Mingo
wohnt mietfrei in deinem Kopf
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Insofern ist die finanzielle Grundsicherung, die also ein würdevolles Leben ermöglichen soll, ohnehin nicht an Bedingungen geknüpft - oder sollte sie zumindest nicht sein (dass Menschen, die Maßnahmen des Jobcenters verweigern, de facto Kürzungen von Hartz-IV erfahren ist daher ohnehin schon mehr als problematisch).
Darüber hinaus hat das unbedingte Leistungsprinzip unseren Sozialstaat aber bereits dergestalt unterhöhlt, dass selbst Menschen, die keine "Leistung" erbringen können - weil ihre Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt schlicht nicht nachgefragt wird (was glaube ich auch niemand leugnet, dass ein erheblicher Teil der Arbeitslosen einfach nicht vermittelbar ist) -, weiterhin eine Leistungsbereitschaft abverlangt wird.
D.h. trotz der Tatsache, dass kaum jemand noch leugnen kann, dass so etwas wie "Vollbeschäftigung" ein Mythos der Vergagenheit ist, wird in der Leistungs-Maschinerie mit Maßnahmen, Umschulungen, rein symbolischen 1€-Jobs etc. gegängelt.
Die Ökonomisierung von Arbeitslosigkeit, eingeflochten in einer kapitalistischen Leistungslogik, finde ich persönlich bereits absolut würdelos.
Von daher ist ein Modell wie das bedingungslose (sic!) Grundeinkommen für mich eine reizvolle Idee.
Ich habe im Übrigen den Eindruck, dass das Argument "dann würde ja niemand mehr arbeiten gehen" nur von Leuten kommt, die selbst niemals ihren Job aufgeben würden, da sie keinesfalls nur von 1000-1500€ im Monat leben wollten. Und auch über das monitäre hinaus ist Arbeit sinnstiftend, wer würde das leugnen wollen?
Insofern ist die finanzielle Grundsicherung, die also ein würdevolles Leben ermöglichen soll, ohnehin nicht an Bedingungen geknüpft - oder sollte sie zumindest nicht sein (dass Menschen, die Maßnahmen des Jobcenters verweigern, de facto Kürzungen von Hartz-IV erfahren ist daher ohnehin schon mehr als problematisch).
Darüber hinaus hat das unbedingte Leistungsprinzip unseren Sozialstaat aber bereits dergestalt unterhöhlt, dass selbst Menschen, die keine "Leistung" erbringen können - weil ihre Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt schlicht nicht nachgefragt wird (was glaube ich auch niemand leugnet, dass ein erheblicher Teil der Arbeitslosen einfach nicht vermittelbar ist) -, weiterhin eine Leistungsbereitschaft abverlangt wird.
D.h. trotz der Tatsache, dass kaum jemand noch leugnen kann, dass so etwas wie "Vollbeschäftigung" ein Mythos der Vergagenheit ist, wird in der Leistungs-Maschinerie mit Maßnahmen, Umschulungen, rein symbolischen 1€-Jobs etc. gegängelt.
Die Ökonomisierung von Arbeitslosigkeit, eingeflochten in einer kapitalistischen Leistungslogik, finde ich persönlich bereits absolut würdelos.
Von daher ist ein Modell wie das bedingungslose (sic!) Grundeinkommen für mich eine reizvolle Idee.
Ich habe im Übrigen den Eindruck, dass das Argument "dann würde ja niemand mehr arbeiten gehen" nur von Leuten kommt, die selbst niemals ihren Job aufgeben würden, da sie keinesfalls nur von 1000-1500€ im Monat leben wollten. Und auch über das monitäre hinaus ist Arbeit sinnstiftend, wer würde das leugnen wollen?

