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Der Politikthread

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ach komm, es ist doch klar dass die stationären Apotheken vom Rabattverbot ganz klar profitieren.

Verstehe ich nicht, wenn es gerade in so einem sensiblem Bereich wie der medizinischen Versorgung kein Preisdumping geben kann, halte ich es eher für eine gute Sache.

Aber gut, es gibt auch Menschen, die den Einzelhandelskahlschlag a la Amazon gutheißen, aber bei gewissen Bereichen sollte man weder der Bequemlichkeit noch dem Geiz nachgeben, denn das fällt einem früher oder später auf die Füße.
 
Es geht nicht um Preisdumping, es geht darum sowohl dir Krankenkassen, wie auch die Menschen zu entlasten mit Kosten die eben nicht sein müssen. Die Hersteller der Mediakamente bekommen deshalb ja nicht weniger.

Ich bezweifle das Medikamentenhersteller, gerade was die relevanten Medikamente angeht die verschrieben werden, irgendwo eine Verkaufspflicht haben. Das wandert einfach in die Taschen der Apotheker.
 
Oh, Big Pharma liegt Dir am Herzen? Interessant. Und ja, klar geht es um Preisdumping. Du killst die stationäre Gesundheitsversorgung zugunsten von Online-Händlern, wenn man sowas zuläßt. Ich bin kein Freund davon und ich sehe auch keinen sonderlichen Vorteil von Rabatt-Schlachten im Gesundheitssektor.
 
nene, dreh mir jetzt nicht die Worte im Mund rum. Ich hab nur auf dein "Preisdumping" Argument geantwortet.

und es gibt einfach finanzielle Vorteile ohne Nachteile, für Verbraucher, für Krankenkassen, für alle AUßER die Apotheker.
 
Und die wären? Wenn Alle die gleichen Preise nehmen müssen (ähnlich der Buchpreisbindung) verliert keiner. Wo ist das Problem? Außer daß Online-Apos sonst den stationären Handel durch Rabatte aus dem Markt drücken können. Wie Amazon. Zu Lasten der regionalen Wirtschaft, ein wahrlich ehrbares Ziel.
 
Also lassen wir lieber die Verbraucher und die Krankenkassen, die ja auch durch die Steuerzahler finanziert werden, die Zeche zahlen? Ist natürlich sinnvoller.
 
Es geht nur um verschreibungspflichtige Medikamente, und das ist ein Bereich, den ich durchaus eindeutig geregelt sehen möchte. Und in dem ich ggf. auch vor Ort meine Medikamente bekommen kann, und nicht zwingend online bestellen muß. Deine Aspis und deine Nasentropfen kannst du ja weiterhin günstig online bestellen.
 
nur weil sie verschreibungspflichtig sind, heißt das nicht dass man Aufschläge nach eigenem Gusto draufpacken kann. Ein Buch darf man auch nicht teurer anbieten als es der Verlag vorschreibt.
 
Also unter der UVP? Was erstmal garnichts mit Preisdumping zu tun hat. Du wirst selbst wissen dass Preisdumping den Verkauf unter Herstellungskosten beschreibt und hat damit garnichts zu tun. Eher geht es darum dass die Preise der Hersteller einfach angenommen werden und die Apotheker noch ne schöne Marge draufpacken und das muss, auch ohne Qualitätsverlust, nicht sein.
 
Verschreibungspflichtige Medikamente haben Festpreise und in der Apotheke meist die niedrigste Ertragsspanne. Da ist nix mit drauf packen wie ich will.

Zudem ist die Apotheke halt Teil des Gesundheitssystems, da sie eben auch Notversorgung sicherstellt. beim Onlinehandel kannst du nichts Nachts schnell mal rüber kommen und etwas dringend benötigtes erwerben wenn du nach nem ambulanten Krankenhausaufenthalt plötzlich Samstags um 22 Uhr mit einem Rezept da stehst und ein verschriebens Medikament benötigst. Und natürlich steht in dem Zusammenhang eben auch Qualität der Beratung im Vordergrund qeswegen in einer Apotheke halt auch immer ein Apotheker anwesend sein muss um diese Beratung sicherstellen zu können. Auch das kostet Geld und ist dann ein weiterer Unterschied zu Onlinepreisen. Und die Stärkste Lobby haben eher die Pharmakonzerne, bei Apothekern sieht das eher weniger so aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also unter der UVP? Was erstmal garnichts mit Preisdumping zu tun hat.
Ja, doch. Es ist halt keine unverbindliche Preisempfehlung. Ein Verzicht auf eine garantierte Verkaufsmarge im Handel kann man durchaus unter Preisdumping einsortieren, wenn auch vielleicht nicht bei einer sehr engen Auslegung des Begriffs. Aber gut, den Punkt kannst Du gerne haben.

Was mich etwas irritiert ist, daß Du hier plötzlich so ein Faible für neoliberale Marktmechanismen an den Tag legst, ausgerechnet bei so einem sensiblen Bereich wie der Gesundheitsversorgung.
 
Sollen sie mal machen. So leicht wie die sich das vorstellen wird das nämlich nicht. Und sie könnten es sich auch etatmäßig gar nicht leisten, denn sie würden von Gerichten am Ende vermutlich dazu verdonnert werden, marktkonforme Preise als Entschädigung zu zahlen. Und dann hätten sie keine einzige Wohnung gewonnen, nur jede Menge neue Schulden.
 
Sollen sie mal machen. So leicht wie die sich das vorstellen wird das nämlich nicht. Und sie könnten es sich auch etatmäßig gar nicht leisten, denn sie würden von Gerichten am Ende vermutlich dazu verdonnert werden, marktkonforme Preise als Entschädigung zu zahlen. Und dann hätten sie keine einzige Wohnung gewonnen, nur jede Menge neue Schulden.
Selbst wann Berlin das Geld hätte, wäre wahrscheinlich nach dem Kauf keinerlei Spielraum für eine Reduzierung der Miete und die Instandhaltung. So das in 10 Jahren die Wohnungen wieder zum Verkauf stehen.... wait...da war doch mal was :O_o:
Wohnungsbau (tagesspiegel.de)
 
An das Thema sollte man endlich mal dran gehen :
Die Sparer in Deutschland entdecken die Aktienanlage. Wer langfristig anlegt, etwa mit ETF oder anderen Fonds, wird aber immer noch vom Fiskus bestraft. Das muss sich ändern.
Steuern: Wer für die Altersvorsorge spart, muss belohnt werden - Wirtschaft - SZ.de (sueddeutsche.de)

Was willl aber die SPD :
Wer als Privatperson eine Immobilie erwirbt, diese vermietet und nach zehn Jahren verkauft, kann den Gewinn kassieren, ohne einen Cent Steuern zahlen zu müssen.

Diese Privilegierung von Immobilien-Eigentümern will die SPD nun abschaffen, so steht es in ihrem Wahlprogramm. Gewonnen ist dadurch nichts, außer ein paar Steuern mehr. Bestraft werden aber diejenigen, die eine Immobilie zur Altersvorsorge nutzen oder zum Beispiel Arbeitnehmer mit einem selbst genutzten Haus oder einer Wohnung, die für einen neuen Arbeitsplatz umziehen müssen und für den Kauf einer neuen Immobilie dann nach Abzug von Steuern weniger Eigenkapital hätten
 
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