Steffko
Erbsenzähler
Die Effizienz von Verbrennunsmotoren war schon immer eher schlecht. Trotzdem begleiten sie uns seit mehr als 100 Jahren.
Genauso wie E-Autos nicht nur Vorteile haben (auch in Zukunft), so hat Wasserstoff nicht nur Nachteile. Wasserstoff ist zumindest theoretisch unendlich produzierbar, mit Hilfe von erneuerbaren Energien sogar umweltfreundlich. Man wird es eh nicht schaffen, komplett auf Wasserstoff umzusteigen, aber ich denke, es gibt schon Einsatzgebiete, wo dies lohnenswert wäre.
Batterieelektrisch braucht zukünftig Unmengen an Rohstoffen, die zumindest heute noch a) unter sehr fragwürdigen Bedingungen in b) fragilen Ländern und c) mit sehr umweltunfreundlichen Bedingungen abgebaut werden.
Und nicht falsch verstehen. Ich bin 100% pro E-Mobilität. Mir geht das alles noch viel zu langsam. Ich denke nur, dass ein sinnvoller Mix der Antriebe durchaus Sinn macht.
Strom ist theoretisch genauso unendlich produzierbar wie Wasserstoff, nur mit dem Unterschied, dass beim Strom die drei oder vierfache Menge übrig bleibt. Man wird also am Ende einfach an dem Problem ankommen, dass man bei einer zumindest teilweisen Versorgung des Verkehrs mit Wasserstoff (anstelle voll auf Elektro zu setzen) weitaus mehr Energie erzeugen muss. Und das ist am Ende natürlich auch mit PV oder Windenergie kein vollkommen sauberes Geschäft. Da würde ich eher darauf setzen, dass man bei den Akkus eine extrem hohe Recyclingquote hinbekommt.
Ich frage mich einfach, an welcher Stelle der Wasserstoffantrieb seine Vorteile haben soll, um die enormen Kosten zu rechtfertigen. Bei 350kw Ladeleistung brauche ich auch bei nem großen SUV-Panzer keinen Wasserstoff. Für LKW brauchts natürlich noch wesentlich mehr, aber auch das ist ja technisch grundsätzlich kein großes Problem.
Ob Tankstellen Benzin oder Wasserstoff ausgebe ist doch vollig egal
Pump mal Wasserstoff in einen Benzintank und schau was passiert (nichts gutes)
