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Der Politikthread

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Da wir aber nur über die Erhöhung der Pendlerpauschale gesprochen haben, ist dein Argument dann obsolet, oder? Was ein AN heutzutage pendelt, selbst bei Extremfällen, bekommt man locker mit einem E-Auto hin. Und wer privat durch die Gegend gondelt, sollte ruhig an den Klimakosten betiligt werden. Da ist die geplante Spritpreiserhöhung eh viel zu niedrig.

und ich hab doch oben ein Pendlerbeispiel gebracht was genau dies unterstreicht? Man braucht je nach km, Stau, Geschwindigkeit und Jahreszeit definitiv mehr als 300km Reichweite am Tag
 
Ja, ich wohne auch in der Stadt, so what. Wer sich entscheidet, lieber auf dem Land zu wohnen und dann stattdessen täglich umweltschädlich lange Strecken pendelt, muß halt den Preis dafür zahlen. Wie ich für die hohe Miete. Einen Tod muß man sterben.

Und 200km sind heute für jedes E-Auto realistisch, auch im Winter. Wer mehr pendelt ... siehe oben.
 
Man sollte aber noch erwähnen, dass selbst auf dem Land nur die allerwenigsten auf über 30.000km p.a. kommen. Das sind Ausnahmefälle (oft auch noch selbst gesucht), die man berücksichtigen könnte.
 
und du bist sicher Städter? Was denkste wie es da Leuten geht die nicht direkt am Arbeitsplatz oder überhaupt in der Stadt wohnen?
Wäre ich Städter, hätte ich vermutlich nie nen Führerschein gemacht. Ich habe aber eben einen relativ kurzen Arbeitsweg von unter 10 km. Das trifft hier im Rhein-Main-Gebiet vermutlich auf ziemlich viele Arbeitnehmer zu und ein vergünstigtes Nahverkehrsticket könnte da einen Anreiz schaffen. Deswegen mein Beitrag weiter oben.
 
Wäre ich Städter, hätte ich vermutlich nie nen Führerschein gemacht. Ich habe aber eben einen relativ kurzen Arbeitsweg von unter 10 km. Das trifft hier im Rhein-Main-Gebiet vermutlich auf ziemlich viele Arbeitnehmer zu und ein vergünstigtes Nahverkehrsticket könnte da einen Anreiz schaffen. Deswegen mein Beitrag weiter oben.

Bin ich auch komplett dafür.
Und eine immense Stärkung des ÖPNV, das allein wäre dann schon fast ein Selbstläufer
 
Ja, ich wohne auch in der Stadt, so what. Wer sich entscheidet, lieber auf dem Land zu wohnen und dann stattdessen täglich umweltschädlich lange Strecken pendelt, muß halt den Preis dafür zahlen. Wie ich für die hohe Miete. Einen Tod muß man sterben.

Und 200km sind heute für jedes E-Auto realistisch, auch im Winter. Wer mehr pendelt ... siehe oben.

du vergisst in deiner elitären Welt aber dass sich nicht immer jeder entscheiden kann.
 
Doch, kann man schon. Man kann bloß nicht die Vorteile aus beiden Welten haben.

Einige fordern das aber für sich ein.

Gibt sicher auch viele Saarländer, die jeden Tag nach Luxemburg pendeln, weil sie da mehr verdienen. Die müssen da aber nicht arbeiten, sie wollen es. Gut, die fahren auch Sonntags nach Luxemburg tanken und hauen sich noch 80 Liter Diesel in den Kofferraum...

150km am Tag muss man nicht fahren, das ist schon aufgrund von Rosinenpickerei in unserer Gegend.
 
Sollen alle in die Städte ziehen? Das ist doch völlig unrealistisch.
Arbeit gibt es auch in ländlichen Gebieten, und das mehr als genug. Hier gibts in jedem zweiten Tal irgendwelche 'Hidden Champions' aus dem Mittelstand, aber versuch die mal mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Quasi unmöglich.
Hier fährt zweimal am Tag ein Bus, und das auch nur während der Schulzeit.

Würde gerne auf Bus/Bahn umsteigen, aber wenn nichts fährt, kann ich es auch nicht nutzen. Von mir aus sollen sie das Benzin teurer machen, aber dann müssen sie auch Alternativen ermöglichen.
 
Von mir aus sollen sie das Benzin teurer machen, aber dann müssen sie auch Alternativen ermöglichen.

Das sagt eh jeder. Aber es ist halt ziemliche Augenauswischerei wenn ich das Benzin teurer mach und dann direkt über die Pendlerpaucshale den Ausgleich bekomm. Ziel soll es ja sein, weniger zu fahren. Nicht mehr Kohle über eine Steuer einzunehmen die ich dann gleich wieder rückvergüte.
 
Ich kann ja verstehen, daß Viele lieber auf dem Land wohnen und in der Stadt arbeiten wollen. Schön grün, toll für die Kinder, da ein Haus gebaut, die Familie in der Nähe, und und und ... . Dann sollen sie halt pendeln, aber dafür müssen sie eben auch die Kosten tragen.

Und was machen wir mit den Menschen die pendeln weil Sie an ihrem Wohnort keine passende Arbeit finden?
 
Ich kann ja verstehen, daß Viele lieber auf dem Land wohnen und in der Stadt arbeiten wollen. Schön grün, toll für die Kinder, da ein Haus gebaut, die Familie in der Nähe, und und und ... . Dann sollen sie halt pendeln, aber dafür müssen sie eben auch die Kosten tragen.
Und was ist mit denen, die auf dem Land wohnen und arbeiten?
Pendeln bedeutet doch nicht nur, vom Dorf in die Stadt zu fahren.

Und man kann auch nicht jedesmal umziehen, wenn man eine neue Stelle hat. Irgendwann ist man auch mal angekommen, hat evtl. gebaut, die Kinder sind in der Schule etc.


Das sagt eh jeder. Aber es ist halt ziemliche Augenauswischerei wenn ich das Benzin teurer mach und dann direkt über die Pendlerpaucshale den Ausgleich bekomm. Ziel soll es ja sein, weniger zu fahren. Nicht mehr Kohle über eine Steuer einzunehmen die ich dann gleich wieder rückvergüte.

Klar ist das dämlich. Benzin teurer machen und Alternativen wie ÖPNV ausbauen wäre aber was.
Aber einfach nur teurer machen, ohne den Leuten eine wie auch immer geartete Alternative anbieten, bringt doch auch nichts. Selbst wenn der Liter 4€ kosten würde, müsste ich das Auto nehmen. Es sei denn, ich fahre die 70km (hin- und zurück) täglich mit dem Rad.
Beziehungsweise müsste ich dann der dieser Logik hier "einfach" umziehen, das Haus meiner Eltern verkaufen, die Kinder aus der Schule nehmen und in eine neue stecken, und am Ende muss dann meine Frau soviel pendeln wie ich jetzt. Super sinnvoll und super einfach umsetzbar. :dhoch:
 
Selbst wenn der Liter 4€ kosten würde, müsste ich das Auto nehmen. Es sei denn, ich fahre die 70km (hin- und zurück) täglich mit dem Rad.
Beziehungsweise müsste ich dann der Logik hier "einfach" umziehen, das Haus meiner Eltern verkaufen, die Kinder aus der Schule nehmen und in eine neue stecken, und am Ende muss dann meine Frau soviel pendeln wie ich jetzt. Super sinnvoll und super einfach umsetzbar. :dhoch:

Das ist der Punkt.

Die Diskussionen aus privieligierten Standpunkten aus zu führen ist immer einfach und liefert in der Regel auch immer schön einfache Lösungen.
Die Realität hat aber die unangenehme Eigenschaft realisitische Lösungen zu forden. oftmals sogar welche von der offensichtlichen Ratio abweichen. Verflixxt aber auch
 
Und was machen wir mit Menschen für die Umziehen aus diversen gründen nicht in Frage kommt?

Und man kann auch nicht jedesmal umziehen, wenn man eine neue Stelle hat. Irgendwann ist man auch mal angekommen, hat evtl. gebaut, die Kinder sind in der Schule etc.

Und wie oft wechselst Du denn deinen Job? Jährlich? Dann wäre eine Mietwohnung vielleicht sinnvoller. Umziehen ist immer eine Alternative, genauso wie pendeln eine Alternative ist. Man hat mir in der Miet-Debatte neulich gesagt, daß es auch kein Problem wäre, ein Haus auch wieder loszuwerden. Halte ich für BS, aber well... . Für was man sich entscheidet, muß jeder für sich festlegen. Fakt ist aber, daß Pendeln nachhaltig umweltschädlich ist und wer das tut muß halt den Preis dafür zahlen.

Edit: ich bin natürlich nicht gegen gute Alternativen, nicht falsch verstehen. Aber Pendeln war schon immer die dümmste aller Lösungen. Mit dem Auto schon zweimal. Das auch noch zu fördern ist ... fraglich.
 
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