Ja gut, so ein paar Einzelfälle die Leute ermorden sind halt nix gegen abgefackelte Autos. Muss man wissen.
Was willst du damit sagen? Dem Wortlaut deines Beitrages nach ist für dich die Ermordung von Menschen weniger schlimm als abgefackelte Autos.
Ich will dir eine derart abseitige Einstellung nicht unterstellen und halte es für wahrscheinlicher, dass es sich um eine rhetorische Aussage handelt, die sich auf mein Posting bezieht und implizieren soll, ich würde diese Einstellung haben.
Aber warum? Nichts in meinem Posting weist darauf hin, weder steht das dort explizit, noch ist es auf irgendeine Art impliziert.
Denn nur deswegen weil auf linksextremen Demos gegen die Räumung von besetzten Häusern mehr Sachbeschädigungen und Randale passiert als auf rechtslastigen Demos von Corona-Leugnern, bedeutet das ja nicht, dass der Linksextremismus in Deutschland insgesamt gefährlicher ist, als der Rechtsextremismus.
Im Gegenteil, die Hinweise auf die Morde durch Rechtsextremisten habe ich extra deswegen noch als eigenen Satz ans Ende des Postings hinzugefügt, damit mir
nicht vorgeworfen werden kann, ich würde die Gefährlichkeit Rechtsradikaler verharmlosen.
Aber leider bringt das nicht den gewünschten Erfolg, sondern im Gegenteil wird einfach dieser Satz genommen um mir - völlig grundlos - noch deutlich Schlimmeres zu unterstellen, nämlich dass ich Sachbeschädigung für schlimmer als Morde halten würde.
Sorry, aber das ist in meinen Augen nicht mehr nur schlechter und irrationaler Diskussionsstil, sondern schon ein bisschen krank.
Man könnte manchmal auch einfach einsehen, dass man Unrecht hat, anstatt krampfhaft irgendetwas zu suchen, was man der (gefühlten) "Gegenseite" noch an den Kopf werfen könnte, egal wie offensichtlich falsch das ist.