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Der Nahostkonflikt

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wenn es das war, mit der Frau auf dem Pick-up dann war mir das leider klar, beim unverpixelten sah man das Einschussloch im Hinterkopf.
So haben die Angehörigen endlich Gewissheit, auch wenn es ein trauriges Ende ist :traurig:
Sorry Eiskalt, ist nichts gegen Dich, ich habe es weiter vorne schon mal geschrieben, ich finde es absolut nicht gut, dass mittlerweile jeder Zugang zu diesen Gewaltvideos hat. Was macht das mit unserer Gesellschaft? Ist doch nicht normal sich Kopfschüsse o.ä. anzuschauen? Für die Angehörigen der Opfer ist das kursieren dieser Videos sicher auch schlimm und zusätzlich traumatisierend.

Mir tun die Festival-Besucher auch sehr Leid, junge Menschen, die am wenigsten für diesen Konflikt können und nur ein bisschen feiern wollten. Das ist schon tragisch. :| Allerdings auch etwas fahrlässig vom Veranstalter ein Festival so nah an einer gefährlichen Konfliktzone zu veranstalten.
 
Sorry Eiskalt, ist nichts gegen Dich, ich habe es weiter vorne schon mal geschrieben, ich finde es absolut nicht gut, dass mittlerweile jeder Zugang zu diesen Gewaltvideos hat. Was macht das mit unserer Gesellschaft? Ist doch nicht normal sich Kopfschüsse o.ä. anzuschauen? Für die Angehörigen der Opfer ist das kursieren dieser Videos sicher auch schlimm und zusätzlich traumatisierend.

Mir tun die Festival-Besucher auch sehr Leid, junge Menschen, die am wenigsten für diesen Konflikt können und nur ein bisschen feiern wollten. Das ist schon tragisch. :| Allerdings auch etwas fahrlässig vom Veranstalter ein Festival so nah an einer gefährlichen Konfliktzone zu veranstalten.
Eine xbox bekannte hatte mich darauf aufmerksam gemacht, da sie eine sammlung organisiert hat zur Rettung als es noch hießedas sie in einem Kh schwerstverletzt liegen würde.Sonst interessieren mich keine Trophäenvideos.
 
Sorry Eiskalt, ist nichts gegen Dich, ich habe es weiter vorne schon mal geschrieben, ich finde es absolut nicht gut, dass mittlerweile jeder Zugang zu diesen Gewaltvideos hat. Was macht das mit unserer Gesellschaft? Ist doch nicht normal sich Kopfschüsse o.ä. anzuschauen?

Muss jeder für sich entscheiden und jeder geht auch anders damit um.
Ich für mich kann sagen, dass ich mir damals zu den ISIS Zeiten auch einige Videos anguckt von den Sachen die die damals gemacht haben und ich muß sagen, dass mich das traumatisiert ist vielleicht zuviel gesagt aber maximal und nachdrücklich erschüttert hat.
Mir hats aber insoweit etwas "gebracht", dass ich dadurch viel sensibler(?), emotionaler(?) ich finde nicht das richtig passende Wort dafür geworden bin. Es ist was anderes wenn man einen Zeitungsbericht liest und da steht was über Krieg und Terror.
Wenn man sowas aber mal wirklich ungefiltert und real gesehen hat und nicht so abstrakt auf Papier lest oder sich "Kino-Krieg" vorstellt, dann bekommt man dazu nochmal einen anderen Zugang. Mich bewegt das Leid anderer dadurch noch mehr. Ich muss das jetzt nicht jedes Mal machen, ich verspüre da keine "Sensationsgeilheit" dran, aber wie gesagt mir hats damals einfach mehr die Augen geöffnet wie schlimm, wie grausam, wie fürchterlich Krieg und Terror ist.
 
Hab mir gestern auch noch diese Reportage angesehen

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ich find es einfach in allen Richtungen erschreckend was Leute für die Religion mit sich machen lassen und dafür sogar andere Menschen lynchen wollen oder es eben tun....
 
Screenshot_20231031-213754-322.png

https://www.sueddeutsche.de/politik/israel-krieg-news-liveticker-fluechtlingscamp-1.6296272

Ich weiß nicht wie das Israelische Militär noch deutlicher machen kann, wie egal ihr tote Palästinenser*innen sind.
Vermutlich 50 tote Zivilist*innen, Hunderte Verletzte - um einen Hamas-Kommandeur zu töten.
Ich weiß auch nicht wie man dieses Vorgehen noch weiter verteidigen will und ich kann nicht nachvollziehen, wie so etwas kein Kriegsverbrechen sein soll.
 
Anhang anzeigen 163910
https://www.sueddeutsche.de/politik/israel-krieg-news-liveticker-fluechtlingscamp-1.6296272

Ich weiß nicht wie das Israelische Militär noch deutlicher machen kann, wie egal ihr tote Palästinenser*innen sind.
Vermutlich 50 tote Zivilist*innen, Hunderte Verletzte - um einen Hamas-Kommandeur zu töten.
Ich weiß auch nicht wie man dieses Vorgehen noch weiter verteidigen will und ich kann nicht nachvollziehen, wie so etwas kein Kriegsverbrechen sein soll.

Ich weiß ja nicht was du für Vorstellungen von einem Krieg hast, aber du wirst schwerlich einen Krieg finden, bei dem es keine Kriegsverbrechen gab. Heute bekommt das durch das Internet nur jeder mit. Ich will das Geschehene damit nicht relativieren, aber so ist Krieg.
 
Ich weiß ja nicht was du für Vorstellungen von einem Krieg hast, aber du wirst schwerlich einen Krieg finden, bei dem es keine Kriegsverbrechen gab. Heute bekommt das durch das Internet nur jeder mit. Ich will das Geschehene damit nicht relativieren, aber so ist Krieg.
Ich weiß auch nicht was du für Vorstellungen von Krieg hast, aber meine Vorstellung ist eindeutige Kriegsverbrechen ohne jegliche Relativierung als solche zu benennen und zu beklagen.
Dass es sich um ein Kriegsverbrechen handelt darin sind wir uns ja wenigstens einig.
 
Ich weiß auch nicht was du für Vorstellungen von Krieg hast, aber meine Vorstellung ist eindeutige Kriegsverbrechen ohne jegliche Relativierung als solche zu benennen und zu beklagen.
Dass es sich um ein Kriegsverbrechen handelt darin sind wir uns ja wenigstens einig.

Ja klar, aber was bringt das. Schau wie viele Kriegsverbrechen es im Ukraine Krieg gibt, glaubst du ernsthaft die werden alle zu Rechenschaft gezogen?
 
Muss jeder für sich entscheiden und jeder geht auch anders damit um.
Ich für mich kann sagen, dass ich mir damals zu den ISIS Zeiten auch einige Videos anguckt von den Sachen die die damals gemacht haben und ich muß sagen, dass mich das traumatisiert ist vielleicht zuviel gesagt aber maximal und nachdrücklich erschüttert hat.
Mir hats aber insoweit etwas "gebracht", dass ich dadurch viel sensibler(?), emotionaler(?) ich finde nicht das richtig passende Wort dafür geworden bin. Es ist was anderes wenn man einen Zeitungsbericht liest und da steht was über Krieg und Terror.
Wenn man sowas aber mal wirklich ungefiltert und real gesehen hat und nicht so abstrakt auf Papier lest oder sich "Kino-Krieg" vorstellt, dann bekommt man dazu nochmal einen anderen Zugang. Mich bewegt das Leid anderer dadurch noch mehr. Ich muss das jetzt nicht jedes Mal machen, ich verspüre da keine "Sensationsgeilheit" dran, aber wie gesagt mir hats damals einfach mehr die Augen geöffnet wie schlimm, wie grausam, wie fürchterlich Krieg und Terror ist.
Sorry Marcello, aber ich glaube nicht, dass man solche Videos wirklich sehen muss, um zu verstehen wie grausam Krieg ist, oder um mehr Empathie mit den Opfern zu haben. Auf diese Art kann man es vielleicht vor sich selbst rechtfertigen, psychologisch steckt dahinter aber sicher eine Portion Voyeurismus plus der Kick des Horrors.
Letztendlich wollen die Täter ja genau diese Klicks erreichen, so können sie ihre Opfer maximal demütigen. Ein Opfer stirbt dabei nicht nur einmal, sondern bei jedem Videoaufruf erneut. Opferschutz gibt es keinen. Nur deswegen rennen Täter mitlerwerweile mit GoPros herum und zeichnen ihre Gewaltakte auf. Vielleicht sind sie da noch extra grausam, damit es ein gutes Video wird. Für Angehörige, die wissen, dass diese Videos existieren, sicher eine enorme zusätzliche Belastung.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es gut für die Gesellschaft ist. Ein gewisser Abnutzungseffekt gegenüber Gewalt setzt sicher ein. Insbesondere auch bei Kindern, die über Tiktok und Co mit solchen Videos in Berührung kommen. Ich finde diese Entwicklung wirklich besorgniserregend :|
 
Sorry Marcello, aber ich glaube nicht, dass man solche Videos wirklich sehen muss, um zu verstehen wie grausam Krieg ist, oder um mehr Empathie mit den Opfern zu haben. Auf diese Art kann man es vielleicht vor sich selbst rechtfertigen, psychologisch steckt dahinter aber sicher eine Portion Voyeurismus plus der Kick des Horrors.
Letztendlich wollen die Täter ja genau diese Klicks erreichen, so können sie ihre Opfer maximal demütigen. Ein Opfer stirbt dabei nicht nur einmal, sondern bei jedem Videoaufruf erneut. Opferschutz gibt es keinen. Nur deswegen rennen Täter mitlerwerweile mit GoPros herum und zeichnen ihre Gewaltakte auf. Vielleicht sind sie da noch extra grausam, damit es ein gutes Video wird. Für Angehörige, die wissen, dass diese Videos existieren, sicher eine enorme zusätzliche Belastung.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es gut für die Gesellschaft ist. Ein gewisser Abnutzungseffekt gegenüber Gewalt setzt sicher ein. Insbesondere auch bei Kindern, die über Tiktok und Co mit solchen Videos in Berührung kommen. Ich finde diese Entwicklung wirklich besorgniserregend :|
Gleiches Thema hat ich mit meiner Frau heute… ich bin da bei @Marcello - diese Abscheulichkeit, dieser menschenhassende Terrorismus (Krieg ist das nicht…) der da praktiziert wurde. Ja die ganze Vorgeschichte und Situation hin oder her, aber Babys mit Kopfschüssen hinrichten? Diese Grausamkeiten MUSS die Welt sehen. Ging mir zum Beispiel ähnlich mit Auschwitz. Klar weiss man was da für ein widerlich dunkler Fleck der Menschheitsgeschichte abging. Wenn man aber mal die Lager vor Ort (selbst nach 70-80 Jahren) sieht wird das ganze noch viel greifbarer, was sicherlich an die Eingeweide geht, aber in meinen Augen jeder (deutschen) Schulklasse im Abschlussjahr verpflichtend auferlegt werden sollte.
 
Nach israelfeindlichem Post - Mainz-Profi El Ghazi zurück im Kader

Der Fußballprofi Anwar El Ghazi hatte vor zwei Wochen einen Post mit israelfeindlichem Inhalt abgesetzt. Sein Arbeitgeber, der FSV Mainz 05, hatte ihn daraufhin freigestellt – nach Gesprächen darf der 28-Jährige nun wieder auflaufen.


https://www.deutschlandfunk.de/mainz-profi-el-ghazi-zurueck-im-kader-102.html


Die Geschichte geht weiter. Jetzt äußert sich der Spieler anders als Mainz das verkündet hat. Er bereut nicht was er gesagt hat.


https://www.kicker.de/neuer-aerger-um-el-ghazi-mainz-reagiert-mit-unverstaendnis-976809/artikel
 
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