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Der Politikthread

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Zum "quid pro quo" kommt jetzt wohl auch noch die "witness intimidation" hinzu:

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Und im selben Augenblick wo das Kongress überlegt die Anschuldigungen ins Impeachment-Verfahren aufzunehmen legt Mr. "unmatched wisdom" sogar nochmal Live via Twitter nach.

Anhörung zur Ukraine-Affäre
Trump attackiert frühere US-Botschafterin Yovanovitch noch während ihrer Aussage - Spiegel Online


Die frühere US-Botschafterin in der Ukraine Marie Yovanovitch berichtet vor dem Kongress, wie sie der US-Präsident unter Druck gesetzt hat. Während sie das sagt, setzt Trump Tweets ab, die sie weiter diskreditieren sollen.

:fp::lol:


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Ich kann da leider langsam nicht mehr lachen.
Der Typ ist ein Verbrecher, der schon lange aus dem Amt gehört, und obwohl es jeder weiß, poltert er offensiv weiter und kommt mit noch so abwegigen Dingen durch.
Schon scheiße für parodistische Serien wie South Park, denn überhöhen kann man dieses Absurditätenkabinett wirklich kaum noch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Grade auf Youtube gefunden: Die Welt steht nicht mehr lange:
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So erschleicht man sich als Mittelmäsiger männlicher Sportler neuerdings Stipendien im Land der begrenzten Unmöglichkeiten. Soll sich jeder identifizieren als was er oder sie will aber im Sport sollte grundsätzlich aufgrund biologischer Möglichkeiten getrennt werden.
 
Grade auf Youtube gefunden: Die Welt steht nicht mehr lange:

Man kann es auch echt etwas übertreiben, oder? Ich dachte du bist die "Stimme der Vernunft" (laut des dir gegebenem Profil-Titels) :roll:
Der von Nancy Pelosi und vom Kongress verabschiedete "equality act" kann man übrigens hier nachlesen: congress.gov
What would the Equality Act do?
The Equality Act prohibits discrimination based on an individual’s sexual orientation or gender identity in employment, housing, credit, education, jury service, federally-funded programs (including health care), and businesses that serve the public. It will also prohibit discrimination against women and girls in public accommodations for the first time in federal law.

Quelle: https://transequality.org/blog/the-equality-act-what-transgender-people-need-to-know

Das Gesetzt bewirkt, dass niemand aufgrund seiner Sexualität, Geschlecht oder aufgrund seiner geschlechtlicher Identität (Trans, Non-Binary) diskriminiert werden darf. Jetzt deswegen Weltuntergangs-Szenarien an die Wand zu malen ist jetzt wirklich ganz weit weg von jeglicher "Vernunft".



So erschleicht man sich als Mittelmäsiger männlicher Sportler neuerdings Stipendien im Land der begrenzten Unmöglichkeiten.

Perfekt jetzt unterstellen wir erstmal Transexuellen, dass sie doch nur das System bescheißen wollen und sich eigentlich gar nicht im falschen Körper geboren fühlen, darunter leider oder gar dafür diskriminiert werden. Oder sprechen uns zumindest groß gegen dieses "Equality Act" aus und prophezeien den Weltuntergang, weil wir befürchten dass ein paar wenige Arschlöcher die Welt aus den Fugen reißen könnten, da sie das neue Gesetz für sich ausnutzen könnten, indem sie sich fälschlich als Trans*Personen ausgeben und sich und der Welt etwas vorgaukeln.



Soll sich jeder identifizieren als was er oder sie will aber im Sport sollte grundsätzlich aufgrund biologischer Möglichkeiten getrennt werden.

Und was ist mit der Trans*Frau die sich schon früh in ihrem heranwachsen für geschlechtsangleichende Maßnahmen entschieden hat? Im laufe ihres Lebens nur wenig männliche Merkmale ausbilden konnte und ein sehr geringes Testosteron-Level aufweist? Soll so diese Person jetzt vom Sport ausgegrenzt werden oder bei den Männern mitlaufen? Und was ist mit Frauen die von ihrer Biologie her mit hohen Testosteron-Werten zur Welt gekommen sind und deswegen einen Kraft- und Leistungstechnischen vorteil im Sport haben?
 
Grade auf Youtube gefunden: Die Welt steht nicht mehr lange:
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So erschleicht man sich als Mittelmäsiger männlicher Sportler neuerdings Stipendien im Land der begrenzten Unmöglichkeiten. Soll sich jeder identifizieren als was er oder sie will aber im Sport sollte grundsätzlich aufgrund biologischer Möglichkeiten getrennt werden.
Don't even get me started...
 
Es ist auch echt albern einen Trans VS Frauen Krieg zu konstruieren, weil es einzig im Sport zu ein paar vereinzelten Besonderheiten kommt, damit dann den ganzen "Equality Act" als Bedrohung zu framen und darüberhinaus eine Weltuntergangsstimmung zu erzeugen.
 
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Sowas ist doch nicht der Rede wert. Ein paar Spinner greifen sowas vielleicht als vermeintlich wichtiges Thema auf. Der ganze Rest der Welt kann nur den Kopf schütteln.


Wären es doch tatsächlich nur ein paar vereinzelte Spinner. :(
Es sind leider ganz im gegenteil einige große konservative (rückständige aber gut vernetzte) Think-Tanks wie zum beispiel das von The Prophet verlinkte "The Daily Signal", welche immer wieder im großen Stile sehr erfolgreich Einfluss auf gesellschaftliche Debatten nimmt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wären es doch tatsächlich nur ein paar vereinzelte Spinner. :(
Es sind leider ganz im gegenteil einige große konservative (rückständige aber gut vernetzte) Think-Tanks wie zum beispiel das von The Prophet verlinkte "The Daily Signal", welche immer wieder im großen Stile sehr erfolgreich Einfluss auf gesellschaftliche Debatten nimmt.
Klingt interessant, hab den Kanal dann mal abonniert :cool: wenn ich wieder was interessantes sehe lasse ich euch natürlich teilhaben.
 
Es sind leider ganz im gegenteil einige große konservative (rückständige aber gut vernetzte) Think-Tanks wie zum beispiel das von The Prophet verlinkte "The Daily Signal", welche immer wieder im großen Stile sehr erfolgreich Einfluss auf gesellschaftliche Debatten nimmt.
Man muss auch zugeben, das Video ist echt "gut" gemacht. (im Sinne von "die Meinung manipulierend", nicht der Inhalt an sich).
Der Equality Act wird kaum direkt erwähnt, sodass es auch nicht direkt als Propaganda auffällt. Das Thema wurde so gewählt, dass man auf den ersten Blick durchaus nachvollziehen kann, dass es hier ein Problem geben könnte. Ein gut aussehendes Mädchen bzw. Frau in der Opferrolle.

Wundert mich nicht dass das Video so erfolgreich ist.
 
Man muss auch zugeben, das Video ist echt "gut" gemacht. (im Sinne von "die Meinung manipulierend", nicht der Inhalt an sich).
Der Equality Act wird kaum direkt erwähnt, sodass es auch nicht direkt als Propaganda auffällt. Das Thema wurde so gewählt, dass man auf den ersten Blick durchaus nachvollziehen kann, dass es hier ein Problem geben könnte. Ein gut aussehendes Mädchen bzw. Frau in der Opferrolle.

Wundert mich nicht dass das Video so erfolgreich ist.

Ja dass muss man sich mal Vorstellen:
Eine Trans*Frau Athletin gewinnt einen 100 und 200 Meter rennen an einer Highschool.
Das ist Anlass genug um ein musikalisch düster und bedrohlich unterlegtes Video auf zu setzen um nicht nur Stimmung gegen Trans-Athletinnen sondern auch gegen Nancy Pelosi, den Demokraten und den "Equality Act" zu fabrizieren. Ein Gesetz das Menschen aufgrund ihrer Sexualität oder Geschlechter-Identität (Bei employment, housing, credit, education, jury service, federally-funded programs (including health care), and businesses that serve the public) vor Diskriminierung schützen soll. Gegen so ein Gesetz wird jetzt gewettert, weil es ganz selten und auch nur sehr vereinzelt und auch nicht immer und auch nur im Frauen Sport dazu kommen kann, dass Trans*Frauen im Sport an einer Highschool gewinnen könnten.

Man sollte sich von so wenigen Trans*Menschen nicht bedroht fühlen und auf diese Personen auch noch einschlagen, weil sie sich halt noch irgendwo zwischen Mann und Frau bewegen und deswegen im Sport vereinzelt und ganz selten vorteile haben könnten! Es betrifft tatsächlich ja auch nur den Sport und führt auch nur im Frauen Sport vereinzelt zu Besonderheiten. Deswegen den Weltuntergang an die Wand malen? Ernsthaft?


Dass muss man sich einfach mal so wie es ist reinziehen. Das ist Propaganda erster Klasse und zudem auch noch durch seinem Inhalt transphobisch (weil er sich gegen Rechte von Trans*Personen ausspricht). Die Propaganda ist gut genug um so Menschen wie The Prophet zu erreichen (und ich würde mal sagen dass er zumindest kein dummer Mensch ist, aber ideologisch vielleicht bissel auf abwägen [Edit: Vorsichtig formuliert] wenn er tatsächlich auf so eine plumpe Panikmache reinfällt.)



Edit: Vor 40 Jahren hat das letzte mal ein weißer Mann den Olypischen Sieg im 100 meter Lauf gewonnen. Sollen wir jetzt auch Schwarze und Weiße im Sport trennen, weil Schwarze biologische Vorteile haben in diesem Sport?

Alter gewöhnt euch einfach an Trans Menschen im Sport. Gewöhnt euch einfach daran dass das Geschlechter-Konzept kein einfaches Binäres System oder ein einfach strikt voneinander trennbares Konzept ist und sich nicht so einfach in Zwei voneinander getrennten Schubladen stecken lässt. Buhu... Die Welt ist so Kompliziert... kommt damit einfach mal fucking klar!
 
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Jetzt aber mal wieder zu echten Nachrichten wechseln:

DAS HASS-NETZWERK
»Atomwaffen Division« nennt sich eine militante Nazi-Gruppe in den USA. Wer steckt dahinter? - Spiegel Online

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Und immer wieder Thüringen:

Morddrohungen gegen Politiker
"Atomwaffen Division Deutschland": Eine Spur führt nach Thüringen
- MDR
 
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Das im Artikel verlinkte Interview lohnt sich aber auch nochmal zu lesen. :roll:

- Die Genossenschaften "Gemeinnützigen Baugenossenschaft Steglitz" und "bauen wohnen vertrauen" steigen aus dem Projekt Wohnungsbau auf den Buckower Feldern aus.
- Die Berliner Genossenschaft "bauen wohnen vertrauen", dessen Durchschnittsmiete sie in ihrem aktuellen Bestand mit 5,50 Eu/m² angeben, begründet das so: Da es ihnen an zusätzlichem Kapital fehle (6,5 Millionen Euro), weil man ursprünglich geplant habe alle 3 Jahre die Mieten im Bestand um knapp 5% zu erhöhen und man neben den geplanten 120 Wohnungen am Buckower Feld schon in Bauprojekte in Berlin investiere für knapp 600 - 700 Wohnungen die man allerdings bauen werde. Das Geld reiche nur halt nicht mehr auch noch für das geplante Projekt am Buckower Feld aufgrund fehlender eingeplanten zukünftigen Mehreinnahmen.


Das ist natürlich ärgerlich, dass der Mietendeckel zum teil leider auch die trifft die eigentlich nicht das große Problem am Wohnungsmarkt darstellen. Andererseits beweist diese Genossenschaft, mit dem geplanten Bau von 600 - 700 neuen Wohnungen, dass es sich trotz Mietendeckel lohnt in Berlin in Neubau zu investieren. Und wären alle Investoren so human und würden nur alle 3 Jahre die Mieten um 5% erhöhen (um in weiteren Wohnbau zu investieren). Bräuchte es so drastische Schritte wie den Mietendeckel nicht. Denn das Problem sind und waren ja nie die Genossenschaften in Berlin, auch wenn sie leider indirekt nun mit vom Mietendeckel betroffen sind. Das Problem sind die Privaten Investoren, die dafür gesorgt haben dass die Mieten in Berlin innerhalb von 10 Jahren um 104% angestiegen sind.

Und um diesen Wahnsinn zu stoppen braucht es nun mal so etwas wie den Mietendeckel (da 2 Versuche mit der Mietpreisbremse schon nicht funktioniert haben). In Berlin sind die Mieten auf einem Preisniveau angelangt, wo sich kein Investor mehr über zuwenig Rendite beklagen kann. Der Mietendeckel ist richtig, da notwendig. Gehört aber vielleicht etwas angepasst, damit sowas wie am Buckower Feld nicht noch weiter den zähen Bau in Berlin ausbremst.


Aber so ein Artikel ist natürlich das gefundene Fressen für alle Mietendeckel-Gegener, die aber selbst keine Lösung haben wie man in Berlin die Mietexplosion stoppen/bremsen kann. Was wäre den die Alternative? Mietendeckel weg, die Berliner weiterhin mit exorbitant steigenden Mieten konfrontieren. Es würde im Gegenzug dafür etwas mehr gebaut. Allerdings trotzdem weiterhin weit hinter jeglicher Nachfrage -> was wieder dafür führt dass die Mieten erstmal weiter so steigen. Mit der Brechstange die Gentrifizierung in Rekordzeit vorangetrieben wird und Wohnen in Berlin zum Luxus wird mit all seinen Folgen. Wer soll den in Berlin irgendwann noch die Brötchen backen oder Kioskgeschäfte führen? Die armen Schweine die überteuert in heruntergekommenen und unattraktiven Ghettos im Speckgürtel wohnen? Ist das eure Vorstellung des zukünftigen Miteinanders des Lebens in einer Stadt?

Ihr habt doch ganz ehrlich gesagt auch überhaupt gar keinen Plan zur Lösung des Problems.
 
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in welcher welt leben "die" eigentlich?

1,1 Milliarden Euro gegen weiße Flecken
Im ländlichen Bereich fehlt häufig eine gute Internetverbindung, es ist eines der größten Alltagsprobleme in Deutschland. Die Bundesregierung will jetzt die Mobilfunklöcher stopfen.

das problem gibt es seit jahren. immerhin ist es jetzt mal oben angekommen. keine ahnung warum das so lange gebraucht hat, aber bitte.

Die Bundesregierung will eines der größten Alltagsprobleme der Deutschen in den Griff bekommen. Die Funklöcher im Mobilfunknetz sollen in den nächsten Jahren komplett geschlossen werden. Wieder fuhr Scheuer am Sonntag nach Brandenburg. Denn dort traf sich das gesamte Kabinett zu einer Digitalklausur im Gästehaus der Regierung in Meseberg. Das Ziel: die bestehende Mobilfunkstrategie endlich mit Leben zu füllen und vor allem mit Geld auszustatten. Am Sonntag wurde klar, was das heißt: Mehr als eine Milliarde Euro will die Regierung für neue Mobilfunkmasten bereitstellen. Nach Angaben aus Regierungskreisen sollen bis 2024 genau 1,1 Milliarden Euro über das Sondervermögen Digitale Infrastruktur in den Kampf gegen Funklöcher fließen. Das Sondervermögen wird aus den Milliardenerlösen der Frequenzauktion für den neuesten Mobilfunkstandard 5G gespeist.
https://www.sueddeutsche.de/politik...illiarden-euro-gegen-weisse-flecken-1.4685618

mal abgesehen davon, dass man als ziel "jahre" angibt und es nur um 4G geht, wäre ein lösung doch so einfach gewesen: auf die selten dämliche versteigerung verzichten und die frequenzen unter auflagen vergeben. eine der auflagen: flächendeckende netze.
jetzt nimmt man also 1,1 milliarden von den 6,6 die man den konzernen abenommen hat um das problem "selber" zu lösen. ich bin mal gespannt, wie das dann aussieht. wie man im artikel ebenfalls liest wurde beim letzten mal die telekom praktisch gezwungen zu handeln (de übrigens mit 80% flächenabdeckung vorne liegt... 80%...). sinkende preise können wir jedenfalls weiterhin nicht erwarten.
 
https://www.tagesspiegel.de/berlin/...ln-aus/25217290.html?utm_source=pocket-newtab

Genossenschaften steigen aus grossem (Sozial)Bauprojekt aus, Zahl der genehmigten Projekte sinkt weiter (drastisch).

Das konnte man nicht erahnen...

Hatte ich schon vor 'ner Woche gelesen, war aber eh jedem klar, der sich mit der Materie befaßt hat. Den Bestandsmietern gefällt es, alle Anderen sind am Arsch. Wird auch jeder merken, der jetzt den Mietendeckel feiert, aber irgendwann mal umziehen muß - aus welchem Grund auch immer. Naja, ist wie beim Brexit, man kann sich das jetzt schon gescheiterte Experiment mit einer gewissen morbiden Faszination ansehen. Wenn man nicht in Berlin wohnt :D
 
Das im Artikel verlinkte Interview lohnt sich aber auch nochmal zu lesen. :roll:

- Die Genossenschaften "Gemeinnützigen Baugenossenschaft Steglitz" und "bauen wohnen vertrauen" steigen aus dem Projekt Wohnungsbau auf den Buckower Feldern aus.
- Die Berliner Genossenschaft "bauen wohnen vertrauen", dessen Durchschnittsmiete sie in ihrem aktuellen Bestand mit 5,50 Eu/m² angeben, begründet das so: Da es ihnen an zusätzlichem Kapital fehle (6,5 Millionen Euro), weil man ursprünglich geplant habe alle 3 Jahre die Mieten im Bestand um knapp 5% zu erhöhen und man neben den geplanten 120 Wohnungen am Buckower Feld schon in Bauprojekte in Berlin investiere für knapp 600 - 700 Wohnungen die man allerdings bauen werde. Das Geld reiche nur halt nicht mehr auch noch für das geplante Projekt am Buckower Feld aufgrund fehlender eingeplanten zukünftigen Mehreinnahmen.


Das ist natürlich ärgerlich, dass der Mietendeckel zum teil leider auch die trifft die eigentlich nicht das große Problem am Wohnungsmarkt darstellen. Andererseits beweist diese Genossenschaft, mit dem geplanten Bau von 600 - 700 neuen Wohnungen, dass es sich trotz Mietendeckel lohnt in Berlin in Neubau zu investieren. Und wären alle Investoren so human und würden nur alle 3 Jahre die Mieten um 5% erhöhen (um in weiteren Wohnbau zu investieren). Bräuchte es so drastische Schritte wie den Mietendeckel nicht. Denn das Problem sind und waren ja nie die Genossenschaften in Berlin, auch wenn sie leider indirekt nun mit vom Mietendeckel betroffen sind. Das Problem sind die Privaten Investoren, die dafür gesorgt haben dass die Mieten in Berlin innerhalb von 10 Jahren um 104% angestiegen sind.

Und um diesen Wahnsinn zu stoppen braucht es nun mal so etwas wie den Mietendeckel (da 2 Versuche mit der Mietpreisbremse schon nicht funktioniert haben). In Berlin sind die Mieten auf einem Preisniveau angelangt, wo sich kein Investor mehr über zuwenig Rendite beklagen kann. Der Mietendeckel ist richtig, da notwendig. Gehört aber vielleicht etwas angepasst, damit sowas wie am Buckower Feld nicht noch weiter den zähen Bau in Berlin ausbremst.


Aber so ein Artikel ist natürlich das gefundene Fressen für alle Mietendeckel-Gegener, die aber selbst keine Lösung haben wie man in Berlin die Mietexplosion stoppen/bremsen kann. Was wäre den die Alternative? Mietendeckel weg, die Berliner weiterhin mit exorbitant steigenden Mieten konfrontieren. Es würde im Gegenzug dafür etwas mehr gebaut. Allerdings trotzdem weiterhin weit hinter jeglicher Nachfrage -> was wieder dafür führt dass die Mieten erstmal weiter so steigen. Mit der Brechstange die Gentrifizierung in Rekordzeit vorangetrieben wird und Wohnen in Berlin zum Luxus wird mit all seinen Folgen. Wer soll den in Berlin irgendwann noch die Brötchen backen oder Kioskgeschäfte führen? Die armen Schweine die überteuert in heruntergekommenen und unattraktiven Ghettos im Speckgürtel wohnen? Ist das eure Vorstellung des zukünftigen Miteinanders des Lebens in einer Stadt?

Ihr habt doch ganz ehrlich gesagt auch überhaupt gar keinen Plan zur Lösung des Problems.
Das Problem kannst Du nur an der Wurzel packen:
Der Mietendeckel ist ein Geschwür unserer kranken Volkswirtschaft, weil vor allem die Banken ihren derzeit zugewiesenen Aufgaben NICHT nachkommen. Die derzeitige Geldpolitik und die Reaktionen der Banken darauf sind das wesentliche Übel - Der Rest sind nur Folgeprobleme. Zu viele "günstige" Hausfinanzierungen treiben die Preise unrealistisch nach oben, so dass der hohe Kapitaldienst eine vernünftige Zinsentwicklung überkompensiert. Die hohen Mieten sind dabei nur "eine" Folge... Das Geld muss raus an mittelständische Unternehmen, die den Grundpfeiler unserer Wirtschaft darstellen und die das Grundeinkommen ihrer Arbeitnehmer sichern und erhöhen können, damit der globale Zinssatz ENDLICH wieder steigen kann. Wenn ich mir den derzeitigen Finanzmarkt und die Geldpolitik anschaue, läßt das m. E. nur einen Schluss zu: Wir stehen vor einer gewaltigen Weltwirtschaftskrise, die 2008 bei weitem übertreffen wird.
 
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