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Der Politikthread (1 Betrachter)

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Und ich weiß immer noch nicht, was an einem Aufschub durch die EU "zum Affen machen" ist. UK wollte raus und sie bekommen es nicht hin, die machen sich zum Affen! Wir warten einfach nur ab, ob die Briten doch noch in irgendeiner Ecke ihren gesunden Menschenverstand wiederfinden.
 
Das Abwarten kostet die EU allerdings sehr viel. Nicht nur wirtschaftlich bzw. beim Geld, sondern auch politisch. "Niemand" will diese Scheiße noch mal verlängert haben. Solange das nicht geklärt ist werden weder Firmen noch Investoren weiter in Europa investieren.
 
Finanziell und wirtschaftlich ist ein Abwarten sehr viel günstiger, als ein Hauruck und Raus ohne Vertrag. Und auch politisch sehe ich da keinen großen Schaden, außer bei der Stammtisch-Fraktion, die gerne mit der Faust auf den Tisch hauen will, weil Nachdenken viel zu kompliziert ist.
 
Das wissen WIR, aber trotzdem habe ich ständig das Gefühl, es mir mit einer Verallgemeinerung zu einfach zu machen.

Das ist keine Verallgemeinerung, das ist Fakt.

Wer sich heute noch bei der AfD mit Protest und Unwissen rausredet, dem sollte das Wahlrecht entzogen werden.

In Wirklichkeit werden aber wohl wirklich fast 100% der AfD-Wähler auch wissen, was sie da wählen. Insofern ist es legitim, das Ganze auch so zu benennen.
 
Ich glaube gemeint ist primär die CDU/CSU, die wohl vielen zu weit nach links gerutscht ist. Sehe ich persönlich jetzt nicht so, aber die Menschen empfanden Merkels "Willkommenskultur" also viel zu links. Dass sie sich dabei einfach nur ans Gesetz hielt und hält, scheint den meisten wohl egal zu sein.
Naja, sie hat es schon darauf angelegt und Ausnahmeregelungen genutzt. Das Gesetz sagt doch, dass die Flüchtlinge zuerst an angrenzende sichere Länder verteilt werden sollen und Deutschland ist relativ weit weg da liegen einige sichere Länder dazwischen, die "putzen" sich aber eben alle bei dem Thema ab.
 
Hab mir das durchgelesen. Ich finde, da sind einige Punkte angesprochen, über die man wirklich mal nachdenken sollte und bei denen man nach Lösungen suchen sollte. Die Computerspielwelt hat sich einfach geändert. Die erfolgreichsten Spiele finden heute online statt. Und dort kommt man eben zwangsläufig auch mit Idioten in Kontakt.

Das mag alles kein Problem sein, wenn man gefestigt ist und das Umfeld einen begleitet. Leider ist damit nicht jeder gesegnet. Und genau deshalb muss es zumindest Ideen geben, wie man gesellschaftlich mit dem Thema umgehen will. Ergänzend zum Umgang mit Fake News und sonstigem Schund, der im Netz umherschwirrt.

Ich verstehe z.B. auch nicht, wie man sich über Webseiten und Videos radikalisieren kann. Dabei heißt es immer wieder, dass das so geschieht. Warum sollte es dann über Spiele als ergänzendes Mittel nicht gehen? Daher ist es natürlich falsch, sich alleinig auf das Thema Games zu fixieren, ein Baustein der Diskussion muss es aber sein!
 
Ich würde nicht jeden AfD/Rechtsaußen Wähler als dumm bezeichnen.
Denn die meisten sind sich schon sehr bewusst - mit ihren Forderungen, Gedanken und Taten - moralisch auf abwägen zu sein.
Sie wissen ganz genau dass es Menschen geben wird die, durch ihre Forderungen, ihr Leben lassen werden (im Mittelmeer ersaufen), es Folter bedeuten wird und/oder Ihnen Hunger, Elend, gar ein ein unvorstellbares erbärmliches Leben in Armut beziehungsweise in Obdachlosigkeit bevorsteht. Die meisten wissen sehr gut was das für diese Menschen bedeuten wird. Und das hat häufiger weniger mit Dummheit, sondern viel eher was mit fehlender Menschlichkeit und Empathie zutun.

Daher ist es dem Neu-Rechten auch so wichtig - für sein Gewissen, weil er sehr genau weiß moralisch eine Bankrott Erklärung an die Menschlichkeit abzugeben - sich und anderen einzureden, dass es doch noch andere Gruppierungen gibt die mindestens auch irgendwie moralisch Fragwürdig agieren um immer wieder aufs neue sein eigenes Denken und Handeln zu relativieren.

Da wird dann über das andere Extrem gesprochen um von der eigenen Unmenschlichkeit abzulenken, aber unterbewusst ist man eigentlich nur ständig versucht sich selbst der eigenen Unmenschlichkeit zu legitimieren. Daher reagieren die wenigsten Neu-Rechten auch nur irgendwie ernsthaft empört, wenn man sie beim Namen nennt und sie mit ihren unmoralischen Forderungen konfrontiert, da sie ganz genau wissen was sie da im Endeffekt fordern und was das für Dritte zu bedeuten hat. Da man aber so sehr von seinen Forderungen (beziehungsweise eher von seiner Ablehnung/Furcht/HASS gegenüber gewisser Menschengruppen) überzeugt ist - wird man mit aller Kraft versuchen Gründe für diese Überzeugung vorzutragen. Ablenkung, Verharmlosung, Relativierung, Whataboutismen, längst wiederlegte FakeNews als Fakt verkaufen oder irgendwelche Verschwörungen runter predigen oder halt "Aber die anderen!" rufen. Es ist immer die selbe Scheiße.
 
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