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Der Politikthread (1 Betrachter)

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Ist auf jeden Fall lobenswert und ihr macht schon mehr als wahrscheinlich 98% der Menschen. Aber wenn man gegen eine Wand fährt nützt ein wenig vom Gas gehen nur wenig. Man muss Bremsen und das schnell. Und um das in die Köpfe der Wähler und Politiker zu bringen ist Greta unersetzlich.

Wobei ich mir wünschen würde, würde diese ganze Debatte etwas weniger emotional geführt werden. Weltuntergangsfantasien sind genauso fehl am Platz wie Klimaleugnung, denn die Welt geht weder unter, wenn wir weiter CO2 in die Luft ballern, noch wird davon die Menschheit ausgelöscht oder werden unsere Kinder später nicht mehr leben können. Es wird eben "nur" mit jedem Zehntel Grad Erderwärmung ein bisschen beschwerlicher, ein gutes Leben in Wohlstand und Frieden auf dem Planeten zu führen. Das ist schlimm genug, aber hier fährt niemand gegen die Wand.
 
Äh doch, eigentlich fährt für die Menschheit alles gegen die Wand, wenn der CO2-Ausstoß nicht massiv verringert wird.
Hört auf mit dieser Selbstberuhigung und Beschwichtigung. Das nicht keine kleine Angelegenheit, über die man in seinem SUV hinwegsehen kann, es ist eine große - vielleicht DIE größte - Herausforderung, vor der die Menschheit jemals stand. Auch wenn man es jetzt noch nicht SO deutlich sehen kann.
Die Analogie mit den Krebsgeschwür, das jetzt noch keine akuten Symptome außer ein kleines Zwicken hervorruft, ist sehr passend. Behandelt man es, kommt man noch glimpflich davon. Lässt man es wuchern, wird irgendwann der Punkt überschritten, bei dem es noch Hoffnung gibt.

Es würde dann nicht "ein bisschen beschwerlicher" werden... Weite Teile der Welt wären von massiven Dürren, viel zu hohen Temperaturen für die jew. Ökosysteme betroffen. Ernteausfälle, Hungersnöte wären die Folge. Daneben würden überall (oft stark bevölkerte) Küstenregionen absaufen, was zu einer Massenflucht noch nie gesehenem Außmaßen führen würde.
Um den Äquator herum würden sich Regionen bilden, die nicht mehr bevölkerbar sind, weil zu heiß.
Wir kennen alle Abhängigkeiten noch nicht, aber die Tendenz geht eher dazu, dass es eher schlimmer als glimpflicher wird. Es gibt Klima-Kipppunkte, deren Überschreiten eine DOminokette auslösen wird, deren Ende wir nicht kennen und auch nicht aufhalten können. Das muss unbedingt verhindert werden.

Greta Thunberg übertreibt nicht wirklich, wenn sie davon spricht, dass wir direkt vor einem Massensterben (Mass Exctiction Event) stehen, wenn nicht gegengesteuert wird.
Die Zeit der Mäßigung ist hier vorbei. Die Menschen müssen verstehen, was wir uns einhandeln, wenn wir nicht einlenken. Und das ist sicher nicht "och, wirds halt n bissl wärmer, auch nicht schlimm"...

Von den FOlgen für andere Tier- und Pflanzenarten mal gar nicht gesprochen.

EDIT: Und ja: Die Welt geht nicht unter, das Leben auf der Erde wird nicht ausgelöscht. Aber vor eine Krise gestellt, die für die menschliche Zivilisation (nicht die Art Homo Sapiens) existenzbedrohend ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei ich mir wünschen würde, würde diese ganze Debatte etwas weniger emotional geführt werden. Weltuntergangsfantasien sind genauso fehl am Platz wie Klimaleugnung, denn die Welt geht weder unter, wenn wir weiter CO2 in die Luft ballern, noch wird davon die Menschheit ausgelöscht oder werden unsere Kinder später nicht mehr leben können. Es wird eben "nur" mit jedem Zehntel Grad Erderwärmung ein bisschen beschwerlicher, ein gutes Leben in Wohlstand und Frieden auf dem Planeten zu führen. Das ist schlimm genug, aber hier fährt niemand gegen die Wand.

das ist wohl halbwegs richtig... nur sollten die Prognosen stimmen und z.B. der Meeresspiegel um 7-8m steigen, baden wir dann am Dortmunder Strand, um den Äquator wird die erde mehr oder weniger unbewohnbar und die menschen werden Richtung norden fliehen... dürfte ein ziemliches chaos geben, wenn plötzlich ne Milliarde menschen in die nördliche hemispäre abwandern... dann wird es unweigerlich zum krieg um LEBENsraum kommen... zumal ein guter teil davon durch den gestiegenen Meeresspiegel geschrumpft ist...

schöne neue welt... von der ich wohl nicht mehr viel mitbekommen werde...
 
Es ist ja aber auch nicht so als würde das Thema jetzt erst angegangen und präsent sein. In 20 Jahren wird die Welt nicht untergehen. Etwas "Luft" ist ja nun schon noch. Finde auch, dass wenn man das hier so liest, könnte man ja meine die Welt steht kurz vom Exitus. Aus zeitgeschichtlicher Sicht haben wir da in den letzten 100 Jahren natürlich übel Mist gebaut. Aber das heißt ja nicht, dass es so in den nächsten 100 Jahren weiter geht. Wie schon geschrieben wurde, klingt ein Rückgang um 32% gegenüber 1990 jetzt auch nicht gerade nach nichts gemacht oder keine Leistung. Dass da natürlich mehr geht und gehen muss ist klar. Aber wir sind da ja schon auf einem Weg. Wichtig ist halt dass global alle großen Volkswirtschaften mit auf den Weg genommen werden. Unsere 2% in Deutschland am Weltanteil sind natürlich wenig wenn man das mit China oder USA vergleicht.

Aber jetzt haben wir es eben noch in der Hand in die richtige Richtung zu steuern, damit auch die Kinder unserer Kinder einen lebenswerten Ort vorfinden werden. Und insofern finde ich es schon gut, dass jetzt mal richtig TamTam gemacht wird und das Thema auch mal wieder bewusst auf der Agenda landet. Und sei es nur um Wählerstimmern abzugreifen. Hauptsache es gibt mal wieder Impulse um das Thema nicht schleifen zu lassen.
 
Anstatt zu Brüllen, SOfort aus der Kohle raus, gibt es auch eine technologische Alternative. Hier muss natürlich die Politik das ganze fördern...
https://www.finanzen100.de/finanzna...in-co2-in-die-luft-pustet_H1437391333_364882/

Man brüllt seit mindestens 30 Jahren "Raus aus der Kohle!", das solltest du mal nicht vergessen:
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Bereits 1989 wäre es genauso rentabel gewesen, alle Bergleute im Kohlebau in staatlich finanzierte Rente zu schicken statt die Kohleindustrie per Subventionen am Leben zu erhalten. Das muss man sich mal vorstellen, absolut absurd!

Da sollte man schon auf den Ton Acht geben, das es nicht in eine Richtung abdriftet wo "Feindbilder" gezüchtet und gesellschaftlich zum "Abschuss" freigegeben werden und es sollte auch keinesfalls in einen "Krieg der Generationen" ausarten!
Was hat denn das anprangern von Doppelmoral und das vorwerfen es seien nur konsumgeile elite Kinder mit dem Ton der Diskussion zu tun? Am Ende schadest du dem Ton nur indem du so polemische scheiße in den Raum wirfst.
Und gleichzeitig vergreifst du dich ständig im Ton und verunglimpfst einfach nur.

Meine Frage ist: Kann der Ton ZU radikal sein, wenn es um das Überleben geht?
Wir wissen doch inzwischen alle was tone policing ist, oder? :D
Man hat hier im Thread halt oft das Gefühl, es ginge um alle. DIE Jugend geht auf die Straße. Das ist eben nicht so. Es ist nur ein kleiner %-Wert. Oder ein Promillewert.
Von 17.910.000 Einwohnern in NRW haben etwas mehr als 100.000 teilgenommen. Wie viele davon gehören wirklich zur Jugend?

Für mein Verständnis reden wir hier schon von einer Minderheit. Klar hört sich 4600 groß an. Aber Weltweit? Mhhh, ich weiß nicht.
Erstens, wann sind in Deutschland das letzte Mal 1,4 Mio. Bürger*innen für eine konkrete Sache protestieren gegangen? Da kann man nun wirklich nicht von einem abseitigen Partikularinteresse ausgehen.
Zweitens, wann bist du das letzte Mal auf eine Demonstration gegen Rechtsextremismus gegangen beispielsweise? Falls das schon etwas länger her ist: darf ich fragen ob ich daraus schließen sollte, dass du für Rechtsextremismus bist? Eben.
 
Ich glaube auch, dass viele das wahre Ausmass noch garnicht realisieren.

Klar, wir Deutschen stellen die Klimaanlagen bei dann 46° halt permanent auf "Blitzkrieg", kaufen das Wasser von Nestlé und irgendwie wird das schon funktionieren... Ausser halt in Hamburg und so. Weil die leben dann in Bayern... oder so.

Aber andere Teile der Welt werden die Scheisse ganz anders erleben. Da können wir uns dann aussuchen, was "besser" ist. Wenn die Menschen in Afrika wegen Hunger und Durst vor Ort verrecken, oder ob sie sich alle auf den Weg nach Europa (und den Rest der bewohnbaren Welt) machen.

Ich meine, macht die Augen auf. Es gibt schon Regionen auf der Welt, wo man Angst vor dem Day Zero hat. Wenn garkein Wasser mehr da ist. Andere Regionen werden absaufen. Hungersnöte werden kommen, weil die Ernten jetzt schon jedes Jahr beschissener werden. Und da gibt es Regionen auf der Welt, da rennt man nicht einfach in den nächsten Edeka und kauft sich ein Steak.

Die Emotionalität ist vielleicht die einzige Chance, es endlich zu kapieren. Denn mit sachlichen Argumenten tut sich nicht viel. Die liegen seit Jahrzenten vor.
 
Zum Thema Erwärmung braucht man sich ja nur mal das Gejammer der Bauern anhören, das es bei den letzten beiden Ernten gab. Oder die Anzahl der Waldbrände hierzulande, weil einfach monatelang viel zu wenig Wasser gefallen ist. Das wird man mit technischen Mitteln bei uns (vielleicht) ein wenig abfedern können, aber wenn "das bisschen Hitze" bei uns schon zu Problemen führt, kann man sich in etwa vorstellen, wie es in südlicheren Gebieten aussieht.
 
Die Emotionalität ist vielleicht die einzige Chance, es endlich zu kapieren. Denn mit sachlichen Argumenten tut sich nicht viel. Die liegen seit Jahrzenten vor.

Auch hier ein Jaein, Emotionalität führt fast immer zu Aktionismus und der wird uns in dem Gesamtprojekt eher ausbremsen, weil sich Viele einfach verweigern werden. Ich sehe es ja an mir, zu viele Emotionen stoßen mich eher ab. Ich habe kein Problem mit drastischen Maßnahmen, denn ich sehe das Problem auch, aber bei solchen Reden wie von Greta verdrehe ich eher die Augen, als daß ich heulen muß. Man muß da einen gesunden Mittelweg zwischen Emotion und Sachlichkeit finden. Also in der Diskussion, nicht bei den Mitteln.
 
Du musst mir nix erzählen, ich bin in der Zeit des "kalten Kriegs" aufgewachsen - wo wir nicht gewusst haben, ob nicht jeden Tag ein Bekloppter Politiker den roten Knopf drückt, den 3. Weltkrieg auslöst und wir die nächste Woche überhaupt noch erleben?!? Das war nochmal ne ganz andere Hausnummer und die Menschen sind zusammengerückt! Heute gehen Wohlstandskids auf die Strasse, die durch ihr eigenes Konsumverhalten weit mehr Umweltschäden anrichten als wir es damals überhaupt in der Lage waren! Das ist doppelmoralisch!
das hab ich aber ganz anders in erinnerung. das war die hochzeit der ostermärsche und es gab eine starke friedensbewegung, die sich andauernd anhören musste, dass ohne die raketen morgen die russen im wohnzimmer stehen würden. da gab es einen ganz tiefen graben in der gesellschaft.
 
Ja und mehr gutes Fleisch essen ist besser als lieber drauf zu verzichten!
Korrekt :dhoch:
google? :ugly:

Der weltweite CO2-Ausstoss hat sich seit 1997 nochmals um mehr als 50% erhöht.
Und der wird auch weiter steigen, daran werden ein paar Schulschwänzer auch nichts ändern. Erst wenns zu spät ist wird reagiert, deshalb erschrecken so viele Leute auch wenns plötzlich wieder Weihnachten ist und suchen dann panisch nach Geschenken.

In Sachen Langzeitplanung hat der Mensch, die intelligenteste Spezies unseres Planeten, als Kollektiv versagt und das nicht nur beim Klimaschutz. Die Frage ist nur noch: Aus reiner Dummheit oder fahrlässig, für den Profit, das Ergebnis bleibt allerdings sowieso unverändert.
 
Ich glaube auch, dass viele das wahre Ausmass noch garnicht realisieren.

Klar, wir Deutschen stellen die Klimaanlagen bei dann 46° halt permanent auf "Blitzkrieg", kaufen das Wasser von Nestlé und irgendwie wird das schon funktionieren... Ausser halt in Hamburg und so. Weil die leben dann in Bayern... oder so.

Aber andere Teile der Welt werden die Scheisse ganz anders erleben. Da können wir uns dann aussuchen, was "besser" ist. Wenn die Menschen in Afrika wegen Hunger und Durst vor Ort verrecken, oder ob sie sich alle auf den Weg nach Europa (und den Rest der bewohnbaren Welt) machen.

Ich meine, macht die Augen auf. Es gibt schon Regionen auf der Welt, wo man Angst vor dem Day Zero hat. Wenn garkein Wasser mehr da ist. Andere Regionen werden absaufen. Hungersnöte werden kommen, weil die Ernten jetzt schon jedes Jahr beschissener werden. Und da gibt es Regionen auf der Welt, da rennt man nicht einfach in den nächsten Edeka und kauft sich ein Steak.

Die Emotionalität ist vielleicht die einzige Chance, es endlich zu kapieren. Denn mit sachlichen Argumenten tut sich nicht viel. Die liegen seit Jahrzenten vor.


Ich Stimme dir ja bei 98% aller Themen mit deinen Aussagen überein, ...
Aber ich kann mich noch an ein Thema erinnern, da war dir Emotionalität zu einem gewissen Thema noch unangenehm und gefühlt fehl am Platz. Da wurde gepredigt, dass man dieses Thema nur sachlich, mit Real-Politik lösen kann und man Marktsysteme beachten soll. Dass man mit so radikalen Einschnitten, wie durch einen Mietpreisdeckel, den Markt vor den Kopf stoßen würde und das darf man ja nicht, weil...

Dass da vielleicht am ganzen System etwas kaputt ist und man auch hier etwas radikal verändern müsste, der Miedeckel nur ein Schritt von vielen ist um das Problem der grenzenlosen Gier auf Kosten und Leiden anderer stattfindet, wurde gekonnt ignoriert. Am Markt solle man nicht rütteln und es hätte ja im nachhinein negative Konsequenzen für alle Berliner, weil der Markt halt Asozial darauf reagieren wird. Der Markt will für 12-15 Euro pro m³ bauen. So lass ihn doch für 12 - 15 Euro den m³ bauen. ect.

Nur um mal kurz den Sprung zu machen.

Edit: Die Leiden der Berliner wurden gekonnt ignoriert und es wurde einem erzählt, dass man sich halt damit abfinden muss. Ist halt so.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mir ist dieses persönliche Angehen an Greta auch unverständlich.
Sie könnte wahrscheinlich überall zu Fuß hinlaufen und doch würde wieder einer meckern, weil das zu trinken dabei aus ner Plastikflasche kam.

Wenn man so bei Twitter liest, kommt meistens von mittelalten bis alten Männern so eine Argumentation. Wenn jemand sich für Klima einsetzt, muß er in allen Lebenslagen perfekt sein. Also kein Handy, nur vegan, alles in Papier oder unverpackt kaufen.
Das ist doch lächerlich. Wenn das die Argumentationsweise ist, dann ist das absolut billig und zeugt von keinem hohen Intellekt.
 
Zum Thema Erwärmung braucht man sich ja nur mal das Gejammer der Bauern anhören, das es bei den letzten beiden Ernten gab. Oder die Anzahl der Waldbrände hierzulande, weil einfach monatelang viel zu wenig Wasser gefallen ist. Das wird man mit technischen Mitteln bei uns (vielleicht) ein wenig abfedern können, aber wenn "das bisschen Hitze" bei uns schon zu Problemen führt, kann man sich in etwa vorstellen, wie es in südlicheren Gebieten aussieht.

Wobei sich ja einige noch darüber streiten, was ist Wetter, was ist Klima. Fakt ist, die letzten paar Jahre wurde ein Hitzerekord nach den nächsten gebrochen.

Bei uns im Garten sind auch schon paar Sträucher kaputt gegangen. Aber in unseren Wäldern sieht es ganz übel aus, verschärft durch die Borkenkäferplage. Da brauch nur ein größerer Herbst- oder Wintersturm kommen und man wir das ganze Ausmaß sehen. Ich glaub nicht, das wir zukünftig noch großartig Fichtenwälder haben werden.
 
Auch hier ein Jaein, Emotionalität führt fast immer zu Aktionismus und der wird uns in dem Gesamtprojekt eher ausbremsen, weil sich Viele einfach verweigern werden. Ich sehe es ja an mir, zu viele Emotionen stoßen mich eher ab. Ich habe kein Problem mit drastischen Maßnahmen, denn ich sehe das Problem auch, aber bei solchen Reden wie von Greta verdrehe ich eher die Augen, als daß ich heulen muß. Man muß da einen gesunden Mittelweg zwischen Emotion und Sachlichkeit finden. Also in der Diskussion, nicht bei den Mitteln.

Hier gibt es jetzt von mir ein Jein. :D

Die Emotionalität bewirkt bei vielen sicher mehr als das stupide Runterrasseln von Argumenten. Gretas Rede von gestern hat sicher nicht so sehr beeindruckt, weil sie ein paar Zahlen aufsagen konnte. Aber wenn dir ein 16-jähriges Mädchen mit Wut und Tränen ins Gesicht sagt, dass du ein Arschloch bist, das packt dich an den Eiern. Mir ging es jedenfalls so, und ich bin damit wohl nicht alleine.

Insofern finde ich schon, dass die emotionale Schiene viel bewirkt hat in den letzten 12 Monaten.

@Cycron

Das (turbo)kapitalistische System ist schon längst am Ende. Es werden nur noch die letzten Profite abgeschöpft. Ich glaube, da habe ich nie widersprochen. Das Problem bei so Diskussionen wie in Berlin ist: wir befinden uns im System. Wenn du das hintergründige System nicht zuerst änderst, werden die Massnahmen im blödesten Falle einen negativen Effekt hervorrufen.

Wenn mir eure Situation am Arsch entlang ginge, hätte ich mich sicher nicht so in die Diskussion eingebracht. Dann hätte ich einfach mit dem Kopf geschüttelt und nxt pls. Die Posts von @Cale und mir sollten ja eigentlich aufzeigen, dass sozialistische Lösungsansätze im kapitalistischen System meistens keine gute Wahl sind. Vor allem nicht dann, wenn man eigentlich dringend Kapital braucht.
 
Zwangspause für britisches Parlament ist rechtswidrig!

Paukenschlag in London: Das oberste britische Gericht (Supreme Court) hat die von Premierminister Boris Johnson auferlegte Zwangspause des Parlaments für rechtswidrig erklärt und mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Für den Regierungschef ist das eine vernichtende Niederlage. Oppositionschef Jeremy Corbyn von der Labour-Partei forderte Johnson am Dienstag umgehend zum Rücktritt auf.

https://www.welt.de/politik/ausland...nson-Parlaments-Zwangspause-rechtswidrig.html

:grins:
 
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