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Der Politikthread

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Da er Kommunikationswissenschaft studiert hat, wenn auch abgebrochen, sagt das einem zwischen den Zeilen eigentlich, das man dort wohl mit einem sicheren Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit schon sehr weit kommt (In der Jugendorganisation )

Ich verstehe dies rumgeschiebe der Ministerposten auf der höchsten Ebene auch nicht. Ein Finanzminister hat für mich jemand zu sein, der etwas in dieser Richtung vorzuweisen hat. Studiumsabschluss usw.

Ein Verteidigungsminister sollte auch beim Militär Hochrangig gedient haben um überhaupt zu wissen, wovon er Spricht. usw. usf.

das ist auch etwas, was ich nicht verstehe.

Familienministerin -> Verteidigungsministerin ???

Für mich zwei komplett verschiedene Gebiete
 
ich muss sagen, das hier find ich eigentlich ganz interessant

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"Steinzeitkommunismus", mehr fällt mir dazu nicht ein.
 
Da er Kommunikationswissenschaft studiert hat, wenn auch abgebrochen, sagt das einem zwischen den Zeilen eigentlich, das man dort wohl mit einem sicheren Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit schon sehr weit kommt (In der Jugendorganisation )

Ich verstehe dies rumgeschiebe der Ministerposten auf der höchsten Ebene auch nicht. Ein Finanzminister hat für mich jemand zu sein, der etwas in dieser Richtung vorzuweisen hat. Studiumsabschluss usw.

Ein Verteidigungsminister sollte auch beim Militär Hochrangig gedient haben um überhaupt zu wissen, wovon er Spricht. usw. usf.

Wenn ich deinen Beitrag so lese fällt mir gerade etwas ein. Die späten 80er und Anfang 90er wurde noch gejammert das im Bundestag und in politischen Spitzenämtern fast nur noch studierte Anwälte etc. sitzen. Keine Handwerksmeister etc. so wie davor noch ab und an. Das scheint sich mehr und mehr zu ändern - allerdings imho nicht zum guten.
 
Warum machst du es dann?
Und ich habe das 'vorweisen' in An-/Abführungszeichen gesetzt, um meine kritische Distanz zu dieser Leistungslogik auszudrücken; du wiederum benutzt die An-/Abführungszeichen ironischerweise wieder genau in diesem Sinne: um seine 'Leistungen' abzuwerten.

Mich stören daran gleich mehrere Dinge.
  1. Ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren ist allemal mehr wert als direkt von der Schule ins BWL-Studium zu wechseln um möglichst schnell dem Ruf des Geldes folgen zu können.
  2. Es scheint mir, als wäre es für manche*n unter der Würde eines Menschen mit Abitur, dass dieser sein Studium abbricht und im Callcenter arbeitet.
    (Meine Beobachtung ist übrigens, dass es eine große Schnittmenge gibt zwischen Menschen, die mit einer unglaublichen Verachtung auf einfache Dienstleistungsberufe herabschauen und Menschen, die sich darüber auslassen, dass sie sich bei der Hotline von Firma XY mit einem Inder mit gebrochenem Englisch herumschlagen mussten)
  3. Man muss Kühnerts politische Positionen nicht teilen und kann auch die Tatsache kritisch betrachten, dass in unserer Demokratie Politik quasi ausschließlich von Berufspolitiker*innen betrieben wird und nicht von wirklichen "Volksvertretern"; aber nicht anzuerkennen, dass politische Arbeit innerhalb einer Partei bis zum Aufstieg als Vorsitzender der Jugendorganisation nicht auch ein Knochenjob ist und mit Sicherheit eine Menge Zeit und Energie kostet, ist schon starker Tobak und geht mir sehr in die Richtung "die da Oben!".

Aber bleibt ihr mal der Meinung, dass er ein Totalversager ist.
Ich denke mir dann meinen Teil über euch.

Tu ich doch garnicht? Du wirfst mich mit dem Schlumpf durcheinander.
Das soziale Jahr habe ich tatsächlich vergessen. Totalversager habe ich auch nicht gesagt, aber einen strammen Lebenslauf hat er ja nunmal nicht mit seinen fast 30 Jahren.

Ich habe mich einfach gewundert das du sagst er hätte ja so einiges vorzuweisen und ich das einfach nicht erkennen konnte. Mir ist der Typ nicht mehr oder weniger lieb als die ganzen Jura Absolventen die sonst so in die Politik wechseln. Volksvertreter sind das eben alles nicht mehr.
 
"Steinzeitkommunismus", mehr fällt mir dazu nicht ein.
Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen.....

Ich war der Meinung, dass solche Thesen schon seit Jahrzehnten der Vergangenheit angehören (müssen). Der „Kevin“ gehört anscheinend zu den Repräsentanten der der damaligen Pisa-Studien. Mit einem durchschnittlich politischen Bildungsgrad hat das jedenfalls wenig zu tun. Mich würde interessieren, wie das seine Schwester Schantall sieht..... :D
 
Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen.....

Ich war der Meinung, dass solche Thesen schon seit Jahrzehnten der Vergangenheit angehören (müssen). Der „Kevin“ gehört anscheinend zu den Repräsentanten der der damaligen Pisa-Studien. Mit einem durchschnittlich politischen Bildungsgrad hat das jedenfalls wenig zu tun. Mich würde interessieren, wie das seine Schwester Schantall sieht..... :D


Ich vermute zumindest Maaßen dürfte sich innerlich einen ablachen.
 
Ja....ganz ehrlich: Wenn ich mir die Altersbezüge der Politiker anschaue, ist das natürlich ein brennend heißes Thema :grins:. Wenn ich mir aber die Unternehmer in meiner Mandantschaft anschaue, die ihr mühsam gespartes Geld in einer Immobilien-Vorsorge anlegen, weil sie alternativ anlegen MÜSSEN, lachen die bestimmt mit uns. Vermögensaufbau mit Immobilien verboten.....da lachen ja selbst meine Hühner mit.....

„Die Rente ist sicher“, oder wie war das ? :D

Nebenbei wurden diese Thesen ja schon lange ad absurdum geführt - man kann da nicht zwischen arm und reich trennen. Das wird niemals funktionieren. Aber der „Kevin“ hat auch noch nie am „Vermögensaufbau“ dieser Tage gerochen.
 
DDR? Ernsthaft? Im politmedialen Betrieb wurde am Mittwoch und Donnerstag ein bemerkenswertes Schauspiel aufgeführt. Ein Interview des Juso-Vorsitzenden, in dem er über die Überwindung des Kapitalismus nachdenkt, entfachte eine überdrehte Debatte. Dabei geriet das, was Kühnert gesagt hatte, schnell in den Hintergrund. Stattdessen war ein Lehrstück über Wahlkampf und taktische Empörung zu besichtigen.
http://www.taz.de/!5588702/

Man kann von Kühnert ja halten, was man will. Seine Vorschläge dämlich finden, alles ok.
Aber was nun auch hier im Thread zu lesen ist, geht einfach gar nicht.

Muss man also einen astreinen Lebenslauf haben, um sich auf welche Art auch immer zu äußern?
Reicht es nicht, der Vorsitzende einer Partei-Jugendorganisation zu sein, um auch mal solche utopischen Dinge rauszuhauen?
Spielt der Name Kevin also immer noch eine Rolle?

Oder um es satirisch zu sagen:

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https://www.der-postillon.com/2019/05/kuehnert.html

Bei SPD-Parteikollegen, die traditionell von linkem, sozialdemokratischem oder gar sozialistischem Gedankengut Abstand nehmen, ist die Empörung groß. "Rechts: nagut. Mitte: klar. Aber dass der sich jetzt auf einmal links positioniert, das hat mich wirklich empört", erklärt etwa ein SPD-Bundestagsabgeordneter, der nicht namentlich genannt werden möchte, damit ihn niemand mit linker Politik in Verbindung bringen kann. "Wie kann es sein, dass ein Jungsozialist sozialistische Ideen hat?"


Ich stimme der Sache auch nicht zu. Man hat politisch genug Spielraum da auch anders einzugreifen, aber einige sozialistische Ideen würden dem Land meines Erachtens auch gut tun. Und sie auszusprechen darf kein Tabu sein. Es ist nicht alles gleich utopischer Schwachsinn, was nicht dem Status Quo entspricht. Auch große Schritte dürfen in der Politik gemacht werden. Und irgendwo erwarte ich von einer sozialdemokratischen Partei auch sozialdemokratische Lösungen. Aktuell haben wir ein schön breit gefächertes rechtes Spektrum in der Politik, und man kann sich entscheiden, ob man ausländerfeindlich oder Islam-feindlich ist oder sich das Dritte Reich zurückwünscht. Und die linke Seite und die Mitte überlegen sich schon, wie man jetzt die moderne rechte Kultur für sich erobern kann, während die leisesten Ideen einer Sozialisierung der Politik heftig kritisiert werden. (Nicht die BMW-Geschichte, das ist schon ziemlich radikal.)
 
Weil es kt Standard ist.

Mal ehrlich, das ist doch hier die ganze Zeit Gang und gebe das ein Land, Politiker usw. Das aller letzte ist. Gerade die Seiten langen Diskussionen um den brexit. Da ist Inselaffen noch das normalste was da gefallen ist...
 
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Ich wünschte das würde aus den eigenen Reihen kommen. Während die SPD so reagiert:
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slowclap.gif
 
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Zur Erinnerung:

…. bleibt auch erhalten das Beiträge nur aus einem Link oder Twitterbild etc. gelöscht werden wenn keine eigene Meinung/Beitrag dazu kommt ?...

…Die Regel besteht weiterhin. Und wie immer gilt: Bitte melden, falls etwas übersehen wird.

Ja, absolut. Eigene Meinung und Worte sind wichtig....

Bei aller Erregung sollten doch die Vorgaben der Forenleitung eingehalten werden.
 
Zur Erinnerung:

Bei aller Erregung sollten doch die Vorgaben der Forenleitung eingehalten werden.
Da hab ich wohl meinen inneren Kevin gefunden und gegen das System rebelliert. Ich leg mein Che-Guevara-Shirt mal wieder in den Schrank zurück.

Zur Erinnerung:
Wir erwarten im ganzen Forum einen respektvollen Umgang miteinander, dazu gehört, dass man Andere nicht beleidigt, Andere nicht triggert, dass man sich nicht überheblich Anderen gegenüber zeigt, dass man respektvoll dem Anderen zuhört, dass man den Anderen keine Worte in den Mund legt die er nicht gesagt hat, dass man nachfragt bevor ein Missverständnis entsteht und dieses verbreitet wird und, dass man die eigenen Maßstäbe auch an sich selbst anlegt.
Also nicht nur anderen Usern gegenüber, sondern auch forumsexternen Personen.
 
Es gibt eine Melden-Funktion. Und es ist ja nicht so, dass CandleWaltz seine Meinung zu dem Thema in zig Posts niederschreibt, auch direkt wenige Minuten vor und nach dem Posting. Finde dieses Petzen in dem Fall völlig albern.

Du findest "Petzen" albern aber es soll gleich die Melden Funktion genutzt werden ? Okay.
Ich melde aber eigentlich nicht bzw. habe es bisher hier noch nie gemacht - denke ein kleiner Hinweis ist da sinnvoller. Zumal Candlewaltz es selber hier auch schon so gehandhabt hat.
 
Ich finde hier sowohl das Melden als auch das öffentliche Tadeln albern. Ich sehe da einen großen Unterschied zwischen CandleWaltz, der in einer laufenden Diskussion, an der er aktiv beteiligt ist, neue Quellen postet oder dem durchschnittlichen rechten KT-User, der still und regelmäßig irgendwelche Boulevard-News der Bild postet, um gegen Ausländer zu hetzen. Der eine kann ohne nennenswerte Angriffsfläche hetzen, der andere hat seine Meinung zu dem Thema mehrfach kundgetan und befeuert sie lediglich mit mehr Material.
So gesehen hält sich Candle auch an die Regeln. Seine Meinung kannst du mehrfach auf den letzten beiden Seiten lesen.
Und in deinem Zitat steht selbst, dass man das melden soll. Ich weiß nicht, wo das ein kleinerer Hinweis sein soll, das hier breitzutreten, wo es auch genug Mods sehen werden. Du machst es halt nur unnötigerweise öffentlich.
 
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