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TV Der offizielle Serienthread

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Orange is the New Black Season 5 Episode 1-4

Nach der außerordentlich guten 4. Staffel habe ich mich tatsächlich auf Staffel 5 gefreut. Doch leider habe ich schon während der ersten Folge gemerkt, dass ich meine Erwartungen lieber runterschrauben sollte.

Durch "das Ereignis", mit dem die vierte Staffel zu ende ging, habe ich erwartet, dass es jetzt genauso weiter geht aber dem ist nicht so. Es kommt viel zu häufig zu wirklich dummen Situationen, was mir den Spaß an der Serie raubt. Es herrscht zwar eine ständige Spannung bzw Anspannung, aber daraus wird nichts wirklich gemacht. Bisher zumindest nicht. Auch wirkt der ganze Konflikt extrem konstruiert und wird durch das dumme handeln einiger Charaktere noch verschlimmert.

Hoffentlich wird das noch besser ...
 
Orange is the New Black Season 5

Gerade beendet. Nach dem doch eher holprigen Start gefiel mir die Staffel zum Ende hin dann doch besser. Die oben erwähnten Schwächen ziehen sich aber trotzdem durch die ganze Staffel, wenn auch nicht so drastisch, wie zu Anfang, aber einige Storylines werden, imo, trotzdem etwas schlampig behandelt.

Es gab aber einige wirklich gute Szenen und interessante, aber doch glaubwürdige Charakterentwicklungen. Zudem ist die letzte Folge absolut hervorragend und gehört auf jeden Fall zum besten, was die Serie zu bieten hat.

Ein großer Kritikpunkt gibt es aber an der letzten Folge: Das Ende. Ich werde nicht Spoilern, aber wer mit dem berüchtigten Staffelfinale von 'The Walking Dead Season 6' Probleme hat, der wird sich hier von fast genauso genervt fühlen. Mich stört es einfach, wie viele Schreiber einfach nicht verstehen, wann, wie und warum man einen Cliffhänger setzt. Man kann nicht einfach mitten in der Szene zum Blackscreen, oder im Fall von Orange is the New Black zum Orangescreen wechseln, ohne besagte Szene zu beenden.

Es ist weder befriedigend noch erfüllt es irgendeinen Zweck, außer den Zuschauer zum weiterschauen zu zwingen und ich glaube, wer 5 Staffeln von Orange is the New Black aushält, der hört jetzt nicht einfach so auf zu schauen und braucht auch keinen Cliffhänger, um zum weiterschauen motiviert zu werden.
 
Patriot, bei Amazon Prime verfügbar.
Super Serie, gerne mehr davon! Da ich kein großer Schreiber bin, hier mal eine Review das meine Meinung wiederspiegelt.

Populäre Leinwandhelden waren, hinsichtlich Stress- und Frustrationsabbau, von jeher erfinderisch. Den meisten von ihnen steht ein reichhaltiges Arsenal an legalen (James Bond: Frauen), halblegalen (Dominic Toretto: Autorennen) und illegalen (Sherlock Holmes: Morphium) Freuden zur Verfügung. In Amazons neuer Agentenserie „Patriot“ setzt John Tavner auf die legale Karte: Er verarbeitet seinen harten Agentenalltag zu melancholischen Folk-Songs. Nicht weiter schlimm, würde er die Songs nicht als Straßenmusiker und Open-Mic-Künstler zum Besten geben.
Auch im weiteren Verlauf der Serie erweist sich Tavner (gespielt von Michael Dorman) als geplagte Künstlerseele, welche ihrer offiziellen Profession nur widerwillig nachgeht. So geht auch der letzte Auftragsmord gründlich daneben, was der mentalen Stabilität unseres wortkargen Helden nicht gerade zuträglich ist. Die zwangsläufig auftretende, posttraumatische Belastungsstörung bekämpft er mit folgendem Gassenhauer:

I was tasked to shoot Mashad while he was on vacation
To keep Iran from activating Short-range nuclear weapons
I Shot an old male hotel maid
Who was just making the physicist's bed

Just lookin' up at birds
Wondering why there aren't male hotel maids
In other countries
You never see that
You never see that
You never see that

Wer in diesen Zeilen eine gewisse Komik entdeckt, wird auch von weiteren Werken Tavners nicht enttäuscht.
Der Stil von Regisseur Steve Conrad (Das erstaunliche Leben des Walter Mitty, Das Streben nach Glück, The Weather Man) liegt dabei irgendwo zwischen dem düsteren Ton eines Fargo und den Gags in Burn After Reading. Überhaupt wähnt man sich stets in einem auf Serienlänge gestreckten Coen-Abenteuer. Das ist gleichzeitig Fluch und Segen, denn allzu oft werden erzählerische Hintergründe für bestimmte Handlungen oder Schauplatzwechsel nicht wirklich deutlich. Stattdessen wirkt die durchaus komplexe Erzählstruktur an manchen Stellen arg gewollt und künstlich. Das Weglassen bzw. Nachreichen von für die Handlung wichtiger Informationen generiert allerdings auch einen gewissen Sog, dem sich der geneigte Zuschauer nur schwer entziehen kann.
Auch routiniert eingebaute, kammerspielartige Szenen gehören zum beachtlichen Repertoire Conrads. So wird die Handlung nicht zuletzt nebeneinanderstehend am Urinal der Männertoilette vorangetrieben – das ganz große Business eben.

Fazit:
Amazons neue Produktion überflügelt die bisherigen, hauseigenen Machwerke (The Man in the High Castle, Bosch, Hand of God) in puncto Erzählstil und Komplexität um Längen. Hier trifft tiefschwarzer Humor auf spannend und düster inszenierte Agenten-Unterhaltung.
 
Bin nun bei Justified in der 5. Staffel angekommen, die für mich ganz neu ist. Grade s05e03 geguckt, es ist so herrlich, da braut sich schon wieder ordentlich was zusammen, wird sicherlich interessant wenn Cousin Daryl auf Boyd trifft, nebenbei ist es echt nice, daß Raylan in ner Villa wohnt anstatt dem schäbigen Motel, auch wenn es nicht von Dauer ist. Die Konversation mit Duffy war auch mal wieder pures Gold. :lol:
 
Designated Survivor S1 - Entertainment pur! Sehr cooler Genre-Mix mit mega spannender Story und einigen Überraschungen. Staffel 1 ist so gut wie abgeschlossen, schafft es aber ebenso Lust auf eine zweite Staffel zu machen. Anfangs hatte ich befürchtet, dass ein Familiendrama starken Einfluss nimmt oder es zur One-Man-Show verkommt. Beides hat sich nicht bestätigt :dhoch: Schön, fand ich auch die leisen Momente und die deutlich präsente Botschaft. Kann aber gut sein, dass grade diese Stellen einige zu cheesy finden. 9/10
 
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Edit: Diesmal wieder mit 4 neuen Folgen!
 
Auf jeden Fall epische Nachricht! Und auch hier, kann man es mir verdanken! Denn ich hab Elba vor kurzem gesagt, er soll vor lauter Beschäftigung Luther Series 5 nicht vergessen :cool:

Bist halt ein guter.

sucht euch ein zimmer ey

Verzieh dich, Opa.

Was willst du geschmacksverirrter Basler jetzt wieder? Alles purer Neid, weil dich die Epicness von Legion und Luther nicht auserwählt hat!

Richtig.
 
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Edit: Diesmal wieder mit 4 neuen Folgen!

Ergänze mal:

Elba said: “Neil, the BBC and I have been talking about a further season and I am thrilled that we have been able to bring it all together. I look forward to putting the coat back on.”

Cross further elaborated on the process of the series returning, saying:

“Now what? It’s a question Idris and I get asked a lot. What happened to John Luther after we last saw him striding unbowed through the streets of his city, his blood red London? It can’t be over, can it? There’s so much we don’t know. So much unfinished business. The thing is, we’ve been asking ourselves the same question. Because we love John and wonder what he’s up to. And as for me, I’m scared of the monsters. The face at the window. The hand under the bed. The shadow at the end of the street. Who’s going to stop them, if not John Luther? In the end, we picked up the phone to some old friends and asked if they’d like to find out what happens next. It turns out, they would. So that’s what we’re going to do. We’re going to find out what happens next. Now what? Luther’s coming back. That’s what.”
 
The Leftovers Staffel 3

Staffel 2 bleibt die beste, die finale Staffel hat mich nicht mit jeder Folge bzw. jeder Szene komplett überzeugt. Manches war dann etwas zu langatmig, gerade in der Mitte der Staffel. Dafür hat mich die letzte Folge emotional ziemlich gefickt. Scheiße man, war das gut. Kann ja kein Auge trocken bleiben...Lindelof hat sich auf jeden Fall mit dem Ende von seinem Lost-Debakel rehabilitiert.

The Leftovers bleibt eine ganze besondere Ausnahmeserie, die irgendwie immer unter dem Radar der großen Fanbase und der Kritiker-Veranstaltungen flog, ähnlich wie ein anderes Meisterwerk, Rectify. Beide zu unrecht. Für mich gehören diese zwei Serien, mit nach oben in den Serienolymp. Noch vor so Sachen wie Breaking Bad oder Game of Thrones. Sie sind einzigartig in ihrer Erzählweise, dem Ton, den Charakteren, den Dialogen und der unfassbar intensiven schauspielerischen Darbietung.
 
Rectify ist großartig. Wer das nicht würdigt oder akzeptiert, gehört nicht in diesen thread.

Jetzt haste mich aber ziemlich heiß auf The Leftovers gemacht. Hoffentlich lässt sich HBO nicht zu viel Zeit mit der Complete Box...
 
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