe damit jedenfalls kein Problem, und ich habe sicher mehr Transaktionen, als die Meisten hier im Forum
Tja...und wenn die CDU deutlich unter 30% bleiben sollte, dann ist der Vorstand zumindest voll mit drin.
Dann sollte nach 16 Jahren Merkel vielleicht doch endlich mal jemand anderes sein Glück versuchen.
Glaube tatsächlich, dass die Annalena möglw keine schlechte Wahl wäre, was ich so von ihr mitbekomme.
Mich würde mal interessieren, was unsere (generellen) Umverteilungsgegner zu folgenden Punkten sagen:
(bitte Unterschied zwischen bekommen und verdienen beachten)
1. Mindestlohn müsste doch eurer Meinung nach auch Quatsch sein, oder nicht? Der Markt wird es regeln und zeigt den Leuten, was sie verdienen.
2. Denn jeder ist ja seines Glückes Schmied!? Oder ist es nicht vielleicht so, dass selbst wenn sich morgen per Zaubertrick alle entsprechend qualifizieren, gar nicht jeder in Deutschland 150k pro Jahr bekommen KANN?
3. Geht ihr davon aus, dass jemand, der richtig viel Geld bekommt, seinen Wohlstand immer soo viel mehr verdient als jemand, der in einer Branche (genauso hart) arbeitet, in der nur nicht so viel gezahlt wird?
4. Findet ihr das Auseinanderklaffen der Arm-Reich-Schere egal oder gar richtig oder sollte man was dagegen tun? Und wenn ja, wie außer indem man es von denen nimmt, die mit x% weniger Einkommen immer noch ein wunderprächtiges Leben führen können?
Ist kein Angriff gegen irgendwen, ich will nur mal Sichtweisen nachvollziehen können.
Vielleicht werde ich es auch einfach nicht nachvollziehen können, wie der Wunsch nach Söder, aber ich will es mal versuchen.
Du kassierst die ganzen HF-Trader und Arbitrageure schon ab, die das ganze teilweise für ct-Beträge durchziehen. Leider nur einen kleinen Teil, wie gesagt, auf mehr konnte man sich (noch) nicht einigen. Aber vielleicht muß man klein anfangen und einen längeren Atem haben. War bei anderen Regelungen auch schon so. Und das ist auch in diese Richtung ein Zeichen.
Und aktuell merkt es der Altersvorsorge-Sparer nicht einmal, insofern fragt man sich wer da wirklich jammert und warum. Ich habe damit jedenfalls kein Problem, und ich habe sicher mehr Transaktionen, als die Meisten hier im Forum
Mich würde mal interessieren, was unsere (generellen) Umverteilungsgegner zu folgenden Punkten sagen:
(bitte Unterschied zwischen bekommen und verdienen beachten)
1. Mindestlohn müsste doch eurer Meinung nach auch Quatsch sein, oder nicht? Der Markt wird es regeln und zeigt den Leuten, was sie verdienen.
2. Denn jeder ist ja seines Glückes Schmied!? Oder ist es nicht vielleicht so, dass selbst wenn sich morgen per Zaubertrick alle entsprechend qualifizieren, gar nicht jeder in Deutschland 150k pro Jahr bekommen KANN?
3. Geht ihr davon aus, dass jemand, der richtig viel Geld bekommt, seinen Wohlstand immer soo viel mehr verdient als jemand, der in einer Branche (genauso hart) arbeitet, in der nur nicht so viel gezahlt wird?
4. Findet ihr das Auseinanderklaffen der Arm-Reich-Schere egal oder gar richtig oder sollte man was dagegen tun? Und wenn ja, wie außer indem man es von denen nimmt, die mit x% weniger Einkommen immer noch ein wunderprächtiges Leben führen können?
Ist kein Angriff gegen irgendwen, ich will nur mal Sichtweisen nachvollziehen können.
1. Der Markt zeigt den Leuten lediglich, was ihre Arbeit anderen Leuten wert ist. Wenn das zu gering ist habe ich auch nichts gegen staatliche Rahmen. Ich bin gegen zu viele staatliche Eingriffe, nicht generell gegen Eingriffe.
2. Muss denn jeder in DE so viel verdienen? Ich denke nicht. Abgesehen davon wird Deutschland in Zukunft demografisch einen Mangel an Arbeitskräften haben.
3. Warum muss er ihn "mehr" verdienen? Verstehe die Logik dahinter nicht. Das letzte Mal als ich geprüft habe war man immer noch relativ frei in der Berufswahl. Einige Jobs sind einfach wirtschaftlich wertvoller als andere, das heißt aber nicht, dass die anderen nicht auch hart arbeiten.
4. Man sollte was dafür tun, dass es den Armen im Laufe der Zeit kontinuierlich besser geht und sie die Chance haben, in die nächst-höhere Klasse aufzusteigen. Allerdings nicht, indem man sie staatlich mit Transferzahlungen abspeist. Dann spielt auch die Schere keine Rolle.
Mich würde mal interessieren, was unsere (generellen) Umverteilungsgegner zu folgenden Punkten sagen:
(bitte Unterschied zwischen bekommen und verdienen beachten)
1. Mindestlohn müsste doch eurer Meinung nach auch Quatsch sein, oder nicht? Der Markt wird es regeln und zeigt den Leuten, was sie verdienen.
2. Denn jeder ist ja seines Glückes Schmied!? Oder ist es nicht vielleicht so, dass selbst wenn sich morgen per Zaubertrick alle entsprechend qualifizieren, gar nicht jeder in Deutschland 150k pro Jahr bekommen KANN?
3. Geht ihr davon aus, dass jemand, der richtig viel Geld bekommt, seinen Wohlstand immer soo viel mehr verdient als jemand, der in einer Branche (genauso hart) arbeitet, in der nur nicht so viel gezahlt wird?
4. Findet ihr das Auseinanderklaffen der Arm-Reich-Schere egal oder gar richtig oder sollte man was dagegen tun? Und wenn ja, wie außer indem man es von denen nimmt, die mit x% weniger Einkommen immer noch ein wunderprächtiges Leben führen können?
Ist kein Angriff gegen irgendwen, ich will nur mal Sichtweisen nachvollziehen können.
Vielleicht werde ich es auch einfach nicht nachvollziehen können, wie der Wunsch nach Söder, aber ich will es mal versuchen.
Ich vermute eher, dass die meisten mit einem Nettoeinkommen von +3500 Euro sich schlicht nicht als "reich" einschätzen würden (würde ich jetzt auch nicht unbedingt) und dass obwohl sie mit jenem Gehalt schon zu den Oberen 10% in Deutschland gehören. Sich aber irgendwo in der Mitte oder unterem Drittel vermuten und dort zu Nehmen wäre ja falsch. Sprich wie viel Menschen tatsächlich ärmer sind als sie (und welches Privileg sie eigentlich Leben), ist denen teilweise gar nicht so bewusst. Ergo auch die Schere Arm zu Reich nicht so wirklich.
Edit: Und wenn ich ehrlich bin finde ich ein Nettoeinkommen von 3500+ Euro noch völlig Okay. Aber die Realität zeigt halt, dass die Mehrheit deutlich drunter liegt. Sprich die eigene Wahrnehmung zum eigenem Vermögen und Gehalt scheint ihr teils verschoben.
Mich würde mal interessieren, was unsere (generellen) Umverteilungsgegner zu folgenden Punkten sagen:
(bitte Unterschied zwischen bekommen und verdienen beachten)
1. Mindestlohn müsste doch eurer Meinung nach auch Quatsch sein, oder nicht? Der Markt wird es regeln und zeigt den Leuten, was sie verdienen.
2. Denn jeder ist ja seines Glückes Schmied!? Oder ist es nicht vielleicht so, dass selbst wenn sich morgen per Zaubertrick alle entsprechend qualifizieren, gar nicht jeder in Deutschland 150k pro Jahr bekommen KANN?
3. Geht ihr davon aus, dass jemand, der richtig viel Geld bekommt, seinen Wohlstand immer soo viel mehr verdient als jemand, der in einer Branche (genauso hart) arbeitet, in der nur nicht so viel gezahlt wird?
4. Findet ihr das Auseinanderklaffen der Arm-Reich-Schere egal oder gar richtig oder sollte man was dagegen tun? Und wenn ja, wie außer indem man es von denen nimmt, die mit x% weniger Einkommen immer noch ein wunderprächtiges Leben führen können?
Ist kein Angriff gegen irgendwen, ich will nur mal Sichtweisen nachvollziehen können.
Vielleicht werde ich es auch einfach nicht nachvollziehen können, wie der Wunsch nach Söder, aber ich will es mal versuchen.
zu 1) Nein, Mindestlohn (der auch höher sein muss) ist leider notwendig. Ich finde Regulierungen nicht so prickelnd, aber da ist es notwendig.
2) Ja, ist er (seines Glückes Schmied) . Gerade heute kann ich nun wirklich sehr gut informieren, welche Jobs lohnend sind. Aber dafür muss man auch aktiv werden - die kommen nicht daher geflogen und sind sicherlich auch keine 9-5 Jobs. Wer diesen Invest nicht tätigen möchte - ist ok aber dann sollte man auch nicht erwarten das man 100k verdient.
3) Worauf möchtest Du hinaus ? Meinst Du es gibt Branchen in denen man sein Gehalt geschenkt bekommt und nicht hart arbeiten muss. Nur weil diese Personen eben eher Kopfarbeiter sind ?
4) Nochmal - die BRD hat kein Einnahme Problem (lassen wir Themen wie Wirecard / Cum Cum Ex mal außen vor). Sie gibt es nicht gut aus.
Was bringt es oben noch mehr abzuschöpfen und der Link hier gepostet wurde, zeigt wer die Hauptlast des Steuereinkommen heute schon trägt, wenn es trotzdem falsch verteilt wird ?
Man macht sich als durchschnittlicher Mittelständler Sorgen um seine Aufstiegschancen.
Man würde ihm am Ende des Lebens die Million nicht gönnen für die sie clever Geld beiseite gelegt hätten.
Signifikante Aufstiegschancen und die Million zum Renteneintritt.
Das sind Dinge von denen die meisten Deutschen wohl nur träumen können.
Eine anderweitige Verteilungslast bei den Einkommen soll ja gerade denen Helfen die nicht zu den 10% der Gutverdienern gehören, weil hier die Aufstiegschancen am geringsten sind (Au Backe, wie magst den wohl gehen?). Die meisten haben nicht mal das flüssige Kapital um es irgendwie Sinnvoll anzulegen. Aber da macht man sich hier sorgen um 0,01-0,1% Transaktionssteuer. Bissel verrückt um ehrlich zu sein.
1. Der Markt zeigt den Leuten lediglich, was ihre Arbeit anderen Leuten wert ist. Wenn das zu gering ist habe ich auch nichts gegen staatliche Rahmen. Ich bin gegen zu viele staatliche Eingriffe, nicht generell gegen Eingriffe.
2. Muss denn jeder in DE so viel verdienen? Ich denke nicht. Abgesehen davon wird Deutschland in Zukunft demografisch einen Mangel an Arbeitskräften haben.
3. Warum muss er ihn "mehr" verdienen? Verstehe die Logik dahinter nicht. Das letzte Mal als ich geprüft habe war man immer noch relativ frei in der Berufswahl. Einige Jobs sind einfach wirtschaftlich wertvoller als andere, das heißt aber nicht, dass die anderen nicht auch hart arbeiten.
4. Man sollte was dafür tun, dass es den Armen im Laufe der Zeit kontinuierlich besser geht und sie die Chance haben, in die nächst-höhere Klasse aufzusteigen. Allerdings nicht, indem man sie staatlich mit Transferzahlungen abspeist. Dann spielt auch die Schere keine Rolle.
bei 2. ging es eher darum, dass die Denke "wenn alle so klug agiert hätten wie ich", die man öfter sinngemäß mal hört, halt auch irgendwo ihre Grenzen hat
zu 4.: Chancen gibt es, klar, aber wenn die breite Entwicklung dahin geht, dass das gesamte Vermögen mehr und mehr konzentriert wird und sich in den oberen x% sammelt (weil zB der Grundzustand ist, dass Geld aus Einkommen höher besteuert wird als das aus Anlage oder weil die ökonomisch niedrigeren Schichten letztendlich den höheren ihre Mietshäuser abbezahlen), finde ich es vollkommen legitim über Gegenmaßnahmen nachzudenken, die nur diejenigen treffen würden, die dann immer noch tippi toppi leben könnten.
Und was ich halt echt nicht klug finde, ist wenn das Hauptargument dagegen dann immer der Reflex ist, direkt von "Neiddebatte/-gesellschaft" zu sprechen, wenn man sich da Gedanken macht und eine solche Entwicklung wirklich schädlich fände. (nicht von dir jetzt iirc)
zu 1) Nein, Mindestlohn (der auch höher sein muss) ist leider notwendig. Ich finde Regulierungen nicht so prickelnd, aber da ist es notwendig.
2) Ja, ist er (seines Glückes Schmied) . Gerade heute kann ich nun wirklich sehr gut informieren, welche Jobs lohnend sind. Aber dafür muss man auch aktiv werden - die kommen nicht daher geflogen und sind sicherlich auch keine 9-5 Jobs. Wer diesen Invest nicht tätigen möchte - ist ok aber dann sollte man auch nicht erwarten das man 100k verdient.
3) Worauf möchtest Du hinaus ? Meinst Du es gibt Branchen in denen man sein Gehalt geschenkt bekommt und nicht hart arbeiten muss. Nur weil diese Personen eben eher Kopfarbeiter sind ?
4) Nochmal - die BRD hat kein Einnahme Problem (lassen wir Themen wie Wirecard / Cum Cum Ex mal außen vor). Sie gibt es nicht gut aus.
Was bringt es oben noch mehr abzuschöpfen und der Link hier gepostet wurde, zeigt wer die Hauptlast des Steuereinkommen heute schon trägt, wenn es trotzdem falsch verteilt wird ?
1) zeigt doch, dass das System auch mal Korrekturen bedarf und nicht ungesteuert gescheit läuft
3) hab nix von geschenkt bekommen gesagt, aber natürlich bekommen für mich einige mehr als sie verdienen.
4) Ich kenne den Bundeshaushalt nicht ausm Stegreif und kann sagen wo x Milliarden problemlos gestrichen werden könnten. Gerade in der aktuellen Zeit, wo nochmal erhöhter Bedarf an Einnahmen herrscht.
Der Link war übrigens ja nur bzgl Einkommenssteuer, klar zahlen da diejenigen mehr, die überhaupt mehr zahlen _können_. Und trotz dieser höheren Belastung reißt die Schere auseinander, das ist es ja. Außerdem nimmt der Staat doch mehr mit der Umsatzsteuer ein und überleg mal wieviel anteilig (!) da von einem niedrigen Einkommen reinfließt.
Eine grüne Kanzlerin wäre mir 100x lieber als sone Flasche wie Laschet. Ich kann immer noch nicht begreifen wie man so einen Waschlappen überhaupt aufstellen kann.
Es ist unrechtmäßig. Ganz einfach. Es gibt ja tatsächlich auch Leute die ihr Vermögen nicht aus überzogenen Dividenden, Erbschaften oder sonstigem Kram bekommen.
Unrechtmäßig ist alleine dieser überzogene Reichtum, der einzig auf Ausbeutung der Gesellschaft basiert. Nutzen Infrastruktur und billige Arbeitskräfte und geben so wenig wie möglich zurück. Damit meine ich hauptsächlich Milliardäre, kein Mensch hat soviel Geld verdient und vor allem braucht kein Mensch ne Milliarde und mehr.
bei 2. ging es eher darum, dass die Denke "wenn alle so klug agiert hätten wie ich", die man öfter sinngemäß mal hört, halt auch irgendwo ihre Grenzen hat
zu 4.: Chancen gibt es, klar, aber wenn die breite Entwicklung dahin geht, dass das gesamte Vermögen mehr und mehr konzentriert wird und sich in den oberen x% sammelt (weil zB der Grundzustand ist, dass Geld aus Einkommen höher besteuert wird als das aus Anlage oder weil die ökonomisch niedrigeren Schichten letztendlich den höheren ihre Mietshäuser abbezahlen), finde ich es vollkommen legitim über Gegenmaßnahmen nachzudenken, die nur diejenigen treffen würden, die dann immer noch tippi toppi leben könnten.
Und was ich halt echt nicht klug finde, ist wenn das Hauptargument dagegen dann immer der Reflex ist, direkt von "Neiddebatte/-gesellschaft" zu sprechen, wenn man sich da Gedanken macht und eine solche Entwicklung wirklich schädlich fände. (nicht von dir jetzt iirc)
1) zeigt doch, dass das System auch mal Korrekturen bedarf und nicht ungesteuert gescheit läuft
3) hab nix von geschenkt bekommen gesagt, aber natürlich bekommen für mich einige mehr als sie verdienen.
4) Ich kenne den Bundeshaushalt nicht ausm Stegreif und kann sagen wo x Milliarden problemlos gestrichen werden könnten. Gerade in der aktuellen Zeit, wo nochmal erhöhter Bedarf an Einnahmen herrscht.
Der Link war übrigens ja nur bzgl Einkommenssteuer, klar zahlen da diejenigen mehr, die überhaupt mehr zahlen _können_. Und trotz dieser höheren Belastung reißt die Schere auseinander, das ist es ja. Außerdem nimmt der Staat doch mehr mit der Umsatzsteuer ein und überleg mal wieviel anteilig (!) da von einem niedrigen Einkommen reinfließt.
Die Konzentration sollte man dann aber durch die Erbschaftssteuer abbauen. Jemandem im Laufe seines Lebens die (bereits versteuerten) Früchte seiner Arbeit wegzunehmen ist leistungsfeindlich, ungerecht und steigert gesellschaftliche Spaltung statt sie abzubauen. Und mit dieser destruktiven Neid-Debatte arbeiten die Linken und auch die SPD ganz gezielt. Und während sie ihren Wählern die Geschichte von "denen da oben auftischen, die allen Wohlstand kontrollieren" wundern sie sich gleichzeitig, dass so viele Leute an Verschwörungstheorien glauben...
Die Erbschaftssteuer müsste reformiert werden, aber sie ist meiner Ansicht nach der beste und fairste Weg.
Jemandem im Laufe seines Lebens die (bereits versteuerten) Früchte seiner Arbeit wegzunehmen ist leistungsfeindlich, ungerecht und steigert gesellschaftliche Spaltung statt sie abzubauen.
Beziehst du das jetzt auf den Punkt "Grundzustand ist, dass Geld aus Einkommen höher besteuert wird als das aus Anlage"?
Findest du dass das so angemessen ist?
Und passiert mit jedem Mal MwSt-Zahlen nicht dasselbe?
(iirc hatte @Cale auf das Argument der Doppelbesteuerung mal n guten Einwand gebracht, aber zu lang her)
Jemandem im Laufe seines Lebens die (bereits versteuern) Früchte seiner Arbeit wegzunehmen ist leistungsfeindlich, ungerecht und steigert gesellschaftliche Spaltung statt sie abzubauen.
Ich bezweifle das so etwas mehr Spannungen erzeugt als die immer weiter auseinander klaffende Schere. Klingt eher nach einem fadenscheinigen Argument der Besserverdiener.
Beziehst du das jetzt auf den Punkt "Grundzustand ist, dass Geld aus Einkommen höher besteuert wird als das aus Anlage"?
Findest du dass das so angemessen ist?
Ohne Spekulationsfrist und höhere Freibeträge (die es früher gab) finde ich es angemessen. Wenn man wieder den Einkommenssteuersatz ansetzen will, bräuchte es auf jeden Fall nen deutlich höheren Freibetrag, sonst sind nämlich genau die mit mittleren und eher kleinen Einkommen/Anlagen wieder die Verlierer.
Hmm, in welchem Zusammenhang, weißt Du das noch? USt oder Erbschaftssteuer ist keine Doppelbesteuerung. Das eine ist Mittelverwendung, die durchaus besteuert werden kann (hier idR der Erwerb oder die Inanspruchnahme von etwas). Erbschaftssteuer ist einfach gegenleistungsloser Erwerb durch den Erben, der Erblasser hat es zwar schon versteuert, aber der wird ja auch nicht belastet.
Vermögenssteuer ist allerdings tatsächlich eine Doppelbesteuerung im engeren Sinne. Du hast es als Einnahme versteuert und mußt es jetzt nochmal versteuern, ohne daß Du irgendwas machst, tust, oder bekommst. Wird quasi einfach weggenommen, deswegen ist sie ja in gewissen Kreisen so beliebt
Ich bezweifle das so etwas mehr Spannungen erzeugt als die immer weiter auseinander klaffende Schere. Klingt eher nach einem fadenscheinigen Argument der Besserverdiener.
Die Schere würde durch entsprechende Erbschaftsbesteuerung ja auch reduziert. Du solltest auch nicht vergessen, dass Besserverdiener einen ganzen Instrumentenkasten zur Gegenwehr gegen als ungerecht empfundene Maßnahmen besitzen. Je stärker staatliche Maßnahmen in der Richtung, desto stärker die Ausweichbewegungen. Die Armen haben die Option nicht.
Hmm, in welchem Zusammenhang, weißt Du das noch? USt oder Erbschaftssteuer ist keine Doppelbesteuerung. Das eine ist Mittelverwendung, die durchaus besteuert werden kann (hier idR der Erwerb oder die Inanspruchnahme von etwas). Erbschaftssteuer ist einfach gegenleistungsloser Erwerb durch den Erben, der Erblasser hat es zwar schon versteuert, aber der wird ja auch nicht belastet.
Vermögenssteuer ist allerdings tatsächlich eine Doppelbesteuerung im engeren Sinne. Du hast es als Einnahme versteuert und mußt es jetzt nochmal versteuern, ohne daß Du irgendwas machst, tust, oder bekommst. Wird quasi einfach weggenommen, deswegen ist sie ja in gewissen Kreisen so beliebt
Ne, weiß ich nicht mehr.
Und alles, was von mir kam, war allgemein gehalten und bezog sich nicht speziell auf den Wunsch nach einer Vermögenssteuer, einmaligen Abgabe o.ä.