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Der Politikthread

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Wird spannend. Merz war damals bei den internen Wahlen der Union schon nicht unumstritten. Die Frage wird sein, wer die Partei jetzt nach vorne bringen soll. Und er als Hardliner wird da noch am ehesten Chancen haben.

Läuft für die Grünen, würde ich sagen. :D
 
Merz ist kein "Hardliner", außer für die Linken, aber für die ist jeder CDU'ler ein Hardliner (siehe nachfolgende Posts #believe). Ich denke, daß er im Mitte-konservativen Lager durchaus viele Freunde hat und besseres Kanzlermaterial als AKK ist er allemal. Und für Habeck dürfte er aktuell der stärkste Konkurrent sein. Ich denke nicht, daß die sich freuen.
 
AKK hat den Rücktritt als CDU Vorsitzende angekündigt.
giphy.gif
 
Die Frage ist, wie sich die CDU auf Bundesebene verhalten wird. Scheinbar gibt es auch dort lauter werdende stimmen mit der AFD zusammen zu arbeiten. Falls sich das durchsetzt gute nacht.
 
Die Frage ist, wie sich die CDU auf Bundesebene verhalten wird. Scheinbar gibt es auch dort lauter werdende stimmen mit der AFD zusammen zu arbeiten. Falls sich das durchsetzt gute nacht.

Im internationalen Frühschoppen auf Phoenix am Sonntag haben auch erschreckend viele aus der Runde dafür plädiert, die AfD in der Regierung zu entzaubern, so wie es auch in Österreich funktioniert hat. Ich sehe darin aber eine große Gefahr. Es kann funktionieren (siehe Österreich oder teilweise Skandinavien), kann aber auch schiefgehen und dann wachen wir eines Tages auf und sind das neue Ungarn. Oder das vierte Reich.

Immerhin macht mir die Thüringen-Posse aber Hoffnung. Alle Parteien haben sehr genau wahrgenommen, welcher gesamtgesellschaftliche Aufschrei auch nur die kleinste und wage Kooperation mit der AfD zur Folge hat inkl. Spontandemos, Shitstorms und Parteivorsitzende, die deshalb ihren Posten räumen müssen oder durch die mediale Hölle gehen. Da wird sich jeder Akteur in Zukunft drei Mal überlegen, ob es das wert ist

Ich bin davon überzeugt, dass allerhöchstens ein kleiner Teil der CDU so rechts ist, das er eine Zusammenarbeit mit der AfD akzeptieren würde. Der weit größere Teil lehnt diese Partei grundsätzlich ab. Eine tatsächliche Zusammenarbeit mit der AfD würde in meinen Augen die CDU innerlich zerreißen und zu zahlreichen Austritten und Gegenreaktionen führen.

Eine Gefahr besteht in der schleichenden Akzeptanz der AfD über die nächsten Jahre. Was heute noch als unanständig gilt, könnte morgen schon Normalität im politischen Alttag sein. Darauf arbeitet die AfD ja hin, bisher erfolglos, aber wir wissen nicht, was in fünf Jahren ist.
 
Bei den Zustimmungswerten, die Ramelow bei Thüringer CDU-Wählern hatte, würde ich Linksfront sagen :ugly:

Bei der Bundes-CDU kann ich mir aber beides nicht vorstellen.
 
Ich bin davon überzeugt, dass allerhöchstens ein kleiner Teil der CDU so rechts ist, das er eine Zusammenarbeit mit der AfD akzeptieren würde. Der weit größere Teil lehnt diese Partei grundsätzlich ab. Eine tatsächliche Zusammenarbeit mit der AfD würde in meinen Augen die CDU innerlich zerreißen und zu zahlreichen Austritten und Gegenreaktionen führen.

Denke ich auch. Auch die Werte-Union ist innerhalb der CDU alles Andere als akzeptiert. Sie ist nur, wie die AfD auch, überproportional laut.
 
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