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Der Politikthread

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Lacht nur!

Spätestens in 5 Jahren säuft Deutschland ab und England lacht sich ins Fäustchen!

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Ist der Typ nur am Trollen oder ist der wirklich so drauf? :lol:
@McM2000 mach nur weiter ... bisher sehr amüsant. :grins:

Und tut mir leid, für solch kruden Ansichten habe ich tatsächlich nur Hohn und Spott übrig.
Keine Ahnung wie man das anders handhaben soll. Da hilt nur Humor und sich lustig machen darüber.
Die Propaganda der Nationalisten und Neo liberalen hast du aber zumindest gut verinnerlicht. :ugly:

"Den Fanatiker muss man eigentlich sich selbst überlassen, aber man wird versuchen, die Gefahr, die von ihm ausgeht, zu verringern".
- Hubert Schleichert
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn erstmal alle Firmen aus England abgezogen sind wird es bei manchen ein großes erwachen geben. Als ob man heute gezwungen wäre englische Waren kompliziert und teuer zu importieren wenn die Welt dagegen offen steht, Konkurrenzprodukte auf einfachste und billige Art und weise einzukaufen, also echt mal.

Vor dem Brexit kauf ich noch 3 Flaschen HP Soße bevor die unermesslich überteuert angeboten werden und man 3 Wochen lieferzeit hat. Niemand kauft heutzutage Ware auf die man dann Wochenlang warten muss, das ist doch heutzutage absurd, jeder kennt das eigene Konsumverhalten, man sieht es im Netz und steht da "3 Tage" dann wars das direkt mit der Bestellung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay. Gut.
Aber wieso denkst du wäre das so?
Abschottung und für sich arbeiten klappt gut meinst du? :)
Ganz einfach: Jeder kocht jetzt sowieso schon sein eigenes Süppchen und arbeitet für sich selbst. Nur Deutschland nicht! Deutschland wird die Zeche zahlen dürfen und sich dabei übernehmen! Bricht erstmal die Wirtschaft in Deutschland ein (fängt ja schon an) und der Euro gleich mit, wird es unschön! Das ist jetzt schon abzusehen!

Drei Mal darfst du übrigens raten wer Deutschland helfen wird...
 
Ich kann ja nicht anders... :motz:

Wie kann man so einen Schwachsinn überhaupt selbst glauben? Was muss da im Leben falsch gelaufen sein? Wieviele Tage hat man in der Schule gefehlt oder das Falsche im TV geguckt?

Dass der Euro kein Teuro ist, dass belegen eigentlich so ziemlich alle Studien und Statistiken. Dass einige Dinge im Leben teurer geworden sind, das ist wohl richtig. Dass andere Dinge heute günstiger sind aber auch. Dass ich heute deutlich mehr Netto verdiene als zu DM-Zeiten brutto, das ist aber halt auch so eine Sache, die sich in den letzten Jahren "einfach so ergeben hat"...

Dass der Euro vor allem uns Deutschen massiv wirtschaftlich geholfen hat, dass der Euro im Prinzip im täglichen Leben nur Vorteile hat, dass der Euro eine stabile Währung in ganz Europa ist, damit muss man wohl garnicht argumentieren.

EU-Aussengrenzen? Was wäre denn, wenn Deutschland ein souveränder Staat wäre? Wir könnten es uns gewohnt einfach machen, denn wir sind ja erstmal umzingelt von anderen Ländern, die sich schon vorher abschotten müssen. Und dann? Zäune und Mauern um deutsche Grenzen? Militär und Polizei überall, die diese Grenzen bewachen? WER WILL SOWAS? Wer will das in Italien oder Spanien? Wir leben in FREIHEIT, eines der wichtigsten Güter, die wir haben können!

Und welche Souveränität denn? So wie bald in UK? Die werden sich noch nach der "Gefangenschaft" in der EU zurück sehnen! Einen Scheissdreck wären wir ohne EU und Europa. Wir wären in einer globalen Welt zwischen den USA, China und Russland ein winziger Fliegenschiss, der nix zu vermelden hätte, der keinerlei Verhandlungsmacht hätte.

Und natürlich kann man sich darüber streiten, ob man die Krümmung einer Gurke europäisch normieren muss. Aber das gehört zu tausenden Standards, die wir in Europa geschaffen haben, die uns das tägliche Leben vereinfachen, die sich teilweise weltweit durchgesetzt haben. WIR setzen diese Standards!

Die EU sorgt für Frieden in Europa UND dass uns Europäer so schnell keiner angreifen kann. Wir leben seit 70 Jahren in Frieden in Europa, ein Umstand, den wir zumindest aus der Vergangenheit nicht uns Deutschen alleine zu verdanken haben. Ich kann mich heute überall in Europa frei bewegen, während mir damals an der Grenze noch der Wagen gefilzt wurde. Nachdem ich eine halbe Stunde an der Grenze gestanden habe. Ich kann überall im Internet bestellen und mit einer weltweit akzeptierten Währung bezahlen.

Aaaaaaaah, ich könnte jetzt noch ewig weiter machen, aber mir fällt echt NICHTS ein, warum ich wieder die gute, alte Zeit zurück wollte. :wand:
 
Die EU ist das Beste, was uns passieren konnte, und ich merke immer wieder an den kleinen Dingen, welche Vorteile es bringt, EU-Bürger zu sein. Gerade erst ist meine Frau in Montenegro krank geworden. Ich hab also schnell noch Bargeld abgehoben, weil die Montenegriner (?) alle Arztleistungen in bar zahlen müssen. Wir tauchen im Krankenhaus auf. Erste Frage: EU-Bürger? Jo ... da haben die unseren Pass und Gesundheitskarte kopiert und uns umsonst versorgt.

Und wenn man mal von Montenegro nach Bosnien oder Kroatien eingereist ist und zwei Stunden in der brütenden Hitze an der Grenze gestanden hat, wünscht man sich, dass sowas innerhalb der EU-Länder niemals zurückkehrt ...
Ich musste auch erst vor kurzem merken, wie umständlich das ohne EU wäre, habe über Ebay etwas verkauft und hatte den Haken an der Schweiz gesetzt(bzw. nicht weggemacht), prompt kaufts natürlich ein Schweizer...

1. die Kosten für den Versand selbst waren deutlich höher als zB. an die letzte Insel in Griechenland, obwohl die Schweiz an uns grenzt.

2. musste ich extra Zolldokumente für einen Warenwert von schlappen 30 Euro bereitstellen, verschicken musste ich die Ware dann auch noch über unsere Post, weil die Paketdienstleister hier sich die Mühe mit nicht EU Ländern gar nicht erst antun.

Natürlich könnte man jetzt auch argumentieren, dass dafür keine EU von Nöten wäre, denn eigentlich würde eine freie Handelszone vollständig ausreichen, dein konkretes Beispiel spricht allerdings wieder mehr für das Konstrukt der EU.
 
Dass der Euro kein Teuro ist, dass belegen eigentlich so ziemlich alle Studien und Statistiken. Dass einige Dinge im Leben teurer geworden sind, das ist wohl richtig. Dass andere Dinge heute günstiger sind aber auch. Dass ich heute deutlich mehr Netto verdiene als zu DM-Zeiten brutto, das ist aber halt auch so eine Sache, die sich in den letzten Jahren "einfach so ergeben hat"...

Der Euro ist nicht das Problem, das hemmungslose Drucken von Geld und erzeugen von Krediten aus reiner Luft ist das Problem. Wir haben uns hier an das amerikanische System angepasst, wo die Währung schon lange nicht mehr an Gold gemessen wird, denn das letzte Gold haben die Amerikaner bei der Finanzkrise 2008 weggeschafft...

Bei uns funktioniert glücklicherweise noch die Gehaltsanpassung, wir erhalten eine inflationäre Erhöhung jedes Jahr, auch wenn diese genaugenommen am Anfang des Jahres und nicht ein Jahr danach stattfinden müsste um unsere Kaufkraft real nicht zu schmälern. Ich habe letztens eine Dokumentation über die Arbeitssituation und Lohnsituation in Amerika gesehen, dort steigt die Inflation unaufhaltsam, speziell die Mietpreise gehen durch die Decke, aber die Gehälter stagnieren auf niedrigem Niveau. Würdet ihr 50h arbeiten für umgerechnet 1000 Euro netto? Dort arbeitet die ehemalige Mittelschicht sogar 70h mit 2 Jobs, 3 Jobs, nur um über die Runden zu kommen.

Manchmal hilft wirklich ein kurzer Blick über den Tellerrand um zu realisieren wie gut es uns hier eigentlich (noch) geht.
 
Manchmal hilft wirklich ein kurzer Blick über den Tellerrand um zu realisieren wie gut es uns hier eigentlich (noch) geht.

Daher sollte sich die EU auch kein Beispiel an Amerika nehmen.
Nationalismus ("Mein Land" First), Neo Liberalismus und Protektionismus.

All das was du mit einer Neu-Rechten populistischen Partei wie der AfD bekommen würdest.
 
@TheProphet

Aber gerade bei den Handelszonen hilft die EU doch ungemein. Welchen politischen Druck könnte ein einzelnes Land wie Deutschland auf einen Verhandlungspartner wie die USA ausüben? Garkeinen. Erst die Gemeinschaft der EU macht uns zu einem gewichtigen Partner. Ich denke schon, dass jeder Deal, den wir einzeln aushandeln könnten, schlechter als ein EU-Deal wäre.

Die Finanzkrise 2008 ist auch eigentlich eher ein gutes Beispiel dafür, dass die EU funktioniert. Wer will wissen, wo wir als Nationalstaat heute stehen würden, wenn wir die EU nicht gehabt hätten? Die paar Milliarden an Griechenland waren doch nichts.

Diese ganze Argumentation erinnert mich frappierend an die AfD, bevor sie mit den Flüchtlingen das Thema geändert haben.
 
Ganz einfach: Jeder kocht jetzt sowieso schon sein eigenes Süppchen und arbeitet für sich selbst. Nur Deutschland nicht! Deutschland wird die Zeche zahlen dürfen und sich dabei übernehmen! Bricht erstmal die Wirtschaft in Deutschland ein (fängt ja schon an) und der Euro gleich mit, wird es unschön! Das ist jetzt schon abzusehen!

Drei Mal darfst du übrigens raten wer Deutschland helfen wird...
Dass die wirtschaft zurück geht hat aber nichts mit der eu zu tun. :ugly: und natürlich werden das sehr harte zeiten für ein autobauerland mit verbrennungsmotoren, das wird unaufhaltsam werden, wer hoch fliegt der fällt irgendwann tief, niemand fliegt immer nur oben. Jetzt muss deutschland zeigeist beweisen, ich seh ihn noch nicht, die afd denkt sich vermutlich scheiss auf e-motoren, wir bauen weiter und weiter, es gibt kein klimaproblem. Aber genau das würde auch nicht lange gut gehen, zeitgeist besitzen bedeutet zur richtigen zeit das richtige tun, nicht zur falschen. Wenn man jetzt den wandel verpennt wird der fall noch viel härter.

aber der fall ist unaufhaltsam, das ist bei monopolen so wenn diese zerbrechen.
 
Ganz einfach: Jeder kocht jetzt sowieso schon sein eigenes Süppchen und arbeitet für sich selbst. Nur Deutschland nicht! Deutschland wird die Zeche zahlen dürfen und sich dabei übernehmen! Bricht erstmal die Wirtschaft in Deutschland ein (fängt ja schon an) und der Euro gleich mit, wird es unschön! Das ist jetzt schon abzusehen!

Drei Mal darfst du übrigens raten wer Deutschland helfen wird...
Hm von welcher Firma ist denn dein Handy oder und dein PC? :) aus Deutschland?
 
Dass die wirtschaft zurück geht hat aber nichts mit der eu zu tun. :ugly: und natürlich werden das sehr harte zeiten für ein autobauerland mit verbrennungsmotoren, das wird unaufhaltsam werden, wer hoch fliegt der fällt irgendwann tief, niemand fliegt immer nur oben. Jetzt muss deutschland zeigeist beweisen, ich seh ihn noch nicht, die afd denkt sich vermutlich scheiss auf e-motoren, wir bauen weiter und weiter, es gibt kein klimaproblem. Aber genau das würde auch nicht lange gut gehen, zeitgeist besitzen bedeutet zur richtigen zeit das richtige tun, nicht zur falschen. Wenn man jetzt den wandel verpennt wird der fall noch viel härter.

aber der fall ist unaufhaltsam, das ist bei monopolen so wenn diese zerbrechen.
Nützt nur nichts, wenn Deutschland gerade nur einen Bruchteil beim Klimawandel (wenn überhaupt) ausmacht! Den Klimawandel gibt es ja nicht erst seit gestern!
 
Zuletzt bearbeitet:
Nützt nur nichts, wenn Deutschland gerade nur einen Bruchteil beim Klimawandel (wenn überhaupt) ausmacht! Den Klimawandel gibt es ja nicht erst seit gestern!
Und das ändert weder etwas an klimazielen noch an eu richtlinien, dazu noch an den ansprüchen der eigenen bürger an die eigene luft, noch daran was bald die ganze welt möchte, nämlich keine verbrennungsmotoren. Der markt wird so schnell einbrechen dass es die ganze wirtschaft deutschland hinunterzieht und das hat rein gar nichts mit der eu zu tun.
 
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