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Der Politikthread (1 Betrachter)

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Nur das der blinde dir hier sagt "mir egal was du sagst, mein lila ist blau und du ahnungslos." aber so Beißt man sich die Zähne dran aus und gibt ihm auch noch ne Plattform für seinen Schwachsinn. Ich finds eh schon schwer da das Gespräch zu suchen aber in einem forum wirds noch härter weil die menschen ja auch noch oft nach dem Motto" euer Hass ist meine Bestätigung" funktionieren.
Ja Demokratie ist tatsächlich der schwere Weg, deswegen muss man diesen auch nehmen, die Anderen nehmen ihn deswegen ja nicht, da werden Andersdenkende eingesperrt, ausgesperrt. Wer hat behauptet dass Meinungsfreiheit nur der eigenen Meinung gilt? Und wer hat behauptet dass Freiheit nur Vorteile hat? Und wer hat einem ins Ohr gesetzt dass einem alles gefallen muss was andere sagen und tun? Auch das gehört zu einer Demokratie dazu, dass andere Dinge tun dürfen die man selbst am liebsten verbieten würde.

Wegsperren, einsperren wird nie der Weg sein, der Trottel ist ja noch immer da, das kommt mir so vor wie ein Kind welches die Hand vor die Augen hält und meint "alles ist weg". Wenn man Dinge ändern möchte und ändern muss dann muss das tiefgreifender geschehen. Keine Ahnung wie man mit Menschen wie Trumps Anhängern und AFD Anhängern umgeht aber ich nehme an dass es nur miteinander geht. Hier geht ein ganzer Teil einer Nation Schwindlern auf den Leim, übrigens ein weltweiter Phänomen, man schwindelt den Leuten ein Feindbild vor, früher war das der geldgierige böse Jude, das hat damals funktioniert und funktioniert heute auch, man tauscht nur den Juden aus. In Amerika ist es der Mexikaner, der Europaer, der Iraner und der Chinese, bei uns sind es die Flüchtlinge. Aber die Flüchtlinge sind gar nicht das Problem, sie werden nur benutzt, die Ursache ist was anderes, nämlich dass es eine Ungleichheit gibt in all den Ländern und es den meisten Leid ist keine Rente zu erhalten, sich keine Zähne leisten zu können, sie ne scheiss Wohnung haben in einer scheiss Gegend, sich keinen Urlaub leisten können und andere haben Millionen auf dem Konto. Und jetzt kommen die Flüchtlinge die uns den Rest nehmen wollen, die nehmen unsere Frauen, unsere Wohnungen, unser Geld, unsere Heimat und das wichtigste, sie nehmen unsere Zukunft. Hier wird mit den Ängsten der Menschen gespielt und Ängste manifestiert. Kein Mensch dem es gut geht fällt auf so eine Bauernfängerei rein. Die AFD muss man politisch und gesellschaftlich knacken, man muss die Menschen wieder an die Hand nehmen und Politik nicht für Lobbies machen sondern für die Bevölkerung, SPD mit ihrem Harz und CDU / CSU mit ihrem Lobbyismus haben das Phänomen AFD erst erschaffen.

Immer die Ursache bekämpfen, niemals das Problem. Du kannst als Linker jedem AFDler 5x auf die Fresse schlagen, damit löst du gar nichts. Da bringen auch keine 100000 fuckAFD Aufkleber, obwohl ich die ja geil finde. :D
 
Ich hab ja hier schon mehrfach erwähnt das ich denke das man mit den Menschen den diskurs suchen muss. Viele fühlen sich einfach nur von der Politik vernachlässigt, abgehängt und allein gelassen. Die Medien und z. T. Auch die Politik schieben dann den schwarzen Peter den Ausländern zu. Ein dankbares ziel das man nicht weiter erklären muss. Es ist objektiv irrational aber subjektiv trifft es anscheinend einen Wunden Punkt bei vielen Menschen. Der Nationalismus ist ja kein deutsches Phänomen.

Der diskurs muss aber von der Politik kommen. Was wollen diese Menschen wirklich? Und da wird es unweigerlich richtung stark linke Politik gehen müssen. Auch wenn sie das extreme Gegenteil wählen mit der AFD so ist der Wunsch nach gleichberechtigung und einem guten Leben doch sehr mit sozialer Ungerechtigkeit verbunden. Da sind wir dann auch wieder bei meinem aktuellen Standpunkt. Es gibt sicherlich Ausnahmen, aber wir können da hier nicht viel bewegen. Wir "belehren" den "dummen Bürger" hier von oben herab. Was für Erfolgschancen malt man sich da aus? Wenn man solche Menschen persönlich kennt kann man das Gespräch suchen. Gucken was wirklich im argen liegt. Dann ist es kein belehren sondern Empathie. Aber hier? No Chance.
 
Uh. Du hast meine ungeteilte Aufmerksamkeit... :cool:
is eigentlich schnell erzählt :) es bestand die gefahr, dass der menschenzoo (ex-skorbut) geschlossen wird und wir haben uns mit 12 leuten zusammengetan, um die räume zu erhalten. das ging dann recht schnell, jetzt gehört das alles uns und wir veranstalten da weiterhin ne menge konzerte, aber auch diskussions- und infoabende, unterstützen andere gruppen usw.
 
Vielleicht sollte man wieder verstärkt auf Bildung setzen?

Politische Bildung, damit die Menschen lernen, welche Zusammenhänge im Leben dazu führen, dass die Welt so tickt, wie sie tickt. Wir leben in einer immer mehr globalisierten Welt. Das hat sehr viele Vorteile. Wenn man sich nicht darauf einstellt, kann es aber auch Nachteile haben. Und das wird sich noch verstärken.

Die Menschen müssen auch wieder lernen, Eigenverantwortung zu übernehmen. Verantwortung für das eigene Leben, für die Familie und vielleicht sogar für die Region. Wenn ich Elektro-Installateur in Görlitz bin, mein Kaff schon immer gehasst habe, dann darf ich mich nicht wundern, dass kein Neuwagen vor der Tür steht, die Bude Risse im Putz hat und ich nicht 2X im Jahr in Urlaub fahren kann.

Ich bin stark für sozial gerechte, gerne auch linke Politik. Hebt den Mindestlohn weiter an, kümmert euch um die Renten. Aber hey, Politik kann nicht alles leisten. Ungleichheiten gab es immer und wird es immer geben. Wer sein Leben lang wenig verdient hat, hat trotzdem Anrecht auf eine vernünftige Rente, ja. Aber die wird halt trotzdem gering(er) sein.

Man muss im Leben wichtige Entscheidungen treffen. Darauf sollte man vorbereitet werden. Wenn ich die falschen Entscheidungen treffe, dann ist oft der Weg vorgezeichnet.
 
is eigentlich schnell erzählt :) es bestand die gefahr, dass der menschenzoo (ex-skorbut) geschlossen wird und wir haben uns mit 12 leuten zusammengetan, um die räume zu erhalten. das ging dann recht schnell, jetzt gehört das alles uns und wir veranstalten da weiterhin ne menge konzerte, aber auch diskussions- und infoabende, unterstützen andere gruppen usw.

Ah nice Geschichte! Dann werd ich da mal wieder reinschaun :)

Ich muss nämlich zugeben, ich dachte der wäre tatsächlich zu :schreck:
So ist mein letzter Besuch natürlich schon ein Weilchen her!
 
Ja, verstehe mich nicht falsch. Ich gebe Dir in allen Punkten recht ! Aber gerade bezogen auf Deinen ersten Satz scheinen wir doch ein riesiges Bildungsproblem zu haben - anders kann ich mir das nicht erklären. Die Aufklärung z. B. bzgl. der AfD oder der Frage, was Rassismus bzw. wer ein Rassist ist, hakt an allen Ecken und Enden.

Ich will eben nicht ausschließen, dass die AfD in politischer Arbeit völlig blossgestellt werden kann und ggfs. wieder in dem Loch verschwindet, aus dem sie gekrochen ist. In politischer Verantwortung kann bspw. die Storch-Frau nicht so ablatzen, wie sie es bisher auf Twitter tut - das könnte (hoffentlich) schief gehen, weil es eben noch einen Koalitionspartner gibt. Zu 99% hat die AfD nur Idioten in ihrem Team, die m. E. in einem politischen Diskurs mit Verantwortung völlig und auf ganzer Linie versagen könnten. Vielleicht muss man denen einfach die Chance fürs Versagen geben. Die Ausgrenzung hat doch nach meiner Wahrnehmung bisher noch zu einem Zuwachs der Wählerzahlen geführt. Führt die Arschlöcher auf der politischen Bühne vor - vielleicht ist das tatsächlich ein realistischer Ansatz. Alles andere war bisher echt frustrierend.

Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.....und das sind natürlich auch viele Konjunktive.

Ich muss mich mal an deinem Beitrag abarbeiten, weil er einige Dinge enthält, die ich immer wieder lese und die mir sauer aufstoßen.

Erstens, die AfD ist aus keinem Loch gekrochen und kann somit auch nicht in ein solches zurück kriechen.
Diese Betrachtung von (Neo-)Nazismus hat in Deutschland leider eine lange Tradition: hier die naiven (und damit auch mehr oder weniger unschuldigen) Deutschen, dort das sie verführende Böse. Man kennt es z.B. durch die Verkürzung der Nazizeit auf die Jahre 33-45; als hätte es nicht lange vorher bereits einen Nährboden gegeben, auf dem sich der Faschismus langsam und genüsslich entwickeln konnte und als wäre allen Deutschen mit dem Kriegsende eingefallen, dass sie eigentlich gar keine Nazis sein wollen (und noch nie sein wollten).
Entsprechend spricht man in von der Machtergreifung Hitlers 1933 (was fällt ihm ein, sich einfach die Macht zu nehmen?) und von der Befreiung durch die Alliierten 1945. Mensch, da waren aber alle heilfroh (no pun intended) als endlich die Alliierten kamen und die Deutschen aus der Geiselhaft der Nazis befreit haben!
Ich überspitze absichtlich.

Nun also die AfD, die aus einem Loch kommt. Eine naheliegende Erklärung, denn was wäre das nur für ein Schlammassel, wenn sie nicht aus einem Loch käme, sondern tatsächlich aus unserer™ Mitte?
Okay, vielleicht sollte ich den Sarkasmus mal beiseite lassen. Es wird hier versucht das Pferd von hinten aufzuzäumen: es ist doch nicht so, dass die AfD erstarkt weil sie immer mehr Wähler*innen verführt, sondern es ist so, dass es immer mehr Wähler*innen gibt, die mit ihrer Stimme das Erstarken der AfD erst möglich machen!
Zu Überlegen, wie man die AfD entzaubern könnte, so dass ihr weniger Wähler*innen auf den Leim gingen, bedeutet ihre Wähler*innen für unmündig zu erklären. Und somit freizusprechen von der Verantwortung, eine rechtsextreme Partei zu stärken. Im Grunde genommen wird hier schon das Alibi verteilt, dass den Deutschen im Nachhinein wieder erlaubt von allem eigentlich nichts gewusst zu haben.
Und das wäre fatal.

Genauso fatal ist es, die Partei und ihre Unterstützer*innen als dumm zu betrachten. Der These, die AfD habe zu 99% nur Idioten in ihrem Team sei beispielsweise entgegengehalten, dass 20% der AfD-MdB einen Prof. und/oder Dr.-Titel haben.
Und auch die Wähler*innen stehen dem in nichts nach. Das sind ganz "normale" Bürger*innen, ob man das nun wahrhaben will oder nicht.

Und das mit dem Bloßstellen und dem Entzaubern in Regierungsverantwortung ist der fatalste alle Fehlschlüsse, den man vornehmen kann.
Zum einen bietet sich auch hier der Blick in die Geschichtsbücher an, auch das NS-Regime wurde letztlich verwirklicht, weil es Leute gab die meinten Regierungsverantwortung würde zur Mäßigung der Nazis führen:
"Insbesondere Reichswehrminister Schleicher erschien es zur Stabilisierung der neuen Regierung notwendig, Hitlers NSDAP für einen Unterstützungskurs zu gewinnen. Langfristig könne die Partei dann durch Regierungsbeteiligung „gezähmt“ und in den Kurs von Papens eingebunden werden." (wikipedia)

Zum anderen reicht ein (aktueller) Blick ins Ausland, wo Nationalist*innen und rechtsextreme Parteien auch in Regierungsverantwortung Konjunktur haben.
Man schaue nur mal nach Österreich, wo die FPÖ auf spektakulärste Weise eine Regierungskrise zu verantworten hatte und nun vor den neuen Nationalratswahlen wieder bei Umfragewerten von gut 20% liegt.

Ideologien lassen sich nicht mit sogenannter Realpolitik entzaubern. Eine Regierungsverantwortung sorgt höchstens dafür, dass sich diese Ideologie auch in Realpolitik manifestiert.
Und das ist ein Experiment, dass man nur dann ungeniert befürworten kann, wenn man in der priviligierten Position ist nicht direkt bedroht zu sein von eben dieser Ideologie.
Unsere Solidarität zu allen (auch schon jetzt von Rassismus) bedrohten und betroffenen Menschen verlangt es ohne jede Einschränkung die AfD und andere neofaschistische und rechtsextreme Kräfte von Machtpositionen fernzuhalten.

Mein nächster Beitrag dann zum Thema warum die Hufeisentheorie (Rechtsextremismus ist das gleiche wie Linksextremismus) falsch ist.
 
Ich muss mich mal an deinem Beitrag abarbeiten, weil er einige Dinge enthält, die ich immer wieder lese und die mir sauer aufstoßen.

Erstens, die AfD ist aus keinem Loch gekrochen und kann somit auch nicht in ein solches zurück kriechen.
Diese Betrachtung von (Neo-)Nazismus hat in Deutschland leider eine lange Tradition: hier die naiven (und damit auch mehr oder weniger unschuldigen) Deutschen, dort das sie verführende Böse. Man kennt es z.B. durch die Verkürzung der Nazizeit auf die Jahre 33-45; als hätte es nicht lange vorher bereits einen Nährboden gegeben, auf dem sich der Faschismus langsam und genüsslich entwickeln konnte und als wäre allen Deutschen mit dem Kriegsende eingefallen, dass sie eigentlich gar keine Nazis sein wollen (und noch nie sein wollten).
Entsprechend spricht man in von der Machtergreifung Hitlers 1933 (was fällt ihm ein, sich einfach die Macht zu nehmen?) und von der Befreiung durch die Alliierten 1945. Mensch, da waren aber alle heilfroh (no pun intended) als endlich die Alliierten kamen und die Deutschen aus der Geiselhaft der Nazis befreit haben!
Ich überspitze absichtlich.

Nun also die AfD, die aus einem Loch kommt. Eine naheliegende Erklärung, denn was wäre das nur für ein Schlammassel, wenn sie nicht aus einem Loch käme, sondern tatsächlich aus unserer™ Mitte?
Okay, vielleicht sollte ich den Sarkasmus mal beiseite lassen. Es wird hier versucht das Pferd von hinten aufzuzäumen: es ist doch nicht so, dass die AfD erstarkt weil sie immer mehr Wähler*innen verführt, sondern es ist so, dass es immer mehr Wähler*innen gibt, die mit ihrer Stimme das Erstarken der AfD erst möglich machen!
Zu Überlegen, wie man die AfD entzaubern könnte, so dass ihr weniger Wähler*innen auf den Leim gingen, bedeutet ihre Wähler*innen für unmündig zu erklären. Und somit freizusprechen von der Verantwortung, eine rechtsextreme Partei zu stärken. Im Grunde genommen wird hier schon das Alibi verteilt, dass den Deutschen im Nachhinein wieder erlaubt von allem eigentlich nichts gewusst zu haben.
Und das wäre fatal.

Genauso fatal ist es, die Partei und ihre Unterstützer*innen als dumm zu betrachten. Der These, die AfD habe zu 99% nur Idioten in ihrem Team sei beispielsweise entgegengehalten, dass 20% der AfD-MdB einen Prof. und/oder Dr.-Titel haben.
Und auch die Wähler*innen stehen dem in nichts nach. Das sind ganz "normale" Bürger*innen, ob man das nun wahrhaben will oder nicht.

Und das mit dem Bloßstellen und dem Entzaubern in Regierungsverantwortung ist der fatalste alle Fehlschlüsse, den man vornehmen kann.
Zum einen bietet sich auch hier der Blick in die Geschichtsbücher an, auch das NS-Regime wurde letztlich verwirklicht, weil es Leute gab die meinten Regierungsverantwortung würde zur Mäßigung der Nazis führen:
"Insbesondere Reichswehrminister Schleicher erschien es zur Stabilisierung der neuen Regierung notwendig, Hitlers NSDAP für einen Unterstützungskurs zu gewinnen. Langfristig könne die Partei dann durch Regierungsbeteiligung „gezähmt“ und in den Kurs von Papens eingebunden werden." (wikipedia)

Zum anderen reicht ein (aktueller) Blick ins Ausland, wo Nationalist*innen und rechtsextreme Parteien auch in Regierungsverantwortung Konjunktur haben.
Man schaue nur mal nach Österreich, wo die FPÖ auf spektakulärste Weise eine Regierungskrise zu verantworten hatte und nun vor den neuen Nationalratswahlen wieder bei Umfragewerten von gut 20% liegt.

Ideologien lassen sich nicht mit sogenannter Realpolitik entzaubern. Eine Regierungsverantwortung sorgt höchstens dafür, dass sich diese Ideologie auch in Realpolitik manifestiert.
Und das ist ein Experiment, dass man nur dann ungeniert befürworten kann, wenn man in der priviligierten Position ist nicht direkt bedroht zu sein von eben dieser Ideologie.
Unsere Solidarität zu allen (auch schon jetzt von Rassismus) bedrohten und betroffenen Menschen verlangt es ohne jede Einschränkung die AfD und andere neofaschistische und rechtsextreme Kräfte von Machtpositionen fernzuhalten.

Mein nächster Beitrag dann zum Thema warum die Hufeisentheorie (Rechtsextremismus ist das gleiche wie Linksextremismus) falsch ist.
Sehr guter Beitrag :dhoch: Danke für die erklärenden Worte. Vielleicht etwas zu überspitzt, aber sehr gut.

Und ich bin gespannt auf Deine Lösungsansätze, die bitte nicht nur rein theoretischer Natur sein werden, sondern uns aufzeigen, wie man das Problem tatsächlich praktisch angehen könnte unter Berücksichtigung aller Widrigkeiten und auch demokratischer Gegebenheiten, mit denen wir in Deutschland derzeit zu kämpfen haben. Ich freue mich darauf..... und das meine ich ernst.
 
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Hab mich heute mit einer Harz 4 Madame unterhalten, unfreiwillig aber ich musste auf ne Sbahn warten und sie hat wohl Gehör gesucht. Ein Obdachloser im Schlepptau. Hossa, schon ziemlich rechts gewesen, hab das Gefühl dass nach unten treten so das letzte ist was manchen noch bleibt. Da ich nicht Harz4 Empfänger über einen Kamm scheren möchte lass ich nähere Beschreibung. Eigentlich eine ganz nette Frau nur verloren im Sumpf der Lügner, gekapert von AFD um Ihnen glaubhaft zu machen dass die Anderen ihnen den Wohlstand wegnehmen. Hab der erstmal deutlich gemacht wie scheisse es erst ist arbeiten zu müssen und was es für ein Luxus ist einen Akita (sie hatte einen großen dabei) zu besitzen und das auch "Zeit besitzen" Reichtum ist, denn ein Arbeitender kann sich so etwas nicht einfach leisten, ich zumindest nicht. Hat sie jetzt nicht so verstanden. :D
 
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Hab der erstmal deutlich gemacht wie scheisse es erst ist arbeiten zu müssen und was es für ein Luxus ist einen Akita (sie hatte einen großen dabei) zu besitzen und das auch "Zeit besitzen" Reichtum ist, denn ein Arbeitender kann sich so etwas nicht einfach leisten, ich zumindest nicht. Hat sie jetzt nicht so verstanden. :D
Das hat sie nicht verstanden ? Kann ich gar nicht glauben. Ich nehme an, Du hast sie gefragt, wie sie in ihre Lebenssituation gekommen ist ? Lies das nochmal selbst (am besten 3x) - und dann können wir über Deine Aussage nochmal diskutieren :fp:

Und ja: Der Hund tut mir auch leid.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Überheblich war in dem Falle allerhöchstens die Madame, die meint dass dieses Recht auf Harz 4 nur für sie gelten soll und nicht für die Ausländer die man doch mit den offenen Grenzen ins Land geholt hat. Das ist Überheblichkeit. Und dieser Person darf man mal vor Augen halten wie gut es einem eigentlich geht und das alles auf der Welt neben den Vorteilen es auch Nachteile gibt. Nicht ich hab über das Harz4 Amt abgekotzt sondern die Frau. Da hat man tatsächlich 1 bis 3 Termine und ich hab 24 Termine im Monat mit meiner Arbeit, ich kann mir keinen Hund leisten, aber ich schiebe die Schuld nicht auf Ausländer. :p
 
Du kannst dir keinen Hund leisten und die Frau sich eigentlich auch nicht. Tut es vermutlich weil sie sonst völlig vereinsamen würde. Wirklich soziale Interaktionen die auch was kosten würden sind nämlich wede rmit noch ohne Hund bei dem knappen Geld drin.
 
Ich kann mir den Hund von der Zeit nicht leisten, man kann reich an Zeit sein und arm an Zeit, Reichtum hat nicht nur mit Geld zu tun, darauf wollte ich hinaus, Geld macht nicht glücklich, ein Hund durchaus. Das Leben muss man anders betrachten, vielleicht kommt man dann auch auf die Idee dass man in einem tollen Land lebt in dem man nahezu alles machen darf was man will, auch nichts tun darf man und lebt gar nicht schlecht. Natürlich auch mit Nachteilen versehen, die gibt es nun mal bei allem.
 
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