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Der Politikthread (1 Betrachter)

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Die hat doch auch niemand...
Ich wette, keine der Seiten, die genannt wurden und auf die abgezielt wird, hat Listen mit Passwörtern, sondern nur deren Hashes. Und es ist unmöglich, vom Hash auf das Klartextpasswort zu schließen.

Zeigt halt mal wieder, wie planlos die Regierung bei solchen Fragen ist.
 
Die hat doch auch niemand...
Ich wette, keine der Seiten, die genannt wurden und auf die abgezielt wird, hat Listen mit Passwörtern, sondern nur deren Hashes. Und es ist unmöglich, vom Hash auf das Klartextpasswort zu schließen.

Zeigt halt mal wieder, wie planlos die Regierung bei solchen Fragen ist.
zum einen das. zum anderen ist die frage wohin das führt: sind jetzt telemedienanbieter gezwungen, die passwörter in "klar" zu speichern? unausgegorener, aktionistischer schwachsinn wieder einmal.
 
zum einen das. zum anderen ist die frage wohin das führt: sind jetzt telemedienanbieter gezwungen, die passwörter in "klar" zu speichern? unausgegorener, aktionistischer schwachsinn wieder einmal.
Nicht dass ich mir so nen Quatsch nicht vorstellen könnte, v.a. von den Digital-Analphabeten von der Union.
Das fänden Stellen wie das BSI bestimmt auch sehr lustig, wenn der Staat Anbieter zwingen würde, gängige Sicherheitsmaßnahmen einfach links liegen zu lassen und ein monströses EInfallstor für Hacker und Kriminelle zu schaffen.

Aber ja, das ist purer Aktionismus von irgendwelche zu alten Menschen, die die moderne Welt nicht verstehen. Zum Glück kommen ja irgendwann in den politischen Prozessen noch Beraterstäbe etc., die denen dann den Vogel zeigen.
 
Der zug ist aber abgefahren. Das Gesetz ist doch durch.

Es ist einfach so bitter, dass so viele Leute über zukunftstechnologien entscheiden, die davon überhaupt keine Ahnung haben.
 
Der zug ist aber abgefahren. Das Gesetz ist doch durch.

Es ist einfach so bitter, dass so viele Leute über zukunftstechnologien entscheiden, die davon überhaupt keine Ahnung haben.
OK, krass.
Ich bin schon noch von ein wenig Restverstand bei den POlitikern ausgegangen. Ich lerns wohl nie.

Ja gut... Komplett an der Praxis vorbei und wird hoffentlich vom BVerfG wieder kassiert.
 
Naja, momentan wird eher versucht, die typische CDU Taktik bei solchen Fällen zu fahren.
Beschwichtigen, kleine Signale senden wie den Rückzug aus dem Untersuchungsausschuss und vorerst keine Kandidatur für den Ministerpräsidenten in McPom.

Und dann in ein paar Jahren, wenn niemand mehr an den Fall denkt, geht die Karriere ungestört weiter.
Er sitzt ja weiterhin im Bundestag und wird von seinen Orts und Kreisverbänden nach wie vor unterstützt.
 
Naja, momentan wird eher versucht, die typische CDU Taktik bei solchen Fällen zu fahren.
Beschwichtigen, kleine Signale senden wie den Rückzug aus dem Untersuchungsausschuss und vorerst keine Kandidatur für den Ministerpräsidenten in McPom.

Und dann in ein paar Jahren, wenn niemand mehr an den Fall denkt, geht die Karriere ungestört weiter.
Er sitzt ja weiterhin im Bundestag und wird von seinen Orts und Kreisverbänden nach wie vor unterstützt.
Klar aber mal so 4 jahre verlieren ist schon heftig.
 
Sich von einem Startup aus den USA, in denen ehemalige deutsche Politiker und Staatsdiener stecken und wo Guttenberg Präsident ist sponsorn zu lassen ist aber auch nicht besonders clever. Da nimmt man doch lieber Nestle :D. Gerade auch mal die Website von Augustus Inc. angeschaut - sieht aus wie ne typische Crypto-Scam Seite :lol:.
 
Trump hat gestern mit nur einer Hand sein Glas zum Mund geführt :shock:

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hier seine Aussage zu Corona-Tests:
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Als ob das Politikum sich auch nur im Geringsten aufgrund Hengameh Yaghoobifarahs Aussehen ereignen würde.

Als wäre nicht das Problematische, dass die CSU die Kolumne einer linken, als migrantisch gelesenen Person in einer Art und Weise skandalisiert, die vor dem Hintergrund, dass gerade der rechtsextrem-motivierte Mordfall am Parteifreund Walter Lübcke verhandelt wird, einfach nur beschämend ist.
Als wäre der Skandal nicht, dass die zweitgrößte Polizeigewerkschaft Deutschlands sich mal wieder komplett lächerlich macht, in dem sie den*die Autor*in wegen "Volksverhetzung" anzeigt. Großes, dickes LOL!
Als wäre nicht das Traurige, dass jetzt jeder Chefredakteur eines bürgerlich-konservativen Scheißblatts, von NZZ bis FAZ, sich gemüßigt fühlt sich aus seinem Designer-Möbel-Büro heraus an Yaghoobifarah abzuarbeiten.

Als wäre nicht diese ganze Reaktion Ausrduck dessen, was an der Sache am meisten stinkt: nämlich dass Satire offensichtlich etwas ist, dass ein Jan Böhmermann in die eine Richtung darf, ein*e Hengameh Yaghoobifarah aber nicht in eine andere Richtung.
Leo Fischer hat zu einem ganz ähnlichen Fall mal im vergangenen Jahr etwas sehr wahres geschrieben:

»Satire darf alles« ist ein deutsches Sprichwort, das oft mit einem seltsamen nationalen Stolz vorgetragen wird - nach dem Motto »Freie Fahrt für freie Bürger«: Es gibt keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Humorautobahnen! Tatsächlich beruht die allgemeine deutsche Satirefreiheit wie immer auf unausgesprochenen Zugangskontrollen und einem stillen Konsens: Satire darf zwar alles, aber nicht alle dürfen Satire.

Vor allem darf Satire nicht migrantisch sein. Kritik am System, gerne - aber bitte von hier! Von Leuten mit ungewöhnlichem Nachnamen hört man sie gleich viel weniger gern. Da werden auch Linksliberale plötzlich paternalistisch: Seid doch dankbar! Werdet nicht hysterisch!

Der Kommentar war damals übrigens passenderweise übertitelt mit "Migrantische Satire - Abfall" (neues-deutschland.de)
Und: Die damals Betroffene hat es damals - zyischerweise auf den Tag genau vor zwei Jahren - ebenfallsauf den Punkt gebracht:
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Also: wenn eine satirische TAZ-Kolumne all das in Gang setzt. Dann muss man allein darüber sprechen, wie zur Hölle das bitte sein kann. Und erst dann kann man darüber sprechen, wie man inhatlich zu der Satire steht. Und gar nicht sprechen muss man über die optische Erscheinung der betroffenen Person, denn um die ging es nie.

Mir ging es nicht mal um eine inhatliche Auseinandersetzung.

Auch wenn ein "Nicht als Müllmenschen mit Schlüsseln zu Häusern, sondern auf der Halde, wo sie wirklich nur von Abfall umgeben sind. Unter ihresgleichen fühlen sie sich bestimmt auch selber am wohlsten." natürlich aufhorchen lässt, war ich da eher als unbeteiligter Beobachter.

Mein Gedanke war halt nur folgender gänzlich unpolitischer:
Es wäre schon ein mieser Kniff, wenn man eine Phrase erst dann als bs. verwerfliches (Body-)Shaming betrachten kann, wenn man zustimmt.

Stell dir mal vor:
Titelseite Bild-"Zeitung": "_Dickes Ding_! Dieses MdB isst in der Kantine des Bundestags vier Schnitzel zu Mittag!"

Einmal liegt der Text auf nem Bild von Altmaier, einmal von Maas.
Dann ist es nur in einem der beiden Fälle bs. geächtetes (Fat-)Shaming, das andere mal nur dummer Boulevard.
 
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