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Der Nachrichten Thread (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dann könnte euer Freund die waybackmachine sein. :D

E: entweder ist der Speicherpunkt von danach oder als ich es bei Golem+ neulich gemacht hatte, hat es aus einem anderen Grund geklappt..
 
Bringst du damit das Forum nicht in Probleme, wenn du Paywall-Artikel hier postest (= raubkopierst)?

Mal davon ab, dass ich es echt uncool finde, wenn solche mit viel Aufwand und Fleiß recherchierten Artikel von Journslist*innen, die auch für ihre Arbeit bezahlt werden wollen, einfach mal verbreitet werden, weil Nachrichten müssen ja kostenlos sein und so ...
 
Das muss das aber aushalten können - und wenn es das nicht kann, dann müssen sie damit aufhören solche Artikel aufwändig und fleissig zu recherchieren.

Das gilt für die andere Seite ebenso. Wenn sich das Forum nicht mehr leisten kann, dass man fremde Artikel hier als jpg verlinkt dann müssen sie das aktiv verhindern.
 
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Mal davon ab, dass ich es echt uncool finde, wenn solche mit viel Aufwand und Fleiß recherchierten Artikel von Journslist*innen, die auch für ihre Arbeit bezahlt werden wollen, einfach mal verbreitet werden, weil Nachrichten müssen ja kostenlos sein und so ...

Nachrichten müssen sicherlich nicht kostenlos sein.
Dir ist klar, dass der Artikel kostenlos X tage im Netz war?

Gerne können Artikel hinter ner Paywall sein. Dann aber halt exklusiv da.
Und nicht so ein Quatsch wie erst X-Leute auf die Seite baiten und dann X-Tage später den Artikel hinter ner paywall setzen.
Dein Argument würde gelten, wenn es erst exklusiv hinter ner paywall gewesen wäre.

Da ich aber keine Antwort auf die erste Frage habe, mal sicherheitshalber herausgenommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dein Argument lasse ich nicht gelten. Der Text ist allein das Eigentum des Urhebers, und der entscheidet, ob, wann und wie lange er seine Inhalte kostenlos oder kostenpflichtig anbietet. Es ist sein gutes Recht, den Artikel erst gratis zur Verfügung zu stellen und dann Geld dafür zu verlangen.

Würde man dein Argument zu Ende denken, dürfte nichts, das mal kostenlos angeboten wurde - zum Beispiel in einer Promo-Aktion - danach wieder Geld kosten. Damit müssten auch alle gratis Spiele aus dem Epic Store danach für immer kostenlos bleiben. Das ist doch Quatsch.
 
Ich kann und will es gar nicht rechtlich bewerten, wobei ich zu einem Ja tendiere, solange etwas kostenfrei ohne Zustimmung des Urhebers verbreitet wird. Ich finde es aber vor allem moralisch einfach nicht okay. Auf der einen Seite wird der Niedergang des Journalismus und vor allem der kleineren Nachrichtenhäuser beklagt, auf der anderen existiert so eine "alles muss gratis" Mentalität im Internet, als würden sich die Artikel alle von selbst schreiben ohne Menschen dahinter, die halt einfach davon leben müssen.
 
Ich kann und will es gar nicht rechtlich bewerten, wobei ich zu einem Ja tendiere, solange etwas kostenfrei ohne Zustimmung des Urhebers verbreitet wird. Ich finde es aber vor allem moralisch einfach nicht okay. Auf der einen Seite wird der Niedergang des Journalismus und vor allem der kleineren Nachrichtenhäuser beklagt, auf der anderen existiert so eine "alles muss gratis" Mentalität im Internet, als würden sich die Artikel alle von selbst schreiben ohne Menschen dahinter, die halt einfach davon leben müssen.

Wenn es schon kostenlos auf der Seite angeboten wurde, muss man sich darüber im Klaren sein, dass der Text auch entsprechend verteilt wird. Solange sich niemand anderes als Verfasser ausgibt, oder den Text auf einer dritten Seite hinter einer Paywall landet und der Verfasser nichts von dem Geld sieht, kann man da denke ich nichts machen. Allerdings hab ich auch keine Ahnung, was da die Rechtsprechung angeht. Interessant wäre es, ob man nachvollziehen könnte, ob der Text vor, oder nach Einrichtung der Paywall verbreitet wurde. Wäre ja zum Beispiel denkbar durch eine einfache Änderung des Textes an einer Stelle.
 
Ich finde, du machst es dir da zu einfach. Ich bin selbst Publizist und Autor. Auf Amazon hast du zum Beispiel die Möglichkeit, dein E-Book für einige Tage kostenlos anzubieten, um erst mal viele Leser und Leserinnen zu erreichen und Rezensionen zu generieren. Nach deiner Logik würde der Autor mit dieser Promoaktion die Rechte an seinem Werk verwirken und er wäre selbst schuld, wenn es danach gratis weiterverbreitet wird.
 
Und was machst du, wenn dein Werk kostenlos weiterverbreitet wird? Würde mich mal interessieren. Immerhin hast du es ja selbst kostenlos angeboten und solange derjenige, kein Geld dafür verlangt?

Sind solche Leseproben nicht eher gekürzte Versionen?
 
Nein, bei den Amazon-Promoaktionen handelt es sich um das vollständige Buch.
Ich mache in solchen Fällen gar nichts, weil du als Urheber da wenig machen kannst. Dennoch ist es nicht ok und man sollte schlicht respektieren, wenn ein Urheber sein Werk nicht (mehr) verschenken möchte. Was mich stört ist diese Attitüde "Selbst schuld, die haben es ja mal kostenlos rausgehauen".
 
Man verliert ja als Autor ja nicht automatisch das Copyright bzw. Urheberrecht nur weil etwas kostenlos angeboten wird. Als Laie würde ich sagen, dass man deshalb das auch nicht weiterverbreiten darf, ausser es gibt eine konkrete Erlaubnis vom Urheber. Aber wäre mal spannend, wie das ein Jurist sieht im konkreten Fall.
 
Nein, bei den Amazon-Promoaktionen handelt es sich um das vollständige Buch.
Ich mache in solchen Fällen gar nichts, weil du als Urheber da wenig machen kannst. Dennoch ist es nicht ok und man sollte schlicht respektieren, wenn ein Urheber sein Werk nicht (mehr) verschenken möchte. Was mich stört ist diese Attitüde "Selbst schuld, die haben es ja mal kostenlos rausgehauen".

Recht hat meist wenig mit Moral zu tun. Über die moralische Einordnung des Ganzen will ich mich nicht auslassen, finde das ein heißes Pflaster und mir ging es nur um die rechtliche Seite des Ganzen, wo ich auch nur mein Empfinden geäußert hab. Ich kann mir halt ncht vorstellen, dass es da rechtlich möglich ist, gegen zu steuern, außer du kannst zwiefelsfrei beweisen, dass das geteilte Medium jetzt das ist, was verkauft wird und nicht mehr die kostenlos angebotene Variante (über Wasserzeichen, eindeutige Änderungen im Text). Moralisch kannst du das scheiße finden, nur machen kannste dann dennoch nichts, darum ging es mir. Weil hier ja damit argumentiert wurde, man würde sich strafbar machen, wenn man einen kostenlosen Text verteilt, nur weil dieser jetzt "auf einmal" nicht mehr kostenlos ist. Das glaube ich eben nicht, aber eine konkrete juristische Einordnung des Ganzen wäre natürlich am besten.
 
Haben wir hier nicht generell ein Gentlemans Agreement, ganze Texte nicht Copy & Paste mäßig ins Forum zu klatschen, sondern wenn möglich via Link auf den Urheber zu verlinken?

Edit: jetzt stecken halt immer häufiger ganze Texte hinter einer Paywall, denke aber nicht, dass es jetzt irgendwas besser macht, wenn man auf Umwege zurückgreift die auf das selbe hinauszielen (nicht direkt auf den Urheber zu verlinken).
 
Recht hat meist wenig mit Moral zu tun. Über die moralische Einordnung des Ganzen will ich mich nicht auslassen, finde das ein heißes Pflaster und mir ging es nur um die rechtliche Seite des Ganzen, wo ich auch nur mein Empfinden geäußert hab. Ich kann mir halt ncht vorstellen, dass es da rechtlich möglich ist, gegen zu steuern, außer du kannst zwiefelsfrei beweisen, dass das geteilte Medium jetzt das ist, was verkauft wird und nicht mehr die kostenlos angebotene Variante (über Wasserzeichen, eindeutige Änderungen im Text). Moralisch kannst du das scheiße finden, nur machen kannste dann dennoch nichts, darum ging es mir. Weil hier ja damit argumentiert wurde, man würde sich strafbar machen, wenn man einen kostenlosen Text verteilt, nur weil dieser jetzt "auf einmal" nicht mehr kostenlos ist. Das glaube ich eben nicht, aber eine konkrete juristische Einordnung des Ganzen wäre natürlich am besten.

Ich möchte betonen, dass ich nicht nichts dagegen unternehme, weil mir rechtlich die Hände gebunden wären. Tatsächlich habe ich das Thema bereits mal mit einem Anwalt für Urheberrecht erörtert, der mir bestätigte, dass jede Verbreitung gegen den Willen des Rechteinhabers rechtswidrig ist.
Ich unternehme nichts dagegen, weil es schlicht sinnlos ist, irgendwelche anonymen User zu verklagen, die meine Texte über russische Server auf Tauschbörsen laden. Und als Unternehmer trage ich alle Kosten eines Rechtsstreits auch noch erst mal selbst.
 
@Leo_Lausemaus ich verstehe vollkommen was du meinst. Andererseits fällt es mir schwer, Bücher und Artikel auf Newsseiten vergleichbar zu machen.

Dann werde ich wohl zukünftig nichts mehr von Nachrichtenseiten zitieren. Denn auch hier muss man ein stück wieter denken:
Man kann sich ja nie mehr sicher sein ob der Artikel, oder die zitierte Stelle am nächsten Tag hinter ner Paywall stecken.

Wenn, dass das ist, was die Seiten wollen gerne. Dann halt gar keine Klicks mehr.
 
Nur mit Überschriften kann man aber kaum Diskussionen führen , man muss ja nicht den ganzen Artikel reinstellen sondern kann ihn zitieren inkl. link.
 
Es spricht doch nichts dagegen, die gängige Praxis - Überschrift + der einleitende Satz hier ins Forum, Rest per Link - weiter zu befolgen.

Meine praxis war bisher URL+Überschrift+relevante Stelle zitieren. Wenn ich auch auf konkreten Inhalt hinweisen wollte.

Selbst das war schon problematisch, weil das nicht ganz gelesen wurde. Ich sehe dann null Chancen diskutieren zu können, wenn der User den kompletten Artikel lesen soll/muss.
 
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