Da spielen ja viele Faktoren mit ein. Wichtig ist ja erst mal der Punkt, das so eine Regelung auch ein gewisses Leitbild in Kultur und bei Unternehmen erzeugt. Dadurch wird grundsätzlich eine andere gesundheitswahrnehmung gefördert.
Dann sagst du, das man bitte Alkohol etc. Nicht anführen soll aber, sorry, das geht leider nicht weil man ohne die Diskussion nicht führen kann. Wir leben in einer Gemeinschaft und müssen aufeinander achten. Auch auf die, welche es nicht können oder temporär vielleicht nicht wollen. Daher sind gewisse Begrenzungen welche sonst gesundheitsschädigend sein können sehr sinnvoll. Sonst hat man im Alter viele pflege Fälle oder belastet das gesundheitssystem viel früher als nötig.
Außerdem führst du dort viele Verbote in deinen Beispielen an und darum geht es ja nicht. Es geht aber sehr wohl darum, den Menschen bewusst zu machen welches Risiko sie eingehen. Das fängt beim Tabak an aber auch bei kleinigkeiten wie dem Risiko für schwangere bei energydrinks. Dementsprechend wäre ein nutri score an sich schon sehr wertvoll weil es die Anbieter dazu zwingen würde aktiv über ihre Inhaltsstoffe nachzudenken.
Wenn das nämlich kein Problem wäre und die hersteller nichts zu befürchten hätten weil eh alles toppi in der Nahrung ist, warum wehren sie sich dann dagegen?
Es gibt sehr viele Gründe warum es durchaus sinnvoll wäre staatlich etwas Verantwortung vorzuleben. Keiner redet von krassen verboten oder starken eingreifen.