Das Thema ist etwas komplizierter und solch Beiträge wie von
@Urgs zeigen, dass man als außenstehender das Ausmaß dahinter nicht sieht. Was aber auch gar nicht verwerflich ist, früher hätte ich exakt das selbe gepostet.
Meine Schwiegereltern haben ein Wohnhaus in Berlin. Sie selbst haben eine Wohnung in besagtem Haus, genau wie wir und sogar meine Mutter. Das Haus haben sie auf ihre Tochter also meine Partnerin überschrieben. Und trotzdem zahlen wir ganz normal Miete. Eine Sache, die ich zu Beginn nicht verstanden habe.
Aber die Sache ist ganz einfach. Erstens muss das Haus eh noch abbezahlt werden. Sowas dauert. Zahlt man einfach Miete, geht das schneller. Dazu kommen unfassbar viele laufenden Kosten und Abgaben ala Steuern. Was so ein Haus für Summen verschlingt unterschätzen die meisten.
"Das Viertel ist im Wert gestiegen, bitte zahlen Sie hier und dort blablubb". Wieder 20.000 Euro verbrannt.
Oder macht mal ein Dach neu.
Wenn die Hütte also mal abbezahlt ist, dann weiß doch kein Mensch wie sich das alles über die Jahre / Jahrzehnte entwickelt, wie
@BitByter schon schrieb. Manche tun so, als ob sowas dafür sorgt, dass man automatisch dick und fett abgesichert ist. Dabei ist das doch mehr als ungewiss. Es kann so viel passieren auf dem langen Weg.
Ihr Ziel ist es zB, wenn Ihre Eltern mal nicht mehr sind, das Haus zu verkaufen. Aber wer sagt denn, dass man dann direkt aufhören kann arbeiten zu gehen, seinen Lebensabend in saus und braus zu verbringen wird trotzdem eher unwahrscheinlich.
Sag niemals nie, aber eigtl buttern wir bisher nur jede Menge Zeit und Geld in das Objekt. Wir arbeiten beide Vollzeit, waren noch nie im Urlaub, sehen uns oft tagelang nur zwischen Tür und Angel, aber der kleine Vermieter von nebenan ist der böse, schon klar.