U
Urgs
Gast
Ich hab zufällig Too young to die old auf Prime entdeckt. Keine leichte Kost, komplett gegen gängige Sehgewohnheiten inszeniert. Die einzelnen Folgen gehen meist 1,5 Std. Die meisten Szenen sind nahezu statisch aufgebaut. Zwar bewegt sich oft die Kamera langsam, aber die Darsteller werden oft bewegungslos in kunstvoll arrangierte Bilder gestellt, in denen die Dialoge in hypnotischer Langsamkeit aus ihnen herausschwappen. Manchmal hat man eher das Gefühl, man betrachtet ein Gemälde als eine Filmszene. Sollte man nicht gucken, wenn man eh schon müde ist. Das Ganze entfaltet sich, in allen Zusammenhängen, erst über mehrere Folgen. Es dreht sich um korrupte Polizisten, mexikanische Drogenkartelle und Auftragskillerzeug. Irgendwie sind auch alle nebenbei am Koksen. Wenn man sich erstmal warmgeguckt hat, macht‘s aber schon Spaß!