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Der Politikthread (1 Betrachter)

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Ja aber dann ist das eine Abnahme der Küche, dann besitzt man sie und kann sie danach an den nächsten verkaufen aber hier wird klar gesagt, es ist weder Miete noch ein Kauf.

Klingt jedenfalls fischig.
Hab auf der Schnelle nur das hier gefunden:

I. Mögliche Arten der Gebrauchsüberlassung – Miete, Verkauf, Leihe und Schenkung
Im auch heute noch vorherrschenden Regelfall wird eine dem Vermieter gehörende Einbauküche, die sich in einer Mietwohnung befindet, mitvermietet. Die Einbauküche findet dann allenfalls in der Beschreibung des Mietobjekts im Wohnraummietvertrag Erwähnung und ist nicht Gegenstand eines eigenständigen Vertrages, sondern Bestandteil des Wohnraumietvertrages. Dies gilt im Zweifel auch dann, wenn die Parteien über das Schicksal der Einbauküche gar keine Vereinbarung treffen.

Die Mitvermietung der Einbauküche ist jedoch nicht zwingend, und keinesfalls immer zu empfehlen. Folgende Alternativen zur Vermietung sollte der Vermieter stets in Betracht ziehen:

  • den Verkauf der Einbauküche,
  • den Verleih der Einbauküche sowie
  • die Schenkung der Einbauküche.

https://www.mietrecht.org/mietvertrag/einbaukueche-mietvertrag/

Anhang anzeigen 112749

Deine Freundin soll jetzt aber 6000 Euro für eine Einbauküche zahlen, weil sie da ist, schön ist. Kauft oder Mietet sie aber nicht?

Edit: Sorry fürs OT
 
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und dann kommt hier wieder nur Blabla...

Echt jetzt?

Von wem kommt denn hier, wie beim Mietendeckel mehr Blabla? Es werden Mißstände angesprochen, eine Ungerechtigkeit, aber eigene Ideen, wie man Lösungsansätze umsetzen kann kommen doch garnicht. Es kommt die ganze Zeit nur "es kann nicht sein, dass Milliardäre soviel Geld haben, während die Schere zwischen arm und reich immer grösser wird".

Es kommt nichts, wie Steuereinnahmen auf Einkommen angerechnet werden könnte. Oder was passiert, wenn du 10€ über festgesetzten Lohnuntergrenzen liegst und plötzlich weniger hast als die, die einen Zuschlag bekommen. Oder was passiert, wenn das Niveau des unteren Lohndrittels sich plötzlich an den Mittelstand annähert...
 
Echt jetzt?

Von wem kommt denn hier, wie beim Mietendeckel mehr Blabla? Es werden Mißstände angesprochen, eine Ungerechtigkeit, aber eigene Ideen, wie man Lösungsansätze umsetzen kann kommen doch garnicht. Es kommt die ganze Zeit nur "es kann nicht sein, dass Milliardäre soviel Geld haben, während die Schere zwischen arm und reich immer grösser wird".

Es kommt nichts, wie Steuereinnahmen auf Einkommen angerechnet werden könnte. Oder was passiert, wenn du 10€ über festgesetzten Lohnuntergrenzen liegst und plötzlich weniger hast als die, die einen Zuschlag bekommen. Oder was passiert, wenn das Niveau des unteren Lohndrittels sich plötzlich an den Mittelstand annähert...
Ich kann es nur wiederholen, man muss nicht die Lösung kennen um den Missstand zu erkennen. Ich muss nicht wissen wie man den Klimawandel aufhält um zu erkennen das es ihn gibt. Ich muss nicht wissen wie man mein Auto repariert um zu wissen das es kaputt ist.

Bei VW verdienen die Leute im Vorstand 97x so viel wie der durchschnittliche angestellte. Sowas sollte es halt einfach nicht geben. Es geht hier nicht um Neid. Es geht hier nicht um Hass und genau so geht es nicht darum zu erklären wie ein gesundes System aussehen soll. Hätte man die Leute die damals unter den Monarchen gelitten haben auch fragen sollen "na Schlagt doch bitte erst mal was besseres vor!" natürlich nicht! Weil es auch da erst nur um das erkennen eines misstandes ging. Und nein, bevor jetzt wieder einer den Korinthen kacker miemt, ich will nicht sagen das ich unter den reichen leide. Ich denke nur das wenn ich 20mio auf meinem Konto hab, ich vermutlich auch mit 10 mio durchs Jahr komme würde.

Es gibt übrigens viele Modelle zu diesem Thema. Das jüngste ist das bedingungslose grundeinkommen. Es gibt Ideen. Ob sie die richtigen sind ist aber nicht meine Aufgabe zu entscheiden, noch muss ich andere vorschlagen sollte es nicht so sein.

PS: ich möchte nur noch mal unterstreichen, den armen reichen eine teil (nicht alles!) ihres Geldes zu nehmen wäre nur ein teil der Aufgabe. Auch der Staat muss seinen Teil dazu beitragen, wir alle müssen das. Tun wir ja grade auch schon, sonst gäbe es kein hartzIV.
 
Ich kann es nur wiederholen, man muss nicht die Lösung kennen um den Missstand zu erkennen. Ich muss nicht wissen wie man den Klimawandel aufhält um zu erkennen das es ihn gibt. Ich muss nicht wissen wie man mein Auto repariert um zu wissen das es kaputt ist.

Bei VW verdienen die Leute im Vorstand 97x so viel wie der durchschnittliche angestellte. Sowas sollte es halt einfach nicht geben. Es geht hier nicht um Neid. Es geht hier nicht um Hass und genau so geht es nicht darum zu erklären wie ein gesundes System aussehen soll. Hätte man die Leute die damals unter den Monarchen gelitten haben auch fragen sollen "na Schlagt doch bitte erst mal was besseres vor!" natürlich nicht! Weil es auch da erst nur um das erkennen eines misstandes ging. Und nein, bevor jetzt wieder einer den Korinthen kacker miemt, ich will nicht sagen das ich unter den reichen leide. Ich denke nur das wenn ich 20mio auf meinem Konto hab, ich vermutlich auch mit 10 mio durchs Jahr komme würde.

Es gibt übrigens viele Modelle zu diesem Thema. Das jüngste ist das bedingungslose grundeinkommen. Es gibt Ideen. Ob sie die richtigen sind ist aber nicht meine Aufgabe zu entscheiden, noch muss ich andere vorschlagen sollte es nicht so sein.

PS: ich möchte nur noch mal unterstreichen, den armen reichen eine teil (nicht alles!) ihres Geldes zu nehmen wäre nur ein teil der Aufgabe. Auch der Staat muss seinen Teil dazu beitragen, wir alle müssen das. Tun wir ja grade auch schon, sonst gäbe es kein hartzIV.
ich teile deine meinung, dass man keine lösung haben muss, um einen missstand anzuprangern (siehe greta). aber was hier propagiert wird ist einfach nur, dass man den reichen was wegzunehmen hat. und zwar aus gründen. dass davon nichts bei irgendwelchen armen ankommt interessiert offenbar niemanden. dass deutschland auch so schon einen überschuss erwirtschaftet und damit seine schulden abbaut und eine milliarde überschuss mehr den kohl nicht wahnsinnig fett macht auch nicht. dass das geld der reichen nicht einfach so auf dem konto liegt sondern sich durch unternehmens- und aktienwerte(n) dargestellt wird, wird schlicht übergangen. dass sich viele reiche ihrer (sozialen) verantwortung bewusst sind große teile ihres vermögens spenden ist zwar nett, reicht aber nicht. sie könnten ja mehr tun.

für mich ist das alles relativ inhaltslos um nicht zu sagen populistisch. ja, die schere zwischen arm und reich ist groß. ja, in unternehmen wie amazon werden die MA zum teil ausgebeutet. ja, es ist merkwürdig, wenn ein vorstand bei VW 97x so viel verdient wie der durchschnittliche angestellte (wobei man jetzt endlos darüber diskutieren kann, inwiefern sich die verantwortungen für hunderttausende MA niederschlagen kann). ja, dagegen sollte (imo) etwas getan werden. dessen werden wir aber nicht herr, wenn wir "den reichen" einfach etwas wegnehmen. oder wenn wir allen ernstes "enteignung" schreien, weil etwas vorhersehbares wie die geschichte mit der küche in berlin passiert, weil ein umstrittener und zweifelhafter mietendeckel eingeführt wird.

mir ist am ende egal, was mit milliardären passiert. ob die ihre kohle behalten dürfen oder nicht kann mir auch einfach egal sein. aber für mich ist das alles nichts anderes als: wenn es mir nicht besser geht, soll es wenigstens denen schlechter gehen. da kann man noch so oft raushauen, dass es mit neid nichts zu tun hat. ein anderer grund fällt mir jedenfalls nicht ein, denn es wurde nun mehrfach dargestellt, wie wirkungslos das wäre. es wurde nun schon mehrfach dargestellt, dass ihr eine andere politik braucht, wenn ihr wirklich das ändern wollt, was ihr anprangert.
 
Ich kann es nur wiederholen, man muss nicht die Lösung kennen um den Missstand zu erkennen.

Völlig richtig.
Ich muss nicht wissen wie man mein Auto repariert um zu wissen das es kaputt ist.

Wenn Du aber keine Ahnung von Autos hast, solltest Du vielleicht nicht dem Mechaniker vorschreiben, wie er es zu reparieren hat. Wenn der Auspuff abgefallen ist, hilft nun mal kein Ölwechsel, auch wenn es Dir besser gefallen würde.

So kommt mir die Diskussion mit einigen Leuten hier manchmal vor :D
 
Sagen wir mal so, wenn das Gehalt irgendwo seine Grenzen hätte und man Überschüsse im Unternehmen direkt anders verteilen würde, dann würde sich die Frage gar nicht mehr stellen ob das Geld noch da an kommt wo es hin soll. Davon mal ab ist das halt wie gesagt durch unser heutiges Verständnis und die Politik wie wir sie kennen halt einfach unvorstellbar. Das will ich gar nicht schön reden. Wie du schon sagst, wenn man morgen sagen würde das ab Einkommen xy die Steuer stark angezogen würde, dann hätte man klarer Weise immer noch kein Konzept dafür wohin das Geld im Anschluss fließen soll und würde wahrscheinlich einfach nur weiter einen Überschuss in der staatskasse produzieren.

Es ist halt ein extrem großes und komplexes Konstrukt das man vermutlich auch nicht mit einem alleinigen umschwung in Deutschland ändern können wird. Die Politik, die Konzerne, die Wahrnehmung von Geld und die Empathie anderen Menschen gegenüber sind alles Punkte die sich über die Zeit hinweg anpassen müssen. Daher wird hier auch niemand "die eine Lösung" pitchen können genau so wenig wie eine Umverteilung "die eine Lösung" sein wird. Sie ist einfach nur ein überfälliger Ansatz.

Völlig richtig.


Wenn Du aber keine Ahnung von Autos hast, solltest Du vielleicht nicht dem Mechaniker vorschreiben, wie er es zu reparieren hat. Wenn der Auspuff abgefallen ist, hilft nun mal kein Ölwechsel, auch wenn es Dir besser gefallen würde.

So kommt mir die Diskussion mit einigen Leuten hier manchmal vor :D
Naja, wenn mir jemand in mein Auto rein fährt weiß ich zumindest wer die Reparatur zu zahlen hat.
 
@BitByter @Cale

Danke!

Es spricht doch niemand darüber, dass sich Reiche nicht mehr am Sozialstaat beteiligen sollen. Oder müssen. Die Mißstände im unteren Lohnbereich kennt jeder. Aber es bringt nichts, einigen etwas zu "nehmen", wenn es nicht da ankommt, wo es hin müsste. Davon abgesehen würde es zu sozialen Verwerfungen kommen, wenn du unten die Löhne einfach so auf ein höheres Niveau hievst, als der eigentliche "Wert" der Arbeit ist.

Auch wenn ich dafür bin, den Mindestlohn deutlich anzuheben (ja, DAS wäre ein geeignetes Instrument, den Menschen mehr Lohn zu geben und gleichzeitig dem AG etwas seiner Gewinne zu nehmen), birgt auch das Risiken. Und wenn das allgemeine Lohngefüge steigt braucht auch keiner zu meinen, dass die Preise dauerhaft so niedrig bleiben wie jetzt.

Wenn du Reiche höher besteuerst, der Staat mehr Geld einnimmt, dann kommt ganz schnell AKK und pocht auf 2% Wehretat. Schulze kommt und will mehr Kohle für die Umwelt. Spahn kommt und will für jeden 0,2% weniger Krankenkassenbeitrag (huuu, das bringt was!), der Rentenbeitrag soll sinken (huuu, das bringt ja noch 3Eurofuffzich im Monat...). Und dann sind die Milliarden schnell weg und keiner kann sich auch nur eine Kiste Bier davon kaufen gehen.
 
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Die Idee hat was. Kudos.
Das ist ganz stark....

Jetzt brauchen wir nur noch einen zweiten Björn Höcke, der die AfD (Alternative für Deppen) gründet. Das funktioniert bei uns auch !
 
Sagen wir mal so, wenn das Gehalt irgendwo seine Grenzen hätte und man Überschüsse im Unternehmen direkt anders verteilen würde, dann würde sich die Frage gar nicht mehr stellen ob das Geld noch da an kommt wo es hin soll.
so hat ein bezos aber seine miliarden nicht zusammenbekommen. er hat afaik über 90% seines vermögens in (amazon-) aktien.

"wenn der Lohn den Wert der Arbeit übersteigt" sorry Herr Mayer, aber sie sind einfach nicht mehr wert. ¯\_(ツ)_/¯
das hat doch kit der person nichts zu tun sondern damit, was das unternehmen für die eingesetzte arbeit bekommt. wenn ein MA schon 30€/h verdient, ich für die von ihm geleistete arbeit aber nur 30 € berechnen kann, passt das halt nicht zusammen. so kann kein unternehmen auf der welt, so groß die empfundene soziale verantwortung auch sein mag, wirtschaften.
 
ja, es ist merkwürdig, wenn ein vorstand bei VW 97x so viel verdient wie der durchschnittliche angestellte (wobei man jetzt endlos darüber diskutieren kann, inwiefern sich die verantwortungen für hunderttausende MA niederschlagen kann).
Das will ich mal herauspicken.

Ja, die Verantwortung ist da. Aber was passiert, wenn ein CEO seine Verantwortung missbraucht (oder dumme Entscheidungen trifft) und einen Konzern in Schieflage bringt, was unweigerlich viele Angestellte in unmittelbare Existenzängste bringt?
Man wird mit einer millionenschweren Abfindung entlassen, geht für eine Weile in Funkstille und bekommt dann den nächsten hochdotierten Manager- oder Aufsichtsratsposten.

Die Verantwortung, die immer wieder ins Feld geführt wird als Rechtfertigung für absurde Managergehälter läuft halt ins Leere, weil dieser Manager ausgesorgt haben wird, egal was passiert. Er geht kein Risiko ein, die negativen Folgen der Verantwortung tragen andere, während die positiven FOlgen natürlich hauptsächlich wieder an den Manager gehen in Forum von absurden Boni, die die absurden Basisgehälter noch abstruser machen.
 
das hat doch kit der person nichts zu tun sondern damit, was das unternehmen für die eingesetzte arbeit bekommt. wenn ein MA schon 30€/h verdient, ich für die von ihm geleistete arbeit aber nur 30 € berechnen kann, passt das halt nicht zusammen. so kann kein unternehmen auf der welt, so groß die empfundene soziale verantwortung auch sein mag, wirtschaften.

Nicht nur das.

Wenn eine Küchenhilfe im Restaurant lohntechnisch durch Aufstockungen nahezu gleichgestellt wird mit z.B. einem Telekommunikations-Elektroniker, dann wird das auch zu gesellschaftlichen Problemen führen.

Es gibt nunmal einen Niedriglohnsektor, der in aller Regel auf Qualifikationen zurück zu führen ist. Wenn es irgendwann bis zu einem Lohn X quasi egal ist, was ich zu leisten im Stande bin, dann wird das ziemlich uncool.
 
Das will ich mal herauspicken.

Ja, die Verantwortung ist da. Aber was passiert, wenn ein CEO seine Verantwortung missbraucht (oder dumme Entscheidungen trifft) und einen Konzern in Schieflage bringt, was unweigerlich viele Angestellte in unmittelbare Existenzängste bringt?
Man wird mit einer millionenschweren Abfindung entlassen, geht für eine Weile in Funkstille und bekommt dann den nächsten hochdotierten Manager- oder Aufsichtsratsposten.

Die Verantwortung, die immer wieder ins Feld geführt wird als Rechtfertigung für absurde Managergehälter läuft halt ins Leere, weil dieser Manager ausgesorgt haben wird, egal was passiert. Er geht kein Risiko ein, die negativen Folgen der Verantwortung tragen andere, während die positiven FOlgen natürlich hauptsächlich wieder an den Manager gehen in Forum von absurden Boni, die die absurden Basisgehälter noch abstruser machen.
das stimmt. genau deshalb habe ich geschrieben, dass man darüber endlos diskutieren kann. da gibt es nämlich viele gründe für und kurzfristig angelegte boni sind imo bspw. einer davon. aber auch das ist ein systemfehler und keiner, dem man damit begegnet, das irgendeinem reichen die vermeintliche kohle weggenommen wird.

bei wdr2 hatten die vor jahren mal über den fall eines konzerns berichtet, der genau in diese schieflage durch unfähigkeit eines managers/vorstands geriet und der danach trotzdem ca 4 mio € boni bekam. der moderator der nachfolgenden sendung sagte dazu: ich nehm nur 2 mio und fange niemals bei euch an, okay?
 
Exakt, das ist ein Systemfehler, den man aber irgendwie korrigieren müsste. Wie das passiert, kann glaub ich niemand hier entscheiden. Aber es wird nicht machbar sein, ohne grundlegende Veränderungen, wie unser System funktioniert, wie kapitalistisch/liberal bzw. sozialistisch wir ausgerichtet sein wollen.
 
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