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Der Politikthread

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Ja, und jeder pöse Ponze der in so eine Luxuswohnung zieht, hinterläßt eine bisher belegte, günstigere Wohnung. Auch sowas hilft dem Wohnungsmarkt. Bissel wenig Ahnung vom Immobilienmarkt, was?

Die Mieten in Berlin sind teilweise bis zu 90% gestiegen.
Diese "Luxuswohnungen" verändern ganze Viertel und die Marktlage vor Ort.

Bisherige günstige Wohnungen passen sich am neuen Preisniveau an. Bissel wenig Ahnung vom Immobilienmarkt, was?



Mein Reden, aber warum man gleichzeitig über den Deckel die Investoren wieder vertreiben. Um jemand in einer Deckelregion zum bauen zu bewegen, mußt Du viel mehr ausgeben, als ohne Deckel. Gas geben und gleichzeitig Bremsen war schon immer eine blöde Idee, außer man heißt Röhrl.

Weil sich der Markt/Kapitalismus in Berlin wieder mal von seiner hässlichsten Seite zeigt. Weil er von sich aus kein Bewusstsein für Soziale Gerechtigkeit kennt. Weil er von seiner Natur her auf Gewinnmaximierung aus ist.

Berlin hat ein Wohnungsmarkt Problem. Das liegt zum großen Teil daran, weil es einfach an Wohnungen fehlt (wird es in Berlin aber wahrscheinlich immer, weil Berlin auch einfach so gut wie zugebaut ist). Du wirst in Berlin noch eine ganze Weile einen gewissen Wohnungsmangel haben. Auch wenn du versucht gar nicht in den Markt einzugreifen. Der Markt ist primär auf Gewinnmaximierung aus, daher baut er (weil es in Berlin dafür die Nachfrage gibt) viele Luxus Wohnungen. Die Leidtragenden sind die, die sich eben nicht solche Luxuswohnungen leisten können. Denn diese Luxuswohnungen und die daraus resultierende Gentrifizierung betrifft ganze Bezirke, nein die ganze Stadt. Sie hebt das ganze Preisniveau nach oben.

Und da muss halt eine Stadt ansetzen und eingreifen, wenn der Markt frei dreht.
Wenn dadurch Investoren (die bisher eh nur wenig Interesse gezeigt haben das zu Bauen, was Stadt Berlin eigentlich will. Günstigen Wohnraum) abgeschreckt werden, ist das halt so. Dann müssen halt andere Maßnahmen MIT AUF DEN TISCH.

Und anderweitig Anreize geschaffen werden, damit in Berlin das gebaut wird, was Berlin tatsächlich braucht.
 
@Cycron

Ich glaube, nicht wir sind naiv, nimm's mir nicht krumm.

Wenn du ein paar Millionen für Investitionen hättest, und würdest dir den lukrativen Berliner Wohnungsmarkt anschauen. Würdest du in günstigen Wohnraum investieren (der auch noch gedeckelt wird), oder in teuren Wohnraum? Oder einfach nach München investieren, wo noch höhere Mieten gezahlt werden?

Wenn du in einer 1.000 Euro-Bude sitzt, und plötzlich entstehen 700€-Buden, dann ziehst du um (mit viel Glück). Du hinterlässt aber eine 1.000€-Bude als Wohnraum, der renoviert wird und dann für 1.300€ vermietet wird. Um diesen Kreis zu durchbrechen musst du so viel günstigen Wohnraum schaffen, dass quasi keine Nachfrage mehr am oberen Ende besteht. Das ist illusorisch. Ich glaube, das weisst du auch.

Ihr habt in Berlin jetzt ein Mietniveau erreicht, das wird nicht mehr runter gehen. Es wird aber 2025 höchstwahrscheinlich sprunghaft ansteigen. Wenn ihr Privatinvestoren mit Förderprogrammen und Subventionen von günstigem Wohnraum "überzeugen" wollt, dann sind eure Kassen danach leer.
 
Du mußt die anfallenden Reparturen und Erhaltungsinvestitionen in deine Rechnung einpreisen. Wenn sie nicht jährlich auftreten, dann halt anteilig. IdR macht man das über eine Rücklagen, aber Du kannst das Geld auch unter deinem Kopfkissen lagern, wenn es Dich glücklich macht. Trotzdem muß die Miete diese Kosten über die Zeit erwirtschaften. Und wenn diese Kosten steigen (egal ob über Inflation, oder geänderte Vorschriften oder sonstige Teuerungen), muß man die Miete entsprechend anpassen, um nicht ins Minus zu kommen. Der Mieter selbst zahlt ja nichts zu den Erhaltungsaufwendungen dazu. Verständlich?


Wenn nicht repariert wird, fallen auch keine Kosten an. Dafür verkommt die Substanz. Und irgendwann kommt ein großer Kostenblock (für die neue Heizung, Dach, Fenster, whatever), dafür kannst Du ja nicht einmalig die Miete um ein paar Tausend Euro erhöhen, sowas bekommt man über die regelmäßigen Erhöhungen rein.

Ja, oder die Miete war schon so hoch, daß der Vermieter nicht erhöhen konnte. Oder wollte. Er kann ja auch nicht unbegrenzt erhöhen, siehe Mietbremse.

Und so ein vorausschauendes Verhalten wird jetzt in Berlin unterbunden.

Sicher geht das, aber dann zahlt man 5 Jahre lang zuviel Miete, nur um dann nach 5 Jahren eine angemessene Miethöhe zu haben? Wo ist da der Sinn? Aber egal, auch das unterbindet der Mietdeckel.

Dürfte an der Durchführung scheitern, weil man dafür die exakte Preissteigerung der Sanierungsmaßnahmen in einem speziellen Gebiet für eine spezielle Maßnahme ermitteln müßte. Und das für zig-tausende Mietwohnungen. Allerdings gibt es sowas Ähnliches, nennt sich Staffelmiete, da erhöhte sich die Miete regelmäßig um einen Betrag X. Habe ich aber schon eine Weile nicht mehr gesehen. Kann aber ggf. mit der bundesweiten Mietbremse kollidieren.
Ich könnte jetzt auch alles von dir zerquoten, allerdings laufen ja eh alle deine Erläuterungen darauf hinaus: wenn der Vermieter nicht regelmäßig die Mietpreise (mindestens ein mal im Jahr, besser monatlich) erhöht, dann Zahlt der Mieter am Ende immer mehr, da der Vermieter diese Preissteigerungen sowieso immer antizipiert. Richtig?

Wenn dem Vermieter nicht die Möglichkeit genommen wird, regelmäßig die Mieten zu erhöhen, kann sich der Mieter dementsprechend darauf verlassen, dass er nie zuviel Miete zahlt, oder nicht?

Also ist im moment in Berlin alles in Butter, da es (noch) keine berlinspezifische Mietpreisbremse gibt.
 
Die Mieten in Berlin sind teilweise bis zu 90% gestiegen.

Ja, weil sie vorher viel zu niedrig waren, das wird nachgeholt. Außerdem ist Wohnraum generell knapp, das treibt die Preise ebenfalls. UNd trotzdem entlastet jede Wohnung, egal wie teuer sie ist, den Wohnungsmarkt. Das ist nun mal so, da hilft auch dein Nachgeäffe nichts.
Wenn dadurch Investoren (die bisher eh nur wenig Interesse gezeigt haben das zu Bauen, was Stadt Berlin eigentlich will. Günstigen Wohnraum) abgeschreckt werden, ist das halt so. Dann müssen halt andere Maßnahmen MIT AUF DEN TISCH.
Na herzlichen Glückwunsch, dann ist das eben so :lol:

Was willst Du denn so AUF DEN TISCH !einself!! bringen, hmm? Irgendwelche Vorschläge aus deine Expertenperspektive?
 
@Cycron

Ich glaube, nicht wir sind naiv, nimm's mir nicht krumm.

Wenn du ein paar Millionen für Investitionen hättest, und würdest dir den lukrativen Berliner Wohnungsmarkt anschauen. Würdest du in günstigen Wohnraum investieren (der auch noch gedeckelt wird), oder in teuren Wohnraum? Oder einfach nach München investieren, wo noch höhere Mieten gezahlt werden?

Ich habs hier schon mehrfach erwähnt. Der Mietdeckel ist nicht die Lösung für alles. Sie ist lediglich ein Tool um den Markt etwas zu Bremsen.
Neben diesem Tool müssen aber auch Anreize geschaffen werden um das ZWEITE PROBLEM anzugehen. Die fehlenden Wohnungen. Berlin sollte aber daran interessiert sein (um die Mieten und ganze Viertel nicht weiter in die höhe steigen zu lassen) Vor allem günstigen Wohnraum zu fördern und zu bauen. Da muss halt tatsächlich seitens der Stadt Geld in die Hand genommen werden. Wenn sich der Markt da nicht von alleine bewegt.

Und ja ich halte euch für Naiv, wenn ihr glaubt, der Markt regel das alles schon. Damit Löst ihr nur Problem Nummer 2 (die fehlenden Wohnungen), Aber nicht Problem Nummer 1 (die zu hohen Mieten). Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass sich die Mieten ohne Regulation in zukunft in Berlin normalisieren werden (sollte mal irgendwann genug Wohnraum da sein). Fun Fact: Wird es nie, da Berlin einfach ein Mangel an Bauflächen hat. Berlin wird die nächsten Jahre mit eine höheren Nachfrage als Angebot leben müssen. Aber den Markt sollte Berlin regulieren und der Gentrifizierung und Mietpreis explosion etwas entgegenwirken. >> Mietpreisbremse

Gleichzeitig aber auch Anreize durch Förderprogramme initiieren, damit in Berlin das Gebaut wird, was sich die Stadt auch für Berlin vorstellt. Günstigen Wohnraum um die Soziale Gerechtigkeit aufrecht zu erhalten. Denn der Markt hat daran kein Interesse: Der Baut was er kann. Erbaut das was ihm den maximalen Gewinn verspricht. DAS WILL BERLIN ABER NICHT.
 
Ich könnte jetzt auch alles von dir zerquoten,

Ich habe nichts "zerquotet", sondern Dir explizit auf die einzelnen Aussagen in deinem Post geantwortet. Wir Dir ein Einzeiler lieber gewesen :?
Sorry, ist bei komplexen Probleme nicht mit einer Zeile getan.

wenn der Vermieter nicht regelmäßig die Mietpreise (mindestens ein mal im Jahr, besser monatlich) erhöht, dann Zahlt der Mieter am Ende immer mehr, da der Vermieter diese Preissteigerungen sowieso immer antizipiert. Richtig?
Wenn er von Anfang an eine hohe Miete ansetzen würde, ja. Allerdings wird es darauf hinaus laufen: die Miete wird erhöht, man zahlt eher mehr als im Durchschnitt, die Preise steigen und mit der Zeit liegt man wieder unter dem Durschnittswert. Dann wird die Miete nach einer Weile wieder erhöht und es beginnt von vorne.
 
Ja, weil sie vorher viel zu niedrig waren, das wird nachgeholt. Außerdem ist Wohnraum generell knapp, das treibt die Preise ebenfalls. UNd trotzdem entlastet jede Wohnung, egal wie teuer sie ist, den Wohnungsmarkt. Das ist nun mal so, da hilft auch dein Nachgeäffe nichts.

Sie waren zu Niedrig...? Im Sinne der eigenen Gewinnmaximierung.
Den Arm geworden ist in Berlin auch vor 10 Jahren noch kein Vermieter.

Dein Argument spricht ja eher dafür, dass es sich beim Wohnraum in Berlin eher um einen Gewinnmaximierenden und spekulatives Investments handelt. Und nicht, weil es nicht anders geht. Weil Vermieter gezwungen sind diese Preise zu hoch anzusetzen, weil sie ja sonst Untergehen würden.

Und weiß du was? Das nennt sich ungezügelten Kapitalismus in Reinform.
Ich bin aber eher der Meinung, Wohnungen sollten kein Spekulations/Investments Objekt sein um sich am Leid anderer zu bereichern.
Und da gretscht die Mietpreisbremse halt genau dazwischen.

Na herzlichen Glückwunsch, dann ist das eben so :lol:

Lach nur.
Diese Kapitalismus Hörigkeit find ich einfach absolut zum kotzen.
Regst mich halt mit so einem Blödsinn total auf.
 
Das Problem ist doch nicht, dass die Mieten steigen, sondern das die einfach unverschämt hoch sind.
Sie könnten die Wohnung auch für weniger vermieten. Aber warum sollte man das tun?
Geht ja nicht darum, dass sie damit was verdienen sollen oder sich ihre Rente sichern.
 
Mehr oder weniger ja. Allerdings wird es darauf hinaus laufen: die Miete wird erhöht, man zahlt eher mehr als im Durchschnitt, die Preise steigen und mit der Zeit liegt man wieder unter dem Durschnittswert. Dann wird die Miete nach einer Weile wieder erhöht und es beginnt von vorne.
Aha und welcher Zeitraum ist da jetzt der ideale dafür?
Ein Monat ist es sicher nicht, behaupte ich einfach mal.
Ein Jahr, zwei Jahre, drei Jahre oder gar 5 Jahre?
Nichts anderes habe ich geschrieben. Für mich spricht nichts dagegen, die Mieten für 5 Jahre stabil zu halten, die ersten 2 zahlt der Mieter etwas zu viel, das dritte Jahr genau richtig und die letzten beide etwas zu wenig. Weder Mieter noch Vermieter kommen dabei um.
Von nichts anderem schreibe ich die ganze Zeit. Ob der Zeitraum 5 Jahre oder X Jahre besser ist, kann doch von uns keiner berechnen.
 
Sie waren zu Niedrig...? Im Sinne der eigenen Gewinnmaximierung.
Sie waren zu niedrig im Vergleich zu anderen deutschen Städten. Und sie war VIEL zu niedrig im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen.
Lach nur.
Diese Kapitalismus Hörigkeit find ich einfach absolut zum kotzen.
Ich habe Dich nur zitiert, das "dann ist das eben so" kam von Dir :lol:

Wo sind denn deine (realistischen) Vorschläge?
 
Aha und welcher Zeitraum ist da jetzt der ideale dafür?
Ein Monat ist es sicher nicht, behaupte ich einfach mal.
Ein Jahr, zwei Jahre, drei Jahre oder gar 5 Jahre?
Nichts anderes habe ich geschrieben. Für mich spricht nichts dagegen, die Mieten für 5 Jahre stabil zu halten, die ersten 2 zahlt der Mieter etwas zu viel, das dritte Jahr genau richtig und die letzten beide etwas zu wenig. Weder Mieter noch Vermieter kommen dabei um.
Von nichts anderem schreibe ich die ganze Zeit. Ob der Zeitraum 5 Jahre oder X Jahre besser ist, kann doch von uns keiner berechnen.

Du hast schon recht, irgendwas zwischen 3 und 5 Jahren ist vermutlich okay. Das Problem ist doch, daß der Deckel nicht nur mind. 5 Jahre dauert (und glaube mir, der wird danach nicht aufgehoben), sondern auch noch rückwirkend gelten soll. Die meisten Mieterhöhungen sind eh nicht in kürzeren Abständen, die Mietbremse deckelt die Zeiträume ohnehin auf mind. 3 Jahre. Warum man dann noch einen Mietdeckel draufsetzt, der jegliches Investitionsklima vergiftet, versteht kein Mensch.
 
Du hast schon recht, irgendwas zwischen 3 und 5 Jahren ist vermutlich okay. Das Problem ist doch, daß der Deckel nicht nur mind. 5 Jahre dauert (und glaube mir, der wird danach nicht aufgehoben), sondern auch noch rückwirkend gelten soll. Die meisten Mieterhöhungen sind eh nicht in kürzeren Abständen, die Mietbremse deckelt die Zeiträume ohnehin auf mind. 3 Jahre. Warum man dann noch einen Mietdeckel draufsetzt, der jegliches Investitionsklima vergiftet, versteht kein Mensch.
weil dann alles besser wird. hast du die letzten 5 seiten nur überflogen?
 
Sie waren zu niedrig im Vergleich zu anderen deutschen Städten. Und sie war VIEL zu niedrig im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen.

Ein Argument ala:
"Aber die anderen Springen doch auch aus dem Fenster"

Du vergisst aber ganz, dass Berlin eben nicht dieses Lohnniveau hergibt und solch derartige Mieten einfach unpassend für Berlin sind.
Vor allem geschieht das in Berlin in einer Turbo Geschwindigkeit die es so vergleichbar nur selten gibt (und kommt mir jetzt nicht mit China).

Ich bleib dabei. Wohnungen sind für mich kein Luxusgut, kein Objekt dass für Spekulationen oder zur Gewinnmaximierung herhalten sollte.
Wohnraum gehört für mich HART Reguliert. Weil hier das Interesse der Bürger dem des Marktes überwiegen soll. Du kannst hier gerne einen auf Ronald Reagan machen. Das alles für böses Kommunismus halten oder vor gefährlicher Roter Politik warnen.

Ich finde den Wohnungsmarkt sollte man tunlichst nicht dem Markt über lassen.
Was da derzeit abgeht ist an Asozialität kaum zu übertreffen, aber ich schüttel echt nur noch den Kopf, wie hier das alles auch noch versucht "verstanden" und "verteidigt" zu werden. Begreife ich einfach nicht.

"Das war schon immer so", "Der Markt reguliert das schon von allein", "aber andern Orts ist das doch auch so"

Uff :fp:

Von der Problematik in Berlin keine Ahnung, weil nicht betroffen. Aber hier den Klugscheißer markieren und wirklich zu glauben das was da gerade abgeht wäre "NORMAL".

Ich habe Dich nur zitiert, das "dann ist das eben so" kam von Dir :lol:

Hahaha... "Sie waren zu niedrig im Vergleich zu anderen deutschen Städten. Und sie war VIEL zu niedrig im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen." ... AKA ist mir doch egal, ob das Lohnniveau in Berlin solche Preise rechtfertigt. Ist mir doch Egal was mit den Menschen dort passiert. Ist mir doch egal, dass das in Berlin gerade ganz unnatürlich innerhalb von 10 Jahren vollzogen wurde, was andern Orts eher mehrere Jahrzehnte braucht. Ist mir doch egal... Den Markt darf man nicht anfassen oder im Wege stehen, egal wie Asozial er sich gibt. Das wäre ja Kommunismus. :lol::lol::lol::lol::lol: HAHAHAHAHA...

:fp:

Wo sind denn deine (realistischen) Vorschläge?

Habe ich doch schon erwähnt.
Die Stadt Berlin muss Geld in die Hand nehmen, weil der Markt nicht das in Berlin baut, was in Berlin GEBRACHT WIRD (eher das komplette gegenteil baut wird). Dann müssen halt Förderprogramme her.

Zudem. Den Wohnungsmangel wirst du in Berlin immer haben, auch wenn du jeden bauen lassen würdest wie er will, weil Berlin auch einfach ein FLÄCHEN PROBLEM hat. Daher ist die ausrede, es erledige sich von ganz alleine, wenn man den Markt einfach nur machen lassen würde. Einfach völliger Bullshit.

Das Problem ist, dass in Berlin an den Interessen vorbeigebaut wird.
 
Ich hab gar nix gegen Regulierung. Nur sollte man dann das richtige machen. Die Mietpreisbremse so rauszuhauen wird das Problem nur verschärfen, weil jegliche Investitionen abgewürgt werden. Wenn die Stadt nun gleichzeitig vor hätte, Milliarden und Abermilliarden in die Hand zu nehmen, um den benötigten Wohnungen zu bauen... okay - aber die Mietpreisbremse ohne das ist einfach Quatsch.
 
Vor allem geschieht das in Berlin in einer Turbo Geschwindigkeit die es so vergleichbar nur selten gibt

Tja da -ACHTUNG - gebe ich Dir ja vollkommen recht. Hat auch niemand bestritten.
Den Markt darf man nicht anfassen oder im Wege stehen, egal wie Asozial er sich gibt. Das wäre ja Kommunismus. :lol::lol::lol::lol::lol: HAHAHAHAHA...

Weißt Du, Du beschwerst Dich ständig, daß Dich alle Post so furchtbar ankotzen. Und dann kommen solche Dinger, in denen Du mir Sachen unterstellst, die ich weder gesagt, noch gemeint habe. Nur weil Du entweder meine Posts nicht verstehst oder einfach nur das rausliest, was Du Dir in deinem Hirn schon vorher zusammen gesetzt hast. Vielleicht solltest Du mal etwas zur Ruhe kommen, Dir sorgfältig durchlesen, was Andere so schreiben, Dir überlegen was sie damit gemeint haben und erst dann etwas posten.
Ist mir schon öfter aufgefallen, daß Du dann etwas ... unsachlich wirst. Steht Dir nicht.

Und nur als Disclaimer: ich bete weder den Kapitalismus an, noch bin ich der Meinung, daß man ihm unreguliert das Feld überlassen soll. Das entspringt nur deiner Fantasie. Der Deckel ist trotzdem Bullshit, sorry.
Habe ich doch schon erwähnt.
Die Stadt Berlin muss Geld in die Hand nehmen, weil der Markt nicht das in Berlin baut, was in Berlin GEBRACHT WIRD (eher das komplette gegenteil baut). Dann müssen halt Förderprogramme her.
In einer Stadt, die bis über beide Ohren verschuldet ist? Woher das Geld nehmen?
Zudem. Den Wohnungsmangel wirst du in Berlin immer haben, auch wenn du jeden bauen lassen würdest wie er will, weil Berlin auch einfach ein FLÄCHEN PROBLEM hat.
Wie jede angesagte Metropole. Und wie in jeder anderen Metropole kann nicht jeder zu Billo-Preisen in der Innenstadt leben. Willkommen in der Wirklichkeit.
 
Chatprotokolle zeigen Verabredung zu Hetzjagden in Chemnitz
  • Neue Ermittlungsergebnisse liefern neue Indizien dafür, dass es im August 2018 im sächsischen Chemnitz zu Hetzjagden gegenüber Ausländern kam.
  • Auf den Handys bekannter Rechtsextremer aus dem Großraum Chemnitz sollen sich zahlreiche Dialoge finden, in denen sich die Rechten zu "Jagden" verabreden.
  • Die Debatte um die Frage, ob es solche Hetzjagden gegeben habe, führte im vergangenen Jahr zu einer Zerreißprobe für die Große Koalition.
https://www.sueddeutsche.de/politik...UtR_lLjDKTDB6MJHXyd4HDQ5Q-lGeqpeJzj-fv0zh3uAk

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Maaßen wird wahrscheinlich nichts dazu zu sagen haben, dieser Lappen.
 
Ich hab gar nix gegen Regulierung. Nur sollte man dann das richtige machen. Die Mietpreisbremse so rauszuhauen wird das Problem nur verschärfen, weil jegliche Investitionen abgewürgt werden. Wenn die Stadt nun gleichzeitig vor hätte, Milliarden und Abermilliarden in die Hand zu nehmen, um den benötigten Wohnungen zu bauen... okay - aber die Mietpreisbremse ohne das ist einfach Quatsch.

Zumindest einige Investitionen werden nicht abgewürgt, sie werden aber verlagert (dahin, wo es sich lohnt). Und wie wir erfahren haben, würde dann die Fläche nicht ausreichen. Und die Stadt kann es sich auch nicht leisten. Deswegen wird Berlin auch nicht die erste Stadt, in der das Mietniveau dauerhaft wieder sinken wird.

Jetzt haben die Berliner einen Deckel bis 2025 und keinerlei Konzept, wie man danach aus der Scheisse rauskommen will. Alleine die Baugenehmigungen brauchen in Berlin im Schnitt schon 6 Jahre... :ugly:

Aktionismus, mehr ist es leider nicht.
 
Du hast schon recht, irgendwas zwischen 3 und 5 Jahren ist vermutlich okay.
Okay, jetzt verstehe ich die Welt nicht mehr. 5 Jahre ist also gerade so am oberen Ende Okay. Warum schreib ich mir eigendlich die Finger wund?

Was die Politik letztendlich entscheidet und vor allem, ob überhaupt was kommen wird, steht doch eh in den Sternen.
 
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