Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der Politikthread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
FB_IMG_1600845299738.jpg
 
https://www.spiegel.de/politik/deut...steine-a-00000000-0002-0001-0000-000173100104

Baden-Württembergs Umweltminister verbietet Schottergärten
"Bienen fressen keine Steine"

Der Grünenpolitiker Franz Untersteller erklärt, warum er Eigenheimbesitzern Schotter rund ums Haus untersagt. Und weshalb das Verbot nicht nur für Insekten gut ist.

Leider hinter ner Paywall.
zum Thema: Richtig so, kaum Einschränkungen für die Menschen aber hoffentlich gut für die Insektenvielfalt.
 
Ein weiterer Grund, in diesem Land kein Haus als Eigentum zu besitzen :D. Nicht wegen der Thematik, sondern weil es wieder die Selbstverständlichkeit zeigt, mit der die Politik in diesem Land in Eigentumsrechte eingreift bzw. eingreifen will.
Warum? Ökologische Schäden zu verhindern, stelle ich auch über die Gestaltungskünste von Eigentumbesitzern. Mit der Argumentation könnte ja man auch ein Kernkraftwerk im Garten betreiben.
 
Das ist schon ein sehr weit hergeholter Vergleich. Mit der gleichen Argumentation könnte man den Leuten auch Rasenflächen verbieten. Oder das Rasenmähen. Der ökologische Nutzen eines regelmäßig gemähten Rasens liegt auch nur unwesentlich über dem eines Schottergartens.
 
Das ist schon ein sehr weit hergeholter Vergleich. Mit der gleichen Argumentation könnte man den Leuten auch Rasenflächen verbieten. Oder das Rasenmähen. Der ökologische Nutzen eines regelmäßig gemähten Rasens liegt auch nur unwesentlich über dem eines Schottergartens.
schottergärten sorgen auch für ein aufheizen der stadt und sind damit klimaschädlich. das liegt an der beschaffenheit und eigenart von steinen wärme zu speichern und abzugeben, kombiniert mit der farbe ist das keine gute mischung. die bienen sind nur ein kleiner punkt. die auswirkungen auf das klima sind deutlich schlimmer. zumal es mehr und mehr schottergärten gibt. und dann bin ich druchaus dafür, dass dieser eingriff unternommen wird.
 
Zu viele Parkplätze und Hausdächer sorgen auch für ein Aufheizen der Stadt. Da setzen sie aber komischerweise nicht an, das ist ja nicht so einfach wie Eigenheim Besitzer drangsalieren. Vielleicht sind Schottergärten in dem Bundesland ja auch tatsächlich ein massives Problem und jeder Zweite hat mittlerweile einen mit schwarzem Schotter, mag sein. Hier im Norden begegne ich solchen Gärten jedenfalls eher selten und wenn, dann nutzen die Leute keinen dunklen Straßenschotter, sondern helle Steine/Kies wie in nem japanischen Garten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein weiterer Grund, in diesem Land kein Haus als Eigentum zu besitzen :D. Nicht wegen der Thematik, sondern weil es wieder die Selbstverständlichkeit zeigt, mit der die Politik in diesem Land in Eigentumsrechte eingreift bzw. eingreifen will.
Man darf u. U. auch keine Bäume auf seinem Grundstück fällen bzw. man muss dann an anderer Stelle nachpflanzen.
Ist für mich eine ähnliche Kategorie. Eigentum verpflichtet eben, steht schließlich nicht ohne Grund im GG.
 
Am Montag reichte Merz wieder eine Andeutung. Gegenüber der Bild-Zeitung sagte er, auf die Frage, ob ein homosexueller Kanzler für ihn ein Problem sei: "Also, ich sage mal so über die Frage der sexuellen Orientierung: Das geht die Öffentlichkeit nichts an. Solange sich das im Rahmen der Gesetze bewegt und solange es nicht Kinder betrifft – an der Stelle ist allerdings für mich eine absolute Grenze erreicht –, ist das kein Thema für die öffentliche Diskussion."

https://www.zeit.de/politik/deutsch...didatur?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Also, solange ein Homosexueller sich "im Rahmen der Gesetze bewegt", nix mit Kindern am Hut hat und am besten nicht darüber öffentlich spricht, ist das für Merz kein Problem... :fp:

Vielleicht mal darüber nachdenken, dass ein Heterosexueller sich in unserer Öffentlichkeit niemals für seine Orientierung rechtfertigen muss...
 
Merz ist für mich ein Mensch, bei dem mir unverständlich ist, dass er im Jahr 2020 auch nur das geringste Mitspracherecht bei politischen und gesellschaftlichen Entscheidung hat oder bekommen sollte.
Dass er in der CDU in Ausschüssen sitzt und als Parteivorsitz gehandelt wird, sagt daher für mich sehr viel über diesen überalterten, gestrigen Verein aus.
 
ja definitiv wobei ich nicht weiß ob es feindlich richtig trifft. Aber das gehört ja dann auch irgendwie zu konservativ dazu, eben die alten Werte erhalten.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben