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Nein, der Ramelow hat nur politischen Anstand. Der hat vor Wochen sinngemäß gesagt: Ok, dann stell ich mich doch nochmal zur Wahl (nachdem er mit seinem Vorschlag, die CDUlerin zu wählen ... an der CDU gescheitert war). Thüringen braucht eine Regierung ... Und ich verspreche, Neuwahlen herbeizuführen ... (ist auch der einzige Weg, wie sowas geht, weil der bl... Kemmerich nicht einfach „Nein“ sagen konnte
 
Ich verstehe halt nicht, warum in einem Jahr neuwahlen?
Dann hat das gemeine Volk doch wieder alles vergessen was passiert ist?!

Ging da irgendwie hauptsächlich um Versorgungsansprüche dies das, für einige CDU-Abgeordnete, wenn sie quasi schneller wieder rausfliegen würden, weil sie nicht mehr soviele Sitze bekommen. Also offiziell natürlich nicht, aber realistisch betrachtet halt. Wenn sie bis April warten, könnten sie auch gerne an der 5%-Hürde scheitern, aber die Kohle wär safe.

Ich glaube allerdings, dass sich die Thüringer CDU selbst im nem Jahr davon nicht erholt hat - oder eben noch nen völlig neuen Bock schießt, von dem wir jetzt noch gar nix ahnen.
 
Wie steht denn die FDP zu den von Hoteliers und Messebauern geforderten staatlichen Hilfen?

Die müssten dass doch kacke finden, wenn der Staat zu sehr in die wirtschaftliche Handlungsfreiheit der Unternehmen eingreift und steuert.:deal:
 
Die sollen erstmal Rücklagen nachweisen und aufbrauchen, wie jeder Sozialhilfeempfänger auch und nicht nach zwei Wochen Virus sofort rumweinen.
Ganz so einfach ist das nicht. Mag sein, dass in Einzelfällen vielleicht Rücklagen vorhanden sind, aber sowohl das Hotelgeschäft als auch der Messebau sind schwierige Branchen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass viele Unternehmen durch die Corona-Hysterie über die Wupper gehen.
 
Aber natürlich nutzen es jetzt Instanzen wie die Dehoga, um nach Steuererleichterungen und Hilfen zu jammern.
Das hat schon einen ordentlichen Hauch von Opportunismus.

Natürlich sind das für Messebauer, Messebetreiber, Hotels etc. schlechte Zeiten. Aber dann direkt wieder nach Erleichterungen zu jammern ist schlechter Stil.

Wenn es jetzt ein halbes Jahr so weitergeht...OK.
Aber nur, weil Hotels auf einmal nicht mehr ihre Zimmerpreise für ein paar Monaten zu Messen vervierfachen können und trotzdem vollbelegt sind, direkt mit Horrorszenarien zu winken...naja.
 
Ich kann das schon nachvollziehen, gerade Messe- und Kongresshotels kalkulieren ja langfristig mit den höheren Zimmerpreisen zu Messezeiten. Mit den Normalpreisen alleine können die nicht überleben. Wenn da ein paar große Messen komplett wegfallen, kann das schon brenzlich werden. Beim Messebau erst recht.
 
Also, unser Hotel zur Cebit hat normale Zimmerpreise von 70-120 Euro pro Nacht.
Die Cebit-Preise lagen dann deutlich über 300 Euro, im letzten Jahr der Cebit wollten sie dann fast 400 pro Nacht haben, dann hat unser Eventteam denen endgültig den Vogel gezeigt.

Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass die nicht auch so mit ihren ca. 100 Euro zurechtkämen...
 
Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass die nicht auch so mit ihren ca. 100 Euro zurechtkämen...

Das ist immer eine Mischkalkulation, gerade bei Hotels, die die großen Messen bedienen. Aber auch bei den "normalen" Hotels, selbst die spüren das. Natürlich ist der Aufwand zu Messezeiten auch höher, den muß man natürlich gegenrechnen. Da werden dann Saisonkräfte, Studenten etc. halt entlassen, bzw. gar nicht erst beschäftigt. Aber zu denken, daß sich die Messehotels ohne Messe rechnen, ist so als wenn man man die Urlaubshotels auch ohne Touristen betreiben könnte. Kann man natürlich als unternehmerisches Risiko abtun, dann muß man sich aber auch nicht wundern, wenn da Einige wegbrechen.
 
So viel ich weiß wurde das Video hier auch gepostet, daher post ich den sehr spannenden Artikel dazu:

https://cms.falter.at/falter/2020/0...3Xvqt0y2YkBcomT1LYamkcPcNVj9kHedIQGy8zc-j9oJI

Edit:

Darum gehts.

Welchen Informationen dürfen wir in Kriegszeiten trauen? Und wann ist eine Nachricht gesichert? Die Geschichte über einen syrischen Flüchtling, der im türkisch-griechischen Grenzgebiet erschossen worden sein soll, zeigt wie Fact-Checking und Journalismus in Zeiten der sozialen Medien funktioniert.
 
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