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Der Politikthread

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Das unterstützt wunderbar meine Theorie.
Eigentlich nicht. Wenn mir jemand ein (normales, alltagstaugliches) Auto schenken würde, wäre ein SUV das letzte, was ich wollen würde. Genau aus den Gründen, die Copado aufzählt.

Man macht es sich halt einfach, seinen eigenen Besitz gegenüber anderen zu rechtfertigen, wenn man angeblichen Neid der anderen vorschiebt.
 
Ich besitze kein SUV. Und die, die ich kenne fahren sich übrigens sehr geschmeidig. Verbrauch ist, einen modernen Dieselmotor vorausgesetzt, auch überschaubar.
 
Der Kommentar in der heutigen SZ fasst es für mich ganz gut zusammen.

Auto aus Absurdistan

Die Automobilindustrie steckt in einer Spirale der Aufrüstung - zu Lasten der Allgemeinheit. Wer mit seinem Wagen viel mehr Raum und Ressourcen verbraucht und ein höheres Risiko darstellt, sollte dafür mehr zahlen.


Ein schwerer Porsche-SUV rast in Berlin auf einen Gehweg, vier Menschen sterben. Die Ursache der Todesfahrt ist nicht geklärt. War der Wagen schuld, wegen eines fehlerhaften Assistenzsystems? Oder der Fahrer, der vielleicht gesundheitliche Probleme hatte? Und hätte so etwas nicht auch mit einer Limousine passieren können? Ausschließlich an diesem Crash die Gefahren von SUVs und Geländewagen zu kritisieren, ist unseriös. Und doch ist es gut, dass nach diesem Unfall gerade eine grundlegende Debatte über sehr große Autos entsteht.

Diese Autos bringen unserer Gesellschaft enorme Probleme - und werden doch immer beliebter. Jeder dritte Käufer greift mittlerweile zu solch einer Fahrzeugklasse. Auf der Automobilausstellung IAA, die diese Woche startet, werden etliche solcher aufgepumpten Autos ausgestellt. Sie liegen im Trend.

Die Probleme sind offensichtlich: Größe und Gewicht. Eineinhalb oder zwei Tonnen müssen erst einmal bewegt werden, das kostet viel Energie. Dass der Verkehrssektor in Deutschland beim CO₂-Ausstoß nicht besser wird, liegt genau daran. Eine absurde Entwicklung in Zeiten der Klimakrise. Übrigens sieht die Bilanz mancher neuer Elektro- und Hybridwagen nicht viel besser aus: Der Strom muss ja irgendwoher kommen, und die großen deutschen E-SUVs verbrauchen teilweise doppelt so viel wie kleine, leichte E-Autos aus Asien. Apropos Größe: Der Durchschnittsparkplatz ist 2,30 Meter breit. Ein großer SUV passt da gerade so hinein, manchmal auch nicht. Noch eine absurde Entwicklung in sowieso sehr engen Innenstädten.

Und ja, auch um die Sicherheit geht es bei der Debatte um SUVs. Solche Wagen würden gekauft, sagen die Automanager, weil die Insassen sich sicherer fühlten. Doch die Sicherheit ist einseitig. Im Falle eines Crashes sind alle Kleineren unterlegen. Fußgänger und Radler haben oft keine Chance; es erwischt sie häufig auf Brusthöhe. Kleinwagen, die nur die halbe Masse aufbringen, werden zermalmt bei der Kollision mit einem SUV. Eine Spirale des automobilen Aufrüstens hat begonnen, und die mächtigen Konzerne befördern den Trend nach Kräften: möglichst viel schweres Blech verkaufen, denn damit verdient man mehr Geld als mit kleinen Autos. Das Ziel von Volkswagen lautet deswegen: In fünf Jahren soll jeder zweite Wagen ein SUV sein. Mercedes bewarb sein neues Modell mit dem Spruch: "Sie jagen gern Abenteuer in der Großstadt?"

Im Angesicht des Unfalls wurde die Kampagne gerade gestoppt. Der Markt entwickelt sich in die falsche Richtung, zu Lasten der Allgemeinheit, und deshalb braucht es nun harte Regeln der Politik. Keine Einfahrverbote in Städte, das wäre zu viel, aber das Prinzip muss deutlich mehr als heute lauten: Wer mit seinem Wagen viel mehr Raum und Ressourcen verbraucht und ein höheres Risiko darstellt als andere, sollte dafür sehr deutlich zahlen - vielleicht abzüglich eines Kinderbonus. Der Ansatz von SPD-Finanzminister Olaf Scholz geht in die richtige Richtung: Übergroße Wagen durch Steuern deutlich teurer machen, die Nutzer kleinerer E-Autos entlasten. Auch wenn die Premiumhersteller aufheulen.

Und die Kommunen und die Polizisten sollten zugleich genauer hinschauen in den Innenstädten, wo immer öfter SUVs tatsächlich zu Stadtpanzern werden, auf Gehwege ragen oder Kreuzungen zustellen, mangels Parkplatz. Nachsicht ist da nicht angebracht, sondern ein Knöllchen.
https://www.sueddeutsche.de/auto/suv-mehr-zahlen-1.4593267
 
In Hessen wurde gerade ein NPD‘ler zum Ortsvorsteher gewählt, die ganze Region gilt als NPD-Hochburg. Ich denke eher, unter dem Radar gibt es noch einiges mehr an rechter Gesinnung...

Davon abgesehen betreiben die Grünen doch keinen Populismus. Würden sie mal besser, vielleicht würden dann noch mehr Menschen auf sie „reinfallen“...
Ey, ich lebe da, ist die nachbargemeinde. Nein die sind hier nicht rechts die sind einfach nur dumm. Kein scheiss "der grüßt immer freundlich" reicht um hier Bürgermeister zu werden. Die sind hier alle ziemlich einfach gestrickt. Der Bürgermeister von büdingen (da Wohn ich) ist schon mal besoffen im Stadtparlament aufgetaucht, stand sogar in der Bild.

Der Grund warum hier 10 % NPD gewählt haben war simpel, die NPD waren die einzigen die hier gegen eine geplante windrad Anlage mobil gemacht haben, in dem Ort wo die abgeräumt haben sollte der windpark gebaut werden.

So was ist kein Grund um die NPD zu wählen aber das einfachere Gemüt ist halt .... einfach und denkt von hier bis 5 nach nackig. Die herausragendste Eigenschaft unseres Bürgermeisters ist das er beim dorffest immer ein Fass Bier spendiert, kein Witz das reicht den meisten aus. Der "Erich" ist hier immer fest dabei wenn's um saufen geht, eigentlich bringt der das Fass nur aus eigennutz mit...

Kein schieße, jedes mal wenn ich abends in büdingen in der Altstadt was essen oder trinken geh, seh ich den immer von Kneipe zu Kneipe wanken.

Ich war hier selbst mal politisch engagiert, meine Frau ist weiterhin bei der ehrenamts und flüchtlingshilfe (erstaunahmezentrum) aktiv und was du hier an platter Dummheit erlebst ist unfassbar.

Überspitzt gesagt gibt es hier auffallend viel gleichaussenende Cousins...

So ist die wetterau, die kornkammer von Frankfurt, viel einfaches landvolk
 
Das unterstützt wunderbar meine Theorie.
Was ist das denn für eine Logik. Jeder der keinen SUV will, outet sich damit indirekt das er einen möchte? :ugly: das könnte man dann ja von jedem auto behaupten. Du sagst der VW Camper ist sinnlos weil er groß ist und du eh nicht campen willst? Das kann ja nur bedeuten das du heimlich schon den Urlaub auf nem Camping platz in Holland planst aber dir das Geld fehlt :ugly:
 
Ist schon sehr polemisch. Also das hässlich aussehen ist zu pauschalisiert und wenn du ein SUV mal auf der AB oder Landstraße gefahren bist, dann weißt du was du dran hast.
Ich bin letztens mit einem up gefahren...
Hat mich echt total überrascht. Übersichtlich und fuhr sich echt gut. Platz hatte ich mit meinen über 1,95m mehr als genug.
Da fand ich manche Q5/Q7 überladener.
Was nicht heiß, dass ich die nicht gerne fuhr. Aber es ist nicht nötig.
Das einzig richtig positive an SUV ist der hohe Einstieg. Aber da reicht ein Golf Sportsvan. Das ist echt super.

ImO
 
Anhang anzeigen 110909

Uiuiui mein lieber Scholli sind wir schon weit mit Emobilität! Und dann gibt es nicht mal einen genormten Stecker, alter Schwede.

Ach dann kauf ich mir einen Tesla in Berlin, wo kann ich tanken?
Anhang anzeigen 110910
1 Tankstelle

:?

Ungefähr jedes E-Auto, das in Europa neu auf den Markt kommt, hat CCS an Bord. Das ist der de facto der Standard fürs Schnellladen in Europa.

Was soll das erste Bild genau aussagen?
 
:?

Ungefähr jedes E-Auto, das in Europa neu auf den Markt kommt, hat CCS an Bord. Das ist der de facto der Standard fürs Schnellladen in Europa.

Was soll das erste Bild genau aussagen?
Das sind alle verfügbaren etankstellen auf einer ausgewählten map in berlin. Dazu sind das unterschiedliche ladestationen für verschiedene adapter. Es gibt 1 tesla tankstelle für ganz berlin. Was das bild zeigen soll? Das mann von der emobilität gar nicht weiter entfernt sein kann, es gibt überhaupt keine infrastruktur. Kann doch nicht der ernst sein dass ausschließlich hausbauer für eine verkehrswende sorgen sollen sollen. Vor allem genau dort wo die luft ja ok ist. Emobilität wird dann funktionieren wenn überall natürlich eautos stehen, ich meine es macht sogar nur sinn wenn es ein ausschließliches carsharing system wird, dann ist auch die reichweite keinerlei problem mehr, wie bei den scooter, das ganze macht nur sinn wenn überall so etwas zur verfügung steht. Und bei autos braucht man dazu tankstelllen und zwar eine menge denn es ist kaum zumutbar dass man weit laufen muss um zum auto zu kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sind alle verfügbaren etankstellen auf einer ausgewählten map in berlin. Dazu sind das unterschiedliche ladestationen für verschiedene adapter. Es gibt 1 tesla tankstelle für ganz berlin. Was das bild zeigen soll? Das mann von der emobilität gar nicht weiter entfernt sein kann, es gibt überhaupt keine infrastruktur. Kann doch nicht der ernst sein dass ausschließlich hausbauer für eine verkehrswende sorgen sollen sollen. Vor allem genau dort wo die luft ja ok ist. Emobilität wird dann funktionieren wenn überall natürlich eautos stehen, ich meine es macht sogar nur sinn wenn es ein ausschließliches carsharing system wird, dann ist auch die reichweite keinerlei problem mehr, wie bei den scooter, das ganze macht nur sinn wenn überall so etwas zur verfügung steht. Und bei autos braucht man dazu tankstelllen und zwar eine menge denn es ist kaum zumutbar dass man weit laufen muss um zum auto zu kommen.

Welche verschiedenen Adapter gibt es denn dort? Wenn ich mutmaßen müsste... Typ 2 und/oder CCS und vermutlich an vielen auch Chademo. Und nochmal: ~jedes neue E-Auto hat CCS. Typ 2 sowieso.

Was die Anzahl der Ladestationen angeht: es gibt alleine in Berlin davon 524*. Keine Ahnung, warum das ein Problem sein sollte.

* https://de.chargemap.com/cities/berlin-DE

Edit: Und btw. Teslas müssen nicht zwangsläufig an Superchargern geladen werden.
 
Das mit den E Autos funktioniert erst dann wenn das Netz ausgebaut wird, bei der politik also nie. Ich wohne in Berlin, praktisch vor der Tür steht eine ladestation für zwei Autos, ist weit und breit die einzige, sollten alle meine Nachbarn aufs E Auto umsteigen, dann muß jeder nen Monat warten bis er laden kann :lol:
 
Das mit den E Autos funktioniert erst dann wenn das Netz ausgebaut wird, bei der politik also nie. Ich wohne in Berlin, praktisch vor der Tür steht eine ladestation für zwei Autos, ist weit und breit die einzige, sollten alle meine Nachbarn aufs E Auto umsteigen, dann muß jeder nen Monat warten bis er laden kann :lol:

...

1.) Dauert es noch ein bisschen, bis alle deine Nachbarn umgestiegen sind.

2.) Wird die Anzahl der Ladestationen ständig größer (in riesigen Schritten): https://de.statista.com/statistik/d...n-fuer-elektroautos-in-deutschland-monatlich/
 
Die Leitungskapazitäten ändern sich durch die Anzahl an Ladestationen aber trotzdem nicht. Selbst wenn ich für jedes einzelne Auto eine eigene Station hätte, mit dem aktuellen Netz funktioniert das trotzdem nicht.
 
Ist bei nem Freund von mir auch das Thema gewesen. Als bei ihm im Haus der Ladeanschluss gelegt wurde, hat man ihm gesagt dass er Glück hatte. Er ist der letzte in der Straße der nen Anschluss bekommen konnte. Wer sich jetzt nen EAuto holt kann es in der Straße nicht mehr bei sich aufladen weil die Leitung nicht mehr her gibt.
 
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