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Der Politikthread

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Es gibt dutzende Studien die eindeutig belegen, dass in Städten, wo z.B. die City-Maut eingeführt wurde a) das Verkehrsaufkommen drastisch gesunken ist UND b) der Konsum nicht zurück gegangen ist. Teilweise sogar gegenteilig, weil die Menschen die Zeit wieder mehr geniessen können.
 
Tja, ohne die Situation vor Ort zu kennen, aber anscheinend ist der ÖPNV weder gut genug ausgebaut, noch andersweitig attraktiv genug, um die Menschen zum Umsteigen zu bewegen. Man sollte sich vielleicht mal fragen, warum das so ist.
Selbst wenn Öpnv umsonst wäre, würden die Leute mit Sicherheit noch mit dem Auto kommen. Übertreibe natürlich.
Die Leute sind zu bequem und nehmen dann den Stau in den Kauf.
 
Das ist ja auch legitim.

Wenn man das Ziel der autofreieren Städte verfolgen will, muss das dann eben gebührenpflichtig werden. Dann hat die Stadt wenigstens auf der anderen Seite etwas davon.

Wie gesagt, ich glaube, es gibt kein Beispiel, wo z.B. die City-Maut dazu geführt hätte, dass der Konsum einbricht.
 
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:ugly:
 
Tja, ohne die Situation vor Ort zu kennen, aber anscheinend ist der ÖPNV weder gut genug ausgebaut, noch andersweitig attraktiv genug, um die Menschen zum Umsteigen zu bewegen. Man sollte sich vielleicht mal fragen, warum das so ist.
Möchte ich auch noch mal unterstreichen. Es gibt unzählige Städte die eine super effektive und viel genutzte öpnv Anbindung haben. Essen, Köln, Düsseldorf etc.. Wenn das in einer Großstadt nicht genutzt wird, hat das dann vielleicht andere Gründe oder, naja, die Leute sind trotzdem einfach kacken faul. :D
 
Ich kann das Letzte für mich zumindest bestätigen. Wenn ich für einen Besuch der Innenstadt irgendwo auf halber Strecke auf den ÖPNV wechseln müßte, würde ich eher verzichten :D

Wobei ich ja gar nichts gegen autofreie INNENstädte habe. Solange ich am Rande der Innenstadt parken kann, kann man die City ruhig zur reinen Fußgängerzone machen.
 
Hier in Hamburg kann ich nur sagen dass ÖPNV für jeden, der nicht ne Monatskarte kauft, arschteuer ist (afaik sogar die höchsten Einzeltricketpreise deutschlandweit). Die Bustaktung ist okay. Die S-Bahn Taktung wäre okay, wenn sie denn nicht ständig Ausfälle und Sperrungen hätte. Sie stinkt im Sommer wie die Pest und wer schon mal um Reeperbahn bis zum Hauptbahnhof gefahren ist hat schon bei ner einmaligen Fahrt mindestens zwei Leute getroffen, die eigentlich in die Klapse gehören. Dazu die ganzen stinkenden Penner, oftmals unter 30, die alle den exakt gleichen Bettel-Spruch gelernt haben und von Wagon zu Wagon ziehen. Und da wundert man sich, dass Leute den ÖPNV meiden. Allein reisende Frauen können noch ein paar mehr Punkte aufführen, die mich als Kerl nicht so betreffen.

Was für eine tolle Erfahrung ÖPNV sein kann, kann man leider nur in Asien erfahren. Wer mal in Japan, Hong-Kong (vor den Unruhen) etc. gefahren ist wird gar kein Auto haben wollen. Jedenfalls als Mann, Frauen werden da ja auch belästigt/im Gedränge begraptscht. Europa ist aber noch mal zig Stufen asiger, was die Leute in der Bahn angeht. Und deutlich schlechter, was Taktung, Preise und Instandhaltung angeht. Außer vielleicht Dänemark und die Schweiz :D.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Und dieses permanente zu schnell fahren sorgt halt jetzt dazu, dass einige sich noch stärker gefährdet fühlen.

Ich würde ja einfach die erhöhte Strafen Innerorts so lassen und Außerorts wieder rückgängig machen. Gibt schlicht keinen Grund dazu.

Und zum Thema Verkehrsschilder und deren Erkennung:
Fahre 13 Jahre immer die gleiche Strecke und auf dem Weg hängt schon ein 30er Schild im Geäst, direkt auf der Innenseite der Abbiegung. Das ist überhaupt nicht zu erkennen. Das sieht niemand.
Eine neue 30er Zone kam nun Innerorts für einen Zebrastreifen. Ist auch so beschildert. 30er Schild und Achtung Zebrastreifen.
Und wo wird geblitzt? Genau, weiter hinter dem Zebrastreifen. Wo dann keine 30er Zone mehr wäre.:ugly:


Dann gibt's noch ne Stelle wo nur abkassiert wird.
Schmale Ortsdurchfahrt mit Parkbuchten links und rechts. Eine Parkplatz mit Friedhofseingang folgt danach. Danach ist nur noch Feld und Wiese und der Parkplatz streckt sich noch etwas. dann nach ca 50m kommt das Ausgangsschild. Blitzer steht komischerweise immer am Ende vom großen Parkplatz oder in der Wiese. Also dann, wenn alle Gefahren stellen passiert sind, und man schon auf Landstraßen Tempo beschleunigen könnte. :kaffee:

Wurde noch nie dort geblitzt :O_o:
 
https://www.spiegel.de/politik/deut..._ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISjc8RPU89NcCvtlFcJ

Heute gab's ja auch den Merkel Macron Vorschlag. Sehe es ähnlich wie der Kommentar im Link. Wenn er überhaupt durch kommt, wird er uns ohne echte Anpassung in der europäischen Fiskalpolitik in wenigen Jahren um die Ohren fliegen. Das ist quasi ein Patent-Rezept für weiteres Misstrauen, Eifersucht und Hass zwischen den europäischen Staaten. Ich hoffe ihr habt schon mal ein paar tausend Euro pro Kopf für den Deal beiseite gelegt :D.
 
Ich halte das für einen mutigen Schritt. Ob das so klappt, wird man sehen müssen. Klar ist für mich aber, dass es (auch uns insbesondere für uns) viel teurer werden wird, wenn ein solcher Wiederaufbaudeal nicht kommt.
 
Klar, umsetzen lässt sich sowas auf jeden Fall. Ich wäre auch dafür wie in den meisten Ländern die Durchgangs-Schranken an den Eingängen zu installieren. Dann hätten sie auch direkt weniger Probleme mit der grassierenden Schwarzfahrerei und könnten vielleicht sogar die Ticketpreise reduzieren.
 
Man muss nur wollen!

Man muss nur ertragen können! ;)
Das ist gar nicht so einfach.

Ich bin schon ein Freund des ÖPNV, wenn der gut getaktet ist. Bin selber über 10 Jahre täglich quer durch Hamburg gefahren, da war die Taktung meist gut bis sehr gut. Hatte da lange auch kein Auto. Den Stress, mit dem Auto in das Zentrum einer größeren Stadt zu fahren, tun sich doch nur irre Leute an. Dazu die jetzt schon übertriebenen Parkgebühren.
Was man da aber alles erlebt mit seinen Mitfahrern und das Chaos beim HVV, wenn Kleinigkeiten den Betrieb stören, das ist unfassbar. Das hat mich so viel Lebenszeit gekostet und war viel zu teuer. Man kann oft auch davon ausgehen, dass man mit ÖPNV deutlich länger braucht, um an sein Ziel zu gelangen.
Attraktiv ist anders, da ist noch sehr viel Potenzial zur Verbesserung in Deutschland. Gerade wenn man nicht in einem Ballungsgebiet wie z.B. Hamburg lebt, kann man den ÖPNV fast vergessen. Taktung und Verfügbarbeit zwischen 23 und 5 Uhr passen vielleicht an die Gegebenheiten vor 60 Jahren, aber nicht an die heutige Zeit. Sowas muss man ändern, bevor man Einschränkungen für den Autoverkehr vornimmt.
 
Einfach nur absolut gruselig wie weit alleine dieses Netzwerk (Nordkreuz, eines von vielen) verknüpft ist und Unterstützer findet und wie tief immer wieder Polizei und die Bundeswehr mit dabei ist.

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